Autor Thema:  Airbrush - zu flüssig oder zu dick / OT: Kompressor-Empfehlung  (Gelesen 1343 mal)

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Reveller

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #30 am: 17. September 2017, 21:57:19 »
Nabend.

Habe dieses Thema endeckt und wollte dir folgenden Tipp geben: da auch ich weißen lack auf weißen Kunststoff nicht lackieren kann... Grundiere ich mit Tamiya grey primer vor. So kann man anschließend gut lackieren.
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cappy0815

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #31 am: 20. September 2017, 21:26:38 »
Nabend,

es ist zwar nach wie vor etwa OT, aber es ist nun mal in diesem Fred aufgekommen.
Ich habe Heute den vermutlichen Fake-Kompressor bekommen.

Fake hin, Fake her ... er macht einen echt guten Eindruck.
Die Verarbeitung scheint okay ... er ist wunderbar leise und ich bin echt gespannt.

Kann mir Jemand, wie ich den Druck anpasse?
In der Anleitung steht zwas das "Ding" beschrieben, aber ich blicke nicht ganz, wie ich es bedienen soll.

Vielen Dank
Cappy
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mumm

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #32 am: 20. September 2017, 21:29:44 »
Am Wasserabscheider, das ist das Ding vorne mit dem Gläschen unten dran, hast du oben drauf den schwarzen Knopf.
Den einfach nach oben ziehen, wenn du dann daran drehst verstellt sich der Druck, linksdrehen geht´s aufwärts, recht´s niedriger, zumindest bei meinem...

Viel Spaß mit dem Teil
Peter  :winken:

cappy0815

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #33 am: 20. September 2017, 21:34:29 »
Ah okay ... sowas habe ich vermutet.
Der Drcuk ist dann auf dem Manometer ablesbar?

Aber der sinkt doch stetig, wenn ich Luft zapfe, oder?
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Steffen

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #34 am: 20. September 2017, 23:11:29 »
Der Druck, den du am Manometer abliest, ist der Druck der konstant an die Airbrush abgegeben wird. Der bleibt gleich, so wie er eingestellt wurde. Hast du also beispielsweise auf 1,5 Bar eingestellt, dann kommt da immer genau so viel Druck heraus.
Der Drucktank ist ein Vorrat, dort nimmt er ab. Bevor er aber zu wenig wird, um den konstanten Druck an die Airbrush zu unterbrechen, springt der Kompressor automatisch an und pumpt wieder voll. Ist der Drucktank auf Maximum, schaltet der Kompressor automatisch wieder ab.

mumm

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #35 am: 21. September 2017, 06:36:04 »
Genau so wie´s Steffen geschrieben hat  :P

cappy0815

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #36 am: 23. September 2017, 14:06:27 »
Moin,

im Prinzip klar, ja ... muss ich mir wohl nochmal ansehen.

Es war jedenfalls auf 4 bar voreingestellt.
Ich habe dann mal zum testen auf 3 bar runter gestellt.
Was soll ich sagen .... das ist ja ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Da macht das lackieren ja fast wieder Spaß :-)

Allerdings habe ich noch leichte Schattierungen drin ... aber das ist dann wohl Übungssache.

Cappy
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Steffen

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #37 am: 23. September 2017, 14:39:39 »
4 bar ? Uff ! 8o  Viel zu viel. So kannst du Autoreifen aufblasen, aber nicht airbrushen.  :3:
Es gibt Leute, die blasen generell mit 2 bar durch.
Bei mir variiert das je nach verwendeter Airbrush und Arbeitsweise zwischen 0,8 und 1,5 bar. Da muss jeder für sich selbst ausprobieren, wie er am Besten klar kommt.

mumm

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #38 am: 23. September 2017, 15:24:43 »
Bei mir, je nach Farbe, mit der Triplex zwischen 0,8 bis 1,2 bar.
Metallicfarben mit mehr Druck, andere eben weniger.


Floppar

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #39 am: 23. September 2017, 15:41:24 »
Mit 4 bar würde ich definitiv keine Farbe aufs Modell kriegen.
Meine Mr Paint oder Gunze Farben werden alle so um die 0,8 bis max 1,5 bar gesprüht - je nach Verdünnung.


Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde

cappy0815

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick ... ich drehe durch
« Antwort #40 am: 23. September 2017, 21:02:25 »
Nabend,

da habe ich ja mal ein paar Richtwerte, vielen Dank.
Ich hoffe, ich komme Morgen Abend mal wieder dazu ein wenig zu basteln.

Dann probiere ich mal noch ein bisschen und erstatte BEricht.

Cappy
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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick / OT: Kompressor-Empfehlung
« Antwort #41 am: 24. September 2017, 11:38:50 »
Moin,

ich habe soeben nochmal ein Test gemacht. Den Druck habe ich auf 2 bar runtergekurbelt.
Klappt super ... ich werde mich Stück für Stück mal weiter runterarbeiten.

Hätte nie gedacht, dass Erfolg oder Misserfolg so sehr vom Kompressor abhängt.

Könnt ihr mir noch einen OT-Tipp geben!?

Ich habe den Eindruck, dass man Flächen besser lackiert, wenn man mir der Pistole etwas Abstand hält oder?
Wenn ich nah ran gehe, habe ich das Gefühl, dass ich die Pistole sehr langsam aber sehr gleichmäßig bewegen muss.

ISt vermutlich auch wieder Übungssache, oder?

Cappy
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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick / OT: Kompressor-Empfehlung
« Antwort #42 am: 24. September 2017, 12:31:26 »
Ja, ist eine Übungssache.
So mancher Joghurt Becher musste unter meinen Übungen leiden. Irgendwann macht man das ganz natürlich.

Steffen

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Re: Airbrush - zu flüssig oder zu dick / OT: Kompressor-Empfehlung
« Antwort #43 am: 24. September 2017, 12:41:24 »
Große Flächen lackiert man besser mit einer Airbrush, welche eine größere Nadel/Düse (gehört immer zusammen, weil aufeinander abgestimmt) drin hat. Da wäre eine 0,4mm oder 0,5mm Nadel/Düse anzuraten.
Da kannst du etwas weiter weg von der Oberfläche gehen. Manche Farben ziehen auch schnell an, was dann eine raue Oberfläche ergibt, weil die Pigmente fast schon "trocken" auf die Oberfläche auftreffen. Da hilft gutes Verdünnen und sogenannte Trocknungsverzögerer.
Bei feinen Linien oder Flächen nimmt man feinere Nadel/Düse ... 0,2mm oder noch kleiner. Da arbeitet man dann auch mit weniger Druck und stärker verdünnter Farbe.
Generell sollte man nicht gleich mit Farbe zusiffen. Besser man arbeitet in mehreren dünnen Schichten bis es deckt. So 3 bis 4 Schichten sind schon empfehlenswert. Dabei kann man feucht in feucht arbeiten. Man muss hierbei nicht zwischen jeder Schicht 24 Stunden zum trocknen warten. Sondern man geht mit der ersten Schicht einmal um das ganze Modell herum und läßt dann direkt danach gleich die nächste Schicht folgen. Mit Acryl-Farben funktioniert das, weil sie recht schnell anziehen.