Autor Thema:  Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48  (Gelesen 76719 mal)

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Spritti Mattlack

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Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48
« Antwort #60 am: 29. September 2005, 04:17:22 »
Zitat
Original von Wolf
die Gurte würd eich nicht dunkler machen. Im Gegenteil, sind meiner Meinung nach schon fast zu hell.


Logisch!  :D
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Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48
« Antwort #61 am: 29. September 2005, 12:15:11 »
Nach den etwas diffusen Lichtverhältnissen auf den Bildern, scheint mir (Vorsicht, ich bin Farbenblind) der Ton der Gurte ganz gut getroffen. Auf keinen Fall sind sie zu hell. Und wenn man noch ein Washing über die Gurte macht, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
BTW. vielleicht sollten wir uns nicht mit jeder Detailfarbe auseinandersetzen, konzentrieren wir uns besser auf die Techniken  ;)
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Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48
« Antwort #62 am: 29. September 2005, 17:48:52 »
Ist das jetzt der Surfacer 500, den Du auf dem Rumpfrücken verwendet hast? Meiner ist deutlich grauer in der Farbe.

Außerdem sinkt meiner (der Surfacer 500 ;) )  erheblich ein, so das u. U. ein mehrmaliger Auftrag erforderlich ist.

Spritti :winken:
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Dude

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Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48
« Antwort #63 am: 08. Oktober 2005, 14:40:17 »
Hmmpf. Bin die letzten Tage leider praktisch gar nicht zum Basteln gekommen; entschuldigt bitte die kleine Pause. ;)

@Ulf: Ja, das ist der 500er. Das Problem mit dem Einfallen hatte ich auch...als mein Surfacer noch neu war! Im Laufe der Zeit hat er sich aber langsam aber sicher dermaßen verdickt, dass ich ihn mit dem Gunze- Verdünner versetzt hab. Seitdem scheint mir die Oberfläche nach dem Spachteln irgendwie offenporiger und das Zeug schrumpft auch beim Trocknen nicht mehr so stark ein. Mehrmaliges Auftragen bleibt aber nach wie vor manchmal obligatorisch.

Wie man auf dem folgenden Bild sehen kann, habe ich einen kleinen Bereich hinter dem Cockpit nochmals mit dem 1000er behandelt; da war noch ne kleine Macke, die ich noch herausschleifen muss.
Ehrlich gesagt, hab ich in meiner dusteren Bastelecke trotz aller Halogen- und Tageslicht-Leuchtröhrenlampen ziemliche Beleuchtungsprobleme. Deshalb bin ich einfach mal nach draußen ans diesige Tageslicht getingelt; hier kommen die Farbtöne schon viel besser rüber als unter dem Kunstlicht, manuellem Weißabgleich zum Trotz.



Wie der Rest des Cockpits, so wurde auch die hintere Abdeckung mit hellgrauer Humbrolfarbe trockengemalt und mit einem schwarzem Ölwashing behandelt. Danach wurde alles wieder mit einem Überzug mit Xtracrylix- Mattlack fixiert.



Die Gurte liegen noch nicht korrekt; da im Moment noch alles nur zusammengesteckt ist, werden sie später noch mit etwas Sekundenkleber in ihrer endgültigen Lage angeklebt werden. Die Instrumentenabdeckung wurde auch verspachtelt und verschillfen; um sie zu lackieren, werde ich wohl einiges abkleben müssen...aber erstmal wirds jetzt mit größeren Teilen weitergehn, denn von der Fitzelei brauch ich erstmal ne Pause!:D
« Letzte Änderung: 23. Januar 2009, 17:04:05 von Wolf »
...denn mehr als ein Siegerländer kann der Mensch kaum werden.

Aufs Allerherzlichste,
Steffen

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Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48
« Antwort #64 am: 08. Oktober 2005, 15:29:59 »
Joah net schlecht was du da machst. Mir persönlich gefällt es doch so recht gut. Ich habe allerdings mal eine Frage zu dem Surfacer. Ich habe selber das 500er bei mir stehen und überlege, mir auch noch das 1000er zu besorgen. Inwieweit unterscheidet es sich. Sind große Unterschiede spürbar oder würde ich wenn ich das 500er weiter verdünne den gleichen Effekt erzielen wie mit dem 1000?

Edit: Was die Farben im dunklen Kämmerlein und unter Kunstlicht angeht, kommt mir das von dir Geschilderte auch irgendwie bekannt vor.  :) Das geht ja manchmal sogar soweit dass es einem dann nicht mehr gefällt. Erst Recht wenn es sich um selbst angemischte Farben handelt. Da stimmen dann mit einmal die Farbtöne nicht mehr so recht.  :rolleyes:

oZZy

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Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48
« Antwort #65 am: 08. Oktober 2005, 17:05:18 »
Zitat
Original von Dude
Ach ja, Ozzy: Vielen Dank fürs Festpinnen! :9:

 :winken:


Das war ich nicht :rolleyes:


grüsse
oZZy
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« Antwort #66 am: 08. Oktober 2005, 19:36:13 »
Zitat
Original von Dude

Ja, das ist der 500er. Das Problem mit dem Einfallen hatte ich auch...als mein Surfacer noch neu war! Im Laufe der Zeit hat er sich aber langsam aber sicher dermaßen verdickt, dass ich ihn mit dem Gunze- Verdünner versetzt hab. Seitdem scheint mir die Oberfläche nach dem Spachteln irgendwie offenporiger und das Zeug schrumpft auch beim Trocknen nicht mehr so stark ein. Mehrmaliges Auftragen bleibt aber nach wie vor manchmal obligatorisch.


Sorry, aber wenn man "Gunze-Verdünner" sagt, sollte man besser auch sagen, welchen man meint. Ich vermute mal, dass es sich hier um den "Mr.Color"-Verdünner handelt. Also nicht den, der für die Verdünnung der in Deutschland weitverbreiteten, fantastischen Gunze Acrylfarben (Aqueous HobbyColor) gedacht ist.

Zitat
Original von Dude

aber erstmal wirds jetzt mit größeren Teilen weitergehn, denn von der Fitzelei brauch ich erstmal ne Pause!:D


welche Fitzelei?? :D

Ulf :winken:
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« Antwort #67 am: 08. Oktober 2005, 20:28:59 »
Zitat
Original von Spritti Mattlack
Zitat
Original von Dude

Ja, das ist der 500er. Das Problem mit dem Einfallen hatte ich auch...als mein Surfacer noch neu war! Im Laufe der Zeit hat er sich aber langsam aber sicher dermaßen verdickt, dass ich ihn mit dem Gunze- Verdünner versetzt hab. Seitdem scheint mir die Oberfläche nach dem Spachteln irgendwie offenporiger und das Zeug schrumpft auch beim Trocknen nicht mehr so stark ein. Mehrmaliges Auftragen bleibt aber nach wie vor manchmal obligatorisch.


Sorry, aber wenn man "Gunze-Verdünner" sagt, sollte man besser auch sagen, welchen man meint. Ich vermute mal, dass es sich hier um den "Mr.Color"-Verdünner handelt. Also nicht den, der für die Verdünnung der in Deutschland weitverbreiteten, fantastischen Gunze Acrylfarben (Aqueous HobbyColor) gedacht ist.


"Mr.Thinner" heißt das Zeug

Zitat
Original von Spritti Mattlack
Zitat
Original von Dude

aber erstmal wirds jetzt mit größeren Teilen weitergehn, denn von der Fitzelei brauch ich erstmal ne Pause!:D


welche Fitzelei?? :D

Ulf :winken:


Tja Ulf, so sind die jungen Helden -> keinerlei Geduld  :santa:
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« Antwort #68 am: 08. Oktober 2005, 21:51:12 »
Nur nochmal, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Wir reden hiervon?
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warsnicht

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Anfängermodell Teil 2: FW 190 F-8 1:48
« Antwort #69 am: 08. Oktober 2005, 22:07:26 »
Hallo !

Dude, erstmal auch von mir ein Dankeschön für den Baubericht ! Find ich echt klasse, das ist für jeden Modellbauer eine Bereicherung !

Und nun zu meiner Frage.
Das Zitat unten hat mich ein wenig verunsichert. Ich dachte eigentlich immer Mr. Surfacer wäre eine Grundierung? Verstehe ich das jetzt falsch?

Zitat
Original von Dude

Aber kein Problem, denn dafür gibts ja Modellbauers´ besten Freund: Mr. Surfacer von Gunze. Mr. Surfacer ist ein Flüssigspachtel, den es in verschieden feiner Ausführung gibt.


Ansonsten würde mich auch interessieren wo der Unterschied zwischen 500er und 1000er ist ?

Mach weiter so ! Klasse  :klatsch:

Grüße
Thomas

Wolf

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« Antwort #70 am: 13. Oktober 2005, 13:35:38 »
Mr. Surfacer ist in erster Linie Flüssigspachtel. wobei der 500 etwas dicker und grober (wenn man davon sprechen kann) ist als der 1000er.  Gut verdünnt lässt sich der 1000er auch spritzen und kann so als Grundierung dienen, mit dem Effekt, dass er noch feinste Kratzer verschließt.
Wer Future hat, hat noch lange keine Zukunft

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« Antwort #71 am: 20. Oktober 2005, 18:15:54 »
Kleben mit dem Dude - weiter gehts.

Der Bauplan sieht vor, zuerst die Ober- und Unterseiten der Flügel zusammenzukleben und das Ganze dann an den Rumpf zu kleben. Ein solcher Aufbau ist nichts ungewöhnliches; er ist vielmehr recht typisch für solche Flugzeugmodelle.



Angesichts der guten, sprichwörtlichen Tamiya- Passgenauigkeit ist das Ganze auch kein sonderlich großes Problem, aber wir können ja einfach mal so tun, als ob die Passung nicht so gut sei wie sie ist, ungefähr so: ;)



Um den Spalt an der Flügelwurzel zu vermeiden, werden die Flügelober- und Unterteile noch nicht verklebt, sondern die Flügeloberseiten direkt an den Rumpf angeklebt. Auf diese Weise kann man die Flächen in aller Ruhe ausrichten und auf einen schönen, sauberen Übergang vom Flügel zum Rumpf hin achten, denn dies ist einer der Bereiche, der beim fertigen Modell am meisten ins Auge fällt.



Sind die Flügel festgeklebt, so kann man dann auch die Unterseite hinzufügen und schrittweise verkleben. Unter Umständen kann es hierbei dann zu kleineren Passungenauigkeiten vorn an der Flügelwurzelkante kommen, aber eine solch kleine Stelle ist weitaus angenehmer zu spachteln und zu schleifen als der mit Gravuren und Details beladene Oberflügel.



Natürlich muss man von Fall zu Fall selbst entscheiden, ob man auf diese Weise vorgeht und vorher die Bauteile trocken anpassen. Ich habs mir jedoch zur Gewohnheit gemacht, die Flächen nach Möglichkeit auf diese Weise anzukleben; erspart eine Menge Zeit und Nerven.;)

 :winken:
« Letzte Änderung: 23. Januar 2009, 17:04:40 von Wolf »
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Steffen

De Sejener

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« Antwort #72 am: 20. Oktober 2005, 18:48:29 »
Sicher ein guter Tipp. Wenn`s annähernd passt.

Ich denke, bei meinem aktuellen BV wäre das nicht möglich gewesen. Aber wenn´s funktioniert, pfiffig ;)

Ulf :winken:

Ach ja......,

und nicht vergessen, Steffen.

« Letzte Änderung: 23. Januar 2009, 17:05:02 von Wolf »
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« Antwort #73 am: 20. Oktober 2005, 19:11:42 »
:D
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Steffen

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« Antwort #74 am: 20. Oktober 2005, 19:29:39 »
Hallo,
na das ist doch mal ein Tip den man mal im Kopf behalten kann.
Mal beim nächsten Flieger testen.
Gruß aus Hamburg
Rolf Karotka
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