Autor Thema:  3D-Druck - die bittere Wahrheit  (Gelesen 28895 mal)

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Bernd B.

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3D-Druck - die bittere Wahrheit
« am: 18. Mai 2013, 10:26:49 »
http://gizmodo.com/why-3d-printing-is-overhyped-i-should-know-i-do-it-fo-508176750

Endlich einmal ein Artikel, der ohne die grossen Versprechungen daherkommt und klarmacht, warum 3D-Druck die Brotbackmaschine der Zukunft ist (ich finde den Vergleich toll ... sollte noch jemand eine Brotbackmaschine brauchen, gegen Abholung hätte ich eine kostenlos abzugeben).

tengel

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #1 am: 18. Mai 2013, 15:39:59 »
Den Artikel hast Du schon komplett und vollständig gelesen?
3D Printing wird weiter wachsen schreibt der Verfasser, nur er ist spektisch was die 3D-Drucker im Consumer-Bereich angeht.
Da sieht er kein so großes Potential wie andere - was auch verständlich ist, 3D-Druck ist nunmal kein Ding was wie ein Word-Dokument aus dem Drucker kommt. Das am Ende des Tages in jedem Haushalt ein 3D-Drucker steht wie heute die 2D-Drucker kann keiner ernsthaft annehmen.
Und die Meinung, das man erst mal 3D-CAD lernen muss umd 3D zu drucken kann ich in der Art erweitern, das man eine Tonne Bücher und Tutorials lesen muss um mit den 2D-Programmen Adobe Illustrator oder Corel Draw zurecht zu kommen - und da kommt am Ende 'nur' ein gedrucktes Blatt Papier heraus.
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Alex

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #2 am: 18. Mai 2013, 16:26:13 »
Guter, nachvollziehbarer Bericht. Übrigens, unsere Brotbackmaschine läuft seit >5 Jahren mindestens einmal die Woche ;)

Alex
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Bernd B.

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #3 am: 18. Mai 2013, 17:36:10 »
Den Artikel hast Du schon komplett und vollständig gelesen?

Ja. mit Vergnügen ... und sogar verstanden, da sehr gut und nachvollziehbar geschrieben.

3D Printing wird weiter wachsen schreibt der Verfasser, nur er ist spektisch was die 3D-Drucker im Consumer-Bereich angeht.

Natürlich wird Rapid Prototyping weiter wachsen, bezweifelt neimand, hier geht es aber um den Endverbraucher.

Der Consumer-Bereich ist nämlich exakt das, was hier an dieser Stelle (im Forum, auch im Artikel) interessant ist - und wo der 3D-Printer immer wie die Rückkehr Christi auf Erden gehandelt wird. Und wo bezahlbare Drucker quasi schon in der Warteschleife sausen, die aber eben keine letztlich befriedigenden Ergebnisse bringen werden, weil ...

Auch macht er recht deutlich, dass der 3D-Printer für eine Serienfertigung kaum das Mittel der Wahl sein wird. Ein weiterer Aspekt, der in Modellbaukreisen immer gerne hochgespielt wird (Stichworte Aftermarket und Kleinserien zu Traumpreisen).

Und die Meinung, das man erst mal 3D-CAD lernen muss umd 3D zu drucken kann ich in der Art erweitern, das man eine Tonne Bücher und Tutorials lesen muss um mit den 2D-Programmen Adobe Illustrator oder Corel Draw zurecht zu kommen ...

Genau das sagt er auch in dem Artikel (er nimmt nur das Beispiel Photoshop, was ja noch simpler ist) - hast Du den auch komplett und vollständig gelesen? :winken:

Universalniet

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #4 am: 18. Mai 2013, 19:04:14 »
Vollkommen richtiger Artikel aber auch keine wirklich Offenbarung ...
Wenn ich Teile lasersintern lasse kommen da selbst für sehr kleine Teile astronomische Preise zustande. Um die dann noch in wirklich hochbelasteten Umgebungen laufen zu lassen benötigt man ebenso teure Wärme und Druckbehandlungen. Das lohnt sich nur für sehr komplexe und teure Teile.

Im Modellbau ist das ähnlich. Es lohnt sich eher für den Entwickler neuer Formen (ich weiß das das so gemacht wird, da ich selber solche Teile in der Hand hatte). Und ja, man muss die Tools beherrschen.

Der Hype ist heutzutage eher, dass man Teile aus einer Bibliothek herunterlädt und bei sich ausdruckt. Das geht für viele auch interessante Plastikteile. Schaut Euch doch mal bei Euch um, wieviel aus Plastik ist.
Als nächstes wäre es denkbar, dass man Teile 3D scannt und dupliziert ...

Ich denke die Technologie bleibt interessant. Wer den heiligen Gral für was auch immer sucht, wird sich auch hier gedulden müssen ...  :D

tengel

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #5 am: 18. Mai 2013, 20:13:28 »
@Bernd B.
Dein Thread-Eröffnungsbeitrag lässt darauf schliessen, das die ganze 3D-Druckerei so enden wird wie die Brotbackmaschine - das steht so nicht in dem von Dir verlinkten Beitrag.
Für mich hat das Ganze ein gewisses 'Geschmäckle', wenn einer der eine 3D-Druckerei gegründet hat, den Consumer-Bereich als nicht brauchbar abstempelt - der hat wohl IMHO mehr Angst um seine Investitionen und schreibt deshalb so einen Beitrag.

Ich bin dankbar für die Möglichkeit, den 3D-Druck zu nutzen, sei es bei einem Dienstleister oder später auch als Consumer-Drucker.
Mein APC-Modell am Computer zu desginen und am Ende als fertiges Modell auf dem Basteltisch stehen zu haben, das hat schon was.
Das nächste 3D-Projekt ist schon am Entstehen: ich designe die Innereien des F2005 von Revell, den ich vor Jahren offen gebaut habe, - mir aber etwas die Lust am Scratch-Bauen vergangen ist.

Und was Toleranzen sind, dazu muss ich nicht erst ein CAD-Programm lernen, das habe ich schon während meiner Lehre in der 'klassischen' Metallverabeitung gelernt.

Das z.Z. um den 3D-Druck ein Hype gemacht wird ist eigentlich bei jeder neuen Technologie der Fall - und zur Zeit versuchen alle die schnelle Mark zu machen im Consumer-Bereich mit Druckern die nie und nimmer an die teuerern Industrie-Drucker herankommen.

3D-Druck wird nicht nur im Rapid-Prototyping wachsen - es gibt schon weit interessanter Beispiele: Zahnersatz aus dem 3D-Drucker.
Wer behauptet - am Ende des Weges kommt alles nur noch aus dem 3D-Drucker - die 'klassische' Fertigung wird damit ersetzt - der verkennt wirklich die Möglichkeiten  des 3D-Druckes.

Und wer sagt den das der Autor den Stein der Weisen hat: So sagte noch 1977 Ken Olson, Präsident und Gründer von DEC: „Es gibt keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben wollte.“
« Letzte Änderung: 18. Mai 2013, 20:19:35 von tengel »
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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #6 am: 18. Mai 2013, 20:31:43 »
'n Abend:

@Bernd B.
Dein Thread-Eröffnungsbeitrag lässt darauf schliessen, das die ganze 3D-Druckerei so enden wird wie die Brotbackmaschine - das steht so nicht in dem von Dir verlinkten Beitrag.

Da steht schlicht und ergreifend:

A great analogy I once read was the comparison of 3D printers to the bread making machine. In the '90s, bread makers suddenly became affordable and everyone got one; they then went and spent $4-7 on all the ingredients to make bread. They followed the instructions and left the bread cooking overnight. In the morning they came down to the wonderful smell of freshly cooked bread; bread that they had created using a machine, some materials and some time. They smugly sat eating their bread thinking "this is the best loaf of bread ever". Two weeks later the bread machine is in the cupboard and they’ve gone back to buying their carbs from the shop. I’d say that 99 per cent of the population would rather go out and buy a loaf of bread for $1, rather than making one for $3, despite it being more rewarding.

Nun interpretier das mal so, dass es nicht so dasteht, als sei der 3D-Drucker die kommende Brotbackmaschine - grosser Hype, viel Investition, dann Ernüchterung und zurück ins Regal.

Über "Geschmäckle" und so weiter zu diskutieren, das ist eine Diskussion an der Realität vorbei - Nick Allen zeigt lediglich die derzeit noch bestehenden Grenzen auf und äussert Bedenken. und das ist durchaus wertvoll, denn die Gemeinde erwartet Wunder, bald, morgen ... dass Rapid Prototying ein gute Sache an sich ist, das wird nirgends bezweifelt.

Und was Toleranzen sind, dazu muss ich nicht erst ein CAD-Programm lernen, das habe ich schon während meiner Lehre in der 'klassischen' Metallverabeitung gelernt.

Okay ... nur sind die Leute, die technikgläubig auf den selbst daheim zu druckenden ultimativen Bf 109 Bausatz warten nunmal in der Mehrzahl der Fälle keine gelernten Handwerker oder Techniker, sondern Hobbyisten.

3D-Druck wird nicht nur im Rapid-Prototyping wachsen - es gibt schon weit interessanter Beispiele: Zahnersatz aus dem 3D-Drucker.

Ich weiss nicht genau, worauf Du Dich da beziehst - nach kurzem Google-Durchlauf fand ich http://www.konstruktionswerk.de/konstruktionswerk-blog/entry/3d-drucker-im-medizinischen-bereich-implantieren-unblutig.html ... und da wird kein Zahnersatz per Drucker hergestellt. Was bei der Layertechnik auch m.M. etwas abenteuerlich sein dürfte.

tengel

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #7 am: 18. Mai 2013, 20:46:52 »
Der Autor schreibt auch:

The future for consumer 3D printing lies in the potential for people to create, invent and share ideas. Since starting this business I’ve helped hundreds of designers make their ideas come to life, and am proudly watching as they arrive in the marketplace. These products are now being mass produced and not 3D printed, so the quality is much higher.

3D printing will continue to grow in areas like the prototyping market, low-volume production runs (on very high-end machines), medical, aerospace — the list goes on. But as an everyday household object? I’m not convinced.

Was den nun - consumer 3D printing oder 3D-printing allgemein?!?!
Wenn ich nur einen Teil des Berichtes als die Quintessenz des ganzen Beitrages nehme kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Mit dem Zahnersatz hast Du recht - es ging um die Anpassung der Implantate.
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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #8 am: 18. Mai 2013, 21:30:08 »
Wir reden hier am Zielpublikum vorbei, denke ich; der "Consumer" hat irgendwelche unrealistische Erwartungen, die er irgendwo aufgeschnappt hat, und sich nie bewahrheiten werden. Der Hype wurde ja jetzt mit der Pistole aus dem 3D-Drucker etwas angeheizt. Das sind die User, die dann enttäuscht sein werden, wenn sie einen billigen 3D-Drucker aus China holen, über google ein paar Formen beschaffen, und am Schluss erfüllt es die Erwartungen nicht. Davor warnt der Autor.
Dass die Möglichkeiten des 3D-Druckens vor allem im professionellen Bereich gross sind, bezweifelt niemand. Aber da gehört viel Kapital und Knowhow dazu, das man sich zuerst erarbeiten muss. Und der Consumer hat das nicht, und wird später enttäuscht sein. Das erinnert mich an die "Häuslebauer-Software", die man für wenig Geld kaufen kann. Man installiert sie, zeichnet ein hübsches Haus damit, geht zum Handwerker und der sagt dann "nö, geht so nicht". Weil etwas Software keine mehrjährige, praktische Erfahrung ersetzen kann.

Den Bericht habe ich schon in der Richtung interpretiert, dass es um die "Heimdrucker" geht, die meinen, mit wenig Geld und ohne Erfahrung alles machen zu können.

Alex
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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #9 am: 19. Mai 2013, 10:25:25 »
Den Bericht habe ich schon in der Richtung interpretiert, dass es um die "Heimdrucker" geht, die meinen, mit wenig Geld und ohne Erfahrung alles machen zu können.

Genau so habe ich den Artikel auch verstanden und genau der Punkt ist es auch, der die Brotbackmaschine ins Spiel bringt ... oder die Architektensoftware oder was auch immer.

echo

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #10 am: 19. Mai 2013, 14:24:05 »
Auch macht er recht deutlich, dass der 3D-Printer für eine Serienfertigung kaum das Mittel der Wahl sein wird. Ein weiterer Aspekt, der in Modellbaukreisen immer gerne hochgespielt wird (Stichworte Aftermarket und Kleinserien zu Traumpreisen).

Und was sagst Du dann z.B. zu LiveResin....Besser geht wohl nicht mehr und der Preis ist Hammer!!!!!!!!!!!!

Iceman86

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #11 am: 19. Mai 2013, 15:18:47 »
Hallo,

ich finde es interessant was einige über den 3D-Druck denken.
Grundsätzlich muss man hier zwischen einigen verfahren unterscheiden bevor mal hier allgemein von 3D-Druck spricht.
Die Firma Festo setzt das selektive Lasersintern für die Fertigung von Serienteilen ein.
Dieses verfahren ermöglicht die Herstellung von Bauteilen aus PA, die durch normales spritzgießen nicht herstellbar sind.
Das verfahren lohnt sich auch bei Teilen, die nur in geringen Stückzahlen benötigt werden.
Das Verfahren gibt es auch mit Metallpulver und ist gerade für Temperierkerne in Spritzgießwerkzeugen sehr wichtig und auch in der Medizintechnik wird es häufig verwendet.

Nachteil für den Modellbau: Die Oberfläche ist sehr rau und körnig.

Dann kommen noch die Verfahren mit Photopolymeren.
Wie die Stereolithography und einige 3D-Drucker.
Diese Verfahren haben die höchste Auflösung.
Da aber die verwendeten Harze recht spröde sind, werden damit häufig Urmodelle für das Vakuumgießen (Silikonform), hergestellt.

Und es gibt noch viele weitere verfahren wie das FDM ( dies wird auch beim RepRap verwendet).

All diese Verfahren haben noch recht viel Potenzial und die Technik wird auch bezahlbarer.

Was die Zukunft für diese Technologien bringt wird sich zeigen.
Aber für einige Homeanwender sind die Geräte oder auch Dienstleister auch jetzt schon sehr interessant.

Gruß
Daniel

tengel

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #12 am: 19. Mai 2013, 16:56:15 »
Den Bericht habe ich schon in der Richtung interpretiert, dass es um die "Heimdrucker" geht, die meinen, mit wenig Geld und ohne Erfahrung alles machen zu können.

Genau so habe ich den Artikel auch verstanden und genau der Punkt ist es auch, der die Brotbackmaschine ins Spiel bringt ... oder die Architektensoftware oder was auch immer.

In  Deinem Eröffnungsbeitrag steht das der Artikel die 'bittere Wahrheit' über den 3D-Druck sagt - nicht dediziert der Consumer-3D-Drucker.
Auch der Autor des verlinkten Beitrages ist in der Wahl der Überschrift ungenau, genau sowas stösst mir meine nicht mehr vorhandene Galle auf - zum der Autor selber ein 3D-Dienstleister ist.
Best Regards
Torsten
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Bernd B.

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #13 am: 19. Mai 2013, 17:37:47 »
Dezidierte, ins Detail gehende Überschriften sind für langweilige Fachjournale ... :D ... wer natürlich nur die Überschrift liest oder auch den Text in seiner Gesamtheit nicht verstehen kann, der bekommt einen falschen Eindruck. Wir streiten hier aber um des Kaisers Bart. Wie Alex es richtig sagt - es geht um den Bereich "erschwingliche Drucker für den Endverbraucher", nicht um den Profibereich.

prophecy

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Re: 3D-Druck - die bittere Wahrheit
« Antwort #14 am: 20. Mai 2013, 13:16:07 »
Und was sagst Du dann z.B. zu LiveResin....Besser geht wohl nicht mehr und der Preis ist Hammer!!!!!!!!!!!!

Live Resin macht keinen 3D "Seriendruck". Ab und an sind auch mal kleine Gußhäute dran, so etwas würde es bei 3D-Druck nicht geben. Dort wird maximal der Prototyp als 3D-Druck gefertigt und dann eine normale Resingußform erstellt.
« Letzte Änderung: 20. Mai 2013, 13:48:34 von Wolf »