Autor Thema:  Fw 190A-4, Eduard, 1/48  (Gelesen 1991 mal)

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BAT21

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Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« am: 06. Oktober 2017, 14:10:03 »
Focke Wulf Fw 190A-4  


Modell:  Focke Wulf Fw 190A-4
Hersteller:  Eduard
Maßstab:   1/48
Art. Nr. :   82142
Preis ca. :  31 €








Beschreibung: 

Zitat
Die Focke-Wulf Fw 190, genannt „Würger“, ist ein deutsches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Die bei Focke-Wulf in Bremen unter der Leitung von Chefkonstrukteur Kurt Tank entwickelte Maschine wurde ab 1941 von der Luftwaffe als zweiter Standardjäger neben der Messerschmitt Bf 109 verwendet. Bis zum Kriegsende wurden rund 19.500 Fw 190 in verschiedenen Versionen produziert.

Neben der Verwendung als Jagdflugzeug wurde der Typ als Aufklärer, Jagdbomber, Nachtjäger und Erdkampfflugzeug eingesetzt. Die meisten Fw 190 wurden von einem luftgekühlten 14-Zylinder-Doppelsternmotor vom Typ BMW 801 angetrieben. Zur Erreichung besserer Höhenleistungen waren spätere Versionen mit flüssigkeitsgekühlten Zwölfzylinder-V-Motoren ausgestattet.

...

Im Juli 1942 wurde die A-3 auf den Montagebändern von der A-4-Version abgelöst. Eine Modifikation, welche die äußerliche Unterscheidung der beiden Versionen ermöglicht, war die Ersetzung des horizontalen Antennenmastes der A-3 auf dem Seitenleitwerk gegen eine vertikale Variante bei der A-4. Darüber hinaus wurde das bislang verwendete Funkgerät FuG 7 gegen ein FuG 16 ausgetauscht. Um die Auslieferungszahlen der Fw 190 zu erhöhen, wurde die Produktion mit der Version A-4 auf weitere Produktionsstätten ausgedehnt, darunter die Gerhard-Fieseler-Werke in Kassel-Waldau. Insgesamt wurden 909 Fw 190 A-4 gebaut.

Mit der A-4 wurden die Möglichkeiten zur Adaption der Fw 190 an verschiedene Einsatzerfordernisse über die Umrüstsätze hinaus um die sogenannten Rüstsätze erweitert. In der Theorie unterschieden sich die neuen Sätzen durch ihre einfachere Montierbarkeit, was ihren Einbau auch in den Feldinstandsetzungseinheiten der Geschwader ermöglichen sollte. Tatsächlich bedurften die Rüstsätze teilweise der Modifikation des Flugrahmens bereits auf der Montagelinie, so dass in der Praxis kaum ein Unterschied in der Flexibilität zwischen Umrüstsätzen und Rüstsätzen festzustellen war; als Konsequenz wurden die Umrüstsätze aus Gründen der Vereinheitlichung im späteren Kriegsverlauf allgemein als „Rüstsätze“ bezeichnet.

Der erste Rüstsatz, der mit der Fw 190 A-4 in größerem Umfang zum Einsatz kam, trug der zunehmenden Zahl schwerer US-amerikanischer Bomber Rechnung, die ab Anfang 1943 in den deutschen Luftraum eindrangen. Um die dichten Formationen dieser widerstandsfähigen Maschinen und die in diesen Formationen gegebene hohe Dichte an Abwehrfeuer aufzubrechen, wurde die Fw 190 durch den Rüstsatz R6 mit zwei Werfergranaten 21 (WGr. 21) unter den Tragflächen ausgestattet. Bei der Werfergranate 21 handelte es sich um eine drallstabilisiertes Raketenprojektil im Kaliber 21 cm, das rückstoßfrei aus einem Rohr mit Führungs- und Halteschienen im Inneren verschossen wurde. Im Luft-Luft-Einsatz wurde der Sprengkopf von einem einfachen Zeitzünder zur Explosion gebracht, d.h. die Voraussetzung für einen effektiven Waffeneinsatz bestand vor allem in der Fähigkeit des Piloten, seine Entfernung zum Ziel und seine Annäherungsgeschwindigkeit richtig einzuschätzen. Zusätzlich erschwert wurde die Aufgabe durch die relativ geringe Austrittsgeschwindigkeit des Projektils, was einen großen Geschossfall auf dem Weg zum Ziel bedingte. Dennoch reichte der große Sprengkopf in vielen Fällen aus, die Formationen der amerikanischen Bomber aufzubrechen und einzelne Maschinen so zu beschädigen, dass sie dem Bomberverband nicht mehr folgen konnten, welche dann bei geringerem Widerstand von kanonenbewaffneten Flugzeugen bekämpft werden konnten.

Auch die Fw 190 A-4 nutzte den BMW-801-D-2-Motor, der nun mit einer MW-50-Anlage versehen war. Dabei konnte jeweils für einige Minuten ein Methanol-Wasser-Gemisch im Verhältnis 50:50 eingespritzt werden, wodurch die Motorleistung auf 2000 PS gesteigert werden konnte. Die zusätzliche Leistung wurde dabei durch das eingebrachte Wasser erzielt, das durch die Verdunstungskälte ähnlich wie ein Ladeluftkühler die Ansaugluft abkühlte und so die Ladung des Motors optimierte. Das beigemischte Methanol sollte vorrangig das Klopfen des Motors und ein Einfrieren der MW-50-Mischung in großen Höhen verhindern. Als Nebeneffekt sorgte die kalte Ladeluft für eine erhöhte Innenkühlung der Zylinder. Aufgrund der hohen thermischen Belastung des Motors war der Einsatz des MW 50 dennoch auf zehn Minuten begrenzt.

Bei der Auslieferung der MW-50-Anlagen kam es jedoch immer wieder zu Verzögerungen, so dass der praktische Einsatz des Systems erst mit der Fw 190 A-8 möglich wurde. Zudem blieben die Leistungssteigerungen in geringen Höhen zunächst hinter den Erwartungen und den Leistungen anderen einfacher aufgebauter Systeme, wie der C-3-Zusatzeinspritzung oder einer einfachen Erhöhung des Ladedrucks (vgl. Abschnitt Fw 190 A-5). So wurde noch Ende 1943 in Rechlin durch Verwendung des MW-50-Systems in 100 m Höhe lediglich eine Steigerung der Spitzengeschwindigkeit von 16 km/h verzeichnet.

Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Fw_190


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:FW190_A4_Seite_Wiki.jpg


Schachtelinhalt: 

Unter der Artikelnummer 82142 ist in diesem Monat ein neues Modell der Fw 190 im Maßstab 1/48 erschienen.
Eduard hat diesmal die Variante A-4 herausgebracht.
Das Bausatz entstammt aus neuen Formen - die bisherigen Focke Wulfs hatten den Ruf, kompliziert zu bauen zu sein.
Mit dieser Auflage soll dies besser werden. Viele Optionen, z.B. der offen darstellbare Motor, wurden hier gestrichen.
Dies macht sich in der Teileanzahl bemerkbar.

Die Plastikteile machen auf den ersten Blick einen hervorragenden Eindruck. Die Gravuren gefallen mir sehr gut.
Neben den Plastikteilen gibt es in dieser Auflage auch noch einen kleinen Bogen mit Ätzteilen.
Wer mehr ins Detail gehen möchte, kann bei Eduard noch weitere Ätz- und Resinteile kaufen.
Vorgeschnittene Abdeckmasken, zwei Abziehbilderbögen und die Bauanleitung runden das Paket ab.

Werfen wir ein Blick auf die einzelnen Teile:












Ein paar Details:






















Die Klarsichtteile:




Leider war in meinem Bausatz beim Transport schon ein Teil abgebrochen. Zum Glück ohne weitere Beschädigung...




Die Ätzteile und Abdeckmasken:




Die Anleitung wird als Heft geliefert und führt in der von Eduard bekannten Form zum fertigen Modell.










Für die Bemalung schlägt Eduard fünf verschiedene Maschinen vor. Die Anleitung dafür ist farbig gestaltet.








Bei den vorgeschlagenen Bemalungsvarianten sollte für jeden was dabei sein.  :P
Die notwendigen Abziehbilder verteilen sich auf zwei Bögen:






Fazit:  

Auch wenn es wieder "nur" eine Focke Wulf 190 ist und es die Variante A-4 schon im Maßstab 1/48 gab, weiß der Bausatz auf den ersten Blick zu überzeugen.
Guss und Oberflächendetailierung sehen sehr gut aus und wecken sofort die Lust, mit dem Bau zu beginnen.
Der Bau wird zeigen, ob Eduard das Versprechen der besseren Baubarkeit gegenüber den ersten Auflagen seiner Focke Wulfs einlösen konnte.

+  Vorbildauswahl
+  Gravuren
+  Bemalungsvarianten
+  Teileanzahl
+  Preis

-  Auf den ersten Blick nix

 :winken:
« Letzte Änderung: 06. Oktober 2017, 14:19:34 von BAT21 »

Floppar

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #1 am: 06. Oktober 2017, 14:32:25 »
Schöne Vorstellung - danke. :)
Ich werde mit dem Kauf wohl warten bis Eduard im Dez. die Royal Class rausbringt.  :1:


Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
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standart2k

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #2 am: 06. Oktober 2017, 17:05:45 »
Danke für die Vorstellung. Sieht gut aus der Bausatz. Schade, das man mit dem Zubehör weit über 100€ kommt. Hoffentlich erscheint da noch ein BigSin Set dazu, dann könnte ich schwach werden :D
Im Bau:
-Vieles
-und noch mehr

Bohemund

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #3 am: 06. Oktober 2017, 18:13:48 »
Zitat
Ich werde mit dem Kauf wohl warten bis Eduard im Dez. die Royal Class rausbringt.  :1:
So sehe ich das auch.
Von mir ebenfalls vielen Dank für die Vorstellung!

Primoz

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #4 am: 11. Oktober 2017, 16:00:10 »
Es gibt doch auch einen Wermutstropfen: Es handelt sich um eine späte A-4; die normalen A-4 hatten noch die charakteristischen "Kiemenspalten" seitlich hinter dem Motor. Hier ist also der "Titelheld" (die gelbe 4 von Siegfried Schnell) nicht so einfach baubar.  :5:

Ansonsten aber ein sehr guter Bausatz.
Das Leben ist eine sexuell übertragbare unheilbare Krankheit mit tödlichem Ausgang

Floppar

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #5 am: 11. Oktober 2017, 17:13:11 »
Danke für die Vorstellung. Sieht gut aus der Bausatz. Schade, das man mit dem Zubehör weit über 100€ kommt. Hoffentlich erscheint da noch ein BigSin Set dazu, dann könnte ich schwach werden :D
Naja sind wir mal ehrlich und fragen bei welchem Bausatz ist das heutzutage nicht mehr so ?
Ich denke für die ca 25€ kannst du schon aus der Box ein sehr schönes Modell bauen.
Wer dann mehr haben will kauft sich halt das Cockpit, Motor und die Guns und ist bei ca. 85-90€, aber auch das finde ich in Ordnung - für die Qualität.


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jackrabbit

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #6 am: 11. Oktober 2017, 17:26:29 »
Hallo,

Wer dann mehr haben will kauft sich halt das Cockpit, Motor und die Guns und ist bei ca. 85-90€, aber auch das finde ich in Ordnung - für die Qualität.

da das „Ergebnis“ im Wesentlichen vom Bau und der Lackierung abhängt, finde ich es trotz der Qualität ziemlich bescheuert unvernünftig so viel Geld für einen 1/48er 1mot Prop hinzulegen.
Für einen wirklichen Topp-Modellbauer, der ggf. für den Bau noch bezahlt wird, mag es ja noch angehen, aber die „Sammler“ und „Normalos“ sollten mal auf dem Teppich bleiben.
Nur weil es Hobby ist, rechtfertigt es nicht alle Preise. Die Entwicklung wie im Modelleisenbereich ist unverkennbar: teure Modelle für weniger Käufer, damit der Umsatz trotzdem stimmt.

Und: Die alte Eduard 190 ist m.E. auch nicht wirklich schlechter und wer damit nicht zurechtkam, braucht auch die Nachrüstteile für Neue nicht. ;)

Grüße
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2017, 17:29:45 von jackrabbit »

BAT21

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #7 am: 11. Oktober 2017, 17:34:07 »
Es gibt doch auch einen Wermutstropfen: Es handelt sich um eine späte A-4; die normalen A-4 hatten noch die charakteristischen "Kiemenspalten" seitlich hinter dem Motor. Hier ist also der "Titelheld" (die gelbe 4 von Siegfried Schnell) nicht so einfach baubar.  :5:

Bei dieser Aufnahme bin ich bei Dir:
http://www.warbirdphotographs.com/LCBW5/FW190-A4-JG2-(Y4+I)-WrkN746-Vannes-France-February-1943-7.jpg

Hier sieht es aber eher nach der späteren Variante aus?
http://www.warbirdphotographs.com/LCBW/FW190-A4-JG2-(Y4+I)-WrkN746-Vannes-France-February-1943-8.jpg

Aber zum Glück lacht mich aktuell eher Bemalungsvariante C an, da ist der Fall klarer:
https://i.pinimg.com/736x/d7/40/75/d7407554d7e418a1ee229287a84b0326.jpg

 :pffft:

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #8 am: 11. Oktober 2017, 17:42:02 »
Wenn ich da dann die "alte" Tamiya 190er nehm und das Aires Set dazu, komm ich ungefähr auf 65-70€, bei vermutlich gleicher Qualität, zumindest wenn man alles verbaut, da bleibt ja vom Bausatz nicht mehr viel übrig.

Aber es hat so was von der DLC Mentalität bei Computer/ Konsolenspielen, das Spiel ist günstig, aber dann legt man für die DLC's das gleiche nochmal oder sogar mehr hin.

Ich kann es nur nicht so ganz nachvollziehen, warum Eduard hier nach relativ kurzer Zeit ( für ein Bausatzleben) eine komplette Neuentwicklung rausgebracht hat. Gut, die Argumentation, das der "alte" Bausatz von der Aufteilung her etwas "schwierig" war, ok. Aber Eduard sind ja jetzt grundsätzlich nicht für den Anfänger und Gelegenheitskäufer gedacht. ich finde sowieso, das Eduard m.M. gerade was das Zubehör ( Ätzteile und Brassin) angeht, irgendwie etwas " abdreht". Als vor einigen Jahren bsp. die bedruckten Ätzteile kamen, waren die Interiorsets noch komplett, jetzt muss man die Gurte extra für 5-7€ kaufen. Und bei den Exterior Sets war auch alles dabei, während jetzt z.B. die Landeklappen auch wieder extra zu Buche schlagen.
Im Bau:
-Vieles
-und noch mehr

Floppar

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #9 am: 11. Oktober 2017, 17:53:20 »
Hallo,

Wer dann mehr haben will kauft sich halt das Cockpit, Motor und die Guns und ist bei ca. 85-90€, aber auch das finde ich in Ordnung - für die Qualität.

da das „Ergebnis“ im Wesentlichen vom Bau und der Lackierung abhängt, finde ich es trotz der Qualität ziemlich bescheuert unvernünftig so viel Geld für einen 1/48er 1mot Prop hinzulegen.
Für einen wirklichen Topp-Modellbauer, der ggf. für den Bau noch bezahlt wird, mag es ja noch angehen, aber die „Sammler“ und „Normalos“ sollten mal auf dem Teppich bleiben.
Nur weil es Hobby ist, rechtfertigt es nicht alle Preise. Die Entwicklung wie im Modelleisenbereich ist unverkennbar: teure Modelle für weniger Käufer, damit der Umsatz trotzdem stimmt.

Keiner zwingt dich soviel Geld dafür auszugeben oder?
Der normale Bausatz, welcher schon GUT ist (inkl Masken und Pe's), kostet immer noch 25€.

Und am Ende des Tages darf jeder zum Glück noch selbst entscheiden was er wofür und wieviel ausgibt.  :1: (egal ob das jemand gut findet oder nicht)
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2017, 18:02:18 von Floppar »


Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde

Bohemund

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #10 am: 11. Oktober 2017, 19:42:51 »
Ich kann es nur nicht so ganz nachvollziehen, warum Eduard hier nach relativ kurzer Zeit ( für ein Bausatzleben) eine komplette Neuentwicklung rausgebracht hat.
Die Formen waren verschlissen, auf dem Markt aber noch weiterhin Bedarf. Das war eine aus kaufmännischer Sicht einfache Entscheidung.

Koffeinfliege

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #11 am: 12. Oktober 2017, 08:41:55 »
Unfassbar, was heute in 144 möglich ist. Wenns keine durchgenudelte 190er wäre, würde ich glatt bestellen.
Danke für die (wie immer) tolle Vorstellung! :P

Zapata

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #12 am: 16. Oktober 2017, 16:09:13 »
Danke für die Vorstellung!
Glück ab!

Marderkommandant

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Re: Fw 190A-4, Eduard, 1/48
« Antwort #13 am: 16. Oktober 2017, 16:24:37 »
Vielen Dank für die Vorstellung!
Diesen Bausatz werde ich mir definitiv zulegen! Ich habe gerade die Arbeit am Vorgängermodell des von Dir vorgestellten Bausatzes, der Eduard'schen Fw 190 A7 in 1/48 beendet.
Wobei, "beendet" das falsche Wort ist. Ich habe diesen Sch... Bausatz in die Tonne gekloppt! Dieser Mist hat irgendwie nicht gepasst. Geplant war, auf einer Seite die Klappen geöffnet darzustellen, bei näherem Blick auf die Teile, wollte ich den Motorraum dann doch lieber geschlossen darstellen. Alles gut bis hierhin, das Cockpit und die Innereien sind sehr gut geworden.
Aber dann! Zunächst ließ sich keine Trockenpassung  von Cockpithälften/Flügeln/Rumpf/Brandschott/4 Haubenteilen durchführen, weil einfach viel zu viele Teile dazu zusammenzufügen waren, also habe ich im Vertrauen auf Eduards Passgenauigkeit Motorschott und Cockpit wie im Bauplan angegeben eingebaut. Dann fing der Mist an: als beides drin war, ließ sich der Rumpf nicht zusammenbauen - Ursache? Keine Ahnung, der war wohl irgendwie krumm. Also, mit den Flügeln vereint, wobei der Unterflügel ca 1,5mm zu kurz war und einen Spalt zum Heck hin offenließ, den Rumpf Stück für Stück in Abschnitten zusammengeklebt, eingespannt..
Die Tragflächen passten auch nicht 100%, da zeichnete sich Spachtelarbeit ab. Die Propellerblätter hatten dicke Sinkstellen, die ich schon mal spachtelte...
Dann den blödsinnigen Motor zusammengehämmert (mittlerweile schon mit dicken Hals!) und, Oh Wunder! Der Rumpf passte einfach nicht!
Also das Sch... Brandschott rausgerissen, zusammen mit den idiotischen Vollstäben, die die Hülsenauswurfschächte sein sollten und siehe: Cockpit ist zu breit!  :5:
Dann habe ich den ganzen Dreck zusammengedrückt und alles entsorgt!  :5:  :5:  :5:  :aerger:
Ich habe jetzt eine BF 109 E-4 von Eduard bestellt und hoffe da auf mehr modellbauerischen Spaß.  :1:
Die neue Fw 190 werde ich mir aber zulegen - da ist dieser Motorklappenschwachsinn  beseitigt.

Mit stinksauren Grüßen,
Andreas
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2017, 18:31:53 von Marderkommandant »
Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.