Autor Thema:  Revell Omega Umbau auf Druckschalter  (Gelesen 21405 mal)

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MR928

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Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« am: 21. Juli 2011, 23:38:53 »
Hallo,

schon immer hat mich an meine Revell Omega Kompressor das ewige Gezische genervt, wenn der Omega seinen Maximaldruck erreicht hat und
das Überdruckventil öffnet. Aber deshalb einen neuen Kompressor kaufen, der einen Druckabschalter hat ? Wohl kaum, habe ja schliesslich ca. 300,- €
für das gute Teil bezahlt. Außerdem verrichtet der Gute seinen Dienst bis jetzt vorbildlich und die Anschlüsse liegen alle offen. Deshalb habe ich mir überlegt
einen Druckschalter zu integrieren. Da ich wohl nicht der einzige bin, der den Revell Omega im Bastelzimmer stehen hat, habe ich auch gleich den Umbau dokumentiert.

1. Benötigte Teile

Zunächst braucht man folgende Teile:

- Druckschalter ... ich habe bei einem Airbrush Versand einen Druckschalter gekauft, welcher standardmäßig bei 4bar abschaltet und bei 2bar wieder einschaltet.
  Druckschalter für AC-Kompressoren Kostenpunkt: 12€

-T-Stück 1/8 Zoll; alle Anschlüsse weiblich; 2 € aus dem gutsortierten Fachhandel

- Adapterstück 1/8 Zoll; weiblich auf männlich, ebenfalls 2 €





Dann benötigt man noch Teflonband zum Abdichten und 2 passende Kabelschuhe für den Anschluss an den Schalter, sowie einen Gummiring, um nicht das Kabel vom Druckschalter nicht vom Metallgehäuse
des Ein- Ausschalters beschädigt wird. Aber dazu gleich mehr.

2. Einbau Druckschalter

Vorweg: an den Gewinden bitte immer das Teflonband benutzen, damit alles dicht wird.

Natürlich den Kompressor vom Stromnetz trennen.

Zunächst muss der Schlauch vom oberen Anschluss abgeschraubt werden.

An den freien Anschluss direkt am Kessel schraubt man das T-Stück dran.

An das T-Stück wird der Druckschalter angeschraubt.

An das untere Ende wieder den Schlauch anschrauben.

Das ganze müsste dann so aussehen:



3. Druckschalter an Ein- und Ausschalter anschließen

Dieser Teil ist ein wenig schwierig, weil der Schalter nicht so einfach rauszubekommen ist.

Zuerst an der Rückseite die Kabel zum Schalter von der Zugentlastung trennen und den Kabelbinder durchschneiden. Da fällt mir gerade ein, dass
man da wieder einen Neuen benötigen wird  :D.

Das Ablassventil vorne ausschrauben, stört nur.

Nun am Schalter vorne die obere Kreuz-Blechschraube lösen und sogleich die zweite rechts an der Seite.

Nun kommt der schwierige Teil: Die Mutter an der Schraube von der rechten Kesselhalterung lösen (da wo der Schwingungsdämpfer dran ist).
Dazu müsst Ihr den Schalter etwas runterdrücken, um mit dem Schraubenschlüssel die Mutter lösen könnt. Schwierig deshalb, weil die Halterschraube in
das Schaltergehäuse reinragt und man sonst das Schaltergehäuse nicht rausziehen kann.

Ist die Mutter erstmal abgeschraubt, die Halterschraube rausziehen. Nun kann man mit etwas Geschick das Schaltergehäuse nach unten drücken und gleichzeitig
etwas nach vorne ziehen, bis es aus der Führung draussen ist und neben den Kompressor stellen.

Alle Kabel vom Stecker abziehen (bitte für den Einbau markieren, wo welches Kabel dran war).

Den Ein- und Ausschalter mit Hilfe eine Flachschraubenziehers nach vorne aus dem Gehäuse ziehen. Die Kabel in den hinteren Teil des Gehäuses drücken.

Jetzt mit einem 10er Metallbohrer ein Loch in die linke Seitenwand des Gehäuses bohren (also die "Off" Stellung) und den Gummiring reindrücken.

Das Kabel vom Druckschalter durch das Loch ziehen.

Wenn Ihr alles hinbekommen habt sieht das dann so aus:

 

Hälfte haben wir also geschafft  :klatsch:

4. Druckschalter anschließen

An die offenen Enden des Druckschalters müssen nun die Kabelschuhe befestigt werden. Ich habe dazu eine Krimpzange benutzt (ich hoffe das Ding heisst so).

An der "On" Seite des Schalters, also rechts unten das eine Kabel des Druckschalters anschliessen, das andere an dem dazu gehörenden Kabel (welches vorher rechts unten angesteckt war).

Bilder sagen mehr als Worte:



Den Ein- und Ausschalter wieder reindrücken und die restlichen Stecker wieder an die alten Stellen anschließen (deshalb vorher markieren).

Das ganze sieht dann so aus:



5. Schaltergehäuse einbauen

Jetzt nur noch das Schaltergehäuse in umgekehrter Reihenfolge wie bei 3. einbauen.

Viel spass die Mutter wieder dran zu kriegen  X(.

Hinten die Kabel wieder fixieren, damit nix rumhängt.

Fertig sieht das Ganze dann so aus:



Nun könnt Ihr den Kompressor ohne Gezische wieder in Betrieb nehmen.
Klappt mir alles wunderbar. Der Omega baut schön Druck bis 4bar auf und schaltet sich dann ab.
Dürfte wohl für alle gängigen Pistolen ausreichend sein. Ich habe eine Triplex und arbeite so mit 1 - 1,5bar.
Fällt der Druck im Kessel unter 2bar, schaltet sich der Kompressor wieder ein und baut wieder den Druck auf  :P.

Ich bin Anwalt (habe also nur lesen gelernt) und trotzdem für den Umbau nur ca. eine Stunde gebraucht.
Und für ca. 20,- € Unkosten, finde ich die Lösung sehr charmant.

Solltet Ihr noch Fragen haben, keine Scheu.

LG
Micha

« Letzte Änderung: 22. Juli 2011, 20:34:23 von MR928 »

Travis

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter - "Pimp my Omega"
« Antwort #1 am: 22. Juli 2011, 06:33:27 »
Yay :9: , hiermit erkläre ich Dich zu meinem Held des Tages! :kuss:

Da bei meinem Omega die Garantie mittlerweile schon seit ein paar Jahren nicht mehr anwendbar ist, werde ich Deinen Umbaubericht fuer einen 'gepimten' Omega ausdrucken und mich mal an dem Umbau wagen.
Denn dieses Gezische ist echt nervig...  :5:

Tho :santa:
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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #2 am: 22. Juli 2011, 14:27:45 »
Klasse Beschreibung, konnte mir jeden Schritt gut vorstellen.

Was mich (nicht nur bei dieser Beschreibung) immer wieder verwundert - wenn man Teflontap auf ein Gewinde klebt, kann man dieses dennoch wieder zuschrauben? Ist das Tape so dünn? Denn Gewinde mit soviel Spiel kann ich mir nicht vorstellen.

Der Gummirng für das Kabelloch am Schalter - zufällig im Bestand gehabt oder irgendwo im Baumarkt aufgetrieben?

Danke für die tolle Beschreibung. Zwar komme ich selten dazu, meinen Omega zu nutzen, aber der Umbau hat was.... wäre doch fast ein Thema für einen Workshop auf irgendeiner Ausstellung....  :D

Gruß
Thorsten
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SKAOS

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #3 am: 22. Juli 2011, 14:58:10 »
Super Umbau Anleitung, wenn Du jetzt noch ein Rückschlagventil unterhalb des Druckschalters zum Kompressor hin einbaust (es geht auch ein abgeschnittenes Fahradventil), dann kann der Motor Lastfrei (ohne Druck) anlaufen. So erhöht man noch zusätzlich die Laufleistung für (hoffentlich) lange Jahre!

Es gibt auch eine Teflonschnur, diese um 3-4 Gewindegänge gewickelt, hält auch bombig dicht und das Gewinde vorher immer anrauhen (Puksäge), dann hält das Teflonband besser.  ;)

 :P
Gruß
Carsten

KlausH

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #4 am: 22. Juli 2011, 16:15:31 »
Sehr schöne Idee und prima Anleitung! :P Ich hab an meinem Selbstbau auch einen autom. Druckschalter und wollte das nicht mehr missen.

@Thorsten: Die Kabeldurchführung bekommst du in jedem Elektronikladen wie Conrad oder Reichelt. Ob es die im Bauhaus gibt? Keine Ahnung. Und was das Band angeht: Es ist wirklich verdammt dünn.

Schöne Grüße
Klaus

Friedarrr

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #5 am: 22. Juli 2011, 19:24:12 »
Ja, tolle und preiswerte Lösung, da fragt man sich weshalb der Hersteller nicht gleich diese Lösung anbietet?



Super Umbau Anleitung, wenn Du jetzt noch ein Rückschlagventil unterhalb des Druckschalters zum Kompressor hin einbaust (es geht auch ein abgeschnittenes Fahradventil), dann kann der Motor Lastfrei (ohne Druck) anlaufen. So erhöht man noch zusätzlich die Laufleistung für (hoffentlich) lange Jahre!
 :P

SKOAS, dass mußt du jetzt aber genauer erklären, wie das funktionieren soll!?

Um lastfei anlaufen zu können, benötigt man meiner Meinung nach ein Entlastungsventil! Da ist aber schon etwas mehr Aufwand als eben mal ein Rückschlagventil einzubauen.
Bei ~2Bar hat der Omega keine Probleme anzulaufen und durch die weniger Gesamtlaufzeit wird man lange Freude haben. Ein größerer Druckluftbehälter würde die Anlaufzyklen deutlich verringern.

Mit einstellbarem Druckschalter mit Entlastungsventil habe ich vor ca. 2 Jahren meinen ca. 15 Jahre alten Kompi nachgerüstet. Kostet dann aber gleich um die 35.-Euro.
Zum Abdichten der Anschlüsse wurde PETEC Schraubensicherung/Dichtung flüssig verwendet. (Loctite... bieten sowas auch an). Geht einfach scheller, sauberer und einfacher.  




« Letzte Änderung: 22. Juli 2011, 21:32:38 von Friedarrr »
Taiaut Taiaut

MR928

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #6 am: 22. Juli 2011, 20:33:33 »
Hallo,

freut mich, dass Euch die Anleitung gefällt.

Ich habe noch ein Bild von dem Teflonband hinzugefügt. Hat eine Stärke von 0,1. Loctite ist auch super, hatte ich nur nicht zur Hand.
Die Kabeldurchführung hatte ich hier noch rumliegen. Kriegt man aber, wie schon erwähnt, für kleines Geld, auch im Baumarkt (jedenfalls bei uns).

Gruß
Micha

SKAOS

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #7 am: 22. Juli 2011, 22:31:56 »
Ja, tolle und preiswerte Lösung, da fragt man sich weshalb der Hersteller nicht gleich diese Lösung anbietet?



Super Umbau Anleitung, wenn Du jetzt noch ein Rückschlagventil unterhalb des Druckschalters zum Kompressor hin einbaust (es geht auch ein abgeschnittenes Fahradventil), dann kann der Motor Lastfrei (ohne Druck) anlaufen. So erhöht man noch zusätzlich die Laufleistung für (hoffentlich) lange Jahre!
 :P

SKOAS, dass mußt du jetzt aber genauer erklären, wie das funktionieren soll!?

Um lastfei anlaufen zu können, benötigt man meiner Meinung nach ein Entlastungsventil! Da ist aber schon etwas mehr Aufwand als eben mal ein Rückschlagventil einzubauen.
Bei ~2Bar hat der Omega keine Probleme anzulaufen und durch die weniger Gesamtlaufzeit wird man lange Freude haben. Ein größerer Druckluftbehälter würde die Anlaufzyklen deutlich verringern.

Mit einstellbarem Druckschalter mit Entlastungsventil habe ich vor ca. 2 Jahren meinen ca. 15 Jahre alten Kompi nachgerüstet. Kostet dann aber gleich um die 35.-Euro.
Zum Abdichten der Anschlüsse wurde PETEC Schraubensicherung/Dichtung flüssig verwendet. (Loctite... bieten sowas auch an). Geht einfach scheller, sauberer und einfacher.  






Ich hatte im Netz mal eine Umbauanleitung bzw. Eigenbaukompressor gesehen, das dort ein Fahrad/Autoventil in einem Gewebeschlauch fixiert worden ist, so das die Luft nur in Tankrichtung durchläsig ist und nicht über den Motor entweichen kann. Sollte ich den link finden, werde ich es hier posten.

Hier der link:
http://www.avr-projekte.de/kompressor2.htm
« Letzte Änderung: 22. Juli 2011, 22:46:47 von SKAOS »
Gruß
Carsten

Friedarrr

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #8 am: 23. Juli 2011, 08:45:12 »
Ich hatte im Netz mal eine Umbauanleitung bzw. Eigenbaukompressor gesehen, das dort ein Fahrad/Autoventil in einem Gewebeschlauch fixiert worden ist, so das die Luft nur in Tankrichtung durchläsig ist und nicht über den Motor entweichen kann. Sollte ich den link finden, werde ich es hier posten.

Hier der link:
http://www.avr-projekte.de/kompressor2.htm

Und das siehst du das dass Rückschlagventil ohne dem Magnatventil (Entlastungsventil) nichts bewirken würde....
Taiaut Taiaut

SKAOS

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #9 am: 23. Juli 2011, 20:35:18 »
Das habe ich auch so nicht behauptet.  ;)
Gruß
Carsten

Friedarrr

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #10 am: 24. Juli 2011, 14:07:05 »
.. wenn Du jetzt noch ein Rückschlagventil unterhalb des Druckschalters zum Kompressor hin einbaust (es geht auch ein abgeschnittenes Fahradventil), dann kann der Motor Lastfrei (ohne Druck) anlaufen. So erhöht man noch zusätzlich die Laufleistung für (hoffentlich) lange Jahre!
 :P

Aber sicherlich!
Nur bestimmt nicht mit bösen Absichten! ;)
Taiaut Taiaut

SKAOS

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #11 am: 18. Januar 2012, 21:36:39 »
Ich fand diese simple Umbauanleitung hier so gut, das ich mir gedacht habe, so etwas brauchst Du für die Wintertage, damit ich in der Wohnung in einer Ecke brushen kann.  :D

Im Internet fand ich dann einen günstigen Kompressor.

Diverse Pneumatikanschlüsse mit 1/8 & 1/4 Anschlüssen gibt bei Conrad für sehr wenig €uro´s

Zum Glück hatte ich noch einen ausrangierten 6l Feuerlöscher und in meinem Aldi Gewindeschneide-Set befand sich ein 1/8 Gewindeschneider. :D

Der Löscher wurde auf Beulen und Mängel hin untersucht, anschl. habe ich ein 1/8 Gewinde in den Schraubverschluß geschnitten und eine Pneumatik PE / PA Schlauchkupplung hinein geschraubt.

Der Schlosser bog mir ein passendes Profil, dieses habe ich dann auf ein Rollbrett geschraubt und den Löscher eingeschoben.

Jetzt kann ich endlich auch mal in der warmen Bude sprühen (natürlich nur Geruchslose Wasserlacke ;) )

re. schräg oben der Druckschalter unten links ein Stopfen (diesen herraus gezogen und den Löschertank angeschlossen, Stopfen rein und der Kompressor kann mobil mitgenommen werden)







Das Autoventil ist ohne Funktion (da wird normal der Löscher unter Druckgesetzt), an dem Abgedrückten Anschl. rechts war sonst der Löschschlauch dran.

und dann noch einmal an dem X Verteiler:


... ich hoffe es ist o.k. das ich es hier im thread schreibe, sonst mache ich einen eigenen thread auf?
Gruß
Carsten

tigrazor2012

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #12 am: 19. Januar 2012, 00:54:01 »
Coool. Gestattet ihr mir beim Omega-Thread folgende Frage?! Mein Öl ist fast alle, aber ein Händler, der Revell-Kompressorenöl da hat, ist nicht verfügbar. Hab aber auch keine Lust, für das bissl Öl nen Haufen Versandkosten zu bezahlen. Gibt es eine brauchbare Alternative zum Revell-Öl, ohne dass er den Geist auf gibt? Wäre schade drum, denn den verrichtet er jetzt seit gut 7 Jahren ohne mit der Wimper zu zucken!

Black_Knight

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #13 am: 19. Januar 2012, 08:02:28 »
Da geht doch im Endeffekt jedes andere Kompressorenöl genauso. Ist klar, dass Revell eigenes verkauft, das wird aber nichts anderes sein ausser normales mit Revell-Label drauf.
Da du keine großen Mengen brauchst würde ich einfach mal mit nem kleinen Fläschchen zum nächsten Drucklufttechnikbetrieb in deiner Nähe gehen und mal nett nach einem kleinen Schlückchen Öl fragen. Gegebenenfalls kostet dich das nen Euro für die Kaffeekasse, aber ich denke mal das wird immer noch günstiger sein als das Revell-Zeugs irgendwo zu bestellen.
Da die Airbrush-Kompressoren ja nicht auf Dauerbetrieb laufen kann ich mir absolut nicht vorstellen, dass da irgendwas spezielles an Öl drin ist. Mein alter Kühlschrankkompressor läuft beispielsweise seit 4 Jahren ohne Öl  8)

Gruß

Tobias

SKAOS

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Re: Revell Omega Umbau auf Druckschalter
« Antwort #14 am: 19. Januar 2012, 12:52:31 »
Öl sollte eigentlich schon im Motor sein, sonst gibt es irgend wann mal einen Kolbenfresser. ;)

Einen Ölwechsel würde dem Kompressor auch gut tun, Du musst nur darauf achten, das das Öl für den Motor ist und nicht für die Druckluft-Werkzeuge (diese kommt sonst in der Öler/ Vernebeler).

Der Omega wird noch vertrieben von der Firma Silent Air, das ist der Haupproduzent von den meisten gelabelten Kompressoren, Model: 20 Export C

http://www.createx.de/de/komprs_silair.php
« Letzte Änderung: 19. Januar 2012, 21:02:47 von SKAOS »
Gruß
Carsten