Autor Thema: Flugzeuge Arado Ar 234 C-3, 1:48, Revell  (Gelesen 8530 mal)

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Wolf

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Flugzeuge Re: Arado Ar 234 C-3, 1:48, Revell
« Antwort #120 am: 04. Januar 2019, 23:48:53 »
Sehr schöne Arbeit.

Was Fotoätzteile angeht, es gibt viele Bereiche wo diese Sinn machen. Leider versuchen die Hersteller manchmal alles mögliche unsinnige in Fotoätz umzusetzen statt sich darauf zu konzentrieren wo diese Ihrer Stärken haben.
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Skyfox

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Re: Arado Ar 234 C-3, 1:48, Revell
« Antwort #121 am: 05. Januar 2019, 13:21:43 »
Moin!

Danke erstmal für Eure Kommentare zum letzten Update!  :P
Freut mich, das es noch interessierte gibt, die längere Pausen nicht stören... :santa:

@Floppar: Liebe zum Detail ist doch das Salz in der Suppe – einen OOB Baubericht kann ich gar nicht, das wäre (für mich) Totenlangweilig... :10:

@rabapla: Danke
Die Hutzennachbildung ist schon echt wicked......wie fixierst du die kleinen Teile beim Trennschleifen?
Nun, keine große Sache: ich halte die Kanüle aufgrund der Hitzeentwicklung mit einer Zange fest und trenne die Spitze ganz vorsichtig und vor allem langsam ohne Druck ab.

WICHTIG: DABEI NIE OHNE SCHUTZBRILLE ARBEITEN!!! AUGENLICHT IST DURCH NICHTS ZU ERSETZEN!

Dabei achte ich auf die Drehrichtung des Trennschleifers und trenne "von oben" her ab, so das die Spitze nach unten fällt...
Entgratet wird dann mithilfe einer Pinzette und einer sehr dünnen Diamant-Nadelfeile.

Kannst Du evtl. noch ein Bild der korrigierten Landeklappenunterseite innen nachliefern? habe noch nicht ganz verstanden, wie breit man da bauen muss.
Ich auch nicht  :D  ist einfach ein kleinerer Spalt als der ursprüngliche – sieht für mich so besser aus als auf dem Bild oben...  :D
Bilder der Unterseite folgen später, wenn die Lackierung ansteht...

@RLHDLW:
Moin Burkhard
Bei der Verschraubung der Kabinenverglasung hat man es beim Original (oder dem Museumsexemplar?) weniger genau genommen.
Ist mir anhand des Aero-Detail Buches schon aufgefallen – man hat bei der Restaurierung so einiges weniger ganz genau genommen...  8o

...und noch ein Detail zum Fahrwerk: Es ist seitlich am Rumpfkiel abgestützt. Die Klappen liegen auf. Die Farbe des Schachts war schon anderweitig Gegenstand von Diskussionen.
Die Stützen bzw. die beiden Teile des Einzieh-Mechanismus fehlen an meinem Modell ja auch noch – die liegen bereits separat lackiert auf Warteposition.
Die störten zunächst bei Lackierung und Maskierung und werden später – wie auch die Fahrwerksklappen – bei der Endmontage verklebt...
Die Farbe des Fahrwerkschachtes ist – in meinen Augen – ein weiterer Fauxpas an der restaurierten Maschine (Wie auch die Energiesparlampe im Bugfahrwerkschacht  :7:)
Aber da keinerlei Originalaufnahmen aus dem inneren einer C-3 existieren, beziehe ich mich, was die Farbe angeht, auf den Standard nach L.Dv., das
Zitat
"...innenliegende Teile die nicht dem Luftstrom ausgesetzt sind, unlackiert verbleiben sollten..."
Nur Verbundstellen und Nietreihen waren mit einen Schutz (-lack/-spachtel) versehen. So interpretiere ich jedenfalls den Stand der Forschung...

@Commander JJ: Danke!
Das mit den kleinen Hutzen hat große Wirkung – zumal jetzt keiner fragt, was denn diese kleinen Beulen sollen... :D

@Bughunter: Dankeschön Frank!
Ursprünglich war Wilnsdorf tatsächlich das Ziel für den Roll-out – aber mich hat zwischenzitlich echt die Lust an der Arado verlassen (etwas zuviel spachteln&schleifen),
und jetzt habe ich auch noch ein kleines Zwischendurch-Projekt eingeschoben. Aber es geht hier definitiv weiter!  :1:

@Wolf: Danke Dir!
Ich benutze tatsächlich nie alles aus den Ätzteile-Bögen. Gurtzeug und Instrumentenpanele, gelegentlich auch fein strukturierte Oberflächen
sind sicherlich meistens eine Verbesserung gegenüber den Kunststoffteilen.
Die Grenze liegt aber in der 2-Dimensionalität von Fotoätzteilen begründet.
Hier beim Ätzteile-Bogen zur Arado gibt es z.B. auch schön strukturierte Fahrwerksklappen mit feinen Nietreihen. Sogar zweiteilig, um den verdickten Aufbau darzustellen.
Nur reichen zwei aufeinandergeklebte Ätzteile eben nicht aus um die gewölbte, verstärkte Struktur des Originals darzustellen.

Nochmals Danke für eure rege Beteiligung an meinem Baubericht.
Ich werde mich bemühen, hier jetzt keinen Break einzulegen und sobalt ich eine Lösung für die Treibwerksgondeln gefunden habe hier weiterzumachen. :1:
Dafür liegt mir die Arado doch zu sehr am Herzen!

 :V:
Skyfox
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Im Gedenken an meinen Freund Ulf Petersen, 1967 – 2018

Wolf

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Re: Arado Ar 234 C-3, 1:48, Revell
« Antwort #122 am: 05. Januar 2019, 18:43:14 »
Aluminium Innenbereiche waren in der Regel nicht mehr lackiert. Oftmals wurde aber auch Stahlblech und Holz verwendet. Das war dann wiederum in einem lasierenden grünlich oder gelblichgrünen Farbton lackiert. Nach wie vor gab es dann natürlich auch noch Anstriche in RLM 02
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rabapla

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Re: Arado Ar 234 C-3, 1:48, Revell
« Antwort #123 am: 11. Februar 2019, 14:19:27 »
was ich immer schon mal fragen wollte:
wieso bzw. wofür hat die restaurierte Ar 234 b am lotfe ein unter dem Instrumentenbrett nach vorne gerichtetes Objektiv? kann man auf manchen Bildern der restaurierten Maschine sehen.............
Gruß

Ralf

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Re: Arado Ar 234 C-3, 1:48, Revell
« Antwort #124 am: 11. Februar 2019, 19:20:12 »
Moin,
entweder war daß das Sturzflugvisier oder drehbar als Visier für die Rückwärtsbewaffnung.

Gruß Arno

rabapla

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Re: Arado Ar 234 C-3, 1:48, Revell
« Antwort #125 am: 12. Februar 2019, 16:31:58 »
sturzflugvisier: gute idee. :P
rückwärtsbewaffnung war über das periskop oben.
Gruß

Ralf

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