Autor Thema:  Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste  (Gelesen 2204 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Christoph, Daniel, Roland und ich sind 2,5 Wochen an der Ostküste gereist, um dort möglichst viele Museumsschiffe und Museen anzuschauen. Unsere Reise ging von New York, nach Windsor Locks, Groton, Fall River, Boston, Quincy, Albany, Buffalo, Wilmington, Norfolk, Washington, Baltimore, Camden und Philadelphia - über 4000 km Fahrt.

Wir landeten in New York. Dort konnten wir noch die Lenkwaffenkreuzer USS Monterey und USS San Jacinto der Ticonderoga-Klasse sehen, die wegen der Fleetweek in New York waren - oder zumindest die, die gerade ihre Reisepässe dabei hatten. Die Wache war da sehr strickt. Für die mit Pass gab es eine Führung - die anderen konnten sich nur das Elend von Brooklyn anschauen.



Am nächsten Tag ging es zum Intrepid Sea, Air & Space Museum in Manhattan. Auf dem Weg konnte man noch einen Küstenwachkutter, die USCGC Hamilton der Legend-Klasse, sehen.



Das Museum selbst ist überwiegend auf dem Flugzeugträger USS Intrepid (CV-11) der Essex-Klasse untergebracht, der überwiegend gut erhalten ist. Auf dem Flugdeck und im Hangar sind zahlreiche Flugzeuge ausgestellt. Auf dem hinteren Teil des Flugdecks befindet sich ein gewaltiger Hangar, in dem das Space Shuttle Enterprise untergebracht ist - und der die Form des Schiffs ganz schon verschandelt.















Daneben liegt noch das U-Boot USS Growler (SSG-577), das entworfen worden war, um Regulus-Marschflugkörper zu verfeuern.



Danach ging es nach Nord-Westen weiter zum New England Air Museum in Windsor Locks. Das Museum hat drei große Hangars und ein Freigelände. Die Flugzeuge in den Hangars sind überwiegend gut erhalten, teilweise ist es aber etwas dunkel und eng. Die Flugzeuge im Freien sind leider überwiegend in einem sehr schlechten Zustand.



















Von dort es war es nicht so weit bis hin zur Küste, zum Submarine Force Library and Museum in Groton - neben einer der U-Boot-Basen der US Navy gelegen. Beim Museum liegt die USS Nautilus, das erste atom-getriebene U-Boot der US Navy - sehr gut erhalten. Überraschend ist, wie viel Platz diese innen im Vergleich zu allen anderen U-Booten hat, die ich bisher gesehen hatte. Beim Museum liegen auch noch ein paar Kleinst-U-Boote, die japanische HA-8 und die US-amerikanische X-1, und diverse andere Relikte, u.a. der Turm der USS George Washington.  Das Museum ist relativ klein, hat aber einige interessante Ausstellungsstücke, diverse Modelle und erklärt die Technik ausführlich - und der Eintritt ist frei, wie bei allen Museen der US Navy.











Etwas weiter an der Küste liegt Fall River, wo sich Battle Cove befindet. Hier findet man eine große Sammlung an Museumsschiffen und im angeschlossenen Maritime Museum sowie an Bord der Schiffe finden sich auch eine größere Sammlung an Schiffsmodellen.

Man kann dort das Schlachtschiff USS Massachusetts (BB-59) der South Dakota-Klasse, den Zerstörer Joseph P. Kennedy, Jr. (DD-850) der Gearing-Klasse (FRAM-Umbau), das U-Boot Lionfish (SS-298) der Balao-Klasse (im praktisch ursprünglichen Zustand) sowie die Schnellboote PT-617 und PT-796 besichtigen. Dazu findet man Flugkörperkorvette Hiddensee hier, die ehemalige Rudolf Egelhofer der Volksmarine (Projekt 1241.1,  NATO: Tarantul-II).

















« Letzte Änderung: 18. Juni 2017, 22:40:16 von maxim »
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #1 am: 18. Juni 2017, 22:32:29 »
Von Fall River ging es weiter nach Norden nach Boston, genauer zum Charlestown Navy Yard (Boston National Historical Park). Dort kann man die Fregatte USS Constitution besichtigen - die aber gerade im Dock lag. Die Bewaffnung und viele Spieren und alle Rahe lagen an Land. Das Schiff dürfte im Laufe des Jahres wieder in voller Pracht zu besichtigen sein, ist aber soweit man sehen kann in einem sehr guten Zustand. Im Museum daneben kann man auch einige sehr gute Modelle der Fregatte sehen. Direkt daneben liegt der Zerstörer Cassin Young (DD-793) der Fletcher-Klasse. Das Schiff ist teilweise in den Zustand des Zweiten Weltkriegs zurück gebaut und ist sehr gut erhalten - wahrscheinlich das am besten erhaltene Schiff, was wir auf der Reise gesehen haben. Der Eintritt für beide Schiffe und das Museum ist frei - für den Unterhalt kommen die US Navy und die Nationalparkverwaltung sowie Spenden auf. Man sieht hier sehr gut, was mit staatlichen Mittel im Gegensatz zu den privaten Museen möglich ist - wenn genügend Geld fließt.















Mit der Fähre sind wir von der Innenstadt zum Charlestown Navy Yard noch an einer Station der US Coast Guard vorbei gefahren, u.a. waren dort die beiden Kutter USCGC Seneca und USCGC Escanaba der Bear/Famous-Klasse.





Von Boston ging es etwas nach Südosten, nach Quincy, wo der Schwere Kreuzer USS Salem (CA-139) der Des Moines-Klasse liegt - der letzte seiner Art! Er kann nur am Wochenende besichtigt werden, was man bei einer Tour entsprechend einplanen muss. Das Schiff ist insgesamt in keinem guten Zustand, allerdings ist dafür vieles original und nicht für Touristen verändert worden. Die Freiwilligen an Bord sind auch sehr hilfsbereit und zeigen einem meist nicht zugängliche Bereiche, z.B. war die Salem das einzige Schiff, von dem wir einen kompletten Maschinen- und Kesselraum auf allen Ebenen besichtigen konnten. An Bord befinden sich auch einige Ausstellungen, man kann einiges an Modellen und Fotos sehen.











Von der Küste ging es dann weit nach Westen. Auf dem Weg haben wir in Albany den Geleitzerstörer Slater (DE-766) der Cannon-Klasse besichtigt. Das Schiff ist besonders, da es in einem mehrfarbigen Tarnschema gestrichen ist. Man sieht, dass die Leute dort sehr viel Arbeit in die Erhaltung des Schiffs stecken. Viele Teile sind wieder beweglich und relativ vollständig (auch wenn man später an Museumsstücken in Washington gesehen hat, wie viele Kleinteile z.B. an den Flak fehlten). Man kann das Schiff nur im Rahmen einer Führung besichtigen, aber man sieht trotzdem sehr viel.









Noch weiter nach Westen ging es nach Buffalo (nahe der Niagarafälle), wo der Buffalo and Erie County Naval & Military Park sich befindet. Dort liegen der Lenkwaffenkreuzer Little Rock (CG-4; inzwischen auch der letzte seiner Art), ein umgebauter Leichter Kreuzer der Cleveland-Klasse, der Zerstörer The Sullivans (DD-537) der Fletcher-Klasse (modernisiert, teilweise in einem komischen Mischzustand) und das U-Boot USS Croaker (SSK-246) der Gato-Klasse (umgebaut zum Hunter Killer). Es gibt auch ein Museum mit einigen großen Ausstellungsstücken (Flugzeuge, Schwimmpanzer, ein Schnellboot) und einigen sehr guten Schiffsmodellen (insbesondere der Coast Guard). An Bord der Schiffe, insbesondere der  Little Rock, finden sich viele weitere gute Schiffsmodelle. Die Schiffe sind nicht so gut erhalten und teilweise sehr seltsam angestrichen, man kann aber relativ viel besichtigen.





















Das war etwa Halbzeit, danach ging es nach Süden - aber dazu später.
« Letzte Änderung: 18. Juni 2017, 22:43:16 von maxim »
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

USronald

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 467
  • Look on my homepage!
    • Team USA Ronald Halma
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #2 am: 19. Juni 2017, 09:07:42 »
Super! Mochte auch noch mal die seite Amerika besuchen. Ihr geht noch zur Iowa's?
Gruss, Ronald

- Meine 1:55n3 ACW anlage: http://youtu.be/I3qV380BOnw

- www.metusajunction.blogspot.nl

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #3 am: 19. Juni 2017, 09:11:36 »
Genau, die Wisconsin in Norfolk und die New Jersey in Camden standen auch noch auf dem Programm.
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

USronald

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 467
  • Look on my homepage!
    • Team USA Ronald Halma
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #4 am: 19. Juni 2017, 09:12:34 »
Top! Ich verfolge :)
Gruss, Ronald

- Meine 1:55n3 ACW anlage: http://youtu.be/I3qV380BOnw

- www.metusajunction.blogspot.nl

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #5 am: 19. Juni 2017, 19:09:19 »
Wie schon erwähnt, ging es dann von Buffalo etwa 1200 km nach Süden nach Wilmington, North Carolina, wo uns das erste Mal eine furchtbare schwüle Hitze begegnete. Dort haben wir die USS North Carolina (BB-55) angeschaut. Das Schiff war eines von zwei Schiffen, das mit einem mehrfarbigen Tarnanstrich versehen war. Es wird relativ gut in Schuss gehalten, ist aber relativ stark umgebaut, um es für Touristen leicht zugänglich zu machen, z.B. wurden große Eingänge in die Barbetten geschnitten. Das Schiff soll man auf einer Tour besichtigen - was zumindest den Vorteil hat, dass man nicht so leicht etwas übersieht (wie auf der Massachusetts). Im Gegensatz zu vielen anderen Museumsschiffen gibt es an Bord keine Ausstellungen oder Schiffsmodelle. Das Schiff liegt in einem sumpfigen Gelände, in dem es auch Alligatoren geben soll (habe leider keine gesehen), so dass man es nicht von allen Seiten sehen kann - aber es wird aktuell ein Kofferdamm gebaut, auf dem man in Zukunft um das Schiff laufen können werden wird.





















Auf der anderen Seite des Fear River lag der Küstenwachkutter USCGC Diligence der Reliance-Klasse:





Das war unserer südlichster Punkt, danach ging es wieder nach Norden.
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #6 am: 19. Juni 2017, 19:31:20 »
Nächstes Ziel war Norfolk - der größte Stützpunkt der US Navy. Zuerst ging es aber zum Nauticus. Dort liegt das Schlachtschiff Wisconsin (BB-64) der Iowa-Klasse. Man kann ein Kombi-Ticket für das Schiff und eine Hafenrundfahrt zum Stützpunkt kaufen.

Die Wisconsin ist gut erhalten, aber etwas seltsam angestrichen - anscheinend ist sie auch von der Charge Hazegrey betroffen, die etwas seltsam alterte.











Im Nauticus daneben gibt es das Hampton Roads Naval Museum, ein Museum der US Navy mit freien Eintritt und vielen tollen Modellen, die die Geschichte der US Navy von dem Unabhängigkeitskrieg bis zum Kalten Krieg zeigen. Natürlich gibt es auch etwas über den Bürgerkrieg, da hier das Gefecht zwischen USS Monitor und CSS Virginia statt gefunden hat.












Im Nauticus gab es auch eine Ausstellung über die "Great White Fleet", die US Navy zu Beginn des 20. Jahrhunderts.






Danach ging es zur Hafenrundfahrt. Man sieht einige Werften, eine Küstenwachstation, Container-Terminals, ein Kohle-Terminal (ein Schatten seiner eigenen Vergangenheit) und natürlich die Basis der US Navy. Da am folgenden Wochenende Hafentag war, waren auch einige Windjammer im Hafen.










Und dann natürlich die Schiffe der US Navy selbst (nur eine sehr kleine Auswahl von Schiffen):














Es waren drei Träger im Hafen: Gerald R. Ford (CVN-78, das erste Schiff seiner Klasse) sowie Dwight D. Eisenhower (CVN-69) und George Washington (CVN-73)











Danach ging es nach Washington, DC...
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #7 am: 30. Juli 2017, 10:41:10 »
Hier mehr Fotos der USS Dwight D. Eisenhower (CVN-69), USS George Washington (CVN-73) und USS Gerald R. Ford (CVN-78) in Norfolk:

Flugzeugträger in Norfolk









Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #8 am: 30. Juli 2017, 11:13:40 »
Nach Norfolk ging es nach Washington. Zuerst ging es in das National Museum of the U.S. Navy. Das liegt im Washington Navy Yard, der keine Werft mehr ist, sondern Verwaltung beherbergt. Es ist allerdings noch ein Stützpunkt. Das bedeutet, man muss sich beim Visitor Center anmelden und eine Genehmigung erhalten. Das ist anscheinend nicht am Wochenende möglich, außer man hat diese Genehmigung bereits. Es war kein Problem die Genehmigung zu erhalten. Wir hatten die Formulare heruntergeladen und schon ausgefüllt gehabt, ansonsten braucht man einen Reisepass - das US Militär akzeptiert keinen Personalausweis zur Identifikation (wie insgesamt in den USA der Personalausweis nicht viel nutzt, besser ist es, immer den Reisepass dabei zu haben). Da das Museum auf dem Stützpunkt ist und es etwas umständlicher als bei normalen Museen ist, reinzukommen, ist es nicht gut besucht. Der Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall, dazu ist der Eintritt auch noch frei.

Auf dem Stützpunkt gibt es tatsächlich mehrere Museum und früher gab es auch mal ein Museumsschiff, den Zerstörer USS Barry (DD-933) der Forrest Sherman-Klasse. Der wurde aber schon 2016 nach Philadelphia geschleppt und soll wohl abgewrackt werden. Heute gibt es noch das Swift Boat PCF-1, das aber außerhalb (!?) des Geländes ausgestellt wird:



Zuerst waren wir in der Cold War Gallery, ein extra Gebäude. Dort finden sich diverse große Schiffsmodelle, eine große Sammlung von Marineflieger, Teile des Inneren von U-Booten, ein U-Boot-Turm, eine ballistische Rakete, der Deckel eines Starters einer solchen Rakete, eine Tomahawk, ein Landungsboot, das Cockpit einer Corsair II sowie diverse andere Waffen.











Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #9 am: 30. Juli 2017, 11:21:22 »
Das National Museum of the U.S. Navy liegt fast daneben. Es behandelt eine eindrucksvolle Sammlung an Modellen, Geschützen, die Forschungs-U-Boote Trieste und Alvin, eine F4U Corsair und eine Yokosuka MXY-7 Ohka. Hier geht es von den Anfängen der US Navy im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bis zum Zweiten Weltkrieg plus einige Bereiche über spätere Epochen, z.B. über U-Boote.

Am Beginn findet man einen Nachbau der Gefechtsmars der USS Constitution und daneben ein Nachbau eines Teil ihres Batteriedecks.

















Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #10 am: 30. Juli 2017, 11:27:40 »
Vor den beiden Museen gibt es noch eine größere Sammlung an Artefakten, darunter sehr viele Geschützte. Viele davon sind aus dem Bürgerkrieg, aber es gibt auch spätere, darunter auch ein 35,6 cm-Eisenbahngeschütz der US Navy aus dem Ersten Weltkrieg (was in Frankreich im Einsatz war). Dazu gibt es Schrauben, Teile der Panzerung der South Dakota und eines Schiffs der Yamato-Klasse - bei Versuchen der US Navy nach dem Krieg durchschossen. Es gab früher wohl noch mehr, u.a. einen frühen Terrier-Starter, aber der war nicht mehr da.





Insgesamt war das ein sehr spannender Besuch und meiner Meinung nach einer der Höhepunkte der Reise
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #11 am: 30. Juli 2017, 11:41:15 »
Von dem Washington Navy Yard ging es weiter zum Steven F. Udvar-Hazy Center des Smithsonian Air and Space Museums. Dieses Museum hat zwei Zweigstellen, eine in Washington selbst (dazu später mehr) und eine außerhalb von Washington in Chantilly, Virginia - bei günstiger Verkehrslage ca. 40 Minuten Fahrt mit dem Auto.  Der Eintritt ist, wie bei allen Smithsonian-Museen, frei.

Das ist ein sehr modern wirkendes, sehr eindrucksvolles, großräumiges Museum. Es besteht aus einer gewaltigen Halle mit zahlreichen Flugzeugen, sowohl zivil als auch militärisch, einer kleineren Halle mit zahlreichen Raketen und dem Space Shuttle Discovery und einer weiteren kleinen Halle für Restaurationsarbeiten (in die man von oben schauen kann). Überwiegend sind US-Flugzeuge ausgestellt, aber es gibt es auch einige an deutschen und japanischen Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg. Fotografiert habe ich aber hauptsächlich Marineflieger, wobei es Maschinen von den 1920ern bis heute gab, darunter auch einen F-35B-Prototyp.












Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5354
  • Reling-Verweigerer
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #12 am: 30. Juli 2017, 11:52:21 »
Am nächsten Tag sind wir zum Smithsonian Air and Space Museum in Washington selbst gelaufen. Das liegt an der National Mall, an der zahlreiche Monumente und Museen liegen, auch das Weiße Haus und das Kapitol - also haufenweise Sehenswürdigkeiten auf einem Fleck.

Das Smithsonian Air and Space Museum in Washington selbst beherbergt viele historisch interessante Flugzeuge, von den Anfängen der Luftfahrt bis heute, aber es ist relativ beengt und man kann deshalb die Flugzeuge oft nicht so gut sehen und schon gar nicht gut fotografieren. Es gibt auch einen Extrabereich über die US Navy. Der ist einem Flugzeugträgerhangar nachgeahmt und es gibt einige Flugzeuge, Modelle  und Fotos zu sehen.







Danach war ich noch kurz im National Museum of the American Indian (einige Boote von amerikanischen Ureinwohner ausgestellt) und National Museum of American History - beides Smithsonian-Museen mit freien Eintritt. Im National Museum of American History fanden sich auch einige Schiffsmodelle und das Kanonenboot Philadelphia von 1776 (das 1931 gehoben wurde). Im Museum ist es aber sehr dunkel und insbesondere das Kanonenboot kann man kaum sehen und schon gar nicht gut (ohne Blitz) fotografieren.







Nach Washington ging es weiter nach Norden nach Baltimore...
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

hein52

  • MB Routinier
  • Beiträge: 57
  • We love to MB you :-)
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #13 am: 30. Juli 2017, 19:59:02 »
Geniale Bilder. Vielen Dank für's zeigen.

Gruß Heiner

Tarab

  • MB Meister
  • ***
  • Beiträge: 553
  • Der 1:87er
    • http://www.modellwelt-1-87.de/
Re: Rundreise zu den Museumsschiffen und Museen der Ostküste
« Antwort #14 am: 30. Juli 2017, 20:12:57 »
Tolle Bilder, danke fürs "Dabeisein"  :klatsch: