Autor Thema:  Revell´s Audi R10...  (Gelesen 9204 mal)

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Tormentor

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #15 am: 28. August 2007, 20:37:21 »
Ich glaube das Problem ist viel banaler.

Um mal nur für die Autobauer zu sprechen, aber ich glaube einfach das 98% der User hier im Bord voll an der Zielgruppe von Revell vorbeiläuft. Die entwickeln ihre Modelle nicht für Leute die den Lack in England, die Decals in Amerika und die Ätzteile in Japan bestellen, oder für ein Modell 200€ hinlegen.

Einfache Bausätze mit denen der Gelegenheitsbauer auch ohne riesen Equipment pasable Ergebnisse erzielt, das ist für mich Revell. Unteres Preissegment und große Verbreitung bis fast in jeden Supermarkt, so macht Revell sein Geld. Ich glaube nicht das dort richtige Modellbauer mit Herzblut arbeiten - und so sehen die Modelle aus.

Ich glaube mit meinem erstem Tamiya Bausatz und dem Board hier bin ich der Zielgruppe entwachsen, Revell ist für mich no go - außer die bereits erwähnten Protar Wiederauflagen.

Wie gesagt über die Flieger oder Panzermodelle will ich hier kein Urteil abgenen - kenn ich nicht.

 :winken:




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Revell´s Audi R10...
« Antwort #16 am: 29. August 2007, 00:37:28 »
Einfach nur Requäll! trinken ...
Habe mich letztens, als ich einen Bausatz verkauft habe mit einen
Scheizer Tamiya Auftragsbauer unterhalten.
Dieser gute Mann hat früher für Tamiya Katalog Modelle gebaut, und baut heute noch Modell,
zwar nicht mehr für T, da die nicht mehr genügend zahlen würden,
was uns ja auch nichts angeht,  schluß, aus, punkt
er sagte auch Revell ist der letzte Schrott, eben Requäll...

Also lieber ein paar Euros mehr auf die Theke gelegt, und was ordentliches geholt. X(

Habe früher als ich in jungen Jahren mit dem Bauen angefangen habe,
nur Revell gebaut.
Muß nun sagen, da war es mir noch recht egal  wie die Modelle im detail aussagen,
oder ob da irgenwo ein spalt war *dummi* ...
Andersrum gesagt, da gab es für mich noch kein www und ich war der einzige in meiner Schulklasse
der Modelle baute, also mit wem sollte ich mich da austauschen bzw orientieren ?(
Hinzu kommt, wer sollte die ganzen Bausätze die ich verschlissen habe bezahlen???

Also um auf den punkt zu kommen, als Anfänger, der die erwartungen nicht zu hoch steckt,
ist Revell gewiss nicht schlecht, um einfach mal ein gefühl fürs Material und und und
zu bekommen.
Für alle anderen deren Erwartungen an einen Bausatze höher sind, können sich ja gerne
an andere Hersteller orientieren...

So wie ich, habe nur noch einen Revell Bausatz auf Lager liegen (Rosenbauer Simba) auch ein grotten-schlechtes
Teil, oder eher die Herausforderung 8o

A7

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #17 am: 29. August 2007, 08:56:08 »
Zitat
Original von Hans Trauner
http://www.revell.de, da gibts auch eine Kontaktseite. Sagt denen einfach, dass ihr gerne bereit seit, wunderschöne Topmodelle pünktlich, unbeschädigt und auch mal welche, die euch nicht so liegen, zu bauen und das alles zuverlässig, manchmal inert unmöglicher Zeitvorgaben. Machen die bestimmt mit! Und ich mein das jetzt weder zynisch oder nicht mal ironisch.

H


Wäre tatsächlich mal eine Möglichkeit an die Firma heranzutreten. Die Modellbauer bei Revell sind dies ja Hauptberuflich, wenn ich mich nicht täusche, oder? Ich meine, ich hätte mal einen Artikel in Modell-Fahrzeug gelesen. Und das gebaute Modell muß doch auch durch eine sog. Qualtitätssicherung? Oder? Wenn nicht, würde mich nichts mehr wundern. Irgendjemand muß das gebaute Modell doch als gut befinden? Hmmm!

Bei mir liegt es lediglich am Zeitfaktor, daß ich mich nicht mehr mit dem Modellbau beschäftigen kann, ich würde mich sonst gerne antragen. Ich wohne in der Nähe der Fa. FALLER, auch dort wurden bereits Modellbauer gesucht, welche in der Freizeit für einen kleinen Obulus die Modelle zusammenbauen. Aber genau diese Zeit habe ich leider nicht. Schade!!

Ich wollte allerdings vielmehr auf den Formenbau abheben. Im Bereich der Kleinserie bin ich es gewohnt, etwas zu improvisieren. Wobei die neueren Modelle ja mittlerweile eine erschreckende Paßgenauigkeit (wenn alles gut gegossen wurde) an den Tag legen. Sie lassen es sich ja auch fürstlich entlohnen.

Zurück zum Plastik.

Revell hat dieses Problem doch schon seit Jahren. Und mit jedem neuen Produkt hege ich die Hoffnung, daß die Teile genauer wurden. Da war der Ferrari 612 Scaglietti. Ein super Modell, eigentlich. Etwas, auf was ich schon lange gewartet hatte, endlich mal kein Formel1er oder Neuauflage. Aber was machten die daraus: Ein Modell, daß an allen Ecken und Kanten hakt. Mist, dachte ich, wieder 20€ versenkt. Da helfen auch keine Ätzteile um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und erst die Chromteile :rolleyes:
Warum schafft es Fujimi, seinen Bausätzen schöne Felgen in Alu-Optik beizusteuern und Revell nicht! Wer auf Custom-Modelle oder Spielzeugoptik steht, wird begeistert sein, ich jedenfalls nicht.

Ich verstehe auch nicht, warum die Garvuren bei jedem Modell so weich sind, gerade im Bereich der Details. Der Motor des Audi R10 hatte schon beim Muster den Anschein erweckt und es wurde in die Produktion übernommen, kann ich nicht verstehen. Gerade in diesem Bereich kommt es auf scharfe Gravuren an. Allerdings ist das Maßstabsunabhängig, auch der Ferrari F2002 in 1:12 hat dieses Problem, nicht umsonst werden die Dinger mittlerweile verschachert wie Sauerbier, eigentlich traurig. Und die Revell-Sonderaktion 50 %, unter die dieser Bausatz auch gefallen ist, läßt den Schluß zu, daß sogar Revell davon Kenntnis hat.
Grüße
Ralf

Charlie Brown

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #18 am: 29. August 2007, 09:11:12 »
Zitat
www.revell.de, da gibts auch eine Kontaktseite. Sagt denen einfach, dass ihr gerne bereit seit, wunderschöne Topmodelle pünktlich, unbeschädigt und auch mal welche, die euch nicht so liegen, zu bauen und das alles zuverlässig, manchmal inert unmöglicher Zeitvorgaben. Machen die bestimmt mit! Und ich mein das jetzt weder zynisch oder nicht mal ironisch.


Meinst Du das Ernst? ?( . Ich kann mir kaum vorstellen, dass Revell wirklich auf Externe zurückgreift, oder?
Reizen würde mich das schon  ;)

Gruß

Charlie

 :winken:

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #19 am: 29. August 2007, 12:23:26 »
Hui,

da habe ich ja eine Diskussion losgetreten...
Aber schön, dass sich noch mehr Leute über diese Themen Gedanken machen. Prinzipiell möchte ich gar nichts gegen Revell sagen. Wenn man sich anschaut, wie aktiv die sind, vor allem bei der Unterstützung von Clubs und Veranstaltungen, dann kann man nur den Hut ziehen. Es sind gute Ansätze da, auch die Jugend wieder zu begeistern. Die wollen einfachen Bastelspaß und achten noch nicht so auf die Details wie wir Profis. Ich muss sagen, dass ich die Rallye-Serie und die DTM-Autos in 1:32 absolut Spitze fand. Bei dem Preis gab´s da absolut nichts zu meckern. Proportionen und Details stimmten excellent und mit ein bisschen Geschick ließen sich superschicke Autochen bauen. Die Farbgebung wich hier und da etwas vom Original ab, aber dafür hatten die Autos super Felgen und Reifen. Das bekommt Revell normalerweise selbst bei 1:24 Modellen bei weitem nicht so gut hin.

Was die Messemodelle angeht, so kann ich das geschriebene  hier nur bestätigen. War zwar noch nie in Nürnberg, aber auf der Intermodellbau stellen die Jungs ja auch ihre Vitrinen aus. Da liegt häufig viel Bruch herum, Modelle sind beschädigt oder übel gebaut.
Bei den Nürnberger Modellen kann ich das ja vielleicht noch verstehen. Zeitdruck und fehlende Formen nötigen die Musterbauer zum Improvisieren.
Nicht verstehen kann ich dann jedoch die angesprochene Präsentation von Serienmodellen z.B. in der Fachpresse. Das gibt möglicherweise ein ganz falsches Bild von einem eigentlich schicken Modell. Ich würde hier als Hersteller intervenieren, wenn ein Produkt von mir so mies präsentiert wird.

Revell kann im Prinzip gute Automodelle herstellen. Die neue Corvette C6R z.B. sieht wirklich sehr gelungen aus. Die eine oder andere Nacharbeit steht immer an, aber die Basis stimmt.
Der Vergleich mit Tamiya hinkt allerdings. Für den 3fachen Preis, mit nur 3 Neuheiten im Jahr und einer Vorbildauswahl, die zumindest bei den Autos nicht mehr den hiesigen Geschmack trifft, muss aber inzwischen auch der Platzhirsch im Plastikmodellbau aufpassen, dass ihm nicht das Fell davonschwimmt.  

Um zurück auf den R10 zu kommen: ich bin gespannt, wie der Baubericht weitergeht. Scheint aber im Prinzip das zu bestätigen, was ich eingangs geschrieben habe.

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Gut lackiert ist besser als schlecht poliert...:)

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #20 am: 29. August 2007, 19:03:53 »
Ich kann aber wirklich nicht verstehen das Revell auf Messen und Ausstellungen dann zum Teil Unlackierte Modelle zeigt.  8o   Bitte soll das die Modellbauneulige etwa reizen. Ich glaube aber auch nicht das Revell hier  Interesse hat, sauber und ordentlich gebaute Modelle zu präsentieren. Für die Zählt nur der Umsatz und die Kohle. Auch wird ein Neulig bei einem schlechten Bausatz sehr schnell die Nase voll haben und die Finger davon lassen, ist gut für ihr Image bei Revell. Ich glaube auch nicht das Revell jemanden Ihrgend eine Hilfe gibt wenn ein Bausatz Passungsprobleme hat. Auch finde ich es etwas traurig das manche Firmen immer nur Wiederauflagen herausbringen, von Modellen die eigentlich andere mal Herausgebracht hat. Ehrlich gesagt ist Revell für mich als Bausatzhersteller uninteressant geworden. Auch wenn ich die HE111 H6 gebaut haben, aber die ist ja auch nicht von Revell sondern ursprünglich von Hasegawa.

Gruß Maeks :woist:

KlausH

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #21 am: 29. August 2007, 19:05:13 »
@Chefmechaniker: Ich würde mir etwas weniger Polemik und etwas mehr differenzierte Betrachtung wünschen. Eine pauschale Bewertung aller Revell-Modelle halte ich für unangemessen, außerdem bezweifle ich, daß du alle Modelle schon selbst gebaut hast. ;)

Schöne Grüße :winken:
Klaus

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #22 am: 29. August 2007, 21:37:59 »
@ KlausH

 8o  so meinte ich das auch nicht, sicher habe ich nicht alle Modelle gesehen, bzw gebaut.
Und bin mir auch sicher das Revell auch gute Bausätze im Program hat, nur wie schon mal
geschrieben, ich greife da lieber auf T zurück.

Zumal möcht ich mich auch nicht als Modellbau Meister hir hinstellen :nöö:
Bin halt mehr oder weniger ein "Wiederneuling", weshalb ich auch fast jeden Auto und Militär
Baubericht lese, um noch zu lernen... *dummi*

Aber nun ein kleines Beispiel, habe mich vor längere Zeit an der F14 in 1/32 von R versucht,
was auch sehr gut klappte, bis ich dann das Cockpit in den Rumpf einsetzten wollte :12:
Das ging leider nur mit zusätzlichen Plastik Streifen und nem Heißluftföhn.
Als ich dann nach einer Woche spachtel die Nase voll hatte habe ich kurzerhand die F14 verkauft.
Woran lag das nun? ?(

Anderrum gesagt, habe mir nochmals die Revell Modell vom Uhlenhaut Coupe und des 300SLR
angeschaut, die beiden Bausätze machen einen sehr guten eindruck.
Vielleicht schreibe ich da über beide mal eine Bausatzvorstellung :santa:

Aber nun zurück zum R10. Es kann doch nicht sein das sich fast die ganze Automodellbaugemeinde,
auf einen bezahlbaren Audi R10 freut, und man dann beim bauen den eindruck bekommt, man baue
einen Audi Formel 1 Prototyp weil die Räder fast nen halben cm über die Radkästen ragen.(war jetzt was übertrieben)
Da ist doch dann was falsch gelaufen. trinken
Ich selbst besitze den Bausatz des R10 nicht, ist halt nur mein eindruck von Bilder des Revell
Audi R10 im www die man sieht...

Hoffe ihr verseht mich da nicht falsch, ich möchte niemanden davon abhalten Revell
Bausätze zu kaufen!!!

EnricoNVA

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #23 am: 29. August 2007, 21:46:05 »
Hallo habe den Bausatz gebaut und die räder sind wirklich zu groß oder die radkästen zu klein. da muss ich den Chefmechaniker recht geben.
Sonst baut er sich schön der baustatz bis auf diesen kleinen fehler.
werde mir aber trotzdem weiter Revell holen haben sonst sehr gute bausätze.

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #24 am: 29. August 2007, 21:49:37 »
Schön, wollte ja auch niemanden davon abhalten Revell zu kaufen! :winken:

KlausH

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #25 am: 29. August 2007, 22:02:04 »
@Chefmechaniker: Kein Thema, war auch von meiner Seite nicht böse gemeint, ich fand nur die Wortwahl etwas hart, daher meine Anmerkung. Aber auch mich nicht falsch verstehen: Kritik ist selbstverständlich erwünscht, wenn sie angebracht ist!

BTW: Ich denke, die Gruppe C (Porsche 962 und Sauber C9) werden wohl Hasegawa-Wiederauflagen sein. Auch da werde ich auf jeden Fall zuschlagen.

Ich bin durchaus überzeugter Tamiya-Fan, zumindest was die Bausätze aus der Vor-Metallchassis-Ära angeht. Trotzdem ist mir ein 17-Euro R10 mit Macken schon näher als ein 145-Euro-R10, den ich mir evtl. nicht leisten kann. Bei der Preisdifferenz guck ich lieber erstmal, was mit etwas Eigenarbeit zu retten ist. ;) Aber das ist mein persönlicher(!) Standpunkt.

Schöne Grüße :winken:
Klaus

Chefmechaniker

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #26 am: 29. August 2007, 22:15:07 »
@ KlausH
Habe das auch als gesunde Kritik aufgefast, und NICHT böse :winken:

Sicher ich würde dann in dem fall auch zum Revell als zum Le Mans Miniatures greifen.
Ober halt noch was warten bis evt ein anderer Herstellen das gewünschte Modell auf den Markt bringt.

Obwohl das ja alles irgendwie schade ist, es währe schön wenn es auch mal diese Sportprototypen
in 1/12 auf den Markt kommen würden, das ist eher mein Maßstab :klatsch:
Oder die alten DTM oder DRM Fahrzeuge -Träum-

A7

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #27 am: 30. August 2007, 08:46:02 »
An dieser Stelle möchte ich mal noch 'ne kleine Lanze für Tamiya brechen. Die Preispolitik, welche Tamiya an den Tag legt, ist (meine Meinung) nicht am Hersteller direkt festzumachen. Wenn man die Internet-Seiten diverser Shops in Fernost anschaut, dann sind die Preise auf den dortigen Pages eigentlich ganz passabel, dagegen sind dort die Revell-Bausätze wesentlich teurer als dies hier der Fall ist 8o . Leider wohne ich halt am falschen Ende dieser Erde :3: . Die End-Preise werden wohl erst hier in Deutschlang, bzw. Europa gemacht. Und da liegt meiner Meinung die Krux an der ganzen Sache :1: .

Die Produktionskosten bei Tamiya dürften daher, meiner Meinung nach, nicht unwesentlich höher liegen als bei Revell, zumal deren Formenbau sich ebenfalls in Fernost befindet (oder liege ich da falsch ?( ). Revell tut gut daran, alte Hasegawa-Bausätze neu aufzulegen. Die sind wenigstens von der Verarbeitung besser zu handeln, als neuere Revell-Modelle, auch wenn die Form bereits über 15 Jahre auf dem Modellbaubuckel hat ;) !!!

An dieser Stelle möchte ich nochmals ausdrücklich erwähnen: Ich bin ein Auto-Fan, mit den Flugzeugen hab' ich so gut wie nichts am Hut (allerdings habe ich im Ausverkauf für 2,- € eine Boeing 737 im Maßstab 1:200 ergattert, no comment  :2: Es wurde bereits alles gesagt  :] )
Ich kann daher nur für diesen Bereich sprechen und meine Erfahrungen wiedergeben.

In jungen Jahren (ohne Familie im Hintergrund und voller Tatendrang  :D ) habe ich Bausätze des gleichen Originals von Tamiya und Revell zugelegt. So z.B. der Ferrari Testarossa, der Ferrari F 50, Ferrari F 40. Dazu kamen Bausätze der Marke Fujimi, Hasegawa usw. Ich habe wirklich jedes Ferrari-Modell das es gibt hier rum liegen/stehen. Und man muß halt neidlos gestehen, die Tamiya-Bausätze sind mit das Beste, was es gibt, egal in welchem Maßstab :klatsch: .

Um von Tamiya mal wegzukommen: Fujimi hat ebenfalls (im Bezug auf Revell) den Ferrari 430 Coupe und Spider im Programm. Bereits dieser Vergleich offenbart Welten!! Und Fujimi rangiert preislich genau zwischen Revell und Tamiya, mittlerweile fallen die Preise bei den Shops hier in D ziemlich deutlich 8o . Ja, okay, ich muß auf einen vollständigen Modellmotor mit zu öffnender Haube verzichten. Aber dafür hat Ferrari ja schon vorgesorgt und baut bei Originalen mittlerweile über jeden Motor eine Glashaube (vielleicht aus diesem Grund?) :D  :D  :D Was aber auch schon geschrieben wurde, und dem stimme ich vollkommen zu: Für einen Bausatz im Maßstab 1:24 über 100,- € auszugeben, ja fast schon 200,- € oder gar mehr, daß ist für mich einfach nicht leistbar  :2: (zumal das Preis-/Leistungsverhältnis meist auch nicht so der Brecher ist).
Schon aus Platzgründen bin ich daher im Bereich der Kleinserie, Maßstab 1:43, hängengeblieben. Aber dort ist die Teurungsrate mittlerweile ziemlich deftig, so daß gut überlegt sein muß, welches Modell tatsächlich angeschafft wird. Denn, wie bereits erwähnt, mit Familie im Nacken usw. gibt es halt im Monat nur noch ein bestimmtes Kontigent, und wenn das ausgeschöpft ist, tja dann gibts entweder   :5: :aerger: oder halt nada :D

So, genug Mecker  :blabla:  :pffft:  :D

@Arrow: Ich hoffe, daß Dir das Modell trotzdem gelingt und Du Spaß an der Sache hast, den der Spaß ist, denke ich, immer noch das Wichtigste bei dem Hobby  :1:  (Sonst würd' man es ja nicht machen  :rolleyes:  :D  :D  :D
Grüße
Ralf

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #28 am: 30. August 2007, 12:39:16 »
Ja, da gebe ich dir recht, A7. Man sollte eigentlich an jeder Sache, die man in Angriff nimmt, ein bisschen Spaß haben...

Wie auch immer: ich habe mir den R10 noch nicht zugelegt, u.a. wegen der schwachen Optik des fertigen Modells.
Mir ist das irgendwie schon ein bisschen unverständlich. Diese Kits werden professionell per CAD entwickelt, Prototypen und Formen werden ebenfalls maschinell basierend auf diesen Daten gebaut. Trotzdem ist es anscheinend bei Revell nicht zu schaffen, das Endergebnis, sprich das Modell, das wir dann kaufen können, so zu gestalten, dass es die Dynamik des Originals widergibt. Das ist nicht nur beim R10 so, auch der R8 sieht auf Bildern viel zu pummelig und hochbeinig aus, die Ferrari-Modelle ebenfalls. Und genau hier kommt die Klasse von Tamiya und Fujimi zum Tragen. Bei denen stimmen diese Proportionen einfach 100%ig.
Mir kommt da immer der Verdacht, Revell nimmt an Einzelteilen des Originals Maß, berücksichtigt aber nicht, dass das Fahrzeug durch sein Eigengewicht deutlich einfedert, wenn es auf den Rädern steht. Irgendwie sehen die Kits immer aus, als hingen sie in der Luft...

Den Kommentaren von Maeks möchte ich trotz dieser Fehler aber widersprechen. Ich glaube nicht, dass es Revell nur um die Kohle geht. Die hätten ein schlechtes Marketing, wenn man bewusst defekte oder schlecht gemachte Modelle in Ausstellungen zeigt. Nein, ich glaube eher, dass es niemand so richtig kontrolliert und das speziell die neueren Modelle oft noch Prototypen sind, die auf die Schnelle zusammengebosselt wurden, um den Termin zu schaffen.
Revell ist zumindest teilweise noch ein deutsches Unternehmen und wir sollten schon froh sein, dass es sowas hierzulande noch gibt. Die Produktion läuft vermutlich aus Kostengründen in China oder sonstwo, aber das Design und die Entwicklung neuer Kits läuft hier bei uns. Umso unverständlicher, dass die Optik vieler Automodelle dann trotzdem in die Hose geht. Vielleicht sollte man mal den Designer austauschen und sich einen von Minichamps rekrutieren...

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daniel

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Revell´s Audi R10...
« Antwort #29 am: 30. August 2007, 13:49:16 »
also ich bin nicht wirklich der größte revellfan und ganz besonders grottig finde ich die 1/24 f1 reihe, das ist wirklich käse

aber ich habe gerade bei google mal "audi r10" eingegeben und die ersten drei bilder mit dieser 3d darstellung auf der revellseite verglichen. das sieht gar nicht schlecht aus.

zwei punkte die mir auffallen, der äussere radius der reifen ist zu groß. die frage wieviel läßt sich mit der drehbank vom reifen abnehmen ohne die reifen zu zerfetzen :-)

der zwiete punkt sind die felgen, die sind wirklich sehr schlecht und müßten im optimalfall ersetzt werden.

also langsam reizt es mich dieses teil zu bauen  


daniel