Autor Thema: Schiffe Umbau/Neubau Fischdampfer "Boston Typhoon" zum Vorpostenboot der Kriegsmarine  (Gelesen 9221 mal)

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ClydePuffer

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  • Da sah ich noch gut aus!!!
Schiffe Re: Umbau/Neubau Fischdampfer "Boston Typhoon" zum Vorpostenboot der Kriegsmarine
« Antwort #15 am: 14. Dezember 2014, 16:41:57 »
Ich habe die Erfahrung gemacht - Joffre und Northlight von Caldercraft - das die Metallgussteile sooo schwer sind, das die beiden og Modelle trotz tief gelegtem Bleiakku stark topplastig wurden. Sie krängten in den Kurven derart, das ich manchmal Angst hatte, sie würden umkippen. Als Standmodell unumtroffen, aber als Fahrmodell?  Wieg doch all die Metallgussteile. Welches Gewicht haben die. Vielleicht durch die Größe des Schiffes wird es nicht so arg, aber es ist schmal.
Alle Bilder, wenn nicht anders vermerkt, von mir.

Ehre sei den Ori.

Mattes

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Hallo ClydePuffer,

der Rumpf ist schon recht gross und wird unten drin einiges an Ballast benötigen,sodas das eigentlich ganz gut hinhauen sollte.Wir sind am überlegen, ob wir mit Wassertanks arbeiten,die vor dem zu Wasser lassen gefüllt werden und vor dem Abtransport vom Gewässer wieder abgepumpt werden. Ich denke mit festem Ballast wird das Ding zu schwer zum Transpotieren.

Gruss Matthias

Mattes

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Moin Moin Zusammen,

Und weiter geht es mit unserem Baubericht.
Markus hat mit dem Einkleben der Holzleisten der Tragkonstruktion für das Deck weitergemacht. Das ist eine recht mühselige Angelegenheit,da immer etwas Wartezeit dabei ist,bis das Stabilit-Express fest ist.
Hier mischt Merkus etwas von dem "gutriechendem" Material an.




Hier sind Bilder von der Unterkonstruktion für das Deck.





Damit Ihr auch mal seht, mit wem Ihr es hier zu tun habt, hier ein Bild von Markus nach getaner Arbeit.



Wie man unschwer erkennen kann war das so ziemlich am Ende unseres Bastelabends  :D  :D  :D
Ein Bild von mir folgt beim nächsten Bericht,da das Bild dieses Abends nicht so gut geworden ist.   8) 8) 8)

Ich habe unterdessen mit der Brücke weitergemacht. Das Dach muss abnehmbar gestaltet werden,da wir die Brücke mit Inneneinrichtung und Beleuchtung bauen werden. Ich habe die Teile für das "Dach" der Brücke aus zwei ABS-Platten, mit dem Cuttermesser, ausgeschnitten und anschliessend verschliffen. Das Dach benötigt zwei Platten, welche aufeinander geklebt werden. Die untere Platte  dient sozusagen  als Schablone und passt genau in die Dachöffnung der Brücke. Das grösste Problem wird aber das Anpassen des Daches an die Krümmung der Dachfläche(als Ablauf für Regen und Spritzwasser). Da werden wir versuchen, mit Wärme, die ABS-Platten in Form zu bringen.



Der Boden der Brücke, mit den seitlichen MG-Plattformen, wurde mit Stabilit-Express in die Brücke eingeklebt.



Hier noch ein Bild von den Weissmetallteilen der Inneneinrichtung aus dem Bausatz. Da sind sogar die Kaffeebecher mit dabei.
Für was allerdings die zwei beiliegenden Eimer sein sollen ...  :000  :000



So,das wars erstmal wieder für Heute.
Wenn nichts dazwischen kommt werden wir am Dienstag wieder in der "Werft" sein.
Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende.
Danke fürs Reinschauen,bis zum nächsten Mal.  

Gruss Matthias
« Letzte Änderung: 24. Dezember 2014, 14:03:12 von Mattes »

Mattes

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Moin, Moin Zusammen,

gestern ging es in der "Werft weiter.
Markus hat am Rumpf weitergearbeitet,dieses mal vorrangig am vorderen Deck. Er hat die Sperrholzteile für das vordere Deck angepasst und provisorisch mit Klebeband an den Rumpf geklebt.

 



Nun hat sich Markus mit dem Schornstein befasst. Die Weissmetallteile, die "Fussplatte zum Befestigen auf dem Deck und das Metallband mit den Ösen zum abspannen des Schornsteins, passten leider nicht über den Schornstein (ovales Rohr aus GFK ) sodass der komplette Schornstein nachgeschliffen werden musste. Die Bilder dazu werde ich nachreichen,da leider der Akku der Kamera leer war.
Anschliessend hat Markus schon mal das Loch für den Schornstein in die Decksaufbauten hergestellet,was aber noch verschliffen werden muss.



Ich habe mich unterdessen weiter mit der Brücke beschäftigt.
Ich habe Leisten aus Nussbaumholz 6mm x 1mm, als Bodenbelag, mit Weissleim in die Brücke geklebt.





Gleichzeitig habe ich die Innewände zurechtgeschnitten und eingepasst.





Die Türen für den Funkraum und das Treppenhaus wurden herausgesägt und die Türen aus ABS-Platten nachgebildet. Die Türen werden allerdings geschlossen dargestellt. Die Türbeschläge fehlen allerdings noch.





Die Innenwände werden noch mit MagicSkulp oder Milliputt verspachtelt.
Leider passt die Türöffnung des Treppenhauses, nicht ganz zum Treppenloch. Das lies sich allerdings mit diesem Sperrholz nicht anders lösen,da sonst der Türanschlag sehr schmal gewesen wäre und die Wand dadurch keine Stabilität mehr hatte. Ich werde das Treppenloch noch etwas verbreitern.

Markus hatte heute auch noch einen Spezialauftrag.
Wir wollen ja bei dem Schiff darstellen, wie das Kondenswasser der Dampfmaschiene, ausserbords gepumpt wird. Dafür werden wir,nach Tips eines Modellbaukollegen( "nochmals vielen Dank dafür" ), eine Pumpe aus einem elektrischen Seifenspender verwenden.
Meine Frau, brachte gleich mal so ein Teil (7.99 Euro beim Drogeriemarkt) mit ,ich zerlegte das Dingens und Markus kümmerte sich gleich um die Elektrik. Der Bewegungssensor und der Schalter wurden entfernt und Markus lötete neue Kabel an und machte mit etwas Wasser einen Testlauf .......und es funktioniert. Davon konnte ich leider auch keine Bilder mehr machen,die gibts eventuell beim nächsten Mal.

Aber ein Bild hab ich noch,wie versprochen, ein Foto von mir.



Heute früh,mit wieder aufgeladener Kamera, ganz frisch gemacht,leider schau ich da noch etwas zerknittert aus,der Bastelabend gestern endete erst gegen 0:30 Uhr .:D  :D  :D

So, das wars erstmal,nu is Weihnachten .
Ich wünsch Euch Allen ein schönes Weihnachtsfest.
Danke fürs Reinschauen und bis zum nächsten Mal .

Gruss Matthias
« Letzte Änderung: 24. Dezember 2014, 21:12:29 von Mattes »

Universalniet

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Müde aber zufrieden, so soll es sein.  :P


Mattes

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Moin Moin Zusammen,

nachdem die freien Tage zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr viel Zeit zum Basteln beschert hat, geht es nun mit dem Baubericht weiter.
Diese Arbeiten fanden alle am heimischen Schreibtisch statt, da es bei Markus im Keller, auf Grund der kühlen Witterung, recht ungemütlige Temperaturen hat.
Ich habe mich weiter  intensiv mit der Brücke beschäftigt und den Innenausbau vorangetrieben.
Hier ein paar Bilder von der Inneneinrichtung im Rohbau.







Hier sind die Türen zum Funkraum und zum Treppenhaus sowie das Steuerrad zu sehen. Links und rechts von den Türen werden später noch die zwei Ausgangstüren angebracht.



Hier sieht maan die Inneneinrichtung des Funkraumes.



Auf diesem Bild sieht man eine Änderung,welche ich zum Originalplan vorgenommen habe. Ich habe an die Fensterseite eine Arbeitsplatte angebracht.
Irgend wo mussten ja Seekarten ,Kaffebecher und Rumflaschen gelagert werden können.



Anschliessend habe ich den Innenraum farblich gestaltet.Die Wände wurden mit Holzlasur "Teak" bemalt. Die Türen und der rest der Einrichtung wurden mit Tamiya- und Vallejo-Farben bemalt.
Die Übergänge ,der Innenwand mit den Türen, zu dem GFK-Korpus des Fahrstandes wurden mit Magic Skulp (Zweikomponenten Modelliermasse) verspachtelt.Dieses Material lässt sich hervorragend verarbeiten und lässt sich im frischen Zustand mit Wasser glätten. Von diesem Arbeitgang hab ich leider keine Bilder gemacht.
Hier aber ein paar Bilder vom Bemalten Innenraum.

Auf diesem Bild sieht man auch links und rechts Aussen, die beiden Ausgangstüren. Die Bullaugen darzustellen habe ich technisch nicht hinbekommen,die sieht man nur von Aussen.







Nach dem Innenausbau habe ich mich nun mit dem Äusseren des Ruderhauses beschäftigt. Ich habe das Dach gefertigt ,die Beplankung auf Dach und Plattformen geklebt ,die Relingstützen und Vormontiert sowie die Beschlagteile versäubert und zusammengebaut.

Die ganzen Beschlagteile sind allerdings nur gesteckt und noch nicht verklebt,weshalb alles noch etwas Windschief ausschaut.
Der Batteriekasten auf dem Dach musste in "Eigenbau" erstellt werden, da er dem Bausatz nicht beiliegt.
Die Relingstützen aus dem Bausatz sind unbrauchbar, ich verwende hier welche der Firma Krick.



Die Leiter ,welche aufs Dach führt ist auch von minderer Qualität und wird eventuell noch ausgetauscht.









Hier ein Bild vom geöffneten Dach des Ruderhauses. Das Ruderhaus soll ja später jeder Zeit zugänglich sein, das Dach wird mit vier Schrauben,an jeder Ecke ein, mit dem Korpus verbunden werden. Eine Beleuchtung und die Figuren (Funker und Steuermann) werden auch noch eingebaut.



Hier noch ein paar Bilder der kommenden Aufgaben, das untere Ruderhaus,Schornsteindeck mit Schornstein und das hintere Deck.







Die Mannschaft hat auch nochmal Zuwachs bekommen.
Ich habe noch einen "Alten Bekannten" in die Crew aufgenommen.
Es ist ein Figur der Fa. RoyalModel,welche auch schon auf dem KFK Dienst tut.
Ich muss sagen ,das ist mit eine der schönsten und detailreichsten Marinefiguren welche ich bis jetzt verbaut habe.
Die Teile passen wirklich hervorragend zusammen und der hohe Grad der Detailierung mit sehr schönen Konturen erleichtert die  Bemalung.
Aus diesen Gründen habe ich diese Figur auch nochmals erstanden.



Das wars erstmal wieder .
Danke fürs Reinschauen und bis zum nächsten Mal.

Gruss Matthias

maxim

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Ein wirklich sehr edles Modell!  :klatsch:
Im Bau: Panzerkreuzer USS Brooklyn und Eisbrecher Krasin


Mattes

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Nabend Zusammen,

die letzten Tage wurde mal wieder in der "Werft" gearbeitet.
Ich habe auf dem Schornsteindeck, dem Ruderhaus und dem hinteren Deck die Decksaufbauten draufgebaut. Die provisorisch angebrachte Reling aus dünnem Messingdraht wurde durch stabileren Stahldraht,welcher mit Kunststoff ummantelt ist ersetzt.

Fangen wir mal mit den Bildern an.

Hier ein paar Fotos vom hinteren Deck. Es fehlt noch die gesammte Beleuchtung sowie die Masttakelage. Die fehlenden Bauteile(Lampen und Wantenspanner werden demnächst bestellt.
Die Bullaugen stammen nicht vom Bausatz,da bei denen kein Glas dabei ist und die nicht so schön aussahen.
Das Oberlicht mit den 6 Klappen hat Markus komplett nachgebaut,da das Resinteil im Bausatz gefehlt hat. Die Nieten darauf stammen von LionRoar und wurden einzeln mit Sekundenkleber von Markus aufgeklebt.

 







Hier ein paar Bilder vom Schornsteindeck.

Beim Schornstein, habe ich den Abspannring (der Ring,wo die Abspannungen zum Deck führen) solange innen mit dem Cuttermesser abgeschabt, bis er über den Schornstein gepasst hat. Da fehlten so ca. 2 mm . Die Wassertanks,welche an der Rückwand vom Ruderhaus zu sehen sind,mussten in Eigenbau erstellt werden. Ebenso wie der Niedergang hinter dem Schornstein.



Auf dem nächsten Bild, erkennt man die zwei Treppen, welche vom Ruderhaus auf das Schornsteindeck führen. Hier waren eigentlich nur Leitern vorgesehen,welche mir aber nicht gefallen habe und deswegen ersetzt wurden. Die Treppen sind ein Lasercut-Bausatz von rbmodels und mussten nur  zusammengebaut und in der Länge zugeschnitten werden.







Hier ein paar Bilder vom Ruderhaus.

Hier wurde ebenfalls die Reling aus Messingdraht, durch eine aus Stahldraht ersetzt.
Die Dachplatte,welche ja abnehmbar sein soll wurde befestigt. Dazu haben wir an den vier Ecken jeweils Löcher gebohrt und mit Sekundenkleber vier Muttern in den Pfalz,welcher sich am oberen Ende der Ruderhauswände befindet, eingeklebt. Dadurch hat sich auch die Platte schön an die Krümmung des Daches angepasst. Die Schraubenköpfe stehen zwar etwas aus dem Dach heraus,das schaut meiner Ansicht nach aber besser aus, wie irgend welche Kreuzschlitzschraubenköpfe auf dem Dach (das haben wir allerdings nach dem Fotografieren gemacht und ist deshalb leider nicht zu sehen ).
Das Ruderhaus muss allerdings noch auf das Deck aufgeklebt werden. Dann werden die Treppen befestigt und die Treppengeländer ergänzt.







Auf den nächsten Bildern sieht man,wie das ganze mal ungefähr ausschauen wird. Wir haben die Deckaufbauten mal provisorisch auf den Rumpf gestellt.





Zum Schluss noch ein paar Fotos von der hinteren Geschützplattform, mit dem Flak-Vierling.
Links und Rechts, bei den zwei Öffnungen in der Reling werden später zwei Treppen,wie die beim Ruderhaus ,platziert.
Das Rohr ,Durchmesser 5,00 cm aus ABS-Material der Fa.Plastruct,welches als Unterkonstruktion unter die Plattformen kommt, ist bestellt und  leider noch nicht bei mir eingetroffen.






Dieses Geschütz gehört ja eigentlich zu den Landstreitkräften. Ich habe die Lafette umgebaut und es als Marinegeschütz verwendet. Ob das historisch so richtig ist weiss ich leider nicht.
Aber in Ermangelung einer Alternative in diesem Massstab, muss es halt so gehen.

So,das wars mal wieder für Heute.
Danke fürs Reinschauen und bis zum nächsten Mal.

Gruss Matthias

Mattes

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Moin Moin Zusammen,

es gibt mal wieder einige kleinere Baufortschritte.
Als nächstes habe ich mich um den achternen Mast gekümmert.
Nachdem ich die Beschlagteile für die Vertäung des hinteren Mastes mit dem Deck eigentlich im Original belassen hatte  und dafür an der Mastspitze Wantenspanner (zum spannen der Seile) eingebaut hatte , stellte ich fest,das die 3 Wantenspanner an den beiden Seiten, auf engstem Raum an der Mastspitze, einfach schlecht aussahen.Ich habe dann alles wieder rückgebaut und die Beschlagteile umgebaut. Ich habe Wantenspanner der Firma Steingräber erworben und habe das Auge an der einen Seite abgesägt. Dann habe ich von den unbeweglichen,da am Stück gegossenen Wantenspannern, aus dem Bausatz, die Rollenblöcke abgetrennt und auf die Steingräber-Wantenspanner geklebt.
Hier ein paar Bilder dazu:







An der Mastspitze habe ich zur Befestigung der Seile, kurze Kettenstücke einer alten Halskette eingebaut.



Als Nächstes habe ich die provisorischen, zwischen den beiden Lüftern angebrachten Kupferdrähte durch ein Stück Kette mit einer Spannschraube ersetzt.
Diese Kette ist im Plan nicht drinn,wurde aber nötig,da die beiden Lüfter, auf Grund der Krümmung des Decks, nach Aussen geneigt hatten.



Nun kümmerte ich mich um die Führungsrohre der Ruderkette,welche seitlich, an den Längsseiten der Decksaufbauten, angebracht  sind. Davon habe ich nur ein Bild gemacht,da die andere Seite ,mit Dieser hier identisch ist.

 

Mittlerweile waren auch Teile der Decksbeleuchtung bei mir eingetroffen, welche ich dann auch gleich eingebaut habe.

Die zwei Suchscheinwerfer sind glaub ich von "Graupner".



Diese schönen Messinglampen sind von "rbmodel" und machen richtig was her.



Zum Schluss ,wie versprochen, noch ein paar Bilder vom Dampferzeuger.
Dieses Teil macht im wahrsten Sinne des Wortes so richtig Dampf. Leider sind es nur "Nachtaufnahmen", da ja unser Bastelabend immer erst gegen 19:30 Uhr beginnt.















Motor,Fahrtenregler und Akku, für das Vorpostenboot, sind auch eingetroffen. Ich werde davon am Dienstag ein paar Bilder machen. Auf dem Postweg befinden sich noch ein paar Deckslampen für den hinteren Bereich der Decksaufbauten rund um den achternen Mast.
So,das wars erstmal wieder für Heute.
Danke fürs Reinschauen, bis zum nächsten Mal.

Gruss Matthias

Bradhower

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  • Robert H. Barclay (1786 - 1837)
schöne Fortschritte - vielen Dank fürs Zeigen  :P

Grüße Marcel
Aktuelle Bauprojekte:
Papegojan 1624
Die HMS Free Spirit (Eigenentwicklung) :D - HMS Victory, HMS Ontario (1780), Schoner Hannah (1767)


Mattes

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Nabend Zusammen,

nach langer Zeit haben wir mal wieder etwas "Vorzeigbares" fertigbekommen.
Leider waren in den zurückliegenden Wochen wichtigere Sachen zu erledigen und damit blieb halt die Werft geschlossen.Nun geht es aber mal wieder etwas voran. In der nächsten Zeit wollen wir das "Innenleben" des Bootes einbauen und den Rumpf mit Walzblei austarieren und auf die richtige "Tiefe" bringen.
Auf diesen Bildern ist der Motor, mit Welle und Schiffschraube,  sowie der Regler für das Vorpostenboot zu sehen.
Das dem Bausatz beiliegende Stevenrohr, ohne Kugellager, wurde durch eines mit Kugellagern ersetzt, der Propeller lag dem Bausatz bei.







Nun kommen wir zu dem eigentlichen Problem der letzten Wochen.
Das Ruderblatt und die dazugehörende Halterung im Bausatz sind aus Weissmetall und leider, auf Grund des weichen Materials nicht zu gebrauchen.
Ein Modellbaukollege, aus unserem Verein, wollte uns die Teile nachbauen. Leider erlitt der Kollege einige schwere Schicksalsschläge in letzter Zeit und war somit nicht in der Lage uns die benötigten Teile zu liefern.
Nun war guter Rat teuer. Aus welchem Material,was man mit den normalen Werkzeugen in einer Werkstatt bearbeiten kann könnte man die teile fertigen??
Als erstes war die Idee da,diese Teile aus Kupferblech zu fertigen,was aber an der Beschaffung des Materials in der passenden Stärk (5,0 mm) scheiterte. Dann erhielt ich von einem Arbeitskollegen ein Stück Aluminium -Riffelblech ,welches mit den Riffeln ca. 6,5 mm stark war. Die Riffeln schliff ich mit dem Dreieckschleifer ab. Das Ruderblatt lies sich noch recht gut mit der Stichsäge aus dem Blech schneiden. Das andere Teil ging dann komplett daneben. Das Aluminium verbog sich auf Grund der Schlankheit dieses Teils in alle Richtungen. Die Motivation zum weiterbauen war erst einmal dahin.
Vor ca. 2 Wochen, fiel mir, bei Aufräumarbeiten im Lager unserer Firma, ein Stück Kunststoff in die Hände,welches von beiden Seiten  mit Metallblech beschichtet war. Diese Platten werden für Werbetafeln verwendet und ist 5,00 mm dick.
Daraus haben wir dann mit der Stichsäge das passende Teil gebaut.
Hier nun ein paar Bilder davon.





Bevor wir das Teil am Rumpf besfestigen musste zuerst das loch für das Stevenrohr in den Rumpf gebohrt werden.



Den Ruderschaft haben wir aus 3,00 mm Schweissdraht angefertigt. Für die Befestigung des Schaftes am Ruderblatt haben wir dünnes Kupferblech in U-Form bebogen und einfach über das Ruderblatt geklemmt und mit 5 Stück 2-mm Schrauben und Muttern befestigt.  Der zu einem "L" gebogene Ruderschaft aus dem 3mm Schweissdraht wurde zwischen Ruderblatt und Kupferblech geschoben.





Nach dem Zusammenbau wurde das Ganze mit Stabilit Express am Rumpf befestigt.



Hier noch zwei Bilder mit "provisorisch" eingebauter Schiffsschraube.





Es muss natürlich noch Einiges beigespachtelt werden .
Das solls erstmal wieder gewesen sein.
Danke fürs Reinschauen bis zum nächsten Mal.

Gruss Matthias

moorkapitaen

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Moin Mattes,

schön das es weitergeht!
Auf jeden Fall hast Du schonmal das richtige Bier ins Bild gestellt  :D

War das Ruderblatt denn nicht brauchbar? Bei meinen CalderCraft-Baussätze (Joffre und Talacre) was das Blatt zwar weich, aber trotzdem verwendbar. Als Achse war dort eine 3mm Messingachse eingearbeitet. Für die Ruderhacke hatte ich bei einem anderen Modell (Zeeland von BillingBoats) an Stelle des vorgeschlagenen Sperrholzes einen 6mm Plexiglasrest verwendet.

Gruss Jürgen

Mein Verein: www.moorkapitaene.de
Meine HP: www.j-kalt.de

Peter76

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    • petesmancave
 :P
Sehr beeindruckend was ihr da baut!

Ich werde euren Bericht weiter verfolgen und freue mich auf die Fortsetzungen.

Grüße
Peter

Mattes

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Nabend Zusammen,

hier wieder ein paar kleine Baufortschritte aus der "Werft" .
Da wir nun öfters am Rumpf bauen werden, habe ich begonnen den Ständer für das Boot zu bauen. Auf dem Bauplan sind zwei Zeichnungen für den Ständer ,die mehr oder weniger zu dem Rumpf passen.



Ich habe die Abbildungen mittels Kohlepapier(Pauspapier) auf das Holz (5,0mm Sperrholz) übertragen und dann mit der Stichsäge ausgeschnitten und anschliessend noch kleinere Anpassungen an den Rumpf vorgenommen und Alles verschliffen.



Da wir erst noch ein paar Holzleisten für den Ständer besorgen müssen geht es hier erst nächste Woche weiter.

Markus hatte unter der Woche die Schiffsschraube und die Ruderanlage in den Rumpf eingebaut und vorab mit Sekundenkleber fixiert.

 

Auf dem Bild kann man erkennen,das der Rumpf im Heckbereich, recht unsymetrisch ist. Leider steht das Ruder nicht ganz mittig zur Schraube. Das lies sich aber auf Grund der Bauart des Rumpfes, in welcher die Durchdringungen für Schraube und Ruder vorgegeben waren nicht anders einbauen. Ich hoffe, das das keinen all zu grossen Einfluss auf die Fahreigenschaften des Bootes haben wird. Das wird ja schliesslich kein Rennboot.

Hier sieht man die Schraube in Aktion,leider habe ich keine bewegten Bilder aber die läuft richtig gut in Ihren Kugellagern.



Hier die "Innenansicht" von Ruder und Welle.



Als Nächstes wurden die Teile mit Stabilit Express verspachtelt.







Da das Stabilit Express innerhalb kürzester Zeit fest ist haben wir auch gleich noch verschliffen.





Markus hat sich derweil um den Einbau des Motors gekümmert.
Der Motor ist ein bürstenloser Aussenläufer mit 750 KV. Und benötigt eine Halterung,welche Markus aus 3,00 mm Sperrholz gefertigt hat.







Die Halterung ist erstmal nur mit Sekundenkleber fixiert und muss noch mit Stabilit Express verklebt werden.

Und so sieht man aus,wenn die Arbeit getan ist und man einfach keine Lust mehr hat sich aus dem Stuhl zu erheben und mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren.



So, das wars erstmal wieder von hier.
Danke fürs Reinschauen ,bis zum nächsten Mal.

Gruss Matthias

unilee

  • MB Star
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  • Beiträge: 827
  • Zu klein, gibt es nicht, nur zu Blind ;-)
Sehr schönes Modell, mach weiter so!
Bin immer offen für Vorschläge die mich verbessern können!