Autor Thema: Flugzeuge P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32  (Gelesen 1576 mal)

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Diavolonero

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Flugzeuge Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #15 am: 27. Mai 2018, 07:52:22 »
Der Übergang am Spinner ist aber völlig indiskutabel (s.u.). Deshalb hab ich gerade bei König den Eduard Propeller mit Spinner bestellt. Was meint ihr?

Ich finde den Übergang am Spinner nicht soo schlecht. Klar, der Spalt könnte kleiner sein. Was mir am Eduard Spinner absolut nicht gefällt, sind die Angüsse. Da wirst Du beim verschleifen tierisch aufpassen müssen.
Mir gefällt Deine Mustang echt gut. Werde meine wahrscheinlich auch so bauen, da mir die Decaloptionen von Revell nicht gefallen.

Maesi

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #16 am: 27. Mai 2018, 12:42:43 »
Moin H.D. , jau geiles Kleid  :P . So'ne Blechtonne will ich auch nochmal in Angriff nehmen, aber dann in 72.

Diavolonero

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #17 am: 27. Mai 2018, 18:19:53 »
@Maesi: Dann nimm in 1:72 auf keinen Fall die von Revell, ist ne uralt-Krücke. Kann Dir die Academy oder die neue Form von Airfix empfehlen.

H.D.

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #18 am: 01. Juni 2018, 21:56:19 »
Ich finde den Übergang am Spinner nicht soo schlecht. Klar, der Spalt könnte kleiner sein. Was mir am Eduard Spinner absolut nicht gefällt, sind die Angüsse. Da wirst Du beim verschleifen tierisch aufpassen müssen.
Mir gefällt Deine Mustang echt gut. Werde meine wahrscheinlich auch so bauen, da mir die Decaloptionen von Revell nicht gefallen.

Da hast du noch untertrieben. Die Ausführung ist nahe am Schildbürgerstreich  :D.

Wie man in die Probellernabe mittig die fehlende Bohrung ergänzen soll, bleibt das Geheimnis der Herren bei Eduard. Zum Glück ist in dem kleinen Anpasstool mittig ein winziger Punkt; mit etwas Glück kann man das Teil als Zentrierhilfe zweckentfremden.

Auch ist reichlich Dreckarbeit beim Trennen der Teile angesagt  :(
Viele Grüße

Hans Dieter

H.D.

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #19 am: 03. Juni 2018, 00:02:37 »
Für alle Propellerfans  :3: :

So siehts schon besser aus - das Spaltmaß ist jetzt realistisch:
Viele Grüße

Hans Dieter

Universalniet

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #20 am: 03. Juni 2018, 10:48:26 »
Der Grund für das Spachteln der P-51 Flügel war der m.W. der Einsatz eines Laminarprofils

Zitat von: Wikipedia
Laminar-Profile haben eine lange laminare Laufstrecke der Strömung und daher einen geringen Widerstand. Die dickste Stelle des Profils liegt knapp vor der Flügelmitte und der Nasenradius ist eher klein. Solche Profile reagieren empfindlicher auf Störungen in der Strömung, die unter anderem durch Rauhigkeit und Verschmutzung der Oberfläche entstehen, und finden hauptsächlich bei Segelflugzeugen und leichten Motorflugzeugen Anwendung.

Daher hat man sehr viel für die aerodynamische Güte getan. Ob es nun das Laminarprofil war, oder das insgesmt der gute aerodynamische Design der P-51, das für die hervorragenden Eigenchaften der P-51 verantwortlich war, darüber kann man wohl trefflich streiten (http://wp1113056.server-he.de/ABL/20-forschung/laminarfluegel/laminarfluegel_de.htm) .... schön sieht es trotzdem aus ...


H.D.

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #21 am: 03. Juni 2018, 13:23:33 »
In IL-2 (Patch-Status UP 3.0 RC 4/301) wird die Kiste in der Simulation nicht gerade mit den besten Flugeigenschaften dargestellt. Ich empfinde sie als kritisch im langsamen Kurvenflug mit stärkerer Abrißneigung und nicht so agil wie eine Me 109 oder Spit und auch nicht schneller als die Konkurrenzmaschinen. Habe auch irgendwo etwas über ein "überkritisches Tragflächenprofil" gelesen. Jedenfalls würde ich mich in die P-51 nicht hinten reinsetzen und keine Kunststückchen mitmachen, ohne wenigstens 2000 Meter Luft unter der Mühle. Dafür ist in der Simulation die überlebenswichtige Rundumsicht der D-Modelle natürlich unübertroffen.
Viele Grüße

Hans Dieter

Universalniet

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #22 am: 09. Juni 2018, 11:58:19 »
Das Wichtigste war Reichweite. Daher das Profil. Allein die Anwesenheit der P-51 zwang die duetschen Jäger sich mit diesen zuerst zu beschäftigen, also konnte man sich nicht um die Bomber kümmern .....

Dann hatte sie aufgrund des Motors in großen Höhen gegenüber der 109 klare Vorteile in der Leistung. Außerdem trat sie natürlich in Massen auf. Also als Gesamtpaket sehr erfolgreich. Die ersten Meldungen von Langstreckenbegleitjägern hatte Göring ja noch als Unsinn abgetan ... ein Unsinn der ihm am Ende endgültig in die Knie gezwungen hat.

Die meisten Jäger waren schwer zu fliegen. Legendär die schlechten Eigenschaften der 109 bei Start und Landung.

H.D.

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #23 am: 09. Juni 2018, 20:50:30 »
Das Wichtigste war Reichweite. Daher das Profil. Allein die Anwesenheit der P-51 zwang die duetschen Jäger sich mit diesen zuerst zu beschäftigen, also konnte man sich nicht um die Bomber kümmern .....

Dann hatte sie aufgrund des Motors in großen Höhen gegenüber der 109 klare Vorteile in der Leistung. Außerdem trat sie natürlich in Massen auf. Also als Gesamtpaket sehr erfolgreich. Die ersten Meldungen von Langstreckenbegleitjägern hatte Göring ja noch als Unsinn abgetan ... ein Unsinn der ihm am Ende endgültig in die Knie gezwungen hat.

Die meisten Jäger waren schwer zu fliegen. Legendär die schlechten Eigenschaften der 109 bei Start und Landung.

Stimme zu  :P !!!
Viele Grüße

Hans Dieter

HotShot

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #24 am: 09. Juni 2018, 21:37:05 »
Das Wichtigste war Reichweite. Daher das Profil. Allein die Anwesenheit der P-51 zwang die duetschen Jäger sich mit diesen zuerst zu beschäftigen, also konnte man sich nicht um die Bomber kümmern .....

Dann hatte sie aufgrund des Motors in großen Höhen gegenüber der 109 klare Vorteile in der Leistung. Außerdem trat sie natürlich in Massen auf. Also als Gesamtpaket sehr erfolgreich. Die ersten Meldungen von Langstreckenbegleitjägern hatte Göring ja noch als Unsinn abgetan ... ein Unsinn der ihm am Ende endgültig in die Knie gezwungen hat.

Die meisten Jäger waren schwer zu fliegen. Legendär die schlechten Eigenschaften der 109 bei Start und Landung.

Die besten Jäger sind instabil. Die schmale Spur der 109 war wegen des Drehmoments des Motors problematisch. Bei der 190 gab es das Problem kaum. Die 190A hatte Probleme in großer Höhe, weil eine Verdichterstufe fehlte. Daher wurden 109 als Jagdschutz eingesetzt.
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H.D.

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #25 am: 09. Juni 2018, 22:18:59 »
Das Wichtigste war Reichweite. Daher das Profil. Allein die Anwesenheit der P-51 zwang die duetschen Jäger sich mit diesen zuerst zu beschäftigen, also konnte man sich nicht um die Bomber kümmern .....

Dann hatte sie aufgrund des Motors in großen Höhen gegenüber der 109 klare Vorteile in der Leistung. Außerdem trat sie natürlich in Massen auf. Also als Gesamtpaket sehr erfolgreich. Die ersten Meldungen von Langstreckenbegleitjägern hatte Göring ja noch als Unsinn abgetan ... ein Unsinn der ihm am Ende endgültig in die Knie gezwungen hat.

Die meisten Jäger waren schwer zu fliegen. Legendär die schlechten Eigenschaften der 109 bei Start und Landung.

Die besten Jäger sind instabil. Die schmale Spur der 109 war wegen des Drehmoments des Motors problematisch. Bei der 190 gab es das Problem kaum. Die 190A hatte Probleme in großer Höhe, weil eine Verdichterstufe fehlte. Daher wurden 109 als Jagdschutz eingesetzt.

... und überhitzte ständig - kann man in IL2 live miterleben: Wer unter euch fliegt eigentlich Warbirds virtuell oder als Flugmodell?
Viele Grüße

Hans Dieter

Hans

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Re: P-51D-5NA North American Mustang Revell 1:32
« Antwort #26 am: 10. Juni 2018, 10:24:47 »
Zitat
fliegt eigentlich Warbirds virtuell oder als Flugmodell?

Ich rate zu einem neuen Thread... :1:
Poly(1-phenylethan-1,2-diyl) makes it all