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Abo Bausätze => Abo Bausatz - Stuka 1/16 => Thema gestartet von: uman 9te am 28. August 2010, 00:05:29

Titel: tipps zum verkleben
Beitrag von: uman 9te am 28. August 2010, 00:05:29
mache hier mal einen thread auf, bei dem es darum geht, welchen kleber man einsetzen kann, um die ätzteile zu verkleben.
sekundenkleber ist eine möglichkeit.
hat aber den nachteil, das dieser kleber spröde ist, und die klebestellen nicht all zu hoch belastbar sind (SCHEHRFESTIGKEIT).
bei kleinen teilen wie zb. beim amaturenbrett, hat er seine berechtigung.
beim rumpf würde ich aber einen zwei komponeten kleber vorziehen.
zb. UHU 300 endfest, oder wer es schneller haben will mit dem UHU schnellfest.
wobei der erstere eine höhere festigkeit hat, als der zweitgenannte.
nachteil sind die längeren aushärtezeiten, beim 2K kleber.
beim endfest, 12 stunden und beim schnellfest 20 minuten.
es gibt natürlich auch andere hersteller, aber die faktoren sind gleich.
übrigends auch ein sekkleber ist erst nach 12 stunden richtig hart.

gruß uman
 
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Michael am 28. August 2010, 10:06:42
Ich verklebe ja auch viele Ätzteile bei Plastikbausätzen, meistens natürlich mit Sekkunderkleber. Den einzigen 2K Kleber den ich habe ist der welcher aus Pulver und Harz besteht und einen braunen Brei ergibt. Der ist ja eigentlich für soetwas nicht geeignet, meiner Meinung nach. Sind die von Dir gennanten 2K Kleber dünnflüssiger? Mit dem Sekkundenkleber bin ich eigentlich nicht gerade zufrieden, es ist schon öfter vorgekommen das mir an der Bismarck mit sek.Kleber geklebte Teile wieder abgebrochen sind.
Eben weil das Zeugs spröde wird. An der Stuka wird es auch viele Stellen geben die sich nicht löten lassen und wer will schon das es irgendwann auseinander fällt. Hättest Du vielleicht mal ein Bild von einer mit 2Kkleber geklebten Stelle? Kann es mir bildlich nicht so vorstellen da ich wie gesagt nur diese braune Pampe kenne.

Gruß Michael
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Erdinger am 28. August 2010, 10:36:44
Michael,
ich darf dazu bitte folgendes einwerfen: Den von dir erwähnten 2-K Kleber (Pulver und Harz) kenne ich auch, denke aber dass dieser eher als spaltfüllendes Klebemittel seine Anwendung hat, und für die Stuka kaum nützlich sein wird. Als Beispiel für die von der Anwendung her eher gemeinten 2-K Kleber sei UHU Endfest genannt: http://www.uhu-profishop.de/content/de/UHU-plus-endfest-300.html (http://www.uhu-profishop.de/content/de/UHU-plus-endfest-300.html). Nachteil: recht lange Abbinde-bzw. Aushärtezeit, Vorteil: hält granatenfest!

Bei Sekundenklebern gibt es Unmengen Variationen, auch was die Haltbarkeit der verklebten Teile angeht. Kannst ja mal bei der üblichen Suchmaschine nach "flexiblem Sekundenkleber" suchen... Wie Uman 9te schon angesprochen hat haben unsere Cyanacrylat-Kleber bei Scherkräften manchmal Probleme, dafür halten Sie aber deutlich schneller als 2-K Kleber und lassen sich in der Regel auch deutlich feiner auftragen.

Als unempfindlicher gegen versehentliches Rankommen wird der auch von mir oft (!) benutzte Gator´s Grip Glue http://www.aero-spezial.de/tag/kontaktkleber-acrylbasis/ (http://www.aero-spezial.de/tag/kontaktkleber-acrylbasis/) genannt. Sollte ich denn eines Tages meine Prinz Eugen starten ist dieser Klebstoff für mich allererste Wahl vor jedem Sekundenkleber. Siehe auch hier meinen Beitrag mit der Antwort-Nr. 36: http://www.modellboard.net/index.php?topic=32412.30 (http://www.modellboard.net/index.php?topic=32412.30).

Eine große, vom Preis-Leistungs-Verhältnis meiner Meinung nach unschlagbare Auswahl an Sekundenklebern der unterschiedlichsten Viskositäten findest du z. Bsp. bei Buy-A-Model http://www.buyamodel-shop.de/ (http://www.buyamodel-shop.de/), einfach in die Suchmaschine "ZapProducts" eingeben. Ich benutze diese selber auch fast ausschließlich, weil sie mindestens so gut sind wie die im Baumarkt erhältlichen Produkte, aber für´s Geld deutlich mehr Inhalt haben und bei mir schon viele Jahre halten (bei Lagerung im Kühlschrank).

@ Uman 9te: Zuerst natürlich vielen Dank für dieses Unterthema!  :P
Was mir persönlich nicht gefällt und das Lesen deines Beitrages erschwert ist die völlige Unterlassung der Groß-/Kleinschreibung. Auch überlese ich so einen ohne Übergang plötzlich beginnenden neuen Satz... Wäre es unverschämt dich zu bitten große und kleine Buchstaben zu setzen wo nötig? Dankeschön!  :)


Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Michael am 28. August 2010, 12:00:50
Ups, das wußte ich nicht das es soviel verschiedene Sekundenkleber gibt. Ich habe bis jetzt immer nur die einfachen auch in Baumärkten erhältlichen Kleber benutzt. Werde diesen Gators Glue mal testen da ich an fast allen Bausätzen Ätzteile verwenden.

Danke für den Link :P

Gruß Michael
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Hans am 28. August 2010, 14:33:21
Obacht. Sekundenkleber ist Sekundenkleber. Er unterscheidet sich allenfalls in der Viskosität.

Sekundenkleber ist Cyanacrylat, immer und überall. Er unterscheidet sich allenfalls in der Viskosität / wie flüssig er ist. Eigentlich ist das Zeug flüssig wie Wasser, aber mit der Zugabe von Verdickungsmitteln bekommt man das auch bis zu Gelförmig hin. Wirkliche Qualitätsunterschiede (ich lass mal 50-cent-Angebote von Kik weg...) hab ich noch nie festgestellt. Wichtiger ist mir die Verpackung, wie schnell verklebt der Verschluss oder sowas. Falls ich grössere Mengen brauche, nehme ich die Gebinde aus den RC-Modellbau, die gibts in dünnstflüssig, mittel und zäh. Letzteres ist noch kein Gel. Mein Lieblingsgel ist Pattex Ultra Gel, sehr zuverlässig.

Gator's Glue ist eine einkomponentige Form eines Acrylklebers (eigentlich Methylmethacrylat-Basis), im Grunde sowas wie unsere Modellbauacrylfarben. Der hat nix mit Sekundenkleber zu tun, andere Basis, andere Dauerhaftigkeit. Manche schwören drauf, andere wundern sich, wo da das besondere sein soll.

Der von Micheal genannte Pulver plus Harz-Kleber ist ebenfalls ein Acrylkleber. Eigentlich wäre dieser das Optimum für Metallverklebungen untereinander. RC-Modellbauer verwendet zB für reine Metall-Metall-Klebungen dieses Zeug. Der gängigste Handelsname bei uns ist Henkel Stabilit Express.

UV-Licht härtende Systeme lass ich mal weg, ist zwar gar nicht uninteressant, aber im Modellbau kaum geläufig. Zudem auch nicht wirklich billig.

Die ansonsten üblichen 2K-Systeme sind auf Epoxid-Harz basierend. Die gibts, wie schon beschrieben, mit unterschiedlichen Aushärtungszeiten. Faustregel: Je schneller hart, desto spröder, desto weniger belastbar. Für ein statisches Modell reichen die 2min-Versionen allemal. Wenn ich grössere Mengen benötige, hole ich mir die auch aus dem RC-Modellbau, die sind in den dort üblichen Verpackungsgrößen einfach billiger als die kleinen UHU-Tuben.

Ich selber würde mich von Klebestelle zu Klebestelle entscheiden, welchen Kleber ich nehme. Für Kleinteile ein Sekundenkleber-Gel, nur wenn es wirklich keinen Spalt gibt und nullkommanull Belastung drauf ist, dann einen dünnflüssigen Sekundenkleber. Cyankleber verlieren im Lauf der Zeit an Haftungsqualität, sie können sich lösen, sie verspröden. Normalerweise ist das kein Problem. Aber dieser Ich-habe-Geduld-bis-zu-meiner-Pensionierung-Bausatz wird ja auf Jahre immer wieder angefasst und gehandelt. Ich wäre da vorsichtig.

Bei allen belasteten Klebungen würde ich löten (streichen Sie dass wieder, Fräulein Müller, es geht hier ja ums Kleben) ääh....mit Stabilit Express arbeiten. Für Expoxid-Kleber hätte ich nur Verwendung im Ausnahmefall (wenn ich grad nix anderes mehr da habe...).

H.

P.S: Der Wikipedia-Aufsatz zu "Klebstoffe" ist wirklich kompakt, gut und umfassend. Viel Chemie dabei, aber er bringt mal eine gute Struktur in dieses klebrige Thema.

Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Michael am 28. August 2010, 16:09:33

 Aber dieser Ich-habe-Geduld-bis-zu-meiner-Pensionierung-Bausatz wird ja auf Jahre immer wieder angefasst und gehandelt. Ich wäre da vorsichtig.


H.


Genau darum geht es mir. Wenn ich ein fertig gestelltes Modell nicht mehr in die Hand nehmen muß, kann ja eigentlich nichts mehr passieren. Aber wenn ich Teile weiterbaue die schon vor einem Jahr geklebt wurden und es nur einmal unachtsam anpacke gibt es Bruch. Zeit zum aushärten wäre schon genügend vorhanden, das Problem bei so filigranen Teilen wie z.b. bei der Bismarck, liegt eher darin das Teil zu fixieren bis der Kleber seine Festigkeit erreicht. Stabilit Express :P das ist der Kleber von dem ich geschrieben habe, ist sehr dünn aufgetragen relativ schnell ausgehärtet. Das Problem bei diesem Kleber, 10% zum Kleben verwendet die restlichen 90% bevor man sie verarbeitet hat knochenhart. Selbst in der kleinsten Mulde die dem Kleber beiliegt. So wie es aussieht gibt es scheinbar nichts perfektes, bis auf Löten, wenn es machbar ist.
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: StiftRoyal am 28. August 2010, 16:50:57
Meine, seit ein paar Modellen bewährte, Methode die Pe´s zu verkleben könnt ihr in dem Baubericht der Airacobra nachlesen, hier ein Link zu dem Posting welches die Thematik aufgreift: http://www.modellboard.net/index.php?topic=29680.msg411284#msg411284 (http://www.modellboard.net/index.php?topic=29680.msg411284#msg411284)


Ich nutze aber das MFA nicht nur zum verkleben von Großflächigen Teilen, sondern auch zum Positionieren von Kleinteilen die danach nur noch per Aplikator+Sek. Kleber fixiert werden.

Ich möchte dieses Zeugs nicht mehr missen!
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Michael am 28. August 2010, 17:10:53
 :D unglaublich, ich hab das Zeugs auch hier rumstehen, wäre aber nie auf die Idee gekommen damit Ätzteile zu verkleben. Muß ich bei Gelegenheit auch mal testen.

Thx, Michael
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: uman 9te am 28. August 2010, 19:05:57
@ Erdinger

Zitat
@ Uman 9te: Zuerst natürlich vielen Dank für dieses Unterthema! 
Was mir persönlich nicht gefällt und das Lesen deines Beitrages erschwert ist die völlige Unterlassung der Groß-/Kleinschreibung. Auch überlese ich so einen ohne Übergang plötzlich beginnenden neuen Satz... Wäre es unverschämt dich zu bitten große und kleine Buchstaben zu setzen wo nötig? Dankeschön! 
 


unverschämt nicht ;)
aber ich schreibe halt mal im net meist klein, wie übrigends auch viele andere unser.
ausnamen mache ich nur bei firmennamen, produkten usw.

gruß uman
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Hans am 28. August 2010, 19:25:43
Kleinschreibung: Unverschämt ist es nicht, aber unhöflich. Grund: Es ist anstrengend zu lesen. Mag sein, dass es cool ist, aber solange Tastaturen eine shift-Taste haben, sollte man sie auch benutzen.

H
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: uman 9te am 29. August 2010, 00:25:42
dann bin ich schon seit 2000 unhöflich.
unhöflich währe es, wenn ich bei Du und Sie zb. kleinschreiben würde.

gruß uman
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Wolf am 29. August 2010, 00:38:36
Nein unhöflich ist es wenn man so schreibt, dass es der Lesbarkeit abträglich ist.
Es ist auch nicht cool sondern einfach eine Unsitte und eine Faulheit die sich mit dem Internet und seiner Kommunikationsform eingeschleppt hat.
Ich habe mir mittlerweile zur Gewohnheit gemacht solche Postings nicht mehr zu lesen respektive zu beantworten. Insbesondere wenn der Poster drauf aufmerksam gemacht wird und sich trotzdem weigert etwas leserlicher zu schreiben.
Meistens erledigt sich das Problem dann von selbst, weil die Poster dann irgendwann doch umstellen oder nichts mehr schreiben.
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: uman 9te am 29. August 2010, 00:41:55
zurück zu eigentlichen thema.
der vogel wird einiges durch seine größe an gewicht bringen.
viele wollen das modell ja auch irgendwo aufhängen. die belastung wird bestimmt sehr hoch werden, auf die klebeflächen.
auch muß man in betracht ziehen, das die äußere hülle ja auch aus metall sein wird. es wird sicher keinen spaß machen, wenn nach langer bauzeit sich teile von der außenhülle lösen, weil sich die spanten im inneren an den klebestellen gelockert haben.
sicher ist das verlöhten die beste alternative.
ein verkleben mit sekkleber aber meiner meinung nach die schlechterste, wenn auch die schnellste.
aber man hat doch immer eine woche zeit bis zur nächsten ausgabe, also sollte man die zeit doch opfer können, um eine haltbare verbindung der ätzteile zu gewährleisten.
man sollte auch noch nach jahren spaß an dem nicht gerade billigem bausatz und der langen bauzeit haben.

gruß uman

Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Erdinger am 29. August 2010, 09:32:12
Nachdem ich nun die letzten Wortwechsel gelesen habe bleibt mir nur mich Wolfs Standpunkt voll und ganz anzuschließen. Uman, nachdem du von drei Seiten (die Zahl der stillen Leser entzieht sich mir) gebeten wurdest lesbarer zu schreiben und leider uneinsichtig bleibst und das für "cool" findest wünsche ich dir weiter viel Spaß mit der Ju 87.
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Chickasaw am 29. August 2010, 11:06:50
zurück zu eigentlichen thema.

Nicht ganz, denn ich denke der folgende Link der MB-Forenregeln sollte Dich interessieren: http://www.modellboard.net/index.php?topic=22760.0 (http://www.modellboard.net/index.php?topic=22760.0)

Das sind die Regeln, denen Du bei der Anmeldung zugestimmt hast.

- Pkt. 8: Grammatik und Rechtschreibung: dazu gehört auch die Groß- und Kleinschreibung.

- Pkt. 9: Zitat "Beiträge, die offensichtlich gegen die Foren-Richtlinien und/oder Boardregeln verstoßen, sollten ignoriert und nicht beantwortet werden. Zusätzlich ist es hilfreich, einen der Moderatoren oder der Administratoren zu informieren."
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: uman 9te am 29. August 2010, 21:20:51
ist schon intressant, wenn ich hier so verschiedenen beiträge lese, das andere auch kleinschreiben, die aber nicht so angegangen werden.
wurde auch gleich wegen einem link zu You Tube angegangen, ferner auch wegen eines postings wegen epoxykleber.
habe früher auch klein geschrieben, und hat keinen gestrört.
scheint so, als währen hier einige gleicher als gleich.

gruß uman

Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: olli am 29. August 2010, 21:56:24
Ich würde eher sagen, daß in anderen Bereichen, in denen Leute alles klein schreiben, es mehrere gibt, die das nicht stört.
Hier dagegen bist Du anscheinend in einem Bereich, der eher von Leuten gelesen wird, die Wert auf auf eine halbwegs ordentliche Lesefähigkeit der Texte legen.
ICH persönlich lege eher Wert auf eine richtige Interpunktion in Verbindung mit der Verwendung von Zeilenumbrüchen und Absätzen. Wobei eine korrekte Groß- und Kleinschreibung durchaus einen Text leichter zum Lesen macht.

Entweder passt Du dich an, oder ziehst sozusagen Dein Ding durch. Dafür gibt es auch auch einen Begriff, den ich mir aber verkneife;-)
Ach ja, falls Du auf Deinen Stil bestehst, läufst Du Gefahr, Dich selbst ins Abseits zu stellen, wenn dann einige Leute Deine Beiträge nicht mehr lesen.

Es liegt also mehr oder weniger an Dir, inwieweit Du dich in diesem Bereich einbringen kannst;)
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Michael am 29. August 2010, 22:53:22
ferner auch wegen eines postings wegen epoxykleber.

gruß uman



Es hat Dich niemand angegangen wegen dem postings über Expoxykleber. Du hast in einem thread in dem es ausschließlich um Löten ging gefragt warum noch keiner etwas über 2K Kleber geschrieben hat. Und daraufhin habe ich Dir eine ganz einfache Antwort gegeben, das war alles. Wenn Du Dich darauf angegangen fühlst so tut es mir Leid, denn es war nicht meine Absicht.

Und Thomas hat nur geschrieben das Du doch einen neuen thread darüber eröffnen sollst.

Ich schreibe manchmal auch einiges klein, was groß geschrieben werden sollte, aber wenn ich es im nachhinein bemerke ändere ich es ab. Wenn ich möchte das andere mit mir kommunizieren muß ich ihnen auch ein klein wenig entgegen kommen und nicht stur auf meinem Standpunkt beharren.

Und jetzt fände ich es schön wenn wir weiterhin wie erwachsene Menschen unserem Hobby nachgehen könnten ohne ewige Diskussionen :2:

Gruß Michael
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: uman 9te am 31. August 2010, 00:08:19
für mich war erstmal wichtig, das außer löhten und sekkleber auch noch ander möglichkeiten bestehen, so ein modell dauerhaft zu verbinden.
deßhalb mein posting bei löhten, wobei ich da keine probs habe, aber bestimmt anfänger.
der aufwand ist höher als mit kleber.
die antwort von Thomas waren eigentlich nur links, die kann sich aber selber suchen, wie er ja schon beschrieben hat.
mir geht es um materialkunde, und davon haben wir hier im bord jede menge user, die davon eine menge ahnung habern. deßhalb hat es mich verwundert, das niemand darüber gepostet hat.
für mich steht immer an erster stelle der anfänger, oder unerfahrene, wenn er erfolge hat, dann haben wir wieder einen neuen modellbauer dazu gewonnen.
so das war mein letztes posting hier im forum, weil es ja so gewünscht wird.
möchte ja keinen zu sehr anstrengen beim lesen ;)
obwohl ja abstände bei punkt und komma sind.

gruß uman 




 
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Nevermind4712 am 31. August 2010, 00:43:56
Nunja,...wer sich schon ewig im Inet rumtreibt, schreibt zumeist klein weil es anfangs noch textbasiert war.
Auch ist alles durchaus zu lesen wenn es klein geschrieben ist.
Mir persönlich ist es Pumpe ob jemand Gross ,klein oder gar chinesisch schreibt,..auf den Inhalt kommt es mir an.

Mein Beitrag hat zwar nun nichts mit kleben an sich zu tun, war mir aber ein Bedürfnis dieses loszuwerden, dachte nämlich das die Schulzeit eigentlich vorbei sein sollte.

Und diesen dicken Vogel würde ich nicht kleben sondern löten, kommen sicher so 1-2 kg am ende zusammen.
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Wolfgang1968 am 01. September 2010, 20:44:18
Hallo allerseits,
ich habe mir von der Firma Klaus Krick Modelltechnik den Sekundenkleber gekauft. Laut eines Modellbaushop in Kiel einer der besten Kleber.
Hat jemand damit Erfahrung?

Gruß
Wolfgang  :winken:
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Hans am 01. September 2010, 21:22:19
Sekundenkleber ist Sekundenkleber, solange du dich in Modellbauerüblichen Quellen bedienst. Es gibt noch die Industriequalität (zB der von Wolf gerne genommene, weil verdampfungsarme Schwanheimer Industriekleber), aber ansonsten ist es ziemlich egal, was du nimmst, solange es nicht das Sonderangebot vom Marktstand oder von Kik ist. Viel wichtiger ist die Konsistenz (dünnstflüssig, mittelviskos, zäh, Gel) und ggf die Verpackung (verklebt sie schnell....).

H
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Wolfgang1968 am 01. September 2010, 21:55:16
Danke Hans,
ich werde mir mal den Industriekleber zum Vergleich besorgen,auch wenn der Preis ganz schön happig ist...  8o

 :winken:
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Hans am 01. September 2010, 22:07:36
Nun, ich bin auch Klebstofffetischist...aber den hab ich mir jetzt noch nicht besorgt....ich denke, man braucht den wirklich nur für die Verklebung von Klarsichtteilen, da mit anderen Klebern die Gefahr eines Aufschlages höher ist. Für Ms zu Ms wäre es wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Wobei...man fühlt sich immer so professionell, wenn man eineinhalb Dutzend Klebstoffsorten in der Schublade hat und wenn dann She-who-must-be-obeyed fragt, "hast du mal einen Kleber..." dann genau nachfragen kann, wie hoch den die abzuschätzende Scherbelastung der Klebestelle sein wird..?  :D
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: sandhöfer am 12. Januar 2011, 20:32:04
Abend zusammen ,

hab da mal eine Frage an die Klebespezialisten.
Der Stuka wird von mir so weit es geht und sinnvoll ist verlötet, aber bei verschiedenen Teilen ist das nicht möglich oder nicht nötig.
Die Kopfstütze vom Sitz habe ich geklebt. Nun ist mir heute das Teil aus großer Höhe heruntergefallen und abgebrochen.  :(
Ist nicht weiter schlimm, nur die Bruchstellen verwirren mich.  ?(
Sieht so aus als wäre Messing aus Messing herausgerissen und darunter eine neue Schicht Messing.  8o
Kommt leider auf den Bildern nicht so zur Geltung.
Ist das normal ?
Kleber war Scotch-Weld DP 100 , hat mir ein Lufthansa Servicetechniker mitgebracht.

(http://www.sandhofen.net/stk/br1)
(http://www.sandhofen.net/stk/br2)

Gruß Franz
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: Hans am 12. Januar 2011, 20:47:20
Das kommt dir nur so vor. Der Kleber, den du verwendet hast, ist ein klassischer Epoxid-Kleber, der wirklich transparent ist. Schleif das Ganze ab und dann auf ein Neues. (Entfernen geht nur mechanisch, ausgehärtetes Epoxid bekommst du durch nix wirklich gelöst).

H
Titel: Re: tipps zum verkleben
Beitrag von: sandhöfer am 12. Januar 2011, 20:56:05
Danke für die schnelle Antwort.
Dann auf ein neues Kleben  :D

Franz