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Bauberichte / Re: P1000 Ratte von Modelcollect in 1/72
« Letzter Beitrag von tobias5 am Heute um 05:13:27 »
Gute Idee, aber so groß ist die Ratte dann doch nicht.
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Moin Markus  :1:

Danke danke  :1:


Ich hab es im Baubericht erwähnt, 100 Euro für die Basis, das kann nicht in der Tonne enden  :D

Die Markierung und die "Nose Art" machen es dann ja doch sehenswert  :woist:


Und André schreibt " oft genug", der Heli hatte einfach Glück einmal beim OFT zu sein  :7: :7: :7:

Danke nochmals

und bis bald mit Neuem  :winken: :winken: :winken:

Gruss Jens
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Bauberichte / Re: C-54D Skymaster 1/72 Revell
« Letzter Beitrag von HKT am Heute um 02:48:32 »
Moinsen,

nachdem mir Michael heute (im Nachgang) einen Crashkurs zum Thema Bildereinstellenmiterfolg gegeben hat, versuche ich das ganze mal zur Anwendung zu bringen.



Aha funzt!

Das wäre dann mal meine Version, total schlicht.....
Wenn noch jemand Hinweise zu Fehlern oder notwendigen Änderungen hat, darf er sie mir gerne mitteilen.

LG
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Ralf
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Airbrush, Painting, Altern / Re: "Echte" Chromfarbe von Molotow
« Letzter Beitrag von tsurugi am Heute um 02:25:31 »
Hallo Axel, ich bring die Stifte  mit zum Stanmtisch.
Du kannst wenn Du hast  Testobjekte mitbringen.

Gruss

Markus
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4. Vorstellung der Einzelfiguren

     Teil 3 - Hilfstruppen-Kavallerie - Signifer  und Liticen

  • entsprechendes Vorbild im Gemälde von McBride
  • ursprüngliche Figur vor der Bemalung oder dem Umbau, Hersteller
  • als Vorbild verwendete originale Ausrüstungsteile
  • fertige Figur im Diorama

In diesem Teil werde ich den Signifer (Feldzeichenträger) und den Liticen (Signalbläser) vorstellen. Auf dem Gemälde von Angus McBride sehen wir die Figuren, die mir als Vorbild dienten, schemenhaft im Hintergrund. Den Feldzeichenträger kann man dabei noch recht gut erkennen, ein Signalbläser ist aber eigentlich nicht sichtbar. Auf dem Bild ist lediglich noch der Kopf eines weiteren Pferdes sowie ein Teil vom Helm seines Reiters sichtbar:


Quelle - editierter Ausschnitt aus:
https://i.pinimg.com/736x/77/97/a7/7797a783b1658dadbde6f242709e31d4--roman-britain-roman-legion.jpg

An dieser Stelle hielt ich es für reizvoll, hier noch einen Militärmusiker für die Kavallerie einzubauen, schließlich hatte ich von der Vorlage her ja alle Freiheiten, da von diesem Reiter ausser der Helmspitze keine Details zu erkennen sind. In der Gesamtkomposition für das Diorama machte es auf jeden Fall Sinn. Links im Hintergrund reitet die Turma (Schwadron) an, vorneweg, wie es sich gehört, der Decurio, daneben ein einfacher Reiter und direkt dahinter der berittene Feldzeichenträger mit dem Signum der Turma, der Signifer. Den Befehl zur Verfolgung der zurück geschlagenen Kelten gibt der Feldherr, Gaius Suetonius Paulinus, vom hinteren rechten Rand des Dioramas. Der Liticen hat diesen Befehl aufgenommen und gibt ihn als akustisches Signal an den Decurio und die Turma weiter. Wobei - nicht zu vergessen - diese Schwadron hier nur repräsentativ für ein ganzes Reiterregiment (Ala) steht; siehe meine Erläuterungen zum Aufbau einer Ala in Antwort #32, Absatz 4 folgende.


Der Signifer

Für die Figur des Reiters kamen wieder die gleichen Materialien und Scratch-Techniken zum Einsatz wie für den Bau des Decurios (siehe oben Teil 2 Vorstellung der Einzelfiguren). Allerdings bekam der Signifer ein Kettenhemd. Um die unruhige Struktur dieser Panzerung anzudeuten, habe ich den Kettenpanzer nicht mit Milliput skulptiert; man hätte darin zwar mit einem entsprechenden Tool einzelne Ringstrukturen produzieren können, das war mir damals aber zu aufwändig. Ich modellierte den Kettenpanzer mit grobem Holzspachtel, um so schon eine etwas unruhige Oberfläche zu erzeugen.

Die einzelnen Kettenglieder habe ich dann später andeutungsweise als kurze helle Striche aufgemalt, eine Technik, die - so deute ich es - auch Angus McBride teilweise bei seinen Gemälden verwendet hat. Fällt hier im Gemenge nicht so auf.

Das Pferd stammt aus dem Kit von "Italeri" Nr.  6437 ("German Horse drawn Convoy") - ich hatte mal auf der Intermodellbau in Dortmund alle 4 Pferde dieses Sets günstig für mich auf Vorrat erstanden. Seine Haltung als schwer arbeitendes Zugpferd paßte ganz gut, weil es am hinteren Ende meines Dios eine kleine Steigung zu erklimmen hat. Alte Geschirrteile mußten natürlich entfernt und römisches Riemenzeug neu aufgebaut werden.





Als Vorlage für den Helm des berittenen Signifers (Feldzeichenträger, von Signum = Feldzeichen) wählte ich die Hinterhauptkalotte eines Maskenhelms, der im Lager Trimontium (Newstead, England) ohne die zugehörige Gesichtsmaske gefunden wurde, letztere läßt sich aber nach ähnlichen Funden gut rekonstruieren. Den Helm habe ich komplett aus Milliput, Tubenblech (für Nacken- und Stirnschirm) sowie Isolierband (für den Befestigungsriemen) aufgebaut. Das Exemplar aus Newstead wird von Jochen Garbsch ("Römische Paraderüstungen") noch ins 1. Jahrhundert datiert, zugegebenermaßen zwar an dessen Ende, im weiteren Verlauf dieses Bauberichts werde ich beim Infanterie-Signifer aber noch belegen, dass dieser Helmtyp auch bereits am Beginn des 1. Jhdts. n. Chr.  und somit wohl auch zum Zeitpunkt der von mir dargestellten Schlacht getragen wurde. Hier ein Bild des originalen Rückteils:


Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Newstead_Helmet

Dass dieser Helmtyp von Kavallerie-Signiferi getragen wurde, belegt der nachfolgend abgebildete Grabstein des Sextus Valerius Genialis von der Ala Thraecum (Thrakisches Reiterregiment), gefunden in Corinium Dobunnorum (Cirencester, England). Das Kopf-Zaumzeug seines Pferdes zeigt zudem auch viele kleine Phalerae (Zierscheiben), wie ich sie in meinem Diorama ebenfalls verwendet habe:


Quelle: https://i.pinimg.com/564x/e3/28/1b/e3281b39e7154ddcd7a6e50b779921ad.jpg

Das Kavallerie-Signum mit Blattanhängern stammt vom nachfolgend abgebildeten Grabstein des Quintus Carminius Ingenuus, Signifer in der Ala Prima Hispanorum (1. Spanisches Reiterregiment), Kastell Biriciana (Weißenburg, Bayern), belegt im 2. Jhdt. n. Chr.  Sicher hätte ich an dieser Stelle ein attraktiveres Kavallerie-Feldzeichen rekonstruieren können, ich wollte damals aber den Wiedererkennungseffekt zum Vorlagegemälde erhalten.


Quelle: http://lupa.at/16778


Der Liticen

Vom Liticen habe ich leider während seiner Bauphase leider kein einziges Photo geschossen, das ich Euch hier zeigen könnte. Die Herstellung erfolgte aber mit den gleichen Materialien und Bautechniken wie bei den voran gegangenen Figuren. Der Kopf mit Helm stammt wieder wie beim Decurio (siehe oben Antwort #32) von "Andrea Miniaturas", das Pferd wie oben beim Signifer geschildert von "Italeri" Nr.  6437 ("German Horse drawn Convoy"). Einzig wirklich neues Element ist das Musikinstrument, der Lituus, den ich hierfür selbst erstellt habe (ein kurzes Stück Kupferdraht, eine nach oben gebogene, oben offene Tröte aus Milliput, sauber verschliffen und ein paar Bänder aus Isolierband darum).

Vorbild für meine Rekonstruktion war der Lituus, der im Rhein bei Düsseldorf gefunden worden sein soll:

Quelle: https://i.pinimg.com/564x/cf/4b/58/cf4b584ea08968dbdb401791a4ff1edc.jpg
           
Allerdings fand ich keinen epigrafischen Beleg dafür, dass der Lituus tatsächlich von römischen Kavalleristen als akustisches Signalinstrument benutzt wurde. Scheinbar ist das bislang nur eine allgemein angenommene Hypothese. Marcus Junkelmann schreibt dazu sinngemäß, dass von diesem etwa 70 - 75 cm langem Instrument mehrere Exemplare, darunter zwei vollständige, noch bespielbare, gefunden worden seien und dass der im Vergleich zu anderen von den Römern militärisch verwendeten Musikinstrumenten (Tuba, Cornu, Bucina) eher kurze Lituus sich aufgrund seiner Handlichkeit recht gut als Musikinstrument der Kavallerie eignen würde. Außerdem verweist er auf eine Stelle zu Horaz, wonach "der Lituus zur Kavallerie gehöre und gekrümmt sei, die Tuba dagegen zum Fußvolk gehöre und gerade sei".  (Marcus Junkelmann: "Die Reiter Roms, Teil II: Reitweise und militärischer Einsatz", Seite 141) .

Siehe hierzu auch eine Zeichnung des britischen Sachbuchautors, Illustrators und Experimantalarchäologen Peter Connolly, die u. a. einen Liticen im Mittelgrund des Bildes zeigt, im Vordergrund das von mir für den Kavallerie-Signifer verwendete Signum. Diese Figur des Liticens mit seinem an der Hüfte und den kurzen Ärmeln gezackten Kettenhemd habe ich in Ausrüstung und Körperhaltung als Vorbild für meine Figur verwendet:


Quelle: https://i.pinimg.com/originals/5f/ca/4d/5fca4d65c9acd4695a4e503428f8ce9f.jpg
(seitenverkehrtes Foto in der Quelle von mir gedreht, optisch aufgehellt und hier ausschnittweise verwendet)

Die Zeichnung ziert den Einband von Peter Connolly's Buch "Tiberius Claudius Maximus - Ein römischer Reiter". Thema eines weiteren, vorher gehenden Buchs ist "Tiberius Claudius Maximus - Ein römischer Legionär" - beide Bände beschreiben den Weg des historisch belegten Tiberius Claudius Maximus vom einfachen Legionär der Legio VII Claudia Pia Fidelis zum Quaestor Equitum (Zahlmeister der Kavallerie), Singularis (Gardereiter) seines Legionskommandeurs, Vexillarius Equitum (Fahnenträger der Kavallerie), Explorator (Aufklärungsreiter) und letztlich zum hoch dekorierten Decurio (Führer einer Schwadron) in der Ala Secunda Pannoniorum (= 2. Pannonisches Reiterregiment) - als den Mann, der den dakischen König Decebalus fing. Beide Bände erschienen im Tessloff Verlag und sind m. E. - wie alle Publikationen von Peter Connolly - jedem, der sich für diese Thematik interessiert, zu empfehlen.


Signifer und Liticen im Diorama











Wird fortgesetzt


LG - Uwe  :winken:
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Und ich dachte erst der Vogel wöre nicht schnell genug gewesen als die Stinson angeflogen kam.   :7:
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Eure Werke - Die MB Galerie / Re: F-86 D Sabre Dog Hasegawa 1/72
« Letzter Beitrag von Gilmore am Heute um 00:14:50 »
Adrijano, da hast Du mal wieder ein absolutes Mesiterwerk in die Galerie gestellt! Vor allem in Anbetracht des Maßstabs 1:72!
Respektvolle Grüße von Jürgen
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Wo der Piepmatz draufsteckt, ist das sog. Staurohr, auch Pitotrohr genannt. Es dient der Geschwindigkeitsmessung. Um Eindringen von Schmutz oder Insekten zu verhindern, wird es am Boden verschlossen, normalerweise mit einer Hülle, woran ein dünnes rotes Fähnchen hängt mit der Aufschrift "Remove Before Flight", damit es vor dem Start nicht abzunehmen vergessen wird. Hier war jemand sehr kreativ und hat stattdessen so einen Gummivogel dafür verwendet.
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Bauberichte / Re: P1000 Ratte von Modelcollect in 1/72
« Letzter Beitrag von hakkikt am Heute um 00:00:16 »
Die muß leider bei mir auch auf den Stapel. :) Vielleicht ist ja auf dem hinteren Deck Platz für eine Haunebu? :D
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Flugzeuge und Helikopter / Re: AVRO-Lancaster in 1:32
« Letzter Beitrag von HotShot am 24. Mai 2018, 23:54:12 »
Naja, dann eben die Revell Ju 88 A-4 in eine G-6 umbauen. Aber preiswert wird das nicht.

http://www.aimsmodels.co.uk/Resin/1-32-Resin/1-32-resin_21.html
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