Autor Thema:  Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72  (Gelesen 4190 mal)

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BAT21

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Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« am: 08. März 2018, 19:45:29 »
Riders in the Sky 1944 Liberator GR Mk.III/Mk.V  


Modell:  Riders in the Sky 1944 Liberator GR Mk.III/Mk.V
Hersteller:  Eduard
Maßstab:   1/72
Art. Nr. :   2121
Preis ca. :  90 - 125 €








Beschreibung: 


Quelle:https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Royal_Air_Force_1939-1945-_Coastal_Command_CH18520.jpg

Zitat
Die B-24, in Diensten der britischen Royal Air Force (RAF) Liberator genannt, war ein viermotoriger schwerer Bomber des US-amerikanischen Herstellers Consolidated Aircraft (ab 1943: Consolidated Vultee). Nach dem Aus für das Model 31 (als Prototyp XP4Y, später „Corregidor“ genannt), einem als Nachfolger des Patrol Bombers „Catalina“ entwickelten Flugboots, hieß diese Baureihe werksintern Model 32.[2]

Die B-24 war der meistgebaute US-amerikanische Flugzeugtyp im Zweiten Weltkrieg. Von 1940 bis Mai 1945 bauten Consolidated und die Lizenznehmer Douglas, North American und Ford über 18.482 Maschinen. Der Schulterdecker mit Doppelseitenleitwerk war neben der Boeing B-17 „Flying Fortress“ der wichtigste Horizontalbomber der United States Army Air Forces (USAAF) auf dem europäischen Kriegsschauplatz.

Neben seiner Rolle als Bomber wurde das Muster zur Wetterbeobachtung und als Seefernaufklärer bzw. zur U-Boot-Bekämpfung sowohl auf dem europäischen Kriegsschauplatz als auch im Pazifikkrieg eingesetzt. Unter der Bezeichnung C-87 fand eine modifizierte Variante Verwendung als Passagier- und Frachtflugzeug. Die Version C-109 diente zum Transport von Flugbenzin.

Nach den Vorstellungen der US Army sollte Consolidated Aircraft ebenfalls B-17-Bomber produzieren. Consolidated bot hingegen eine Maschine mit besseren Leistungen an, worauf das US Marine Corps im März 1939 eine Maschine unter der Bedingung bestellte, dass diese bis Ende 1939 fertiggestellt und erprobungsbereit sei. In der Ausschreibung des United States Army Air Corps wurde ein Flugzeug mit noch besseren Leistungen als die der B-17 gefordert. Der XB-24 genannte Prototyp der B-24 erreichte zwar nicht die Dienstgipfelhöhe der B-17, hatte aber tatsächlich eine höhere Reichweite und Zuladung. Zu verdanken war dies ihrem Doppelleitwerk in Kombination mit dem von dem Ingenieur David Davis entwickelten sogenannten Davis-Profil der Tragflächen mit hoher Streckung, kurzer Profilsehne und großer Wölbung. Dieses Tragflächenprofil sorgte einerseits auch bei hohen Anstellwinkeln für ausreichenden Auftrieb, andererseits allerdings auch dafür, dass die Langsamflug- und Steuereigenschaften zu wünschen übrig ließen. Die B-24 war somit schwieriger in den für den gegenseitigen Feuerschutz wichtigen engen Formationen zu fliegen als die B-17.

Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Consolidated_B-24


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Royal_Air_Force_1939-1945-_Coastal_Command_CH8089.jpg?uselang=de


Schachtelinhalt: 

In limitierter Auflage erschien kürzlich unter der Artikelnummer 2121 bei Eduard ein Modell der B-24 im Maßstab 1/72.
In einem großen und attraktiven Karton wurden von Eduard die bekannten Spritzgussteile der B-24 von Hasegawa gepackt.
Für die Darstellung der britischen Varianten GR Mk.III und Mk.V gibt es zusätzlich zwei von Eduard produzierte Rahmen mit Plastikteilen.
Die Plastikteile sind auf den ersten Blick sauber gespritzt. Oberflächendetails werden mit Gravuren dargestellt.

Weiterhin hat Eduard für diese Auflage noch zwei kleine Bögen mit Ätzteilen und vorgeschnittene Abdeckmasken in den Karton gepackt.
Dann gibt es auch noch passende Abziehbilder, eine Anleitung, ein Begleitbuch und ein Poster.

So sehen die Teile dann nach dem Auspacken aus:































Der von Eduard produzierte Rahmen - hier haben sich bei meinem Exemplar bereits Teile gelöst:






Die Klarsichtteile - einmal von Hasegawa:






Und aus Eduard Formen:






Die Anzahl der Ätzteile ist überschaubar... etwas zu überschaubar für meinen Geschmack:




Ein paar Detailaufnahmen der Plastikteile:




























Einige Kanonenläufe sind schon am Rahmen verbogen:




Die Anleitung kommt in der von Eduard bekannten Heftform:
























Naja, fast in der bekannten Form: leider gibt es kein kurzen Einleitungstext zum Original. Bei den Bemalungsseiten fehlt ebenfalls der Begleittext zur jeweiligen Maschine.
Aber dafür wurde dann wohl das Begleitbuch in den Karton gepackt:









Viele Bilder und farbige Profile. Textmäßig vermute ich, dass über die Maschinen, ihre Piloten und Einsätze berichtet wird.
Leider hat Eduard mal wieder sämtliche Texte in Tschechisch abgedruckt - da verstehe ich nur Bahnhof.
Liebes Eduard Team: auch außerhalb von Tschechien gibt es Modellbauer, die sich für tschechische Flugzeuge und ihre Piloten interessieren.
Es kann doch wohl kein Beinbruch sein, die Texte oder wenigstens eine Zusammenfassung in Englisch zu verfassen?
So bleibt das Buch für die meisten Modellbauer nur als Bilderbuch geeignet.  :]

Das Kartonbild wurde nochmal auf ein extra Poster gedruckt:




Wie schon weiter oben in der Anleitung gezeigt, bietet Eduard dem Modellbauer 13 Maschinen für die Lackierung an. Alle im attraktiven Tarnkleid vom Coastal Command.
Die passenden Abziehbilder finden auf einem überraschend kleinen Bogen Platz:




Fazit:  

Mein Fazit fällt zwiespältig aus: die Bauteile sehen auf den ersten Blick sehr schön aus.
Gussqualität, Gravuren und Details versprechen viel Bastelspaß. Die beiliegenden Ätzteile und Abdeckmasken runden das Angebot ab.
Schaut man dann aber beim Webshop von Eduard nach, sieht man, dass es noch reichlich Resinteile zum Nachkaufen gibt.
Warum wurde davon nix gleich in den Karton gepackt? Auch der zusätzlich erhältliche Ätzteilbogen lässt den kleinen mitgelieferten Bogen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen.
Man bekommt den Eindruck, für viel Geld nur einen unvollständigen Bausatz erhalten zu haben.  :2:
Wenn das mitgelieferte Buch englische Texte enthalten würde, würde es den hohen Kaufpreis vom Bausatz etwas erträglicher machen... aber so sorgt es dann doch für leichten Ärger.

+  Vorblidauswahl
+  Gussqualität
+  Bemalungsvarianten

-  Buch nur mit tschechischen Texten
-  Preis

 :winken:

springbank

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #1 am: 08. März 2018, 19:53:05 »
Moin,

vielen dank für die Vorstellung.. Auch wenn das alles wie du richtig sagst nen Top EIndruck macht.
Der Preis ist fürs gebotene dann doch entschieden zu hoch.

Gruß
Daniel

mumm

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #2 am: 08. März 2018, 20:09:49 »
Besten Dank für die Vorstellung, aber ich muss dir & Daniel da irgendwie recht geben.
Der doch recht hohe Preis sollte wenigstens ein Paar Räder und vielleicht noch das eine oder andere Resinteil enthalten...

Peter  :winken:

standart2k

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #3 am: 08. März 2018, 20:27:28 »
Hi,
danke für die Vorstellung. Hatte auch überlegt, mir die zuzulegen, aber den Preis finde ich dann doch etwas zu viel für das Gebotene. Schade drum, zumal die ersten Eduardschen B-24 von vor ein paar zwar die Spritzlinge von Academy hatten, aber doch für die Hälfte des Preises deutlich mehr Inhalt hatten.
Im Bau:
-Vieles
-und noch mehr

HI-Lok

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #4 am: 08. März 2018, 20:38:19 »
Es ist immer eine Freude, Deine aufwendigen Vorstellungen zu betrachten/lesen.
Vielen Dank für den Blick in die Schachtel.
Gruß  :winken:
Marcel

hein52

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #5 am: 08. März 2018, 21:01:42 »
Vielen Dank für den ausführlichen Blick untern Kartondeckel. Zu dem Begleitbuch: im aktuellen Info-Eduard wird darauf hingewiesen, dass der englische Text auf der Eduard Website erhältlich ist.

Gruß Heiner

Floppar

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #6 am: 08. März 2018, 21:46:55 »
Sehr schöne Vorstellung.
Der Preis ist echt ordentlich. Sicher kostet der normale Hase Bausatz auch schon seine Summe, aber Resin Goodies wären echt schön gewesen.


@hein52
Bietet Eduard immer an - war bei der Hind Combo auch - dennoch kann man bei einem Preis von um die 100€
mehr erwarten was das angeht.
« Letzte Änderung: 17. August 2018, 10:21:04 von Floppar »
Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde

BAT21

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #7 am: 09. März 2018, 14:39:15 »
Gibt es den englischen Text schon bei Eduard?
Habe bisher nix entdecken können.
Ein Link auf die passende Datei würde hier sicherlich gut reinpassen.

Danke!
Jens

bughunter

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #8 am: 03. April 2018, 21:25:48 »
Jens, den englischen Text gibt es noch nicht - aber eine Entschuldigung im Vorwort des Eduard-Magazins von April, ich zitiere mal:
"While on the subject of Liberators, we promised an English translation which we had difficulty in supplying in time for the release of the kit. It turns out that the translation is more involved than was anticipated, and in order to release something that is worth reading will require a little more of a time investment on our end. We are intensively working on  this  as  well,  and  and  we  are  relatively close to its completion and I am confident that the English text will be available on the RIDERS IN THE SKY 1944 page at the end of April."
Quelle: https://www.eduard.com/store/out/media/InfoEduard/archive/2018/info-eduard-2018-04en.pdf

Alles wird gut 8)

Viele Grüße,
Bughunter

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

flying wing

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Re: Riders in the Sky 1944, Eduard, 1/72
« Antwort #9 am: 17. Mai 2018, 18:14:22 »
Der englische Text ist jetzt da :P

https://www.eduard.com/store/out/media/riders_in_the_sky_1944_english.pdf

Viel Spaß damit

flying  wing