Autor Thema:  Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"  (Gelesen 8306 mal)

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Jensel1964

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #150 am: 02. November 2017, 22:39:58 »
Hallo Wolfgang.
Verzeih mir bitte die späte Antwort.  :woist:
Es ehrt mich sehr, dass Dir das Diorama (noch sehr rudimentär) und der Baubericht gefällt.
Das nächste Update steht auch vor der Tür...... :D
Jens  :winken:

Jensel1964

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #151 am: 08. November 2017, 21:29:20 »
Und weiter geht´s…..

Könnt Ihr ein Geheimnis für Euch behalten? Ich bin manchmal ein echter Drückeberger und kneife vor gewissen Aufgaben.  :rolleyes:
In diesem Fall ist es die Angst vor dem „Tatsachen-schaffens“. Alles was ich bisher gemacht habe, konnte ich irgendwie rückgängig machen. Haus versaut….baue ich neu. Brunnen verloren….baue ich neu. Aber jetzt kommt der Punkt, an dem ich mich festlegen muss:

Die einzelnen Elemente (Haus, Stall, Brunnen) werden endgültig mit der Grundplatte verbunden.

Angefangen habe ich mit dem Haus. Hierbei ist zu bedenken, dass ich das Haus ja auf eine Grundplatte geklebt habe, um das Natursteinfundament nachbilden zu können. Diese Platte muss ich nun z.T. in die Grundfläche einbetten. Andernfalls würde das Haus im Verhältnis zur Umgebung auf einer leichten Anhöhe stehen. Also habe ich die Außenabmessungen des Hauses auf der Grundplatte eingezeichnet, diesen Bereich ausgeschnitten und das Haus mit Sekundenkleber befestigt. Nun ist nur noch das Steinfundament erkennbar.
















Im Vergleich zum Stall und dem Brunnen sieht das ganz gut aus. Ich hab die Lage zueinander übrigens nochmal etwas verändert. Das gefällt mir ganz gut so.
















Dann habe ich auch den Brunnen endgültig fixiert. Das eigentliche Brunnenloch habe ich mit Steinen umfasst. Ich stelle mir vor, dass der Brunnen selbst (Geländeoberkante bis ständigem Grundwasserspiegel) so hergestellt wurde. Ich meine mich zu erinnern, dass der Grundwasserstand im Bargteheide recht hoch war. Ich hatte da mal ein Projekt (Straßenbau und Kanalplanung), bei dem ein Bodengutachten gemacht wurde. Ich gucke morgen mal im Büro. Hierbei ist zu bedenken, dass die Felder und Wiesen in den letzten Jahrhunderten erheblich drainiert (Entwässert) wurden, was zu einem tieferen Grundwasserspiegel führte.

Ich zeige Euch besser mal die Bilder. Die sind selbsterklärend. In der Brunnensohle habe ich Vallejo StillWater geschüttet, damit ein wenig nach Wasser aussieht. Ich hätte da aber auch Glanzlack nehmen können.



















Und letztendlich habe ich dann auch noch ein paar Eimer gebaut. Zur Vorgehensweise:

-   Schaschlik-Spieß ausgebohrt
-   Bohrung nach und nach erweitert
-   aus Draht Henkel gebogen
-   Ringe gemalt (im Original wohl Band?) und Henkel angebracht.

Und wieder ein paar Bilder:









Nicht alle Eimer sind wirklich brauchbar geworden (siehe Kreuz)  :woist:










Und nun kann es WIRKLICH endlich an das Diorama gehen….. :pffft:

Ich überlege noch, wie wohl der Weg ausgesehen haben mag. Sicherlich unbefestigt und stark zerfahren und uneben.

Vielen Dank für Eure rege Beteiligung.

Jens  :winken:

eydumpfbacke

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #152 am: 08. November 2017, 21:33:50 »
 :P :P :P :P :P :P :P :klatsch: :klatsch:
Es grüßt der Reinhart :santa:

Pille: Eins muss ich sagen, Sie erstaunen mich immer wieder.
Spock: Ich mich auch Doctor.

Gilmore

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #153 am: 08. November 2017, 22:19:44 »
Die Sache mit den Eimern ist ja irre! Aber der Effekt ist sehr realistisch. Sieht sehr echt aus.  :respekt: :respekt: :respekt: :P :P :P
Man sollte das ganze Leben nicht so ernst nehmen, man kommt da sowieso nicht lebend raus.

coporado

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #154 am: 09. November 2017, 06:46:58 »
Moin Jens,

toll das es hier weitergeht und toll wie es hier weitergeht  :P :P :P

Aber jetzt kommt der Punkt, an dem ich mich festlegen muss:


Das kann ich zu 100% bestätigen  :1:, man baut und baut und baut und irgendwann wäre der Punkt da es zu verewigen, aber man "traut" sich nicht und baut und baut und baut ggf. noch mehr drumherum. Hat man den Schritt des "Verewigens" aber erstmal gemacht, geht es befreit weiter  :D

So jetzt aber zum Dio - wenn ich die Aufteilung jetzt so sehe, gefällt mir das sehr gut und man kann die von mir "befürchteten" "toten Ecken" prima für Details nutzen  :P Die Idee für die Eimer ist klasse  :P :P :P

Sind die Steine des Fundamentes am Haus noch nass vom Kleber oder sollen die etwas nass wirken? Wie bringst du den "Bodenbelag" an der Grenze zum bereits verklebten Haus auf?
Gruß
Sascha  :winken:

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...und weißt du keinen Rat, nimm Draht!

f1-bauer

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #155 am: 09. November 2017, 12:50:10 »
Servus Jens,
mir gefällt die Aufteilung auch sehr gut. Ein Stall bedeutet ja zwangsläufig "Dreck und Gestank" und so zieht der Mief nicht direkt in die Gaststube  :P . Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Eine Anmerkung hätte ich aber doch, und zwar zur Höhe des Wasserspiegels im Brunnen. Wenn der Grundwasserspiegel tatsächlich so hoch läge wäre das Gelände sumpfig und ich bezweifle, ob sich da jemand angesiedelt hätte  :pffft:  Die Menschen damals haben sicher gerne einen hohen Grundwasserspiegel genutzt und dort einfache Gruben-/Muldenbrunnen angelegt. Die finden sich aber häufig in Geländesenken. Ich rege daher an, hier Logik vor Optik walten zu lassen und den Wasserspiegel abzusenken (sprich bis auf einen kleinen glänzenden Kern, der die Tiefe des Wasserspiegels optisch vorgaukelt, das Wassers matt dunkel zu überpinseln), auch in Hinblick auf Deinen tollen Brunnenüberbau mit Ziehmechanismus, der bei einem so flachen Brunnen überflüssig wäre  :pffft:

Wieso kommmt der Spielverderber jetzt wieder damit an? Weil der Spielverderber soeben diese wissenschaftliche Abhandlung über den "Mittelalterlichen Brunnenbau im ländlichen Siedlungswesen Deutschlands" gefunden hat http://www.ruralia.cz/sites/default/files/doc/pdf/20_Biermann.pdf. Hochinteressante Lektüre (mit Zeichnungen von archäologischen Befunden der verschiedenen Brunnentypen) über die Mühen und Methoden, wie sie vom 8. Jhd. bis zum 16. Jhd. Brunnen gebaut haben - ausgehölte Baumstämme oder Fässer als Brunnenschacht  8o  :8: , gewaltige trichterförmige Erdbewegungen (Teufung), die später um den befestigeten Brunnenschacht wieder zugeschüttet wurden  8o  :8:. Auch der damalige rechtliche Aspekt (erster Ansatz einer Gefährdungshaftung des Brunnenbetreibers mit Pflicht zur kniehohen Einfassung) wird beleuchtet (Sachsenspiegel, Landrecht). Hattest Du glaube ich weiter vorne schon genannt.

Die Eimer finde ich genial gelöst  :klatsch:. Es wurden auch Schöpfeimer aus Ton verwendet, weil die leeren Holzeimer häufig zu leicht waren, um den Wasserspiegel zu durchdringen. Sie haben dann einen Stein in den Holzeimer gelegt. Wurde alles bei Grabungen in alten Brunnen vorgefunden, vgl. obige Abhandlung.

Gruß
Jürgen  :winken:

Jensel1964

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #156 am: 09. November 2017, 20:58:12 »
@eydumpfbacke und Gilmore: Vielen Dank für das (z.T. nonverbale) Lob, Reinhardt und Jürgen.
@coporado: Ich kann mir bei einem so begnadeten Dioramenbauer wie Dir sehr gut vorstellen, dass Du meinen "Eiertanz" nachvollziehen kannst.  :1:
Die Steine sind nicht nass, sondern originale Ministeinchen mit einer sehr glatten Oberfläche. Die Glänzen halt von selbst, was definitiv nicht so bleiben wird.  Und da kommen wir auch schon zur nächsten Frage und meinem "Problem". Ich hab heute recht lange über das weitere Vorgehen nachgegrübelt. Ich muss die Fläche etwas angleichen. Das betrifft
--- den Anschluss an das Steinfundament (Höher an den Türen, ebene im Gartenbereich),
---den Fußboden des Stalls (Der muss noch abnehmbar sein, um die Tiere einzusetzen und den Fußboden zu beschmoddern)
---und die Umgebung des Brunnens( feucht und matschig).

Ich denke da an folgende Vorgehensweise:
1. Zunächst Spachtelmasse verwenden, wo das Gelände Struktur bekommen soll (Brunnen, Weg, Hausumgebung, Stall).
2. Da wo das Gelände flach bleibt, großflächig Holzleim auftragen weil
3. alles mit feinem Vogelsand (durch ein Teesieb) bestreut wird.

Das Gute ist, dass man den Vogelsand mit den Fingern "profilieren" kann.
Wenn das durchgetrocknet ist, kann man entweder nochmal mit Leim und Sand nacharbeiten oder direkt Farbe auftragen.
Das muss aber in einem Rutsch und am Besten auf der Terasse erfolgen, um eine durchgehende, homogene Fläche zu erzeugen.
Und vor diesem "großen Rutsch" habe ich echt Respekt.....keine Angst, aber Respekt. :D Ich nehme mir das mal für das Wochenende vor.

@f1-bauer: Jürgen, da haben wir die gleichen Quellen gefunden.  8) Aus dem Text habe ich den Hinweis auf den Sachsenspiegel und der Kniehöhe.
Ich habe mal im Büro die Baugrundgutachten durchwühlt und tatsächlich ein Profil gefunden, dass sich nur wenige hundert Meter von meinem (fiktiven) Gasthausstandort befindet. Demnach stehen ab einer eine Tiefe von 2-3 m Schluff und Ton (undurchlässige Böden) an. Der Grundwasserstand (bzw, Schichtenwasserstand) wurde bei ca. 2,70 m angetroffen. Das Regenwasser versickert also (vereinfacht gesagt) und steht auf einer undurchlässigen Schicht. Bei einer etwas weiter entfernten Bohrung war die undurchlässige Schicht ca. 1,00 m dick und das Grundwasser pendelt sich über der undurchlässigen Schicht ein. Ich bin jetzt kein Baugrundexperte, aber wenn man die Drainierung (Trockenlegung) der Böden im Laufe der Jahrhunderte und die zusätzlichen Ablagerungen auf den Flächen berücksichtigt, wird der Grundwasserstand höher gewesen sein. Ich rate mal: 2,00 m unter der Geländeoberkante traf man Wasser an. Um das Wasser unterirdisch zu speichern, grub man etwas tiefer in die undirchlässigen Schichten und setzte darüber, in die durchlässigen Schichten, Ringe aus Steinen. Von oben, und jetzt kommen wir zum Schluss für den Brunnen, sah man wahrscheinlich wenig vom Wasserspiegel. Das passt mir dem Brunnen, so wie er jetzt aussah.
....
....
ist das noch Modellbau?  8o
Ich fürchtem, dass ich mt diesen Detailüberlegungen etwas nerve.  :rolleyes: Aber nun wisst Ihr zumindest, mit was ich mich beim Bau dieses Dioramas beschäftige und warum das Alles so lange dauert. :3: :3: :3:

In diesem Sinne Danke für Eure Geduld,
Jens  :winken:

f1-bauer

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #157 am: 10. November 2017, 11:01:44 »
Von oben, und jetzt kommen wir zum Schluss für den Brunnen, sah man wahrscheinlich wenig vom Wasserspiegel. Das passt mir dem Brunnen, so wie er jetzt aussah.

Servus Jens,
ich glaube, wir missverstehen uns. Du hast das Stillwater auch zwischen den Steinen der Schachteinfassung, zumindest glitzert es da. Das erweckt zumindest bei mir den Eindruck, als stünde der Wasserspiegel Oberkante Schachtrand. Ich hab mal ein Foto von dir geklaut und bearbeitet.

* 1213.jpg (88.59 KB . 800x450 - angeschaut 227 Mal)
Einfach das Stillwater im Bereich ausserhalb des gelben Kringel und vor allem zwischen den Steinen dunkel matt pinseln, dann sieht es m.E. mehr nach Brunnenschacht mit Wasserstand in 2 m Tiefe aus, wenn der Betrachter des Dio von (schräg) oben in den Brunnen schaut.

Gruß
Jürgen  :winken:

Wolfgang Meyer

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #158 am: 10. November 2017, 11:04:09 »
Hallo Jens,

genau dafür machen wir es doch, den Bau historischer Dioramen. Was wäre der Bau ohne die gründliche Recherche und ausschweifende Diskussionen. Es würde nur halb so viel Spass machen.
Dass ist doch toll mit dem Brunnenbau, wo sich so einige Hobbyfreunde Gedanken machen. Jetzt beschäftige ich mich auch gedanklich damit!

Klasse! Bitte alle so weitermachen!

Liebe Grüße,

Wolfgang

Jensel1964

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #159 am: 14. November 2017, 20:34:39 »
Ich hätte Euch zwei fast vergessen, sorry. :woist:
@F1-Bauer: Jetzt weiß ich was Du meinst. Ich habe die Steine matt übergemalt und den Glanz genommen. Es sieht jetzt realistischer aus, weil nur im Schecht selbst ein wenig "Wasser" zu erahnen ist. Beim nächsten Update kommt da mal ein besseres Foto.

@Wolfgang: Danke für die Aufmunterung. Ich stimme Dir da vollkommen zu. So wie sich die Bf109-Bauer über jedes einzelne Detail Gedanken machen, sollten wir natürlich auch die einzelnen Lösungsansätze diskutieren und zu (hoffentlich) realistischen Ergebnissen führen.

Achtung Spoileralarm: Mit dem nächsten Update könnte es etwas länger dauern, aber ich bin grad dabei, sinnvoll Farbe zu verteilen. 
Jens  :winken:

AnobiumPunctatum

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #160 am: 15. November 2017, 07:32:05 »
Jens, Deine Eimer gefallen mir nicht. :2:
Warum machst Du sie nicht aus Papier? Da bekommst Du sehr einfach eine dünne Wand hin. Die Eisenbänder kannst Du mit schwarz gefärbten Papier nachbilden. Ansonsten wir Dein Dio richtig prima
:winken:  Christian

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #161 am: 15. November 2017, 21:45:05 »
Hi Christian,
ja, die Eimer aus Papier herzustellen wäre auch eine Idee, aber bei der "Größe" sehen die Holzteile im Original nicht soooo übel aus. Ich werde aber mal eine Probestück ausprobieren. Ich müsste das mal am PC zeichnen, ausdrucken und kleben.

Jens  :winken:

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #162 am: 16. November 2017, 06:29:42 »
Hi Jens,

anbei der Link zum Download eines Schiffgeschützes. Da ist ein kleiner Eimer bei, den Du vielleicht als Grundlage verwenden kannst:
Klick mich
:winken:  Christian

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #163 am: 16. November 2017, 06:50:32 »
Wow, das sieht ja echt klasse aus, vielen Dank für den Link!!  :P :P
Ich werd mir das mal näher angucken und austesten.
Jens  :winken:

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Re: Diorama "Gasthaus in Bargteheide im Jahre 1348"
« Antwort #164 am: 16. November 2017, 13:54:55 »
Ich persönlich hätte die Eimer auf der Drehbank hergestellt und dann die einzelnen 'Dauben' graviert. So man keine Drehbank hat, kann man das auch mit der Handbohrmaschine machen. Bei der Kleinheit der Eimer braucht man Buchsbaum oder ein ähnlich dichtes Holz, sonst zerbröselt es beim Ausdrehen. So man kein Buchsbaum hat, nimmt man besser Polystyrol oder Plexiglas. Aushöhlen kann man die Teile mit Bohrern oder Fräsern, die man mit einem Stiftenklöbchen/Nadelhalter hält.

Zu dieser Zeit dürften die Eimer, wie die Fässer, durch halbierte Haselnuß- oder Weidenzweige zusammengehalten worden sein. Da Eisen relativ teuer war, dürften sie auch eher einen Henkel aus Pflanzenfasern gehabt haben. Die Windungen aus Haselnußgerten kann man durch Kupferdraht darstellen, der etwas flachgeklopft wurde.