Autor Thema:  3D-Druck - die bittere Wahrheit  (Gelesen 29613 mal)

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echo

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #15 am: 21. Mai 2013, 18:05:18 »
Und was sagst Du dann z.B. zu LiveResin....Besser geht wohl nicht mehr und der Preis ist Hammer!!!!!!!!!!!!

Live Resin macht keinen 3D "Seriendruck". Ab und an sind auch mal kleine Gußhäute dran, so etwas würde es bei 3D-Druck nicht geben. Dort wird maximal der Prototyp als 3D-Druck gefertigt und dann eine normale Resingußform erstellt.

Hmmmmm dann Lügen sie auf der Page.... wenn ich mir z.B. das M240 das ich eben Verbaut habe oder die Figuren Ansehe möchte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen sie tuen es doch!!

Bernd B.

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #16 am: 21. Mai 2013, 18:52:38 »
Hmmmmm dann Lügen sie auf der Page.... wenn ich mir z.B. das M240 das ich eben Verbaut habe oder die Figuren Ansehe möchte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen sie tuen es doch!!

Sicher? Die Aussage auf der Seite ist:

At Live Resin we design and manufacture resin figures and accessories in 1/35 and other scales for discerning modellers. We utilize modern advanced 3D modelling and rapid prototyping last generation technology.

Heisst für mich erstmal nur, dass die Urmodelle mit Rechner und Rapid Prototyping erstellt werden. Um dann eben konventionell in Resin abgegossen zu werden.
« Letzte Änderung: 21. Mai 2013, 18:58:26 von Bernd B. »

prophecy

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #17 am: 22. Mai 2013, 07:42:43 »
Wenn die 3D-Druck machen würden, dann wäre nicht bei jedem Gewehr etc. noch ein Gußast angegossen. Das wäre dann nämlich Materialverschwendung und bei 3D Druck nicht nötig.

Schrauber Junior

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #18 am: 22. Mai 2013, 07:49:13 »
Zum Thema "kommende Brotbackmaschine" hab ich eben Das hier entdeckt.

Florian :winken:
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Hans

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #19 am: 22. Mai 2013, 19:52:13 »
@Florian: Wie auf der Orion! Endlich!!
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Schrauber Junior

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #20 am: 22. Mai 2013, 19:54:09 »
Hans, ich dachte eher an die Enterprise... "Tea. Earl Gray. Hot." ;)

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Bernd B.

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #21 am: 22. Mai 2013, 19:59:24 »
Orion verbinde ich eher mit Bügeleisen ... hatten die auch (schon) einen Replikator? ?(

Hans

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #22 am: 22. Mai 2013, 20:33:28 »
Ja, in der "Küche". Bestellung reinsprechen, Essen kommt.
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Russfinger

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #23 am: 23. Mai 2013, 08:47:57 »
Ganz gleich, ob ich einen 6-Euro-Einsteiger-Bausatz kaufe, einen Vacu, ein Resin-Kunstwerk für 100 Euro +, ein High-End-Bausatz aus Polystyrol, Zurüst-Teile fotogeätzt und/oder aus Resin, völlig wumpe, ob der Traumbausatz irgendwann, von wem auch immer, gedruckt wird: Bauen und lackieren muss man das Ganze immer noch.
Für die Mehrzahl der Modellbauer dürfte es also darum gehen, ob sich die Sammlung ungebauter Schmuckstücke in Schränken stapelt - oder auf der Festplatte  :D

 :winken:

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TWN

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #24 am: 23. Mai 2013, 08:55:53 »
Wenn ich mir meinen Dachboden anschaue, dann hat Festplatte plus backup schon seinen Reiz  ;)
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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #25 am: 23. Mai 2013, 09:28:32 »
Für die Mehrzahl der Modellbauer dürfte es also darum gehen, ob sich die Sammlung ungebauter Schmuckstücke in Schränken stapelt - oder auf der Festplatte  :D

Wobei die Festplatte ganz andere Dimensionen hat, ist doch ein bischen einfacher zu verstauen ;)

Bernd B.

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #26 am: 23. Mai 2013, 09:36:16 »
Für die Mehrzahl der Modellbauer dürfte es also darum gehen, ob sich die Sammlung ungebauter Schmuckstücke in Schränken stapelt - oder auf der Festplatte.

Bei den Kartonmodellbauern bereits ein bekanntes Phänomen ... ob nun direkt als Datei gekauft oder (hoffentlich) aufwendig gescant, als Sicherungskopie.

Thorsten_Wieking

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #27 am: 23. Mai 2013, 16:31:02 »
Ist mir gerade auf CNN über den Weg gelaufen. Sicherlich offtopic in unserem Fall, in meinen Augen aber dennoch interessant genug, um hier den Link zu posten.

http://edition.cnn.com/2013/05/22/health/baby-surgery/index.html?hpt=hp_c5

Gruß
Thorsten
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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #28 am: 03. Juni 2013, 10:43:06 »
Ich denke, daß sich in näherer Zunkunft vorallem ein Markt für Lohnarbeiten (wie durch die bereits existierenden Dienstleister) und für Maschinenzeit (wie z.B. in den FabLabs) entwickeln wird. Diese Entwicklung wird eng an die weitere Entwicklung intuitiver und erschwinglicher CAD-Programme gekoppelt sein, da diese die erste große Hürde für die Anwendung durch Otto-Normalverbraucher darstellt.

Mit den 3D-Druckern ist es so, wie mit allen Werkzeugmaschinen, ob spanabhebend oder eben auftragend: Präzision im Produkt erfordert mechanische Stabilität sowie Präzision in den Führungsteilen und der Wegstellung, d.h. der Schrittsteuerung bei NC-Maschinen. Das hat seinen Preis und macht, zusammen mit anderen technologischen Aspekten, die häusliche Anwendung sehr aufwending. Ich kann mir heute ja auch für ein paar hundert oder wenige tausend Euro eine Drehbank aus China kaufen, bekomme dann aber eben keine Schaublin-Qualität. Für unsere Zwecke sind eigentlich eine Auflösung (Schichtdicke, Positionierung im Raum) und Reproduzierbarkeit in der Größenordnung von 1/50 bis 1/100 Milimeter nötig. Das läßt sich aber eben mit 'China-Druckern' in der mittleren Zukunft nicht erreichen lassen, auch wenn die Drucker immer billiger werden.

Apropos Brotbackmaschine: wir haben auch eine, aber weniger aus ideologischen Gründen, denn aus Gründen des lokalen Marktes - in Paris bekommt man eben kein anständiges Roggenbrot. Die Produkte aus der Maschine lassen sich nicht mit einem guten Bäckerbrot (gibt es das noch ?) vergleichen, kommen der richtigen Sache aber näher, als die hiesigen, hefegetriebenen Brote. Insofern ist der Vergleich zwischen 3D-Drucker und Brotbackmaschine nicht so abwegig, beide ermöglichen die Herstellung eines Produktes, das so auf dem (lokalen) Markt nicht verfügbar ist. Und: die Preise für ein fertiges Brot aus der Maschine sind vergleichbar mit den artisanalen Brotpreisen (ALDI kann's wahrscheinlich billiger).

Noch ein historisches Zitat des seinerzeitigen IBM-Chefs in den frühen 1980er Jahren: "Es wird einen Markt von vielleicht ein paar Dutzend Personal-Computern weltweit geben" ...

wefalck

Alex

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #29 am: 17. August 2013, 03:00:01 »
es scheint schon loszugehen, auf der neuen Modellfan hat es auf der Rückseite eine Werbung für einen 3D-Drucker, und in der Zeitschrift werden Tests durch die Redaktion angekündigt...

Alex
Hier ist mein Portfolio, und hier meine weiteren Berichte (<-- Upgedated am 20.9.2015)
Finisher des Phantom-, Viermot-, Matchbox- und Artillerie-Groupbuilds, sowie des Bierdeckels-, Panzer-, Oldtimer- und OOB-Contests!