Autor Thema: Baubericht Projekt U96 - Modellbausatz 1:48  (Gelesen 23869 mal)

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Klenkes

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Baubericht Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #60 am: 12. Juni 2014, 15:40:59 »
Keine Sorgen machen  :winken:
Nachdem ich versucht habe die Flutschlitze zu öffnen, und mich dagegen entschieden habe, hab ich zumindest das erste Teil schonmal verklebt. Die anderen werde ich vieleicht heute Abend machen, geht ja eigentlich fix. Aber bei dem herrlichen Wetter ziehts mich doch eher nach draussen  :pffft:

Ich bin aber dran  :klatsch:
Grüße aus der Kaiserstadt
-klenkes-

Bautagebuch: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48

Klenkes

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Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #61 am: 08. Juli 2014, 21:08:19 »
Liebe Modelbaufreunde,

nun hat es doch etwas länger gedauert mit dem weiteren Baubericht. Nach fünf Wochen habe ich mich nun wieder an der U96 begeben, aber viel zu tun gab es auf dem ersten Blick auch nicht. Die nun folgenden ersten Plastikteile sind eher unspektaklär im eigentlichen Sinne. Dennoch gab es hier manchmal doch Fragwürdige Blicke und "Friemelei" beim ersten Teil. Sollten die vorhandenen Flutschlitze nun geöffnet werden oder nicht?



Zuvor aber noch etwas in eigener Sache. Da sich bei uns Nachwuchs ankündigt, haben sich die "Prioritäten" natürlich etwas verschoben. Wer selbst Vater/Mutter ist weiß was für Gedanken einem im Kopf zu herumgeistern. Und ich gebe ehrlich zu, der "Bock" auf das Boot war auf einmal weit weg. Denn mein Bastelzimmer wird bald einen neuen "Mieter" haben, so das ich das Feld mit Sack und Pack räumen musste. Glücklicherweise fand ich in meinen "Alemannia-Zimmer" noch ein Eckchen so das es dort erstmal weitergehen kann. Allerdings werde ich dort große Schleiforgien nicht (mehr) durchführen können. Aber mal sehen wie es weitergeht.
Ende Mai kam das neue Update bei mir an, ein kleiner Karton mit den nächsten vier Ausgaben 20-24.


Die Ausgaben 20-23



Ausgabe 20 - Doppelt gekauft

 
Ausgabe 20:
In Ausgabe 20 sollte nun das erste Verkleidungsteil für die linke und rechte Rumpfhälfte verbaut werden. Hier stand man schon vor der Frage, Flutschlitze öffnen Ja oder Nein? Zur Sicherheit habe ich am Kiosk die Ausgabe 20 doppelt gekauft, denn wenn das "probieren" schief geht steht man ohne Plastikteil da. Im Forum gab es einige gute Ansätze und Ideen wie die Flutschlitze zu öffnen seien. Für einen Profi klang das einfach und nicht wirklich schwer.
 
Aber die Ergebnisse waren unbefriedigend.







Die Versuche mit einem 0,8mm Bohrer die entsprechenden Löcher zu Bohren gestaltete sich nicht so einfach wie es aussah.



Mit roher Kraft ging sowie so nichts, und mit Feingefühl schmolz das Plastik und wickelte sich um den Bohrer der dann das Loch ausfranste. Auch hier versuchte ich mehrere Ansätze, aber irgendwie konnte es das nicht sein. Dazu passend besorgte ich mir kleine Micro Schlüsselfeilen, denn die Stege mussten ja gleichmäßig bearbeitet werden, sofern man die Löcher vorgebohrt hatte. Aber auch hier gestaltete sich das Ganze mühsam. Zudem kam die Gefahr das bei den gefühlten 100 Schlitze nur ein einziger Fehler das Aus der Arbeit bedeuten würde. Der Versuch mit Farbe scheiterte ebenfalls.



 

Alternativ versuchte ich nun die Flutschlitze schwarz zu malen, und in der Tat zeigte sich eine gewisse Tiefenwirkung von oben betrachtet. Aber auch hier war super genaues Arbeiten erforderlich, denn ein Fehler und alles ist für die Katz. Aber wenn jetzt die Flutschlitze schwarz gemacht wurden, wie würde man später das ganze U-Boot streichen? Dann müsste man die kleinen Schlitze wiederum abkleben. Was ein Hantier. Nachdem ich mich mehr als zwei Tage daran Versucht habe, das beste herauszufinden für mich, kam der Entschluss. Die Flutschlitze bleiben geschlossen! Damit grenze ich mich von den anderen zwar ab, aber die Gefahr das nachher ein Fehler das komplette Aus bedeutet war mir als "Laie" doch zu riskant. Man muss nicht immer mit dem Strom schwimmen!
 


Flutschlitze bleiben zu - Gute Entscheidung!








Die beiden Verkleidungsteile passten links wie rechts perfekt, allerdings war zwischen den beiden Teilen ein kleiner Spalt. Mit Klemmen wurde dieser aber soweit minimiert.

 

Ausgabe 21:
In dieser Ausgabe waren zwei weitere Verkleidungsteile die direkt an den ersten ansetzten. Nachdem die beiden Teile aus dem Plastikrahmen herausgetrennt wurden mittels eines scharfen Cutters, mussten die Verbindungsstellen noch mit einer Feile bearbeitet werden. Das ging recht problemlos. Wichtig war es hierbei das man nicht zu nah am Bauteil und Rahmen herumschnitt, denn schnell konnte das Cuttermesser in das Bauteil schneiden.


Zwei weitere Verkleidungsteile für die beiden Rumpfhälften.

Diese beiden Teile waren ebenfalls ohne Probleme an den Holzsspanten zu befestigen. Mit UHU Sekundenkleber verleimte ich die Plastikteile an den Holzspanten, da dies für die beiden Kombinantionen wohl der beste Leim war damit es sicher hielt.
 

Verbindungsteile der Ausgabe 21 wurden an den vorherigen angefügt.

 
Ausgabe 22:
In dieser Ausgabewaren wiederum zwei weitere Verkleidungsteile für die linke und rechte Rumpfhälfte. Diese schlossen sich nahtlos an den vorherigen Verkleidungen an, soweit jedenfalls die Theorie. Nachdem auch diese beiden Teile aus dem Rahmen entfernt und die Verbindungsstellen geglättet wurden mittels Feile, kam das erste Problem. Es passte nicht!



Die Einkerbungen in den Spanten waren zu eng für die Plastiknasen, damit das Verkledungsteil sauber aufliegt. Zuerst war ich ratlos, hatte ich so schief gebaut? Ein Blick in das Forum zeigte aber das andere ähnliche Probeme zu bewältigen hatten. Aber es nutzte ja nichts, nun war wieder die Feile gefragt und die Einkerbungen mussten vergrößert werden. Nachdem ich immer wieder überprüfte wie weit denn nun weggeschliffen musste, saß die linke Hälfte schließlich perfekt. Na also! Nun noch das rechte Verkleidungsteil dran und....Orrrrrrrr! Das wackelte nun mal ganz gut und fiel auf einer Seite ab weil es nicht auf dem Holzspant aufsaß. Wie das?



Nun, mit den entsprechenden Klemmen wurde das rechte Verkleidungsteil nun an die linke Seite fixiert, mit etwas mehr Kleber als vorgesehen. Mir ist es ein Rätsel wieso das Teil da dort nicht passen wollte.
 
Ausgabe 23:
Auch in der letzten Ausgabe des Pakets waren zwei weitere Verbindungsteile für den Rumpf. Auch diese waren etwas schwergängig auf die Holzspanten anzubringen, aber mit Engelsgeduld wurden auch diese beiden angepasst.
 


Für das Schleifen und entgraten waren das meine Helferlein:


Insgesamt ist aber jetzt schon abzusehen das später ein Schleifen unabdingbar ist, ebenso die jeweiligen Spalten noch mit Spachtel zu verfüllen. Wie ich das mache werde, das weiß ich noch nicht. Nebenbei kreisen so langsam auch die Beleuchtungsthematik im Kopf rum, aber hier warte ich ab was die großen Meister im Forum machen :-) Sicher ist Sicher!


Achja, mein neuer Arbeitsplatz sieht nun so aus  :D



 
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Bautagebuch: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48

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Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #62 am: 08. Juli 2014, 21:30:54 »
hey  Klenkes

Schön zu sehen das es bei dir weiter geht. Das mit den Schlitzen ist schade aber sicher die richtige Entscheidung, denn es macht keinen Sinn etwas zu wollen nur um gleich zu ziehen mit anderen. Ich hadere auch immer mit meinen Grenzen, was manchmal Bruch gibt.
was die Beleuchtung angeht : warte ab, verleg schon mal kabel aber mehr nicht den der innen Ausbau ist noch weit wech....

 :winken: :winken:
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Klenkes

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Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #63 am: 17. August 2014, 19:53:13 »
 
Wieder ist eine lange Zeit ins Land gezogen, trotz Urlaub und Umbauarbeiten im Hause komme ich nun wieder mal dazu etwas zu schreiben. Von den Problemen mit meiner Webseite, Hoster und Plugins möchte ich besser nicht berichten ;-)
 
Der Postbote hatte wieder ein Päckchen für mich abgeliefert, dort waren die Ausgaben 24-27 enthalten.
 

 
Es gab auch hier eigentlich nichts schwieriges zu bewältigen. Die Plastikbauteile wurden sauber aus ihrer Halterung geschnitten, und die Verbindungsstellen mit einer kleinen Feile sauber entgratet. Mit einem UHU Hart - Spezialkleber wurden die Bauteile, wie in der Bauanleitung beschrieben auf dem Rumpf aufgebracht. Dazu musste aber das Boot aus seiner Heeling herausgenommen werden. Aber einfach so auf die Tischplatte legen war auch irgendwie blöd. Also flugs in die Stadt gedüst und ein Restestück von Schaumstoff mit Noppen für kleines Geld erworben. Das was einem die hiesigen Baumärkte anbieten wollen entbehrt ja jeglicher Grundlage. Meinen die das wäre Gold?


1,20m genoppte Schaumstoff Bahn für knapp 5 Euro - Deal!


Ausgangsbasis:



Wie man auf den Bildern sieht erfolgte das zusammenkleben und Anpassen nicht lange. Aber Bauteil 76 und 77 aus Bauanleigtung Heft 26 lag auf einer Seite nicht richtig auf. Die Frage war nun, sollte das so sein oder war das Rumpfgerüst so "schief"? Nachdem das letzte Bauteil aus Heft 27 draufgelegt wurde (dieses sollte noch nicht festgeklebt werden) sah ich das nun doch nochmal an dem Rumpf angelegt werden musste. Dumm das man das bereits verklebte Teil nun wieder entfernen musste. Das gelang mit viel Fingerspitzengefühl und Ruhe.

Hier musste nachgearbeitet werden:

 
Im Endergebnis war es dann doch eine ganze Menge was ich da am Rumpf runterfeilen musste. Dann saß das Bauteil wirklich perfekt auf, so wie es wohl von Anfang an her sein musste/sollte.
Da ich sicher bin das Videos hierher zu verlinken nicht gerne gesehen wird, verweise ich auf meine Webseite wo es ein kleines Video gibt zu den Bauabschnitten 20-27.
Eigentlich ist nicht viel passiert, aber ich denke die kommenden Aufgaben mit den Holzplanken werden wieder spannender für einen Laien wie mich :-)

Hier noch ein paar Bilder von den einzelnen Bauphasen:












































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Bautagebuch: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48

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Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #64 am: 29. September 2014, 23:02:28 »
 
Wieder sind sechs Wochen ins Land gezogen seit dem letzten Baubericht. Aber ich war ja nicht ganz untätig, wenn auch der kommende Nachwuchs seine Zei einfordert bzw. deren Mutter ;-) Nebenbei hab ich mich trotzdem mit dem Weiterbau beschäftigt, und hab an das Verkleidungsteil 74 (aus Ausgabe 29) bald meine Krise erlebt. Da hab ich einige Tage echt den Hang gehabt die U96 in die Ecke zu stellen und das ganze einzustellen. Was war passiert? Später mehr davon.

 
Zuerst zur Lieferung der Ausgaben 28-31:

Ausgaben 28-31 plus ein weiterer Ordner waren im Paket

 
Nach dem Modellbau Tag 16 wurden die nächsten vier Ausgaben ausgepackt. Diesmal waren drei Plastikbauteile dabei für die Verklediung des Rumpfes und die ersten 30 Holzleisten zur Beplankung des oberen Rumpfbereiches. Das sah auf dem ersten Blick einfach aus, die Beplackung hatte ich mir da schon was mühevoller vorgestellt. Denn da ist ein gewisses Grad an Genauigkeit gefragt damit auch alles schön zusammenpasst.

Ausgangslage nach Bauphase 24-27



Ausgabe 28 - Ein Verkleidungsteil


 
Ausgabe 28:
Mit dem Verkleidungsteil 75 sollte ein doch ziemlich großes Plastikteil auf dem Rumpf angebracht werden. Dazu musst es zuvor in die exakte Position gebracht werden, ehe man das Verbindungsteil 79 festklebte und danach das Verbindungsteil 75. So schick und schön wie in der Bauanleitung sah bzw. sieht das bei mir nicht aus, obwohl es eigentlich vom "Sitz" her passen sollte. Aber wie schon zuvor gedacht wird nach dem ganzen Verspachteln eine Menge zu schleifen sein damit man solche "Unschönheiten" nicht sieht. Aber vielleicht lege ich da auch nur meine eigene Messlatte zu weit hoch.

 

Ausgabe 29 - Ein weiteres Verkleidungsteil



Ausgabe 29:
Nun kommen wir zu dem Teil an dem ich fast verzweifelt wäre. Ein weiteres Teil zur Verkleidung des Rumpfes lag nun bereit. Wie zuvor musste das Bauteil auch hier aus dem Rahmen gelöst werden und die Verbindungsspuren zum Rahmen entgratet werden. Nun wurde das Verbindungsteil 74 an den bereits vorhanden (und noch nicht festgeklebten) Verbindungsteil 78 angelegt. Passgenau und Gerade sieht anders aus. Aber ich bildete mir hier noch ein mit dem Kleber würde ich die beiden Teile schon in Form bringen. Also wurde Bauteil 74 verklebt, im Anschluss dann das Bauteil 74. Aber egal wie ich mich mühte, und mit Zwingen versuchte den oberen "Flügel" an den Längsträger 86 zu fixieren, es gelang nicht. Ein halber Zentimeter breiter Spalt blieb zwischen dem "Flügel" und dem Längsträger 86 offen. Und das sah gelinde gesagt "scheisse" aus.

 

Die "Nase" wurde entfernt - und schon saß das Bauteil nahezu perfekt


 

So sollte es von Anfang an aussehen.
   
 

Nach dem ersten Bluthochdruck redete ich mir ein das ich es mit den kommenden Holzleisten "kaschiereren" könnte. Aber je länger ich das schiefe "Ding" betrachetete, desto mehr wuchs in mir die Lust den ganzen Krempel in die Ecke zu stellen. Ein perfekter Grund um aufzuhören!
Nachdem ich mich in den Foren ausgeweint hatte, musste ich feststellen das ich doch nicht allein mit diesem "Problem" bin. Nein, es gab auch eine Lösung die so pofan wie einfach war - einfach die "Nase" an Spant 29 (wo Bauteil 86 aus Ausgabe 8 fixiert wurde) entfernen. Und siehe da, es passt um Längen besser. Da hätte man ja auch selbst draufkommen können, nicht wahr? Da ich aber alles schon verklebt hatte musste das Plastikteil wieder runter, die ganzen Flächen von den Kleberesten entfernt werden, und die "Nase" weggefeilt werden. Danach saß das Teil nahezu perfekt, wenn auch unten die Kanten an Bauteil 78 nicht gerade und bündig verliefen. Da musste ich auch noch was am Steg feilen, am Ende war es nicht so perfekt aber ich war nun zufrieden. Man, hat mich das Nerven gekostet.

 

Ausgabe 30 - Das grpße Verkleidungsteil für den Heckbereich


 
Ausgabe 30:
In dieser Ausgabe war wohl das bis dato größte Plastikbauteil verpackt. Mit diesem Bauteil sollte der Heckabschnitt des Rumpfes verkleidet werden. Nachdem man das Bauteil aus dem Rahmen herausgelöst hatte mussten auch hier die Verbindungsstellen wieder entgratet werden. Nun wurde es auf dem Heck der Strucktur aufgelegt und die Passgenauigkeit geprüft. Vom Doppelspant 73/74 bis zur Hinterkante des Spants 77 sollte das Bauteil 80 aufliegen. Tat es das, konnte man es mit dem Kleber verleimen und gut durchtrocknen lassen.

 

30 Leisten - Zum beplanken der oberen Rumpfstruktur


 
Ausgabe 31:
Nun kamen die ersten 30 Leisten mit der Ausgabe 31, die zur Beplankung des oberen Rumpfbereiches vorgesehen waren. Die 30 Leisten waren 248mm lang und mussten je nach Anforderung gekürzt werden. Das ging sehr leicht mittels eines Cutters oder scharfen Messers. Im oberen Bereich der rechten Rumpfhälfte ging es los bis hin zum Achterschiff. Dabei mussten einige Leisten keilförmig zugeschnitten werden, damit diese in den Lücken reinpassten. Um ehrlich zu sein, so schön wie es gemalt war in der Bauanleitung habe ich es nicht hinbekommen. Aber ich bin dennoch zufrieden, irgendwie sieht das chick aus. Und selbst meine Frau war beeindruckt. Das verschaffte mir wieder zusätzlich Motivation die ich schon zwei Ausgaben zuvor verloren geglaubt hatte.

 




















Zum Schluss noch ein kleiner Film über den Bau der Ausgaben 28-31:



 

 
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Bautagebuch: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48

Klenkes

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Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #65 am: 13. September 2015, 21:33:05 »
Hallo liebe Freizeitkapitäne,

jetzt hat es tatsächlich acht Monate gedauert ehe ich wieder dazu gekommen bin am U-Boot weiter zu basteln. Die Hefte stapeln sich mittleweile in einem Karton und nun endlich fand ich wieder etwas Zeit. In meinem Urlaub konnte ich die Hefte 36-39 verbauen. Hier waren nun die ersten Holzleiszen für die erste Beplankung der U96.



Die unterschiedlichen Holzleisten, in der Länge 160mm bis 180mm, wurden nun an beginnend an der Rumpfunterseite und weiterführend an der Steuerbordseite aufgebracht. Die Leisten wurden auf Maß gekürzt und dann nacheinander verklebt. Die Schwierigkeit war aber an der Steuerbordseite das die Leisten nur schwer hielten. Klebten sie an der einen Seite fest standen sie an der anderen Seite "ab". Da musste ich mich mittels kleinen Nägeln meiner Frau bedienen und so die Holzleisten fixieren. Das sah dann mitunter aus wie ein Stachelschwein :)



Abwechselnd ging es nun über die Steuerbordseite zur Backbordseite. Für einen nicht geübten Bastler wie ich es einer bin, war das schon sehr aufwendig. Gerade Holzleisten verlegen war ja noch keine große Kunst, aber wenn die "Kurven" ins Spiel kamen dann wurde es doch recht fummelig.



Das klappte mal mehr und mal weniger gut. Wenn ich bereits andere Bauberichte lese die schon eine ganze Ecke weiter sind als ich, dann lese ich auch das die Grundlage der Erstbeplankung schon akurat sein sollte. Kleinere Fehler wird man sicherlich mit Spachtel ausgleichen können, aber auch hier muss man schon was geübt sein um die Übergänge dann gut hinzubekommen. Am Ende des Tages war das Werk dann vollbracht. Und ja, da kann man wirklich wieder seine Lust dran verlieren bei dem gefummel :-)



In Heft 39 war dann das erste Bauteil für den Dieselmaschienenraum und der Kommandozentrale enthalten. Während das eine Deckteil direkt verbaut wurde (KOmmandozentrale) kam das andere zur späteren Verwendung erst einmal weg (Dieselmachienenraum). Zuerst mussten die Spantenstege in den beiden Bereich entfernt werden. Das gestaltete sich zunächst nicht als einfach denn da fehlte mir eine gerade kleinerer Säge zu. Nach längeren Suchen fand ich dann in der hiesigen Küche ein Schneidemesser war mir für diese Aufgabe dienlich war.



Nach dem heraustrennen der Spantenbögen war nun der Platz geschaffen um das ersten Decksboden der Kommandozentrale einzubauen. Das war auch einfacher als gedacht, es musste an den Ecken jeweils noch nachgeschliffen werden bis es dann so reinpasste wie es vorgesehen war.



Nach dem ganzen Beplankungen war das diesmal wieder echt ein Highlight :-) Wie gut es nun sitzt werde ich wohl sehen wenn die ersten Plastikteile dort drin verbaut werden. Ich hoffe ich erlebe dann keine allzu große Überraschung.

Zum Schluss noch ein kleiner Abschlussfilm zu den Ausgaben 36-39
https://www.youtube-nocookie.com/embed/7NtFPrJhR9A?rel=0





Weiter ging es nun mit den Ausgaben 40-43. Wobei ich erst mal nur bis Ausgabe 42 die Hefte verarbeitet habe. Warum, erfahrt ihr in diesem Bericht.



Weiter ging es mit der Erstbeplankung am Heckbereich und der Steuerbordseite. Auch hier wurden um die Plastikteile herum die Holzleisten angebracht.




Wie ihr seht musste ich auch hier mit den Nägeln arbeiten. Im Nachhinein bin ich drauf gekommen das man dies auch mit Klebeband hätte fixieren können. Im weiteren Verlauf habe ich einfach beide Varianten benutzt, so wie es gerade passte und am einfachsten war. Je länger man es macht desto leichter geht es einem von der Hand. Allerdings sind die Kurvenschnitte immer noch nicht so mein Ding. Nunja irgendwann waren die Holzleisten dann soweit verbaut wie in der Bauanleitung beschrieben.

Nun kamen aus Heft 41 die beiden Verstärkungsteile mit den Flutschlitzen im vorderen Rumpfbereich dran. Nachdem diese aus dem Holzrahmen vorsichtig entfernt wurden mussten die kleinen Holzstückchen in den Flutschlitzen noch entfernt und entgratet werden.




An der Steuerbordseite wurde nun die beiden Verstärkungsteile angebracht und verleimt. Dabei ragte vorne eine kleine Nut über die danach mittels einer Feile und Schleifpapier entfernt wurde. Wie ihr vieleicht auf dem Foto seht habe ich die hintere Innensektion schwarz bemalt. Das geschieht laut Bauanleitung etwas später, aber diese Arbeit habe ich nun bereits jetzt gemacht. Ebenso wie am Heckbereich, wo die beiden anderen Verstärkungsteile mit den Flutschlitzen im hinteren Rumpfbereich angebracht wurden, habe ich dies bereits schwarz bemalt.






Da ich mich ja entschlossen habe nicht alle Flutschlitze zu öffnen sollte trotzdem da wo sie offen waren nicht die dahinter liegenden Spanten zum Vorschein kommen. Im hinteren Rumpfbereich war das leider Fall so das ich hier nachträcglich nochmal eine Aussparung in den Querspant eingefügt habe.



Am Ende wurden auch hier beide Seiten verleimt und angebracht. Mit kleineren Spannzangen wurden die beiden Veerstärkungen fixiert.



Dahinter wurden dann die letzten Holzleisten angebracht die damit die erste Beplankung des Bootes vollendeten.



Nachdem die erste Beplankung drauf ist musste nun das gesamte U-Boot geschliffen werden, damit die Klebereste und kleineren Unebenheiten glatt werden. Dies dient zur Vorbereitung auf die nun kommende zweite Beplankung. Dies geschieht mit Heft 42 wo ich aktuell noch dran bin. Mit den restlichen Holzleisten wird nun das gesamte U-Boot noch einmal mit Holzleisten bestückt. Das wird eine besondere Herausforderung, da zum einen an manchen Stellen gar kein Platz mehr ist (Übergang Holz zu Plastik) und an anderen Stellen es doch extrem aussieht was man noch draufpacken könnte. Ich habe mir für die ganz dünnen Stellen weitere dünnere Holzleisten aus dem hiesigen Modellbauladen besorgt. Mal sehen wo ich sei einsetzen kann.



Bevor ich allerdings losgelegt habe, wurde von mir bereits das Oberdeck komplett schwarz bemalt. Auch dieses sollte in einer späteren Ausgabe geschehen, auch hier habe ich mich entschlossen dies bereits jetzt anzugehen. Die schwarze Farbe soll später die nötige Tiefe verleihen wenn man durch die Flutschlitze in das U-Boot hineinsehen kann.

Zum Schluss noch ein kleines Video über die Arbeiten von Heft 40-42.

https://www.youtube-nocookie.com/embed/veS4lGZpOcA?rel=0
« Letzte Änderung: 13. September 2015, 21:34:48 von Klenkes »
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Bautagebuch: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48

nagelfahri

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Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #66 am: 08. März 2016, 20:39:39 »
gut zu sehen das du Fortschritte machst bleib am ball ( Boot)
vorsicht RC Pirat

nagelfahri

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Re: Projekt U96 - Modellbausatz 1:48
« Antwort #67 am: 12. März 2016, 00:58:38 »
hey was ist hier los... nix neues ;( ;( ;( ;( :15:
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