Autor Thema: Flugzeuge Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72  (Gelesen 1967 mal)

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Skyfox

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Flugzeuge Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #15 am: 21. November 2017, 20:19:30 »
Moin!
Das ist richtig, richtig toller Modellbau, den Du hier zeigst  :1: – ich kann mich gar nicht sattsehen!

Danke für diesen Baubericht  :respekt:

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Skyfox
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Gilmore

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #16 am: 21. November 2017, 22:19:30 »
Das sehe ich ja jetzt erst! Ein Super-Baubericht, und wie Du ohne Zurüstteile so tolle Verbesserungen an dem Modell hinkriegst, das ist schon einsame Spitze! Besonders der Fahrwerkschacht hat es mir angetan.
vg von juergi
Man sollte das ganze Leben nicht so ernst nehmen, man kommt da sowieso nicht lebend raus.
Die Realität ist eine Illusion, hervorgerufen durch zu wenig Alkohol.

Fumator

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #17 am: 27. November 2017, 19:59:39 »
Das Schöne an unserem Hobby sind die kleinen Überraschungen.

Als ich die Motorabdeckungen zusammengeklebt und die Motoren eingesetzt hatte, dachte ich:

Kurz probeanpassen, dann können die Flächen montiert werden.
Weit gefehlt. Die Hauben liefen nach vorne stark konisch zusammen. Stimmig aussehen geht doch anders.

Zur Korrektur habe ich auf die Mitte der vorderen Abdeckung einen schwarzen gezogenen Gußast und an die Vorderkante der hinteren Abdeckung ein Profil als Referenz geklebt. Dann wurde aufgespachtelt. Eine unschöne Tätigkeit, bis ich mich erinnerte, irgendwo noch einen Rest Milliput zu haben. Das hätte ich sofort nehmen sollen. Auftragen und Schleifen – beides naß – gingen einwandfrei und blitzschnell. Wieder etwas gelernt.

Die Bilder zeigen den Spachtelmotor alleine und den Milliput Motor provisorisch montiert. Die Referenzlinien werden (hoffentlich) später unter der Farbe verschwinden.

Langsam wird's.

Skyfox

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #18 am: 02. Dezember 2017, 17:15:58 »
...ich liiiiiiebe diesen Baubericht!
Hier zeigt ein Könner, was mit älteren Bausätzen so alles geht – Hervorragend  :P

 :V:
Skyfox
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Frankzett

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #19 am: 04. Dezember 2017, 17:13:02 »
...Ich finde auch, das "passend machen" bei alten Bausätzen hat doch sehr viel Retro-Charme. Das sagt mir auch sehr zu :P

Grüße
Frank

Fumator

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #20 am: 04. Dezember 2017, 19:42:34 »
Ein kurzer Zwischenstand:
Flachen und Leitwerk sind am Rumpf, die Passgenauigkeit war bestenfalls mediocer. Es bleibt noch einige Nacharbeit, bis die provisorisch aufgesetzten Motoren definitiv befestigt werden können. Die Kanzelstreben bleiben so (soll heißen, daß die Fenster abgeklebt und dann die Klebebandstreben entfernt werden). Bei der Arbeit hat sich ein Teil des linken Seitenruders gelöst. Das klebe ich natürlich erst zum Schluß wieder an.

tsurugi

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #21 am: 04. Dezember 2017, 19:51:31 »
Sehr interessante Arbeit Axel !

Der Lingener

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #22 am: 04. Dezember 2017, 19:57:03 »
Sozusagen als "Kit-Donator" sage ich:
 :klatsch:
und
:meister:

Wirklich beeindruckend, was Du aus "meiner" alten Gurke zauberst! Hätt ich das gewusst, hättst Du sie umsonst gekriegt!

Ich hoffe, Du kriegst die bis Wilnsdorf 2018 fertig und kommst und bringst sie mit!

Michael
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Nächster "Auftritt" der Modellbaufreunde Lingen auf der EuroModelExpo in Lingen am 24./25. März 2018

Fumator

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #23 am: 14. Februar 2018, 20:14:19 »
Nach einer längeren Frustpause geht es weiter. Als ich im Dezember den fast fertigen Rumpf überarbeitete (Gravuren wiederherstellen, Kratzer beseitigen etc.), spürte ich zeitgleich zu einem leisen Knacken unter einem Finger eine Bewegung: Ein Fenster hatte sich nach Innen verabschiedet. Beim Rettungsversuch (Gegenhalten mit Zahnstocher durch Turmloch) wiederholte sich beides an einer anderen Stelle. Vermutlich habe ich für eine Schrecksekunde fester zugedrückt, jedenfalls sprang fast gleichzeitig die Rückennaht auf.

Nach kurzem Nachdenken faßte ich das als Zeichen des Modellbaugottes auf und drückte weiter. Kurze Zeit später hatte ich 2 Rumpfhälften, eine Bombenklappe und eine Kanzel in den Händen, außer meinem Ego alles unbeschädigt. Das kommt davon, wenn man mit zu dünnem Flüssigkleber tragende Teile mit sehr kleinen Kontaktflächen klebt. Nach leichtem Versäubern habe ich erst die Scheiben und dann den Rumpf mit reichlich Tubenkleber wieder zusammengeklebt und alles gründlich trocknen lassen.
 
Dann setzte der Frust ein und ich habe alles weggelegt. Als Soforttherapie habe ich mit dem Bau einiger Figuren und Fahrzeuge begonnen, mit denen ich die Ventura später auf einer kleinen Vignette präsentieren möchte. Der Frust klang langsam ab…

Deshalb hier die ersten Fortschritte nach meiner Rekonvaleszenz. Die Tragflächenansätze benötigten viel Nacharbeit und Spachtel. Außerdem habe ich die Gelegenheit zu 2 Verbesserungen genutzt: Die Hinterkante der Kanzel wurde innen grün bemalt, so sieht man den außen sitzenden Spachtel fast nicht mehr. Außerdem wurden die Endstücke der Bombenklappenversteifung neu gefertigt.
Sobald jetzt die Kanzel neu verspachtelt ist, habe ich den Stand von Dezember wieder erreicht und sogar leicht übertroffen.

@Michael Die Frage mit Wilnsdorf dürfte sich damit wohl erledigt haben, aber vielleicht können wir das am 24. 2. in Bochum noch besprechen. Ich kann allerdings erst am Nachmittag kommen.
« Letzte Änderung: 14. Februar 2018, 20:16:25 von Fumator »

Flugwuzzi

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #24 am: 14. Februar 2018, 21:22:17 »
Absolut sehenswert, was du aus dem Bausatz zauberst. Toller Modellbau mit allen Registern.  :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Schön dass die das Modellbautief überwunden hast  :P
Nicht nachlassen, das wird ein tolles Modell auf das du ganz besonders Stolz sein wirst  :1:

lg
Walter
MACHEN ist wie WOLLEN ... nur viel besser!

Fumator

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Re: Lockheed Ventura PV-1 Academy 1/72
« Antwort #25 am: 11. März 2018, 23:54:57 »
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen…

Schleifen, nachgravieren, schleifen usw., langsam Licht am Ende des Tunnels. Das Einfachste waren noch die neuen Felgen für das Fahrwerk und die Überarbeitung von Heckrad und Heckradklappen. Da eine erste Stellprobe zeigte, daß die Ventura merkbar zu hochbeinig ist, habe ich das Heckrad einen mm tiefer gelegt. Außerdem muß das Rad 2mm nach vorne verlegt werden, es sitzt direkt hinter dem Spant. Siehe Vorher/Nachher Bilder (mit Photographieranstrich).

Die auf Verdacht gekauften Resinräder einer Douglas Boston erwiesen sich als zu groß, das Reifenprofil kann ich daher nicht verbessern. Die nächste Überraschung waren die ungleichen Öffnungen für das Bug MG. Links 1mm tiefergelegt, schleifen, neugravieren.
Auch der Bombenschacht sitzt nicht ganz gerade , folglich erübrigt sich die Darstellung der Lampen für das Erkennungssystem (s.o.). Sie würden die so praktisch nicht auffallende Schieflage gnadenlos aufdecken.
Bei der Bearbeitung des C-Standes brach auch noch das Glasteil. Der feine Spalt bleibt, ich verlasse mich einfach darauf, daß niemand das Modell herumdreht und habe die Verglasung festgeklebt.
Hierzu mehr im nächsten Teil.
« Letzte Änderung: 11. März 2018, 23:59:24 von Fumator »