Autor Thema:  Kartonmod."TS-Bremen"M:1:200als Standfunktionsmodell,Schreiber-Bogen 688  (Gelesen 12558 mal)

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Modellhans

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Re: Kartonmod."TS-Bremen"M:1:200als Standfunktionsmodell,Schreiber-Bogen 688
« Antwort #15 am: 09. Oktober 2014, 04:54:26 »
Hallo Modellbaufreunde
Ich möchte mich heute wieder einmal zu meinem Vorhaben melden.
Leider mußte ich aus privaten Gründen mein Projekt für längere Zeit unterbrechen. Dis soll aber nicht bedeuten,daß ich es aufgegeben habe.
Während der zwangsläufig baufreien Zeit habe ich mich nochmals intensiv theoretisch über entsprechende Modellbauliteratur mit dem Funktionsschiffsmodellbau beschäftigt.
Dabei bin ich als Wiedereinsteiger und damit als Fast-Neuanfänger nochmals zu der Erkenntnis gekommen, daß mein Vorhaben vollkommen neu geplant werden muß.
Ich kann praktisch nicht strikt nach Bauanleitung bauen.
Wird wohl einige Zeit in Anspruch nehmen, da ich aus o.g. Gründen auch nicht kontinuierlich daran arbeiten kann.
Da das Modell aus Stabilitätsgründen nicht nur aus Karton entstehen wird, muß auch erst ein bestimmtes Materiallager beshafft und angelegt werden.
Außerdem muß ich z.B. das Spantengerüst, welches mit Karton  verstärkt ist, neu erstellen, da das bereits angefertigte durch Probebauten derart deformiert ist und einem Neubau nicht mehr Stand hält.
Ich habe aus Unerfahrenheit vergessen davon Kopien anzufertigen.Der "Aue-Verlag war nach Anfrage so freundlich mir einen neuen Spantensatz zuzuschicken, welcher nach fertiger Planung neu ausgeschnitten werden muß und dann zum Einsatz kommt. Von den anderen Teilen habe ich mir inzwischen Kopien angefertigt.
Auch eine Fotoausrüstung habe ich inzwischen,mit der ich mich auch noch vertraut machen muß,da auch auf  diesem Gebiet keine Vorkenntnisse vorhanden sind.
Ich hoffe, daß ich im Laufe der Zeit alles packe, um den Bericht fortsetzen zu können.
Aufgeben möchte ich vorerst nicht.
Ich bitte daher um Verständnis für den etwas zaghaften Bauablauf.
Wenn es so weit ist, melde ich mich wieder.
Bis dahin mit freundlichen Grüßen
Hans
Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.

Sachse 3

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Re: Kartonmod."TS-Bremen"M:1:200als Standfunktionsmodell,Schreiber-Bogen 688
« Antwort #16 am: 23. Februar 2016, 18:24:10 »
Hallo,
wie geht es eigentlich der Bremen?

Gruß
Michel
Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

Im Bau: Langzeitprojekt Hafenstadt 1:250, Dampfer "Schwan" 1:250, Kirche Wang 1:150
I.WK-GB: Heizölfahrzeug Baltrum 1:250
Vorläufig stillgelegte Projekte:"SMS Markgraf", "Suworow"

Modellhans

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Hallo Michel

Danke der Nachfrage.
Wenn man meinen Artikel, was ich mit dem Kartonmodellbogen alles vor hatte, liest, kann ich die Anfrage verstehen.
Leider bin ich zur Zeit aus persönlichen Gründen immer noch nicht so weit, meine Pläne um zu setzen.
Ich möchte ja so gern, aber es geht noch nicht. Habe aber immer noch die Hoffnung auf Wiederaufnahme.

So bleibt mir nur eine Genugtuung, das aufmerksame Lesen eurer Bauberichte hier im Forum und das in Gedanken
mit bauen.

Viele Grüße
Hans
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Sachse 3

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Hallo,
immer mit der Ruhe. Es gibt eben Projekte da geht es nur langsam voran.

Gruß
Michel
Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

Im Bau: Langzeitprojekt Hafenstadt 1:250, Dampfer "Schwan" 1:250, Kirche Wang 1:150
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pucki

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Am günstigsten ist dein Vorschlag mit Micro-Controler und Programm.Dazu müßte ich total umlernen,auch das Löten würde zum Problem werden.

Die Zeiten wo man noch lötet und Platinen macht sind (fast) vorbei. Du kannst zwar hinterher vielleicht mal eine Platine entwickeln aber das ist eigentlich meiner Meinung nach nicht erforderlich.

Heute wird alles mit sogenannten "Breadboard" (Auch Steckboards genannt) gemacht.

Das einzige was man da vielleicht mal löten muss, ist ein Steckerchen an ein Kabel eines externen Gerät.  Einfach Stecker-Steckel-Kabel fürs Board durchschneiden, ab isolieren, Schrumpfschlauch drüber , dann den Kabel des Gerätes daran löten und das ganze über eine Kerze halten damit der Schrumpfschlauch die Lötstelle isoliert und schützt.  Oder mal ein Kabel der am Gerät dran ist verlängern damit er passt. 

Mehr habe ich bei Mikro-Controllern-Schaltungen noch NIE gelötet.


Ich Empfehle dir mal nach den Zauberword "Arduino" zu googeln. Das Teilchen selbst kostet ab 6 Euro Aufwärts ich empfehle dir aber ein etwas teures Board zu nehmen mit fertigen eingelöteten Pins dann ist löten nicht wirklich erforderlich

(Es gibt fertige Startkits mit Platinen/ Board/Steckerkabel und mit Sensoren ohne Ende für ca. 30-40 Euro (such mal bei ebay da hab ich meins her ;) ). Hab ich mir selbst gekauft, und es bis heute nicht bereut.

Die Programmierung ist relativ einfach. Und das bisschen Grundkenntnisse schnell gelernt. Einsteigerkurse gibt es im Internet in Deutsch für lau mit sehr guten Beispielen. Durch die Steckboards kann man seine Schaltungen auch wieder abbauen. Es gibt sogar eine Simulationssoftware für die Boards. Hier mal den Wiki-Artikel dazu. https://de.wikipedia.org/wiki/Fritzing

Du schreibst es soll ein Standmodell werden. Also kann man die ganze Technik problemlos in einen Sockel (Diorama-Sockel) verstecken. Funksteuerung (etwas aufwendiger) ist Kostengünstig möglich. (Via Wlan/ Bluetooth).

Der Riesenvorteil den ich sehe ist, das die Kosten sich in Grenzen halten. 

Um die Kosten noch mehr zu senken, empfehle ich dir mal auch die Mitwettbewerber (Pollin/Reichelt/Völkner) abzusuchen. Da spart man auch schon eine ganze Menge.  Alternativ gesehen (PAYPAL ERFORDERLICH ich würde niemals meine Daten nach Asien schicken) ist die Elektronik-Abt. von Ebay (sehr viel direkt aus Asien) ein genialer Schnäppchenmarkt  der mir schon ein Vermögen gespart hat. Der Nachteil ist : Die Sachen brauchen meist ihre 4-6 Wochen wenn der Versand kostenlos ist.

Gruß

   Pucki
Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

Modellhans

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Hallo Pucki

Zunächst möchte ich mich für meine späte Reaktion zu deinem Beitrag auf meine Fragen entschuldigen.
Es ging wirklich nicht eher.
Vielen Dank für deine auch für mich verständlichen Erläuterungen zu meinen Fragen.
Werde mich doch, ermuntert durch deinen Beitrag, etwas intensiver theoretisch damit befassen.
Auf Grund persönlicher Gründe ist ein praktischer Modellbau zur Zeit immer noch nicht möglich,
aber ich gebe die Hoffnung dazu immer noch nicht auf.
Auf dem "Papier sin schon einige Vorstellungen festgehalten, allerdings in "althergebrachter" Steuerung.
Hast mich durch deinen Beitrag ermuntert, mal etwas neues zu probieren.
Danke.

Viele Grüße
Hans
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fdrake123

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Hallo Pucki,
dieser Ardunio benutzt sowas wie einfaches Basic als Programmiersprache, oder ist diese gar noch leichter verständlich und erlernbar?
Sind damit einfach zu programmierende Drehzahlsteuerungen realisierbar, und kann man damit auch größere Ströme (ca. 200 bis 500mA) ohne Treiberstufen schalten?
Bin sehr gespannt, denn dann wären diese kleinen Computer auch für mich interessant.

Viele Grüße

Frank
« Letzte Änderung: 12. Juni 2016, 20:29:26 von fdrake123 »

pucki

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dieser Ardunio benutzt sowas wie einfaches Basic als Programmiersprache, oder ist diese gar noch leichter verständlich und erlernbar?
Naja im Prinzip schon, jedoch Syntax mäßig ehe C, ist aber genau so einfach zu erlernen. Du darfst nicht vergessen, das der Speicher in den Arduino-Chip begrenzt ist. Was das Programmieren angeht. Du musst lernen was ein Programmablauf ist, was eine Variable, und wie Schleifen gehen und logisch if-then-else Abfragen. Dazu noch den Umgang mit Sub-Routinen. Wenn du das gelernt hast, ist der Rest nur noch so nebenbei. Wichtig ist nur, das man pervers logisch denken kann, sonst lernt man es nie. ;)  Und glaube mir das ist einfach zu lernen.

Dazu der wichtigste Spruch bei meine Schulungen. Der Computer ist dumm wie ein Kieselstein aber dafür sauschnell. Man muss ihn jeden Schritt mühsam erklären, aber er kann sie sich merken, und wiederholen, aber er kann keine Schritte selbst erlernen.

Wer Basic kann, kann jede andere Programmiersprache im Prinzip auch.  Es ist genau das selbe wie ein (Programmier) Sprache schreiben zu können. Der Rest sind dann nur noch Fremdsprachen deren Syntax (Rechtschreibung) man lernen muss.

Der große Vorteil beim Arduino ist, das man seine Codes nicht aufblähen kann, wie bei einen PC, da kaum Speicher im Chip vorhanden ist. Und "Anzeige(Grafik)" mit ein Arduino zu coden, relativ aufwendig ist.

Dir wird sehr viel durch den INCLUDE Befehl geholfen. Für viele "Teile" gibt es Bibliotheken. Du bindest die Bibliothek mit den INCLUDE Befehl einfach ein, und schon kannst du das Teil mit seine Befehlssatz ansprechen.

Sind damit einfach zu programmierende Drehzahlsteuerungen realisierbar, und kann man damit auch größere Ströme (ca. 200 bis 500mA) ohne Treiberstufen schalten?

Die Frage ist, an welche Motoren du denkst. Das Shield muss mit den Motor zusammenarbeiten können.

Ich mache es mir mal einfach und verweise mal auf diesen Link http://www.kammerath.net/motorsteuerung-mit-arduino.html
In den Link siehst du auch den Programmcode. Er besteht aus nur wenigen Zeilen für die Steuerung.
Der Arduino selbst, ist Leistungsmäßig bedingt durch den USB-Port der nur 500 mA liefert etwas schwach auf der Brust. Man kann das aber Problemlos mit den Motorsteuerungschip L293 ausgleichen.  In den Link ist die Steuerung sehr gut beschrieben. Und es ist ein Link zum Datenblatt des L293 drin. Lesen und verstehen ;)

Es gibt aber zu den Thema jede Menge Beschreibungen im Netz.

Es gibt auch fertige "Shield" genannte Platinen die man einfach auf den Arduino aufsteckt, und an die Motoren anklemmt. Günstige Motoren mit L293 Steuerplatine-Chip gibt es ab 8 Euro bei Ebay. Ein Shield welches so Motoren steuert, und dir die Sache einfacher macht, kostet fertig ca. 5 Euro z.B. https://www.amazon.de/dp/B00EYT1CBE/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_jOBxxb3FRTNA8

Wichtig ist bei der ganzen Sache nur eins. Erst denken, dann handeln. Was bedeutet das man grade in der Elektronik seine Komponenten auf einander abstimmen sollte BEVOR man sie kauft.

Gruß

  Pucki
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fdrake123

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Hallo Pucki,

programmieren war nie mein Hobby und gelernt habe ich nur Grundlagen in der Schule...
Von meinen CNC-Maschinen-Programmen weiß ich noch wie ein falsches Vorzeichen alles unbrauchbar machen kann und dieses kleine Detail dann recht schwer zu finden war...

Deswegen finde ich einen Baustein (z.B. Fahrtregler) oder eine zu berechnende Transistorschaltung, an denen  ich direkt Spannungen messen kann eher für mich vorstell- und händelbar.

Dass so ein Baustein nicht unmöglich zu programmieren ist, ist mir schon klar. Aber ob ich noch den Elan finde, mich wochenlang ohne Unterstützung in so eine Sprache einzuarbeiten ist derzeit eher unwahrscheinlich. Wenn doch, hast Du mir gute Ansätze geliefert.

Wenn ich so ein Projekt wie so ein Schiff in Angriff nehmen würde, wären für mich daher eher analoge Schaltungen und klar spezialisierte Module oder analoge Schalter weiterhin die erste Wahl.

Zu den Treiberstufen:
deren Ausgangsleistung ist ja bekannt und diese kann ich wenn nötig über einfache Transistorschaltungen verstärken lassen.
 
Danke für die ausführliche und einfach verständliche Einführung!

Grüße Frank

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