Autor Thema:  Modellbaufarben und deren Verdünnung  (Gelesen 44587 mal)

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BV141

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Re: Modellbaufarben und deren Verdünnung
« Antwort #75 am: 11. März 2016, 14:13:23 »
Ich glaube, ich ahne jetzt, wo Dein Fehler/Problem liegt. Du gehst davon aus, gleich sehr große Mengen Farbe verdünnen zu müssen und hast Angst davor, damit gleich mal einige Farbtöpfe in den Müll klopfen zu müssen?

Wenn ja, dann: Hast Du eine Airbrush mit oben angebrachtem (Fliess-)Farbbecher? Wenn ja, nimm 3 dicke Tropfen Farbe, 3 Tropfen Verdünner rein dazu, umrühren mit Pinsel oder Zahnstocher etc., sprühen. Wenn es zu dick ist, mehr Verdünner. Wenn zu dünn, mehr Farbe.

Wenn Du allerdings eine Airbrush mit einem unten hängenden Glas (Saugbecher) oder etwas ähnlich verschwenderischem hast, dann musst Du halt anders vorgehen und verschwendest u.U. etwas mehr Farbe.

Wolf

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Re: Modellbaufarben und deren Verdünnung
« Antwort #76 am: 11. März 2016, 14:20:19 »
 :P genau so!
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pucki

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Re: Modellbaufarben und deren Verdünnung
« Antwort #77 am: 11. März 2016, 17:21:15 »
Bei meiner Enamels von Revell (die im kleinen RUNDEN Topf) verdünne ich in der Regel 14 Teile Farbe : auf 10 Teile Verdünnung.

Aber VORSICHT. Bei z.B. gelb ist das Verhältnis viel zu viel Verdünnung. Ergo je dünner sich die Farbe in der Dose anfühlt, je weniger Verdünnung.

Die Verdünnung immer NACH der Farbe umfüllen. Dazu setzt ich auf die Spritze eine Nadel und sauge die Verdünnung direkt aus der leicht gekippten Flasche. Das reinigt den Rest der Spritze und rettet auch Farbe ;)   Die Spritze schmeiße ich aber nach beendigen des ganzen Vorgang weg. Die Nadel ist wiederverwendbar. (10 ml Spritzen sind perfekt dafür).

Ich mache das wie folgt. :
Neue Dose : Erst mehrere Minuten Schütteln, dann aufmachen und mit ein Zahnstocher umrühren. Das löst festsitzende Partikel und vor allen Dingen man erfährt NUR SO die Festigkeit (Konsistenz) der Farbe.

Ich sauge die Farbe dann mit einer Spritze aus der Apotheke an, und fülle sie um. Der Vorteil dabei ist, das ich durch die Skalierung der Spritze genau die richtige Menge Farbe (und hinterher Verdünnung) habe.

Wenn ich den Rest der Farbe aus der Dose will, dann spritze ich ein Teil des BERECHNETEN Anteil an Verdünnung in die Dose. Schließe die Dose. KRÄFTIG SCHÜTTELN, wieder öffnen und mit der Spritze den Rest entfernen und in das neue Glas füllen. (Das hat den Vorteil das so wenig Farbe wie möglich, in der Revel-Dose bliebt.) Dann den Rest der Berechneten Verdünnung in das neue Glas und kräftig schütteln.

Danach kann ich die Monatelang verarbeiten, unter der Bedingung das die neue Farbdose Luftdicht ist.  Da ich eine Airbrush habe mit 2 ml fest eingebauten Farbbecher oben, benötige ich Dröpelflaschen für Farben die ich wenig brauche http://only4nails.net/244:leerflasche_10ml?search=flasche. Sind sogar gegen Universal-Verdünnung resistent ;)

Für Farben die ich dauernd bauche (Grundierung / schwarz / Weiß etc.) habe ich mir die mind. 1.70 Teuren Luxusflaschen von Schmicke http://www.airbrushdesign4you.de/472:aero_color_leerflasche_28ml?search=leerflaschegekauft. Die sind aus Glas und haben eine eingebaute Pipette im Deckel.

Gruß

   Pucki

Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

bastien

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Re: Modellbaufarben und deren Verdünnung
« Antwort #78 am: 11. März 2016, 19:43:04 »
bitte entfernen

« Letzte Änderung: 19. März 2016, 09:50:33 von bastien »

cappy0815

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Re: Modellbaufarben und deren Verdünnung
« Antwort #79 am: 12. März 2016, 20:19:08 »
Nabend,

danke für die Hilfe. Inzwischen ist meine neue Pistole angekommen.
Die erste war tatsächlich das Einsteiger-Einsteiger-Einsteiger Set von Revell mit unten angehängtem Eimer.
Jetzt habe ich mir ein kleines Anfänger-Set mit Kompressor zugelegt.

Der erste Versuch klappte direkt perfekt.
Also ... für meine Begriffe jedenfalls.

Auch die Vermutung, dass ich viel zu viel Farbe mischen wollte, stimmt.
Jetzt habe ich es kapiert, glaube ich.

Heute habe ich dann eine Fläche grundieren wollen.
Die Grundfarbe war ebenfalls in dem Eingsteiger-Einsteiger ... Einsteiger Set.

Irgendwie kriege ich hier die Pistole allerdings nicht so richtig perfekt sauber, wie bei der verdünnten email-Farbe die ich zuvor nutzte.

Ich hoffe, ich habe da jetzt nicht versaut :-(

Cappy
Bisher RC-Funktions-Modellbau. Heli, Mehrcopter und Flugzeuge. Neuling im Plastik-Scale-Bau und am Luftpinsel.
#1 Revell 1/72 Corsair F4U-1D
#2 Tamiya 1/72 P-51D Mustang
#3 Revell 1/144 Embraer 190 LUFTHANSA
#4 Pavla 1/72 Robinson R22 beta (im Bau)

RLHDLW

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Re: Modellbaufarben und deren Verdünnung
« Antwort #80 am: 25. März 2016, 11:53:42 »
Farbe mit einem Zahnstocher umrühren birgt das Risiko von Holzspänen in der Farbe. Lieber irgendeinen Stab aus Glas oder Metall nehmen. Zum Beispiel den Schaft einer Schlüsselfeile. Die liegen sowieso bei fast jedem auf der Werkbank herum.


Jeder tut, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut.

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BV141

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Re: Modellbaufarben und deren Verdünnung
« Antwort #81 am: 25. März 2016, 11:57:48 »
Ich selbst nehme einen alten Pinsel, dessen Haare ich kurzgeschnitten hatte. Man könnte jetzt anführen, dass der möglicherweise ein Haar verlieren könnte, aber das sieht man. Mir persönlich ist Metall auf Metall nicht so arg sympathisch, auch wenn es möglicherweise nur "kosmetische" Probleme (= Kratzer) gibt.