Autor Thema:  Re: Airbrush - wie richtig maskieren  (Gelesen 461 mal)

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cappy0815

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Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« am: 24. September 2017, 21:36:56 »
Nabend,

danke für die Tipps.

Ich habe nun die Unterseite meiner 747 lackiert.
Hat super geklappt. Ich bin begeistert von dem Kompressor.

Allerdings muss ich wohl das Abkleben nochmal üben.
Ich habe einen deutlichen Sprühnebel auf der weißen Seite :-(

Wenn alles richtig trocken ist, kann ich wohl auch nochmal mit weiß üben ...

Cappy
Bisher RC-Funktions-Modellbau. Heli, Mehrcopter und Flugzeuge. Neuling im Plastik-Scale-Bau und am Luftpinsel.
#1 Revell 1/72 Corsair F4U-1D
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pucki

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #1 am: 25. September 2017, 02:22:58 »
Allerdings muss ich wohl das Abkleben nochmal üben.
Ich habe einen deutlichen Sprühnebel auf der weißen Seite :-(

Nach den abkleben, nimmst du ein Zahnstocher. haust ihn 2-3 x feste auf den Tisch das die Spitze stumpf wird. Dann die Kanten noch mal anreiben.

Und noch 2 Tipps.

1. ) Stell den Druck niedriger, dann solste auch weniger bis gar kein Nebel sein.
2. ) Kauf dir eine Atemmaske. Ein preiswerter Mundschutz zum Wegwerfen mit Bügeldraht reicht für den Anfang aus.

Gruß

   Pucki
Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

cappy0815

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #2 am: 25. September 2017, 10:06:41 »
Moin,

danke für die Tipps.

Das mit dem Zahnstocher merke ich mir. allerdings war das in dem Fall nicht das Problem.
Ich habe die Kanten mit Maskierband abgeklebt ... womit "verkleidet" ihr dann den Rest?
Hab Schiss mit Maler-krepp oder so die grossen Flächen abzukleben!?

Mit dem Druck werde ich mich langsam runter arbeiten.

Cappy
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mumm

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #3 am: 25. September 2017, 10:11:29 »
Küchentücher oder Kopierpapier, einfach mit dem Abklebeband befestigen...

pucki

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #4 am: 25. September 2017, 14:02:02 »
Ich mache das so.

Ich klebe Frischhaltefolie locker mit Maskierband fest. Das heißt etwas breites Maskierband. Ruhig 10 mm oder mehr das ist egal.

Dann die eine Hälfte an die Frischhaltefolie und die andere Hälfte SAUBER an die "Mal"Kante und an der Kontaktstelle mit der Farbe wie oben erwähnt gut an drücken . Die Folie hat den Vorteil das sie beim befestigen kaum verrutscht. Ruhig weiträumig machen und auch etwas Luft unter der Folie lassen. Ich habe oft das Objekt fast komplett darunter versteckt. Dies hat sogar den Vorteil das man kein Farbnebel auf den Objekt hat. 

Hatte ich einmal. Das Oberteil (schwarz glänzend) lag auf den Tisch und das Unterteil wollte ich weiß nach grundieren. Als ich mit den Unterteil fertig war, hatte das Oberteil eine hauchdünne mega feine weiße Pixelung. Hab ich sogar so gelassen, weil es ein coolen Effekt gab, aber das bekomme ich vermutlich nie mehr so cool hin. ;)

Wichtig. !!!! Nur auf 1000 % trockenen Objekten benutzen. Also nach jeden Spritzvorgang min. 24 Std. durch trocken lassen.

Ich hab dafür extra im 1 Euro Markt mir eine diese Plastikboxen (Für 1.99 weil ich die Hohe wollte)  gekauft. Dazu den Deckel auf den Boden legen und 2 ca. 1 cm dicke Hölzchen am Deckel befestigen.  Das Objekt auf den Deckel gestellt, und die Box falsch herum auf die Hölzer stellen.  Dies hat 2 Vorteile. Es ist genug Luftbewegung da, und das Risiko das Hausstaub meine sorgfältig lackiertes Objekt versaut ist bei fast 0.

Modellbau ist halt Arbeiten in Raten.  Jedenfalls bei mir ;)  Ach nur zu Info. Die meisten Objekte sind bei mir Autos. Aber das ist unwichtig ;)

Ach und mein Standart-Tipp für Airbrush bekommst du auch :)

Füll die Pistole mit Wasser. Dann spritz in der Gegend rum. Schau dir die Reichweite und die Reaktion des Strahls an. Reichweite bedeutet nicht, bis die Tropfen irgendwo aufschlagen, sondern ab wann der Strahl nicht mehr bündig ist. DAS ist deine maximale Reichweite der Pistole. Und NUR in diesen Bereich kannst du fein und sauber arbeiten. Je kürzer dieser Bereich ist, deso besser. Denn dann hast du wenig Druck und sehr wenig Risiko das die Farbe vom Objekt abprallt bzw. es zur Wellenbildung kommt auf den Objekt.

Überlege mal warum deine Pistole ein Nadelschutz hat. ;) Kleiner Bereich = hohen Risiko das du mit der Pistole auf das Objekt aufschlägst, und dadurch die Nadel schrottest ;)

Der andere Bereich (ab da wo die Streuung anfängt) ist zum Großflächen lackieren geeignet, ich diesen Bereich hast du durch die Streuung einen sauberen aber ungenauen Farbauftrag auf eine große Fläche. Ich benutze diese Bereich gerne beim Grundieren. Teilweise sogar noch während das Teil im Rahmen ist, weil ich da was zum greifen habe. Aber das kommt auf die Situation an.

Nebeninfo. Nach den Reinigen jage ich jedes mal eine Ladung Wasser durch, damit ich weiß das der Strahl sauber ist, und nicht durch Farbreste oder sonstige Problem abgelenkt wird. Das selbe auch wenn ich die Pistole wieder benutze. Auf diese Weise stelle ich sicher das ich ein saubere Strahl habe (bei meiner China-Knarre). Erfahrungsgemäß ist eine versiffte Pistole die Hauptursache alles Übels.


Gruß

   Pucki



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Hans

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #5 am: 25. September 2017, 14:15:56 »
Ich nehm gern Post-its. Und Alufolie. Da kann man mal schnell ganze Flugzeugteile einwickeln. Aber vorsicht, Farbe drunter muss hart sein, kann sonst Schäden verursachen. ALternativ natürlich auch die Billigversionen des gelben Klebebands a la Tamiya zB von Tesa.
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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #6 am: 25. September 2017, 14:26:32 »
Die Frischhaltefolie benutze ich auch, allerdings bisher eher zusammen mit Spraydosen. Aber ich finde kaum eine Box, die ich zum Trocknen über das Modell stülpen könnte. Oder, mit Schaumstoff ausgekleidet, als Transportbox. Ich kann ja schlecht jetzt ein Lackierzelt in der Bude errichten und meine Modelle könnten in Zukunft auch mal doppelt so groß werden.

Wolf

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #7 am: 25. September 2017, 14:38:48 »
Wir entfernen uns immer wieter vom Thema.

Bitte bei neuen Fragen auch ein neues Thema eröffnen.
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cappy0815

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #8 am: 25. September 2017, 15:21:38 »
Mahlzeit,

... sauber ... danke für ganzen Antworten ... da kann ich wieder ne Menge neues ausprobieren.
Ich habe dummerweise nur 4-5mm Maskierband. Da muss dann wohl nochmal breiters her :-)

@Wolf: hab doch den Betreff extra schon geändert ... so als Neuling ergibt sich eine Frage schonmal aus einer Antwort.

Ich verstehe zwar das Problem, aber manchmal ist es doch besser einem THREAD etwas Zickzack-Kurs zu erlauben, als jedem Gedankenblitz einen neuen Fred zu verpassen, oder!?
Nicht? Mmmmh ...

Cappy
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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #9 am: 25. September 2017, 16:40:58 »
Es gibt eine Alternative ;)

Nimm dein Maskierband und klebe normal ab.  Dann nimm normales Tesa o.ä. und Klebe die Folie damit AUF den Maskierband fest. Habe ich am Anfang auch gemacht. Nun habe ich Maskierband in mehreren Breiten.

Gruß

   Pucki

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Re: Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #10 am: 26. September 2017, 09:22:42 »
Moin,

ich habe nun Gestern mal ein wenig abgeklebt ... watt'n Gefummel.
Da mein Maskierband sehr dünn ist, muss man mit Frischhalte-Folie und Tesa schon sehr zitter-frei hantieren.

Nach der Abklebe-Orgie war dann Zeit für die Heia.

Heute wird lackiert ... mal sehen, ob noch was zu retten ist :-)

Cappy
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Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #11 am: 26. September 2017, 10:42:07 »
Ich habe mal das Thema abgetrennt.

Zum abkleben: Ich halte das mit zusätzlich Tesafilm und Folie etc. für zuviel Aufwand.

Besorg dir ein ausreichend breites Klebeband. Es muss auch nicht unbedingt Tamiya Tape sein. Andere Hersteller bieten auch leicht klebende Maskierbänder an. Tip ist hier z.B. Kip Band 3508 oder 309

Das ist eine preiswerte Möglichkeit flächig abzukleben.
Wenn man nicht nur Klebeband verwenden möchte bieten sich Küchenrollen oder normales Papier zum abdecken an. An die Kanten das Klebeband kleben und mit dem Papier dann die nicht zu lackierenden Flächen abdecken.

Drei Dinge sind beim airbrushen/maskieren wichtig: 1. Darauf achten dass korrekt abgeklebt wurde (keine Lücken, dicht aufliegend. 2. Mit dem minimal notwendigen Druck arbeiten. Zuviel Druck erzeugt Sprühnebel der gerne überall hinkriecht. 3. In dünnen Schichten von der Maskierung weg lackieren. Dadurch baut sich an der Abklebung keine Farbkante auf und man veringert das Risiko, dass doch etwas unter die Abklebung/Maskierung läuft
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Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #12 am: 26. September 2017, 11:05:35 »
Ergänzend zu dem Hinweis zu Küchenpapier, das ich auch meist verwende, kein Zeitungspapier nehmen! Die Druckerschwärze kann die schöne weiße Lackierung verderben! Aber Küchenpapier ist erscheint mir für solche Zwecke ideal.
Man sollte das ganze Leben nicht so ernst nehmen, man kommt da sowieso nicht lebend raus.

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Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #13 am: 30. September 2017, 18:36:32 »
Nabend,

danke für die Tipps.
ICh werde ir das empfohlene Band mal besorgen.Mit der Folie war das schon echt fummelig.
Allerdings halte ich Küchenpapier eher für kritisch, weil es die Farbe doch aufsuaat und ggf auf die andere Seite durchsickert, oder?

Inzwischen ist meine 7474 fertig ... die Lackierung ist echt übel geworden.
NAja ... vieleicht wird die nächste ja besser.

Cappy
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Re: Airbrush - wie richtig maskieren
« Antwort #14 am: 30. September 2017, 20:46:54 »
So schnell suppt durch Küchenpapier nichts durch, es sei denn, Dir schwappt Farbe drauf oder Du trägst Farbe so dick auf, daß sie zu laufen anfängt. Aber es ist ja eine dünne Farbschicht anzustreben. Im Gegenteil, die Saugwirkung sorgt dafür, daß darauf die Farbe fast sofort trocken ist und man es auch gleich wieder anfassen kann. Mit Folie gibt das, glaube ich, eine ziemliche Schmiererei, wenn man da mal mit der Hand draufkommt.
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