Autor Thema: Zivilfahrzeuge Dodge Charger 1969 in 1:25 *Rollout*  (Gelesen 10553 mal)

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Riker

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Zivilfahrzeuge Dodge Charger 1969 in 1:25 *Rollout*
« am: 28. März 2010, 18:11:47 »
So, nun endlich, wie in meiner Vorstellung versprochen, mein Baubericht über den 69'er Charger von Revell.
Es ist mein erster Baubericht überhaupt, ich hoffe ihr habt ein wenig Nachsicht mit mir ;).
Für konstruktive Kritik und Anregungen bin ich natürlich trotzdem offen, wieso sollte man sonst einen Baubericht erstellen ;)
Eine Bausatzvorstellung kann ich nicht mehr machen da ich davon leider keine Bilder gemacht habe und er auch schon fast fertig ist. Ich hoffe der Bericht gefällt euch trotzdem.
Die Bildqualität lässt zu beginn sehr zu wünschen übrig. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt leider nur meine Handykamera zur Verfügung. Mit der Zeit wird die Qualität der Bilder aber besser und dank Tarner's und einigen anderen tollen Tipps zum Fotografieren, werden die Teile auch besser in Szene gesetzt.

Los gehts:
Es handelt sich hierbei, wie oben erwähnt, um den Dodge Charger 1969 von US Revell in 1:25.
Hier ein Foto wie er fertig aussehen soll
Quelle:Revell US

Ich finde, ein sehr schöner Muscle Car, welches mich auch persönlich auch sehr stark interessiert und ich gerne vor meiner Tür zu stehen hätte. Das wäre dann allerdings ein Thema für Offtopic ;)

Gebaut wird das ganze OoB mit Pinsel und später dann mit Airbrush. Als Farben wurden Enamel und Aqua von Revell sowie, für die Karosse, Schmincke genutzt. Zu der Karosse unten dann mehr, die ist ein ganzes Kapitel für sich, das war ein Akt sag ich euch. Mitunter resultiert daraus dann auch die lange Bauzeit von mittlerweile fast 2,5 Jahren!
Bei diesem Projekt hab ich auch viele Techniken das erste mal angewendet, darunter zählt das Washing, Trocken malen und die Lackierung mit der Airbrusch.

Begonnen wurde das ganze mit dem Motor.  Dieser wurde verklebt und mit dem Pinsel lackiert.
Wie gesagt, die Bildqualität lässt sehr zu wünschen übrig. Aber ich hoffe man kann etwas erkennen.

Anschließend er mit einem Washing etwas "Ölverschmierter" und in einen "Gebrauchten" Zustand versetzt.
Besonders die Ölwanne ;)
Nach dem das ganze zu meiner Zufriedenheit erreicht war, wurden die restlichen Teile wie Lichtmaschine, Riemen, Auspuffkrümer, etc. angegeklebt und beiseite gelegt.

Weiter ging es nun mit dem Armaturenbrett und der Mittelkonsole. Diese wurden lackiert und für den Innenraum vorbereitet.

Weiterhin wurde einige andere Teile des Innenraumes für die Zwischenmontage vorbereitet. Diese wurden geklebt, geschliffen und  zu beginn mit dem Pinsel d Enamelfareben lackiert.
Probleme bekam ich dann bei den Sitzen. Diese sollten in Seidenmatt Weiß lackiert werden.
Mit dem Pinsel wollte dies nicht so richtig decken. Zu diesem Zeitpunkt fiel mir dies jedoch nicht so genau auf. Also lies ich sie erstmal so. Später, als ich dann meine Airbrusch hatte, wurden diese nochmals mit Aquafarben von Revell überlackiert womit dieser Stand erreicht wurde.

Und alles fertig zusammengeklebt sieht dann so aus:

Nun ging es an die Karosse!!!
Das war ein Akt. Diese sollte in einem schönen Blau schimmern ohne Pinselstriche und anderen Störenden Lackfehlern.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Airbrush noch nicht, also ging es mit einem großen Pinsel, Enamelfarbe und passender Verdünnung ans Werk. Von einem vorherigem Projekt, dem russ. SSBN "Typhoon", hatte ich mir eine Technik angelernt, große Flächen gut mit dem Pinsel zu bearbeiten, ohne das störende Pinselstriche zu sehen sind.
Diese Technik wollte hier nicht so ganz klappen, da der Untergrund nicht so passend war.
Es handelte sich hierbei um unbehandeltes, weißes Plastik (natürlich ungesäubert). Das ganze einfach drauf los gepinselt.
Endeffekt war eine Karosse mit extrem fleckigem Lack, der mal deckte und mal nicht. Das ärgerte mich so ziemlich.
Leider hab ich keine Fotos von diesem Zustand, ich kann euch aber versichern, das wäre was für die Tonne gewesen und nicht zu präsentieren.

Nun kam immer mehr der Gedanke auf, doch zu einer Airbrush zu greifen um das ganze in entsprechender Qualität bauen zu können. Ich wollte ja das schöne Modell nicht durch eine stümperhafte Lackierung versauen.
Gesagt getan. Nach einem Irrläufer mit einer Revell-Einsteiger Variante, die Postwendend zurück ging, blieb ich nach einer Fachmänischen Beratung bei der Hansa 481.
Nach einigen Übungen nahm ich mir dann die Karosse wieder zur Brust und versuchte(!) die alte Farbe nun herunter zu bekommen.
Da fiel mein Blick auf den schönen Proxxon (Dremelartiges Gerät) und einer art Metallbürste dafür. Alles fertig eingespannt und ran ans werk.... Resultat? Richtig, extrem tiefe rillen in der Karosserie. Oh man, Dummheit gehört bestraft...  8o
Zum glück gibt es feines Sandpapier um den kleinen angerichteten Schaden wieder gut zu machen.
Der Rest wurde dann mit genügend Verdünnung und Küchenpapier in feinster Handarbeit entfernt. Das dauerte dann mal so knapp 2 Wochen (bedingt auch durch Zeitliche Begrenzungen).

So, nun konnte es endlich ans Grundieren gehen. Man hatte sich ja nun ausgiebig hier über lackieren mit der Airbrush informieren können   :8:
Zwischenstand nun so:

Da ich nun nicht gleich mit Enamelfarben los legen wollte, und mir der Lack mit Enamel nicht gefiel, suchte ich mir nun noch einen neuen Lack für die Karosserie aus. Gelandet bin ich dann bei Schmincke. Könnte auch daran liegen, das diese Farbe gleich Sprühfertig ist ;)
Nach mehreren Lackschichten und einer abschließender Klarlackschicht, wäre dieser Arbeitsgang nun auch abgeschlossen:

Nun ging es an das Dach in Weiß und die Fensterumrandung in Silber.

Mit diesen neuen Arbeitsmitteln und Wissen, ging es nun schneller und besser von statten. Nun hatte ich auch eine bessere Kamera zur Hand um vernünftige Makroaufnahmen zu machen  :D
Nun ging es an die diverse Kleinteile, Unterboden, Kühler, Rückteil samt Rückleuchten und der Motorhaube.

Hier sieht man nun auch das "Motor-Washing" mit einer kleinen deatilierung. Ergänzt wurden hier die Zündkabel vom Verteiler mit Draht, Sekundenkleber und passender Farbe.


Nun wurden die meisten Teile miteinander verklebt und ein Derzeitiger Stand der so aussieht wurde erreicht.
Oberseite (nur der Motorraum wurde mit hellgrau leicht gealtert, der Lack soll in einem gut gepflegten Zustand rüberkommen):

Unterboden (gealtert wurde dieser ganz dezent mit trockenmalen in hellgrau um leichten Schmutz zu Simulieren)
Der Effekt kommt auf den Bildern nicht so ganz rüber.

Detailaufnahme der neu verchromten Endrohre mit Alclad II Chrome (durch spachtel und schleifarbeiten wurde der Ursprünliche Chrome unwiederruflich zerstört, trotz abklebens)

Derzeitlich sitze ich an der Neuverchromung der Stoßfänger, Tankklappe, dem Kühlergrill,  Radkappen und dieverse Emblems wieder mit AlcladII Chrome. Grundiert wurde hier mit Tamiya Grundierung Grau. Der Kühlergrill und die Radkappen bilden dabei eine Besonderheit, da diese Mehrfarbig werden sollen.
Dafür wurden diese mit der der "Untersten" Farbe vorlackiert und mit Weißleim "abgeklebt". Im Bild leicht durch die reflektionen zu erkennen.

So, ich hoffe euch gefällt mein erster Baubericht.
Nun seid ihr dran, Feuer frei, aber nicht gleich "abschießen" ;)
« Letzte Änderung: 27. September 2017, 21:42:52 von Riker »
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Tormentor

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #1 am: 28. März 2010, 18:39:59 »
Der Charger ist natürlich das Musclecar schlechthin, schön das du dir den rausgesucht hast.

Also mir gefällt das was du zeigst sehr gut, die ersten Bilder sind nicht so prall, aber alles weitere ist stark.
Mir gefällt die Farbwahl sehr gut, und ich find's prima das du dich durch alle Hindernisse nicht hast aufhalten lassen.

Weiter so, wird ein schönes Charger!

 :winken:

Riker

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #2 am: 28. März 2010, 20:26:15 »
Hallo Tormentor,

freut mich sehr das es dir gefällt. Das baut auf und motiviert unheimlich an dem guten Stück weiter zu bauen und durch zu halten.

 :1:
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Dannebrog

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #3 am: 29. März 2010, 09:36:52 »
Ähem, ich bin selber auch nicht so der akribische Modellbaufotograf, aber Deine Bilder sind, sagen wir mal SUB-optimal... Also scharf dürfen sie ruhig sein, sonst erkent man nichts!
Mit besten Empfehlungen vom Mike!
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Riker

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #4 am: 29. März 2010, 10:38:37 »
Da stimme ich dir voll und ganz zu  :P.... das passiert eben, wenn man nur eine Handy-Kamera zur verfügung hat.
Denke das die neuen Bilder schon eine wesentliche Verbesserung zeigen?

gruß sven
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Tormentor

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #5 am: 29. März 2010, 18:07:50 »
Du musst vielleicht mal Gandalf beherzigen "lasst uns ein wenig mehr Licht riskieren". Die letzten Bilder sind nicht schlecht, aber unter Funzel aufgenommen. Die Boardsuche gibt da mitlerweile auch einiges her was fotografieren angeht, ruhig mal ausprobieren. Man will ja seine Schätzchen auch gut abgelichtet zeigen, oder?

 :winken:

Riker

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #6 am: 29. März 2010, 20:11:41 »
Das stimmt allerdings. Hatte mir auch schon dutzende Tipps und Anleitungen zum Fotografieren durch gelesen.
Werd mal bei besseren Sonnenverhältnissen ein Paar Bilder zum Vergleichen aufnehmen und
das Ergebnis hier präsentieren.

Bin sehr auf den Unterschied gespannt. Hab schon viel darüber gesehen und gelesen, aber noch nicht selbst gemacht.
Der Bausatz ist mir fast jede Mühe wert ;)

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #7 am: 01. April 2010, 22:32:29 »
Nachdem in den letzten paar Tagen die Sonne schien, hab ich die Zeit genutzt und mit den Einstellungen meiner Kamera gespielt um ein paar gute Fotos bei Sonnenlicht aufzunehmen.

Nun also ein kleines Bilder update


Hier eine Detailaufnahme von der Ölwanne mit versuchter Verschmutzung. Muss dazu sagen, das es mein erster Versuch war  :1:
Hab jetzt bei den Aufnahmen gesehen das ich bei dem Getriebe ganz schön mit dem Schleifen geschlampt habe. Die Verschmutzung am Unterboden könnte noch etwas realistischer werden. Habt ihr dafür vieleicht gute Ratschläge und Tipps wie ich das bewerkstelligen könnte? Ein Washing mit anschließendem Trockenmalen?



Hier eine Momentane Aufnahme des Bauzustandes. Ist etwas dunkel geworden, werd mal noch etwas mit den Einstellungen der Kamera spielen müssen  ;). Für einen kleinen Eindruck wie der Lack und das Dach wirkt, sollte es trotzdem reichen
« Letzte Änderung: 27. September 2017, 21:53:11 von Riker »
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KlausH

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #8 am: 01. April 2010, 22:38:40 »
Sehr schöner Wagen; das sieht jetzt schon klasse aus. Die Farbkombination gefällt mir auch sehr gut. :P

Schöne Grüße
Klaus

mc hilli

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #9 am: 02. April 2010, 00:25:01 »
Hallo

Sieht doch gut aus,was du uns hier zeigst :P

Zum Unterboden versauen:Vielleicht mit zerriebener Kreide einstauben.Sollte meiner Meinung nach reichen.
Aber persönlich halt ich nicht viel von altern/versauen

Gruß Michael
Ich kann nicht Orginal.

Tormentor

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #10 am: 02. April 2010, 05:30:56 »
Bilder sind viel besser!

Da hast ja Dosenfarbe aus dem Baumarkt genommen, die sollte ja relativ haltbar sein was andere Farben anbelangt. Wenn du den Unterboden noch etwas altern möchtest, könntest du ein washing machen. Einfach stark verdünnte Farbe in die Ritzen und Kanten laufen lassen. Nutze die Boardsuche wie genau, ich nehme immer einfach die Brühe vom Pinselauswaschen, aber mach die kundig welche Farben da am besten funktionieren. Ist ja auch eine Frage wie weit du gehen willst, eher total vergammelt oder selten gefahrene Trailerqueen.

Charger rulez!

 :winken:

Riker

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #11 am: 02. April 2010, 09:50:54 »
Danke für das rege Interesse an den Wagen, das freut ein  :6:

@Tormentor,
Als Farbe für die Karosse und den Unterboden hab ich Aero Metallic blue von Schmincke genutzt, der rest ist alles von Revell, gemischt Aqua und Enamel. An Dosenfarben komm ich nicht ran, hab da zu viel Angst mir das gute Stück zu versauen, bzw. als ich die karosse gemacht hab, wußte ich noch nicht das auch Baumarktfarben für modellbau Verwendung finden.
Du kannst noch gespannt sein, einen Charger hab ich noch auf Lager, und zwar DEN charger "General Lee". Da juckt es mich schon wenn ich nur daran denke  :1:

@Mc Hilli
Das mit der Kreide hört sich gar nicht so übel an. Werd das mal an einen Versuchsträger ausprobieren, bevor ich mich damit an das gute Stück wage. Danke für den Tipp.

grüße sven
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mumm

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  • Peter Justus
Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #12 am: 02. April 2010, 10:22:36 »
Moin Riker

gefällt mir gut, dein Charger.

Sieht bisher sauber aus.

Was mich mal interessieren würde, ist wie du das meinst mit dem "abdecken mit Weißleim"?

Wie bekommst du den Weißleim wieder ab, nachdem die Farbe trocken ist, ohne drumherum etc zu zerstören?

Peter  :winken:

Riker

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #13 am: 02. April 2010, 21:22:09 »
Hallo Mumm,

Danke für dein Kompliment. Freut mich das es dir gefällt
Hoffe das der Charger später auch so aussieht wie ich ihn mir vorstelle.
Denke, dass ich es mit eurer hilfe auch hinbekomme. Wie gesagt, ihr habt mir schon viel passiv geholfen.

Abdecken mit Weißleim.
Als kleiner Hintergrund:
Die Felgen sollten in den einzelnen Zwichenräumen matt schwarz lackiert werden und der Rest verchromt. Original waren sie auch verchromt, aber durch das dauernde anfassen, war das Chrom abgegrabbelt. Das hieß also, neu verchromen.
Um die Zwishcenräume nun in die entsprechenden Farbe zu bekommen, wurden diese vorlackiert. Zum anschließendem Abkleben kam wegen der größe kein herkömmliches abkleben mit Klebeband infrage, da mußte was flüssiges her. So viel meine Wahl auf den Weißleim, zum "abdecken".
Gesagt getan. ..

Blieb noch die frage wie dieser mit der Farbe wirkt und wie gut er sich wieder entfernen ließ.

Bei einem Vortest an einer Felge hab ich es mit einer Nadel probiert. Die Felgen haben kleine Löche. Durch diese konnte ich den getrockneten weißleim, der wie gummi wirkt, mit der Nadel von der Felge rückstandslos abdrücken.
Bei dem Frontgrill will ich es durch den Buckel, auf den Bildern leicht zu erkennen, durch Hebelwirkung ähnlich entfernen. Werde es, bevor es ans verchromen geht, einmal testen ob es auch wirklich funktioniert. Muß die Flächen beim Frontgrill teilweise auch neu abkleben da ich feststellen mußte, dass ich bei den Ecken zu wenig Leim reingedrückt habe, dort deckt es nicht richtig ab.

Dies wird, sobald ich etwas Zeit finde, mein nächster Arbeitsschritt sein.


gruß
sven
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Riker

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Re: Dodge Charger 1969 in 1:25
« Antwort #14 am: 17. April 2010, 17:41:14 »
Gestern ging es nach einer Zwangspause, mal wieder, weiter.

Eigentlich wollte ich mit dem verchromen der Kleinteile weitermachen. Dann ging mir allerdings der Gedanke der Alterung des Unterbodens nicht mehr aus dem Kopf und so führte ich erstmal diesen Arbeitsschritt aus.

Vor der gestrigen Alterung war der Unterboden bereits mit einem dezenten Trockenmalen gealtert. Dies gefiel mir nicht und daher nochmals ein etwas heftigeres Washing mit Revell Enamel 87.
Ich überlegte erst, das Washing in Schwarz durch zu führen. Es sollte aber nicht nur ein "normales" hervorheben der Vertiefungen werden, sondern Verschmutzungen durch das fahren darstellen. Dafür kam nur eine Erd ähnliche Farbe in Frage.
Vor allem die Radhäuser hinten sollten stark verschmutzt sein, da es sich immerhin um die Antriebsräder handelt.

Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen. Ich sollte allerdings noch hinzufügen, das es mein erstes "Washing" in diesem großen Ausmaß war. Finde es ist mir ganz gut gelungen und trifft den Effekt den ich erzielen wollte ganz gut.

Nun genug geschrieben, hier die Bilder:






An einigen Stellen muß ich nochmal mit der Grundfarbe nacharbeiten. Das Washing, mit Enamel Verdünnung,  hat die Lackierung, Aqua basis,  zu stark angelöst,
Bei dem späteren Verwischen hab ich dann die Lackierung mit entfernt.


Gruß, Sven
« Letzte Änderung: 27. September 2017, 22:00:40 von Riker »
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