Autor Thema:  Mein Baulog der HMS Victory  (Gelesen 30392 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Iceman38

  • Gast
Mein Baulog der HMS Victory
« am: 31. Januar 2011, 14:50:05 »
Hallo,
werde mich ab heute auch mal an einem Baulog versuchen! Da ich doch so ein paar Probleme und auch Fragen habe die ich dann besser in meinem eigenen Baulog stelle. Mal schauen ob ich es hin bekomme.
Fange aber dabei nicht ganz von vorne an, sondern bei dem Thema Straken.
Ich habe den Bug soweit komplett! Nun bin ich seit ein paar tagen dabei das Heck zu Straken! Aber damit habe ich doch sehr große Probleme.
Dort wo später einmal das Ruder hinkommt ist mir schon ein Teil abgebrochen! Bekomme dort auch die Rundung mit dem 1 bis 2 mm überstand auf jeder Seite nicht hin!
Könnt Ihr mir dazu ein paar Tipps geben?? Könnt Ihr vielleicht auch mal schauen ob das Heck vom Straken her so ok ist oder ob ich noch mehr schleifen muss ??
Sorry für die Bilder! Die sind leider nicht die besten !!

hwe

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2210
  • I'm sailing...
    • www.ModellbauKunst.de
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #1 am: 31. Januar 2011, 15:37:23 »
Hi Iceman!

Sorry für meine harten Worte, aber ich will wirklich nur dein Bestes!

Da man auf dem letzten Foto am meisten erkennen kann, werde ich meine Aussagen darauf beziehen.
Ich kann ja nicht über etwas schreiben, was ich nicht klar erkennen kann. - Deswegen noch ein Tipp am Rande:
Ich vermute mal, die Fotos wurden mit einer Handykamera gemacht. - Deren Auflösung reicht zwar im Allgemeinen für das Internet aus, aber im speziellen ist es doch ein Unterschied, ob die Kamera einen Macromodus besitzt, oder nicht. - Der wäre jetzt hier sehr angebracht. - Nachdem ein Handy das nicht kann, gebe ich dir noch einen gut gemeinten Rat: Geh' lieber nicht zu dicht ran. Mindestabstand von ca. 40 cm könnte klappen. - Und. Kamera beim auslösen unbedingt ganz ruhig halten. - Ich habe ein wenig das Gefühl, daß deine Kamera gerne sofort die Bewegungsunschärfe zu kompensieren versucht, weil man damit auch Videos machen kann. - Ist in dem Fall Kappes, brauchen wir nicht, aber deine Kamera macht es anscheinend trotzdem. - Einzige Abhilfe. Kamera *extrem* ruhig halten beim fotografieren, auch nachdem du den Auslöser bereits gedrückt hast. - Viele Kameras brauchen dann noch einige Sekundenbruchteile, bis Sekunden, bis sie richtig reagieren. - Und wenn man hektisch ist und die Kamera gleich nach dem auslösen bewegt, ist das Foto auch unscharf. - Also: Kamera ruhig halten (mit genug Abstand), auslösen und dann noch 2 Sekunden so halten. - Wenn Du dann auch noch viel Licht anmachst, dann dürfte kaum noch etwas schief gehen. - Und noch etwas. Schau' dir die Fotos an, bevor Du sie hier hoch lädtst. - Unscharfe Bilder helfen nicht weiter. - Die brauchst Du erst garnicht hochladen. - Die kosten mich nur unnötig Zeit, weil ich sie mir ansehen muß, um festzustellen, ob sie was taugen, oder nicht. - Das ist *mal* OK, aber stell' dir vor, ich würde 20 Leuten helfen wollen, die alle nur unscharfe Bilder reinstellen. - Das kostet irre viel Zeit und die geht verloren, denn in der Zeit hätte ich ja auch was schreiben können... - Also kann ich dann weniger helfen.

So. - Nachdem ich das mal kurz zu den Fotos losgeworden bin...

1. Mal ne Frage. - Was hast Du für ein Sandpapier hergenommen? 40er oder 80er? - Das war jedenfalls keine gute Idee. - Du hast offensichtlich in kurzer Zeit eine Menge Material weggeschliffen, speziell hinten am Achtersteven. - Du schreibst ja selbst, daß Dir da war weggebrochen ist. - Wie hast Du das gemacht? - Mit einer Maschine, oder mit so groben Sandpapier? - Hilf' mir! - Sag's mir! - Denn dann kann ich dir sagen, was Du da besser machen kannst. Und auch wie.

2. Der Achtersteven (das sogenannte Totholz) ist ziemlich hinüber. - Auf GAR KEINEN FALL noch weiter schleifen. - Das macht es nur noch schlimmer!
Was ich sehe, was Du tun könntest, ist daß Du dir irgendwo 4 mm Sperrholz besorgst. Und dann zeichnest Du eine Linie auf deinem noch vorhandenen "Totholz" und zwar entlang der Kante, wo Du angefangen hast zu schleifen. Also der Übergang von den Spanten zum Totholz. Das zeichnest Du als eine schöne, dünne, einzelne Linie an. - Und das fotografierst Du am besten und zeigst es her. - Als scharfes Bild.

3. Besorg' dir 120er und 180er und 220er Sandpapier und einen Schleifklotz aus dem Baumarkt. Ach, ja und einen brauchbaren Laubsägebogen.

Und danach sprechen wir uns wieder. - Kopf hoch! - Es wird schon wieder! - Du musst nur mit etwas weniger Schwung und mehr Fingerspitzengefühl an die Sache herangehen. - Das ist etwas, was man lernen kann. - Und am besten lernt man mit Dingen, die nicht so teuer sind. - Die Victory als Lernobjekt herzunehmen, wird teuer. Das muß Dir auch klar sein.

Vielleicht möchtest Du sie auch einfach ein wenig später bauen und erstmal mit einem kleineren und billigeren Modell üben?

Ciao,

HWE

alter Schwede

  • Gast
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #2 am: 31. Januar 2011, 16:06:56 »
Hallo Iceman,
 da mein Vorgänger hier schon alles geschrieben, oder besser beschrieben hat, brauch ich das nicht wiederholen, aber Herbert hat recht. Das Heck als ganzes ist ziemlich unbrauchbar geworden. Ob scharfe oder unscharfe Bilder spielt in dem Fall jetzt wirklich keine Rolle mehr.

Nur so viel noch, du hättest am besten erst den äussersten Spanten auf Mass, das heisst bis zum Kiel abschleifen sollen. Dann erst den Radius.
Zum "Totholz", lach, ich hab gar nicht gewusst, dass das so heisst, danke Herbert,  das ist völlig daneben. Herbert hat da schon alles geschrieben.

Zu den Bildern, wenn du die tatsächlich mit einem Handy gemacht haben solltest, dann gewöhne dir schnellstens ab, eine Hand am Objekt, welches du aufnehmen möchtest und die andere Hand an der Handykamera, das ist die sicherste Gewähr, um unscharfe Bilder zu bekommen. Beides muss absolut ruhig liegen und gehalten werden. Den richtigen Abstand, wäre so in etwa 1,5 m, und Tageslicht. Handys sind nicht auf Kunstlicht eingestellt. Viel, soviel, wie möglich vom Tageslicht und den Blitz dazu mischen, dafür reicht er. Bei den Bildern fehlt absolut die Schärfe.

Die Idee, die Victory hinten anzustellen und erst mit einem etwas einfacheren Modell zu üben ist bestimmt in diesem Fall sehr angebracht. Eine Basis an Wissen und wenn die auch klein ist, solltest du schon haben.

Ich glaube, wir wünschen dir alle viel Erfolg bei deinem Unternehmen.

   

Iceman38

  • Gast
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #3 am: 31. Januar 2011, 16:25:01 »
Hallo Reinhard !! Hallo HWE !!

Vielen Dank für eure Tipps bezüglich der Fotos !! Dann werde ich wohl für die nächsten Bilder meine Digital Camera benutzen !!

Erst mal vielen dank das ihr geschrieben habet!! Na da habe ich ja wohl ziemlich großen Mist gebaut :-((
Zum schleifen habe ich Sandpapier Körnung 40 und 120 genommen!
Was haltet Ihr denn von den drei Spaten?? Ab den mit der Nr. 34 ! Sind die soweit OK ?? Oder muss ich die noch weiter schleifen?? Auf den Bildern in der Bauanleitung sehen die noch etwas schräger aus !! Oder soll ich die jetzt so lassen wie sie sind??

Denke mal beim Totholz habe ich die Linke und Rechte kante jetzt doch so in etwa hinbekommen! Ich muss jetzt nur noch schauen wie ich das mit dem abgebrochenen Stück wieder hinbekomme!

Könnte aber wirklich auch noch einen guten Tipp zum schleifen der 3 Spaten bei der Heckgalerie gebrauchen!! In der Mitte der Schlitz ist finde ich noch recht tief! Das sieht in der Bauanleitung etwas anders aus !! Wie bekomme ich das am besten hin ??

Vielen Dank das Ihr euch die Zeit für mich nehmt!!

alter Schwede

  • Gast
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #4 am: 31. Januar 2011, 17:19:56 »
Hallo Iceman,
das mit der Digicam ist genau der richtige Gedanke, dennoch Objekt ablegen, wenn möglich nicht gegen einen Heizkörper, Kamera in beide Hände und dann die Stellen fotografieren, die du zeigen möchtest. Auch hier gilt, soviel Tageslicht, als möglich, den Blitz zum Aufhellen. Das Kunstlicht unserer Birnen, auch die der Sparlampen arbeiten mit etwa 2700 bis 4000 Kelvin Lichttemperatur, Tageslicht mit 6500 bis 7000 ca.,je nach Tageszeit, ausser früh am Morgen oder in den Abendstunden,das ist schon ein grosser Unterschied, nicht wahr? Blitze bringen in etwa Tageslichttemperatur, sind aber dafür meistens zu eng gebündelt, um ein Bild wirklich insgesamt aufzuhellen. Den richtigen Abstand ruhig hinstellen und dann den Knopf bewusst drücken, nicht ruckartig, ruhig und fliessend und die Kamera dabei nicht bewegen. Dann wirds mit Sicherheit scharf.

Zu den drei Spanten, noch ein Mal Du musst bis zum Kiel, nicht weiter, abschleifen. Dabei entsteht eine leicht schräge, ebene Fläche und wenn diese ebene Fläche entstanden ist, dann den Radius machen. Da das ja auch in runden Stellengeschehen muss, kannst du da nicht mit einem Flachen Klotz arbeiten, ich habe eine halbrunde Schlichtfeile mittlerer Stärke, 200 mm lang, genommen. Danach, weil ich in meinen Händen immer noch das meiste Gefühl habe, Schleifpapier in der Hand darüber geführt. Zum Schleifpapier, ich hatte dir geschrieben für die grobe Arbeit 40 er Schleifpapier zu nehmen. Dummerweise, mein Fehler, habe ich nicht geschrieben, wenn du fast am Kiel bist, musst du umsteigen auf feineres Schleifpapier, bestimmt dann eher 120 er. Wenn du dafür von Herbert jetzt einen Rüffel bekommen hast, gehört der mir. Doch ich setzte schon voraus, dass du das von dir aus machst, denn in den Heften wird da nicht drauf eingegangen, die setzen das auch voraus.

Zum Achtersteven, "Totholz", wie auch immer, experimentiere nicht, noch ein mal NICHT, selbst da weiter, der ist leider nicht zu retten. Du kannst die linke und rechte Kante ja gar nicht "so in etwa" hinbekommen haben.Herbert hat da genau das Richtige geschrieben. Daran solltest du dich bitte dann aber auch halten. Lese alles noch ein Mal langsam und sorgfältig durch, was dir bisher geschrieben wurde und du merkst selbst, wir kommen hier an einem Punkt, wo alles mindestens ein mal schon beschrieben wurde. Viel mehr an Hilfestellung geht nicht, siehst du das ein?

Nun, ich denke das reicht für´s Erste. Wenn du das alles gemacht hast, was wir dir geschrieben haben, dann sehen wir weiter, vorher nicht.

Noch ein Mal, viel Erfolg und wirklich gutes Gelingen.

HWB

  • MB Star
  • ****
  • Beiträge: 767
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #5 am: 31. Januar 2011, 20:38:44 »
Hallo Iceman,

der Kiel auf den oben gezeigten Bildern ist definitiv nicht mehr zu retten! Die sauberste Lösung ist wohl im Baumarkt ein Stück Sperrholz als Ersatz zu besorgen. Wenn möglich Buche, das ist zwar schwieriger zu bearbeiten, verzieht sich aber nicht.
Meist gibt es Pappel als fertige Brettchen zu kaufen. Die solltest du meiden, da es sich bei Feuchtigkeit verzieht. Beim Leimen wird es zwangsläufig feucht. Die meisten Baumärkte haben einen Zuschnitt, frag dort einfach mal nach.
Zum Verkleben unbedingt Weißleim verwenden. Den kann man durch anfeuchten wieder lösen, falls nötig.

 :winken:
Holger

Im Bau: holländische Fregatte "Wapen van Edam" von 1644

In Planung:
HMS Royal Katherine 1664 Eendracht 1654

Iceman38

  • Gast
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #6 am: 01. Februar 2011, 11:58:55 »
Hallo !!

Als erstes mal vielen Dank für eure Hilfe! Ihr habt mir wirklich sehr gute Tipps gegeben!!

Ich habe mich zu einem Rückbau des kompletten Hecks entschieden! Habe gestern schon bei Deagostini angerufen und mir die entsprechenden Teile nachbestellt! Leider ist die Lieferzeit recht lang ! Da manche wohl genau die selben Probleme haben und genau die selben Ausgaben brauchen! Die sehr freundliche Frau am Telefon hat gesagt sie kommen mit der Produktion nicht nach ! Die Lieferzeit ist etwa mittle Februar !
Nun heißt es warten!

Aber wenn ich die Teile habe und genau beim Straken des Hecks angekommen bin hoffe ich sehr auf eure Hilfe ?? Hoffe sehr Ihr könnt und wollt mir dann helfen??

Werde mich wieder melden sobald ich die Teile habe !!

Bis  dahin wünsche ich euch noch viel Spaß beim Zusammenbau eurer Victory !!

strippe

  • MB Routinier
  • Beiträge: 50
  • ich tu es nochmal......bau ein weiteres Bööötchen.
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #7 am: 01. Februar 2011, 15:23:35 »
Hallo Iceman38,
Ich sehe in dem Bruch gar nicht so ein Problem. Der Kiel wird sowieso noch beidseitig mit Planken versehen. So müsste das fehlende Stück eigentlich aufgefüllt werden können. Mein Kiel ist zum Beispiel viel zu dick und auch noch keilförmig. Macht doch nichts, werden die Planken eben weiter abgeschliffen bis das Maß erreicht ist. Hier noch ein paar Bilder von der Hecksektion.
Gruß Ralf
fertig: Victory, M 1:84
fertig: Nordkap 476, M 1:50
in bau: Salondampfer Alexandra (Papiermodell) M 1:250
in bau: Zeesboot, M 1 : 50

Bradhower

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2452
  • Robert H. Barclay (1786 - 1837)
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #8 am: 01. Februar 2011, 15:41:33 »
Hallo Iceman38,

ich würde den Kiel ersteinmal so lassen. Es wird ja noch einen seperaten Vorder- und Achtersteven geben, wenn du den hast, dann kannst du ja sehen, was sich noch korrigieren lässt. Selbst wenn du den Winkel des Achterstevens dann später ein wenig anpasst. Auf jedenfall ist bei dieser "Mini-Katastrophe" noch nichts verloren :)

Alternativ kannst du den Kiel auch mit dünnen Furnier beplanken und dann in Form schleifen um so vernünftige Übergänge hinzubekommen (natürlich vorsichtig). Wenn du den Rumpf später bemalst, sieht man davon nichts mehr.

Gruß
Marcel
Aktuelle Bauprojekte:
Papegojan 1624
Die HMS Free Spirit (Eigenentwicklung) :D - HMS Victory, HMS Ontario (1780), Schoner Hannah (1767)


hwe

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2210
  • I'm sailing...
    • www.ModellbauKunst.de
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #9 am: 01. Februar 2011, 20:40:42 »
Hallo Iceman!

Folgendes: Wenn Du die neuen Teile hast, bau sie zusammen, richte sie gut im rechten Winkel aus (damit sie auch nach dem trocknen des Leims so bleiben) und dann sehen wir weiter. - Wird schon werden!

Als "gröbstes" Sandpapier solltest Du etwa 120er verwenden. - Kein 80er und kein 40er!

Und *BEVOR* du wieder das schleifen anfängst, sag' Bescheid! - Ich maile dir mal meine Telefonnummer...
Zitat
Hallo Iceman38,

ich würde den Kiel ersteinmal so lassen. Es wird ja noch einen seperaten Vorder- und Achtersteven geben, wenn du den hast, dann kannst du ja sehen, was sich noch korrigieren lässt. Selbst wenn du den Winkel des Achterstevens dann später ein wenig anpasst. Auf jedenfall ist bei dieser "Mini-Katastrophe" noch nichts verloren :)
Hallo Marcel, *dieser* Achtersteven ist definitiv hinüber! - Da wurde nach dem Prinzip "viel hilft viel" geschliffen, was geht. - Einmal weil die Erfahrung fehlte und einmal, weil viel zu grobes Sandpapier verwendet wurde. - Da rutscht man dann ganz schnell in Bereiche, wo man eigentlich nicht hin möchte...

Den Steven umzubauen, macht zwar Arbeit, aber ist eigentlich zwingend erforderlich.

Der bricht doch schon weg. - Dabei ist das "Totholz" im Original ein sehr massives Holzteil. - Und deswegen darf das nicht so dünn werden! - Das ist leider gerade auch ein Bereich, in dem man das Modell später oft in die Hände nehmen wird. Und da ruht dann das gesamte Gewicht des Modells drauf. - Keine gute Idee, das so dünn zu schleifen, daß es zerbröselt.
Zitat
Alternativ kannst du den Kiel auch mit dünnen Furnier beplanken und dann in Form schleifen um so vernünftige Übergänge hinzubekommen (natürlich vorsichtig). Wenn du den Rumpf später bemalst, sieht man davon nichts mehr.

Gruß
Marcel
Nunja. - Das mit der zusätzlichen Beplankung wäre vielleicht eine Möglichkeit. - Jedoch müsste er zuvor am besten eine gleichmäßige Grundlage schaffen und das geht nur, indem er noch weiter wegschleift. - Da ist dann wirklich bald garnichts mehr übrig!

Wir versuchen es mal mit einem zweiten Anlauf und Telefonsupport...

Ciao,

HWE

Bradhower

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2452
  • Robert H. Barclay (1786 - 1837)
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #10 am: 01. Februar 2011, 22:31:48 »
Hallo Herbert,

Zitat
Hallo Marcel, *dieser* Achtersteven ist definitiv hinüber! - Da wurde nach dem Prinzip "viel hilft viel" geschliffen, was geht. - Einmal weil die Erfahrung fehlte und einmal, weil viel zu grobes Sandpapier verwendet wurde. - Da rutscht man dann ganz schnell in Bereiche, wo man eigentlich nicht hin möchte...

ich meinte nicht diesen Achtersteven, der da ein wenig verkümmert ist - sondern den, der noch irgendwann ab Ausgabe 40+ beiliegt und an den obigen Kiel angeleimt wird, so dass der ebenmäßige Abschluss gegeben ist.

Zitat
Nunja. - Das mit der zusätzlichen Beplankung wäre vielleicht eine Möglichkeit. - Jedoch müsste er zuvor am besten eine gleichmäßige Grundlage schaffen und das geht nur, indem er noch weiter wegschleift. - Da ist dann wirklich bald garnichts mehr übrig!

dem habe ich nichts hinzuzufügen ;)

Alternativ - und das wäre die Bradhower Variante - das Kielstück bis zu den Spanten aussägen, sogar ein bisschen zwischen die Spanten hinein, anschließend ein kleines Brettchen nehmen und gemäß dem ursprünglichen bzw. ausgesägten Stück zuchneiden. Dieses dann einsetzen. an allen Anstoß/Schnittkanten kleine Drahtstifte setzen, den Kopf der Stifte abkneifen und das neue Stück Kiel dann einsetzen und dadurch, dass auch der Kiel zwischen den Spanten geht, kann man ihn dort mit kleinen Füllhölzern verstärken und stabilisieren. Später dann die Furnierplanken drüber und man sieht nicht mehr. Natürlich vorher noch das ganze entsprechend anschleifen. Ich hoffe du verstehst was ich meine...  :woist:

Aber wie gesagt, dass wäre die Bradhower-Variante, wenn man keine Lust hat einen kompletten Kiel neu zu machen oder neu zu kaufen... ;)

Gruß Marcel
Aktuelle Bauprojekte:
Papegojan 1624
Die HMS Free Spirit (Eigenentwicklung) :D - HMS Victory, HMS Ontario (1780), Schoner Hannah (1767)


Trakan

  • Gast
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #11 am: 03. Februar 2011, 12:09:41 »
Moin Iceman

Ich kann mich da nur anschließen, das Du das neu machen solltest
Ich würde auch das Modell soweit zurück bauen und mir die Teile neu holen.
Nach Erhalt der Ersatzteile würde ich dann sicher das Angebot von hwe annehmen und mich mit ihm in Verbindung setzen.

hwe

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2210
  • I'm sailing...
    • www.ModellbauKunst.de
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #12 am: 03. Februar 2011, 21:18:27 »
Hallo Marcel,

Hallo Herbert,

Zitat
Hallo Marcel, *dieser* Achtersteven ist definitiv hinüber! - Da wurde nach dem Prinzip "viel hilft viel" geschliffen, was geht. - Einmal weil die Erfahrung fehlte und einmal, weil viel zu grobes Sandpapier verwendet wurde. - Da rutscht man dann ganz schnell in Bereiche, wo man eigentlich nicht hin möchte...

ich meinte nicht diesen Achtersteven, der da ein wenig verkümmert ist - sondern den, der noch irgendwann ab Ausgabe 40+ beiliegt und an den obigen Kiel angeleimt wird, so dass der ebenmäßige Abschluss gegeben ist.
Okay. - Du meintest den richtigen Achtersteven und ich das Totholz. - Schon OK...
Zitat
Zitat
Nunja. - Das mit der zusätzlichen Beplankung wäre vielleicht eine Möglichkeit. - Jedoch müsste er zuvor am besten eine gleichmäßige Grundlage schaffen und das geht nur, indem er noch weiter wegschleift. - Da ist dann wirklich bald garnichts mehr übrig!

dem habe ich nichts hinzuzufügen ;)
Nichtmal Holzspachtel?  :7:  :7: :7:
Zitat
Alternativ - und das wäre die Bradhower Variante - das Kielstück bis zu den Spanten aussägen, sogar ein bisschen zwischen die Spanten hinein, anschließend ein kleines Brettchen nehmen und gemäß dem ursprünglichen bzw. ausgesägten Stück zuchneiden. Dieses dann einsetzen. an allen Anstoß/Schnittkanten kleine Drahtstifte setzen, den Kopf der Stifte abkneifen und das neue Stück Kiel dann einsetzen und dadurch, dass auch der Kiel zwischen den Spanten geht, kann man ihn dort mit kleinen Füllhölzern verstärken und stabilisieren. Später dann die Furnierplanken drüber und man sieht nicht mehr. Natürlich vorher noch das ganze entsprechend anschleifen. Ich hoffe du verstehst was ich meine...  :woist:

Aber wie gesagt, dass wäre die Bradhower-Variante, wenn man keine Lust hat einen kompletten Kiel neu zu machen oder neu zu kaufen... ;)
Exakt das Gleiche hatte ich eigentlich vor. Aber er hat sich ja bereits einen neuen Satz Teile bestellt.
-> Better Luck next try!
Zitat
Gruß Marcel


Ciao,

HWE

Iceman38

  • Gast
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #13 am: 13. März 2011, 11:11:44 »
Schönen guten Morgen,

ich wollte mich nun auch endlich noch mal Melden! Leider bin ich mit dem Rückbau meiner Victory noch nicht viel weiter gekommen, da ich immer noch auf Teile warte! Die neuen Teile kommen immer pünktlich! Aber die Teile die ich nun wieder brauche sind immer noch nicht da! :-(

Weiß zufällig jemand von euch wie ich die geklebten Teile z.b. die Spaten wieder ab bekomme! Sind alle mit Holzleim geklebt!

Hoffe mal sehr das ich bald wieder anfangen kann aufzubauen! Mit dem Rückbau wollte ich in den nächsten Tagen anfangen!!

Wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag!!

SantaFeFan

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 368
Re: Mein Baulog der HMS Victory
« Antwort #14 am: 13. März 2011, 12:18:29 »
Hallo ,
wenn die Teile mit wasserlöslichem Leim geklebt sind ,kannst Du die verklebten Stellen mit einem nassen Pinsel anfeuchten und warten bis der Kleber wieder weich ist ( öfters wässern....).
Hat bei meiner Bounty auch geklappt ( habe ein paar Planken gelöst die mir nicht gut gelungen waren....) .Deswegen verwende ich nur wasserlöslichen Leim ....es sei denn Du willst deine Victory mit in die Badewanne nehmen..... :D
schönen Gruss,Rudi
I am a SantaFe Fan
HMS Victory im Bau .....
Die Bounty ist geplant....
Santa Maria als Übungsobjekt....