Autor Thema:  Kartonmod."TS-Bremen"M:1:200als Standfunktionsmodell,Schreiber-Bogen 688  (Gelesen 12353 mal)

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Modellhans

  • MB Junior
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  • Karton-Schiffsmodelle als Funktionsstandmodelle
Hallo Kartonmodellbaufreunde!
Nach ca.30 Jahren Unterbrechung im praktischen Kartonschiffsmodellbau habe ich mich jetzt allerdings als Rentner entschlossen,mit der gleichen Freude wie früher  wieder einzusteigen.
Ausgesucht habe ich das Modell des "TS-Bremen"vom Schreiber-Bogen-Verlag Maßstab 1:200 Nr.688.und möchte es als Standfunktionsmodell versuchen zu bauen,da ich aus bestimmten Gründen nicht mehr an einen Modellteich kann.Mir ist klar,daß es für den Wiedereinstieg vielleicht etwas zu hoch gegriffen ist,aber ich möchte mich der Herausforderung stellen.Theoretisch hatte ich weiter über Literatur u.ä.Kontakt zum Schiffsmodellbau.
Zur Zeit bin ich in den Vorbereitungen zum Bau(Bauplanstudium,Baugruppeneinteilung,Literaturbeschaffung-Sonderfunktionen usw)
Als vorläufige Funktionen sind vorgesehen:Beleuchtung,4-Schraubenantrieb,Ruderanlage,Sounds mal sehen was die Maße noch erlauben.Modellmaße:Länge:106 cm,
Breite:17 cm,Höhe:29cm.Die Ansteuerung der Funktionen soll extern von einem Steuerpult,also ohne Fernsteuerung,erfolgen.
Wer von den erfahrenen Modellbauern könnte mir Hinweise über Schaltpläne,Bauelemente u.ä.über diese schon etwas veraltete Bauweise mit Relais Potis.alte Fahtregler usw.geben.Schalpläne kann ich lesen.
Für entsprechende Hiweise bin ich im voraus dankbar.Über weitere Fortschritte zu meinem Vorhaben werde ich berichten.Mit f. G.  Modellhans

Bin auch über E-Mail zuerreichen.





« Letzte Änderung: 05. Mai 2014, 13:09:22 von Modellhans »
Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.

Modellhans

  • MB Junior
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  • Karton-Schiffsmodelle als Funktionsstandmodelle
Nach einer zwangsläufigen Unterbrechung möchte ich nun mit der Arbeit an meinem Modell beginnen.Habe die Zeit jedoch nicht ohne Modellbau verbracht,sondern mich theoretisch über den Funktionsmodellbau mit zahlreicher Literatur insbes.vom Vth vertraut gemacht.Zunächst werde ich das Spantengerüst für Unter-u.Oberwasserschiff erstellen,welches erst einmal provisorisch zusammengeheftet wird,um dann die Komponenten für Antrieb (Getiebemotoren,Stevenrohre mit Wellen,Schrauben )und Ruderanlage in ihren Abmessungen festzulegen.Da die Ansteuerung der Zusatzfunktionen nicht über eine Fernsteuerung sodern über ein externes Schaltpult erfolgen soll bin ich noch immer auf der Suche nach altherkömmlichen Schaltungen für die Drehzahlregelung der Motoren,Anschaltung von Sound`s und anderen eventuell noch vorzusehenden Fuktionen.Bin zurzeit im Conrad-Katalog auf Suche.
Heute werde ich erst eimal die in Frage kommenden Bauelemente auf den im Schreiberbogen mitgelieferten Karton kleben und mit "Omas"Kuchenbrett zum trocknen beschweren.Alles weitere später.
Bis zum nächsten mal alles gute an alle  Modellhans
« Letzte Änderung: 05. Mai 2014, 13:08:45 von Modellhans »
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fdrake123

  • MB Routinier
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Hallo Modellhans,

zur Motorregelung würden sich denke ich Servo-Elektroniken oder normale günstige Fahrtregler eignen, angesteuert durch handelsübliche Servotester. Gleiches gilt für die Ruderansteuerung mit einem Billigservo (beides muss ja keine Kraft aufbringen, deswegen sollten wohl die preiswertesten Komponenten und kleine Motoren ausreichen). Die restlichen Anwendungen (Beleuchtung, Radare, Sound) sind denke ich am sinnvollsten mit normalen Schaltern und Tastern im Bedienpult zu schalten. Platz sollte genig im Modell sein.
Natürlich wäre auch eine Lösung mit Micro-Controler und geschreibenem Progamm denkbar, aber hier etwas zu aufwendig.

Viele Grüße

Frank

Modellhans

  • MB Junior
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  • Karton-Schiffsmodelle als Funktionsstandmodelle
Hallo Frank,
Vielen Dank für deine Antwort mit den Vorschlägen.Werde diese in meinen Elekto-Blockschaltplan,aus dem dann der Elektroschaltplan (Sromlaufplan)und in der Folge der Verdrahtungsplan entsteht einarbeiten.Glaube die Schaltelemente schon in entsprechenden Katalogen gesehen zu haben.Am günstigsten ist dein Vorschlag mit Micro-Controler und Programm.Dazu müßte ich total umlernen,auch das Löten würde zum Problem werden.Deshalb möchte ich bei der alten Technik bleiben,wie ich sie noch gelernt habe.Das soll kein Vorwurf an dich sein.Mit der Steuerung beschäftige ich mich in den Baupausen.
Werde über den Fortgang weiter berichten.
Nochmals Danke und mit freundlichen Grüßen
Hans
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fdrake123

  • MB Routinier
  • Beiträge: 85
Hallo Hans,

da werde ich genau zuschauen, hatte den Bogen auch vor 25 Jahren in der Mache.

Das mit dem Micro-Controller ist sicherlich elegant, wenn mans denn programmiern kann. Leider gehöre ich nicht zu diesen Wissenden. Ich hatte vor ca. 15 Jahren mal ne Elektroniker-Ausbildung- die Programme gehörten auch bei mir nicht dazu.
Aber auch finanziell und technisch dürften ca. 3 Servotester und ein paar Schalterchen erheblich günstiger sein.

Was genau hast Du vor, die Schraubenwellen nur gemeinsam vorwärts/rückwärts oder einzeln und proportional umsteuerbar?

Was Schaltpläne angeht, hat wohl mikromodell.de unter Tipps einiges interessantes zu bieten. Habe aber noch nicht geschaut, ob z.B. über Conrad die Fahrtregler-ICs so einfach erhältlich sind.

Ich wünsche gutes Gelingen.

Grüße Frank

Modellhans

  • MB Junior
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  • Karton-Schiffsmodelle als Funktionsstandmodelle
Hallo Frank,
Wußte gar nicht, daß es den Bogen schon so lange gibt.Habe ihn ausgewählt weil das Schiff mir gefällt und mit Unterwasserschiff für ein Funktionsstandmodell geeignet ist.Bezüglich der Schraubenwellen möchte ich sie einzeln und proportional ansteuern.In der Literatur (muß erst mal sehen wo?) habe ich mal gelesen,daß bei einem bestimmten max.(über Mikroendschalter einstellbar)Ruderausschlag eine Seite des Antriebes ausgeschaltet werden kann,um die Manöverierbarkeit des Schiffes zu erhöhen.In meinem Fall eine kleine Spielerei,aber warum nicht.Im Schaltpult ist Platz genug um das über Relais zu realisieren.Das muß ich mir aber noch einmal überlegen.Die Drehzahl der Schrauben möchte ich beim Standmodell der des Originals anpassen .Mal sehen ob ich im Internet unter Technischen Angaben etwas finde.
Nach Schaltplänen sehe ich mal unter der von dir vorgeschlagenen Adresse nach.So für heute möchte ich Schluß machen bevor ich weiter ins schwelgen komme und
etwas erfinde was so einem Schiff gar nicht eigen ist.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Hans
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fdrake123

  • MB Routinier
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Hallo Hans,

dann bräuchtest Du für jede Schraube eine eigene Steuerung, das sollte im Rumpf locker untergebracht werden können (bei entsprechender Baugröße natürlich).
Das sich eine Antriebsseite bei einem bestimmten Ruderausschlag abschaltet, ist ein kleiner Schalter mit einfacher mechanischer Ansteuerung am Ruderhorn oder Servo im Stromkreis der entsprechendn Seite, auch das sollte recht einfach innerhalb des Rumpfes realisierbar sein, ist ein recht netter Effekt.
Auch die Akustik-Platinen sollten im Rumpf mit entsprechendem Lautsprecher Platz finden. Lediglich die Steuerelemente und die zugehörigen Leitungen müssten dann im Bedienpult verbaut werden. Das Pult wiederum würde ich direkt in den Schiffsständer integrieren.

Viele Grüße

Frank
« Letzte Änderung: 04. Mai 2014, 09:11:56 von fdrake123 »

Modellhans

  • MB Junior
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  • Karton-Schiffsmodelle als Funktionsstandmodelle
Hallo Frank,
Danke für deine Mitteilung.Den guten Vorschlag,das Pult in den Schiffsständer zu integrieren hatte ich noch gar nicht in Augenschein genommen.Werde das nach Festlegung aller Sonderfunktionen mit dem Platzbedarf überprüfen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans
« Letzte Änderung: 05. Mai 2014, 13:11:27 von Modellhans »
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Modellhans

  • MB Junior
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  • Karton-Schiffsmodelle als Funktionsstandmodelle
Hallo Modellbaufreunde
Nach dem lesen vieler Beiträge im Forum habe ich gemerkt (als Neuling),daß das Original des Modells noch gar nicht vorgestellt wurde.Gehört eigentlich an den Anfang.Ich möchte es jetzt nachholen.Der Text wird wörtlich dem Vorwort zur Bauanleitung im Schreiber-Bogen entnommen.
"Das Vierschrauben-Turbinenschiff "Bremen"wurde als fünftes Passagierschiff der Reederei "Norddeutscher Lloyd" auf diesen Namen getauft und trat seine Jungfernfahrt im Juli 1959 an.Die Reederei hatte den 1938 gebauten ,früheren französischen Truppentansporter "Pasteur" aufgekauft und völlig umgebaut.Trotz der Konkurrenz durch den Luftverkehr wagte es die Reederei,ein großes Schiff in Betrieb zu nehmen.Für den kompletten Neubau fehlte jedoch das Geld.Der Ankauf und Umbau der"Pasteur" war mit etwa 100 Millionen DM ungefähr halb so teuer wie ein Neubau.Um aus dem ehemaligen Trppentansporter ein modernes Passagierschiff zu machen,waren erhebliche Umbaumaßnahmen notwendig.Nach der Modernisierung der technischen Ausstaurch ttung wurden die vier schon vorhandenen Schrauben durch vier Turbinen und drei Generatoren angetrieben.Dadurch erreichte das Schiff nun 60.000 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 26 Knoten.Zwei Stabilisatoren sollten eine ruhige Fahrt auf hoher See ermöglichen.Den früheren Dampfschornstein ersetzte ein ovaler Auspuffschacht.Anstatt der bisherigen Verladekräne und Masten waren unauffällige Ladebäume und Antennen montiert.Oberhalb der Kommandobrücke stand ein neuer Signalmast.Die Kommandobrücke befand sich 20m über dem Wasser.Das gesamte Schiff war über 50m hoch und ragte über der Wasserfläche 40m in die Höhe.Die Umbaumaßnahmen sollten auch die elegante Silhouette des Passagierschiffes betonen.
Die TS-Bremen war damals das größte und modernste deutsche Passagierschiff.Der 212 m lange und 27,5 m breite Koloss konnte etwa 1150 Passagiere und 544 Besatzungsmitglieder aufnehmen.In zehn Küchen und einer Krankenstation mit Operationssaal wurden die Passagiere versorgt.Masseure,Frisöre,eine Bar,ein Schwimmbad,eine Sauna,ein Kindergarten,eine Bibliothek,ein Kino und eine ganze Ladenstraße vervollständigten die schwimmende Stadt.Fünf Decks waren übereinander angelegt wie bei einem Terassenhaus und boten viel Platz im Freien.Wer zu Fuß über alle Decks lief,konnte dabei fünf bis zehn Kilometer zurücklegen.
Aufgrund hoher Verluste durch die stärker werdende Konkurrenz des Luftverkehrs verlagerte sich die Schifffahrt ab 1965 immer mehr auf Kreuzfahrten.Nach 175 Atlantiküberquerungen und 117 Kreuzfahrten verkaufte die Norddeutsche Lloyd die TS-Bremen im Januar 1972 an die griechische Reederei Chandris.Dort war das Schiff nur zwei Jahre im Einsatz.Dann wurde es 1977 nach Saudi-Arabien verkauft und als Hotelschiff in Dschiddah genutzt.1980 sollte es zum Abwracken nach Hongkong geschleppt werden.Es versank jedoch auf dem Weg dorthin und liegt seitdem auf dem Grund des indischen Ozeans.
Ich hoffe mit diesen Erläuterungen etwas gedient zu haben.Beim nächsten mal mehr über den Baufortschritt.
Viele Grüße an alle     Hans   
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mause

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Dann viel Spass beim bauen.

<°JMJ-

nagelfahri

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wann geht das nun endlich los ich will Bilder sehen ich will ich will ich willl
ich werde nicht jünger  :D
vorsicht RC Pirat

Modellhans

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Hallo,
Bilder kommen,wenn ich die entsprechende Fotoausrüstung gekauft habe.Kann finanziell nicht alles mit einem mal kaufen.(Technik,Material etc.)Solange muß es noch ohne Bilder in Textform gehen.Ist ja noch kein Baubericht,sondern ein herantasten an die entsprechende Technik mit Hilfe des Forums.
Viele Grüße  Hans
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Modellhans

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Hallo,
Betr. Zitat:"Ich will,ich will,ich will...."
Ich" möchte" hört sich doch besser an.
Viele Grüße
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nagelfahri

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Sorry ich möchte gerne deine erfolge sehen

ist das besser? :D
vorsicht RC Pirat

Verwirrt

  • MB Junior
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Re: Kartonmod."TS-Bremen"M:1:200als Standfunktionsmodell,Schreiber-Bogen 688
« Antwort #14 am: 20. September 2014, 15:47:35 »
Wußte gar nicht, daß es den Bogen schon so lange gibt.Habe ihn ausgewählt weil das Schiff mir gefällt

Hans,

tolles Schiff. Auch ich hatte die Bogen 'mal, das muß zwischen 1964 und 1966 gewesen sein. Bei mir war der Anlaß, daß ich als Knäblein 1964 auf der Bremen von New York nach Bremerhafen gefahren bin (die Hinreise ein halbes Jahr davor erfolgte per Boeing 707, auch aufregend). Das Schiff war beeindruckend, den Geruch habe ich heute noch in der Nase.

Viel Erfolg

(ebenfalls) Hans