Autor Thema: Funktionsmodellbau Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24  (Gelesen 8487 mal)

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Funktionsmodellbau Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #30 am: 08. Juni 2014, 09:03:00 »
Vorm (probeweisen) Einbau der Mechanik werden die Aufhängepunkte verstärkt. Hier wird die Mechanik ja mal mit 4 Schrauben am Rumpfboden befestigt. Bei harten Landungen könnte das zu Spannungsrissen führen. Also wird über die markierten Anschraubpunkte innen eine kleine Platte aus PET-Material geklebt. Das verstärkt den Boden und macht gleichzeitig aus der Punktlast eine Flächenlast (die angreifende Kraft wird auf eine größere Fläche verteilt).

Das abnehmbare Rumpfteil muß ja irgendwie am Hauptrumpf befestigt werden. Hier werden innen Plastlaschen als Auflage angeklebt, auf denen 5x5x1 mm Neodym-Magnete plaziert sind. Nach dem Aufsetzen der Kanzel legt man die Gegenmagnete auf, kennzeichnet die Polarität durch einen kleinen Punkt und markiert die Stelle, wo sie angeklebt werden sollen. Den Gegenmagnet selber klebe ich dann minimal weiter vorn und oben an. So zieht der Magnetismus die Kanzel richtig in die Aussparung.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #31 am: 11. Juni 2014, 21:39:21 »
Nach dem Hauptrumpf sind die Trägerholme zum Heck dran. Die werden aus der Folie geschnitten und an eine Hälfte die schon bekannten Verbindungsstreifen innen angeklebt.

Die Resinteile dienen einerseits dazu, den Querschnitt vorn richtig zu bestimmen (werden also vor dem Verkleben der Hälften eingesteckt) und andererseits zur Kraftaufnahme. Man hätte die Holme auch einfach etwas länger zeichnen können, aber unsere Konstruktion sah einen beidseitigen Längsträger innerhalt des "Daches" vor (wurde beim Bau des Prototypen dann gekürzt, da an seinem Verlauf durch die Gestänge oben und unten gar kein "Dachträger" mehr war).

Quer durch diese Resinteile geht später noch ein Querholm aus Holz, der die Kräfte vom Hauptfahrwerk auffangen soll. Die Aussparung im Resinteil muß so groß gemacht werden, daß dieser Holm problemlos durchzuschieben geht.

Nach dem Verkleben der Holmhälften und dem Einkleben der Resinteile werden die Holme gespachtelt und verschliffen. Dazu nehme ich Kunstharzspachtel. Der braucht zwar immer etwas länger zum Trocknen, läßt sich aber anschließend kinderleicht bearbeiten und wird nicht spröde.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #32 am: 15. Juni 2014, 10:30:24 »
Als nächstes kommen die Triebwerksgondeln (sind ja eigentlich nur Umkleidungen um ganz normale Sternmotore!) dran. Die Hälften werden aus der Folie geschnitten, vorn und hinten läßt man so 2 mm Rand stehen zum Ankleben der Resinteile.

Die Resinteile vorn und hinten sind jeweils zwei. Die werden mit Sekundenkleber möglichst bündig miteinander verklebt. An eine Hälfte der Gondel wird innen ein schmaler Verbindungsstreifen geklebt.

Die beiden Gondelhälften werden mit UHU Allplast verklebt, weil der ja gegenüber Sekundenkleber noch eine zeitlang Korrekturen zuläßt.

Dann werden hinten und vorn die vorgeklebten Resinteile angeklebt. Auch hier auf Bündigkeit in der Kontur achten, da an diesen Anschlußstellen nicht gespachtelt werden soll.

Hier nochmal Einzelteile und fertig verklebte Gondel. Bei der Version in 1:35 war das deutlich mehr Fummelei.

Die Übergänge zwischen den Hälften spachteln und anschließend verschleifen.

Zur Kontrolle kann man dann mit einem hellen Grau drüber spritzen. Das Grau zeigt als Kontrastfarbe sehr deutlich, wo noch Handlungsbedarf ist.

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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #33 am: 20. Juni 2014, 13:41:09 »
Jetzt wird der "Dachträger" gebaut. Der nimmt seitlich die Gondeln auf, hinten die Heckschwanzholme und enthält quer dann das Holzkantholz zur Kraftaufnahme.

Zuerst wird das Unterteil aus der Folie geschnitten.

Genauso wird das Oberteil vom Folieumfeld befreit. Die Schnittlinien sind deutlich zu erkennen.

Die beiden Hälften werden aufeinander gelegt, mit Streifen Tesa fixiert und dann wird innen an der Verbindungslinie UHU Allplast eingetropft. Den läßt man an der Verbindungslinie verlaufen, legt die Fläche dann waagerecht ab und läßt den Kleber abtrocknen. Das hält dann genau so gut als wäre da ein Verbindungsstreifen dran.

Das verklebte Dach wird auf die maßstäbliche Zeichnung gelegt, die Heckholme angezeichnet und dann eingepaßt.

Auch die Befestigungsstelle des Querholms wird angezeichnet.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #34 am: 25. Juni 2014, 18:55:19 »
Nach dem Verkleben der beiden Hälften werden die Gondeln außen angepaßt. Dazu habe ich eine Unterlage benutzt, um in etwa die Lage der Gondel zu simulieren. Die Gondel wird so angehalten und die Folie vorsichtig soweit nachgeschnitten, bis die Gondel passend am Dachträger sitzt.

Der Dachträger wird auf den Rumpf aufgeklebt.

Dabei muß man darauf achten, daß die seitlichen Überstände gleich sind, sonst wirkt das später alles schief.

Dann werden die Holme nochmals eingepaßt und passend verklebt. Als Orientierung dient die Draufsicht des Modells.

Der Querholm wird eingepaßt.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #35 am: 26. Juni 2014, 09:14:02 »
Sehr spannend!


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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #36 am: 26. Juni 2014, 21:25:44 »
Hajo, Prototypenbau ist immer spannend. Das ist für mich mit das Schönste an diesem Hobby. Ich baue ja auch manches Modell auch mehrmals (z.B. für Kunden), aber in dem Prototyp steckt immer Herzblut. Da wird noch viel von dem geprüft, was man sich vorher so (aus)gedacht hat. Da kommen dann auch oft noch in Details Veränderungen, aber im Großen und Ganzen stimmt das schon immer.
Und das Schöne daran ist - andere können das dann auch bauen (als Bausatz mit Bauanleitung, Decalsätzen usw.).
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #37 am: 27. Juni 2014, 09:20:22 »
Ist das auch schon mal so richtig schief gegangen?


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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #38 am: 27. Juni 2014, 16:18:36 »
Ja, in der Anfangsphase mehrmals. Die Ka-50 in 1:48 hat bis heute keine Motorgruppe, die sauber mit ihr fliegen kann. Der Apache flog mit dem Koax (damals gabs noch nicht anderes) eigentlich gar nicht, mit dem CB180 nicht wirklich und erst nach Umbau auf 2 x Brushless und boardless richtig schön. Der Super Puma-Rumpf war anfangs zu schmal für alle verfügbaren Minis, erst einer mit Steuerplatine in Längsrichtung (mSRX) läßt ihn seit ca. 2 Jahren sauber fliegen. Die Mi-4 war total hecklastig, das Ausgleichsgewicht im Bug (50 g bei 270 g Original-Abfluggewicht) ließ sie anfangs nur noch wie eine bleierne Ente abheben. Der Ka-26-Rumpf in 1:35 war für das was rein sollte eigentlich zu klein. Aber in allen Fällen - wir sind ja Modellbauer.
Bei den Rümpfen an sich waren das immer eher Details. Aber auch solche, daß man die ganze Arbeit nochmal fast von vorn hatte. Den kleinen Sea King hatte ich zum besseren Tiefziehen nochmal abgegossen und mit Resin wieder ausgegossen. Aber ohne ausreichende Wandstärke. So wurden die Formen unterschiedlich groß in der Rumpfhöhe. Also alles nochmal.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #39 am: 01. Juli 2014, 21:54:58 »
Die restlichen großen Bauteile werden montiert. Zuerst das Höhenleitwerk. Es ist voll aus Resin (durchaus schwer dadurch), gleicht damit über den Hebel aber z.T. die Buglastigkeit des Modells aus.

Die Triebwerksgondeln bekommen vor dem Anbau noch eine Aussparung für den Querholm aus Holz. An den Klebestellen wird auch die Farbe entfernt, die vom Kontrollspritzen dran war.

Die erste Gondel wird nochmals angepaßt und wenn stimmig mit dem Dachträger erst mal punktweise verklebt.

Wenn dann die zweite auch dran ist und das aus aus allen Ecken gesehen gut aussieht (sonst korrigieren), wird innen in den Dachträger von vorn aus reichlich Kleber eingetropft und die Gondeln stabil mit dem Dachträger verklebt.

Als nächstes werden die beiden Seitenleitwerke angepaßt und verklebt. Auch erst punktweise (wegen Korrekturen), dann ringsum mit Sekundenkleber.

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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #40 am: 10. Juli 2014, 22:50:14 »
Das abnehmbare Bugteil bekommt oben noch den Aufsatz. Der wird innen an paar Stellen mit Kleber gepunktet, aufgesetzt (da sind Markierungen) und nach dem Anhaften innen durch Eintropfen und Verlaufenlassen von Kleber an der Verbindungslinie befestigt.

Jetzt kommen die aufhaltenden Kleinigkeiten. Hier beim Bausatz gibt es u.a. einige Resinteile.

Außen werden die Lufthutzen angeklebt.

Dann geht die Spachtelei richtig los. Alle Verbindungslinien werden von außen an der Naht gespachtelt, dann nach Trocknen geschliffen. Ich habe dazu jahrelang Faust Kunstharzspachtel genommen. Den gibt es aber nicht mehr, weil es Praktiker nicht mehr gibt. Und der angeblich identische "Maler-Spachtel" vom Toom Baumarkt riecht nicht nur anders, sondern hat ganz andere Gebrauchseigenschaften.

Wer einen guten Vorschlag zu Spachtel hat, immer her damit. Er muß leicht aufbringbar sein, Trockenzeit ist mir fast egal (der alte brauchte ca. 12 Stunden), aber er muß sich leicht bearbeiten lassen. Ich bin also ganz Ohr (oder Auge).

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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #41 am: 16. Juli 2014, 23:40:09 »
Jetzt kommen die Fahrwerke an die Reihe. Da sind zugekaufte pulvergelaserte Teile (eine Form des 3D Druckes). In die Gondeln wird ein ausreichend großes Loch gebohrt, um die Hauptfahrwerkbeine hineinzustecken. Die enden auf dem quer stehenden Holzholm als Kraftaufnahme. Die Stützen werden in markierte Löcher gesteckt.

Die eher filigranen Bugfahrwerkbeine werden mit dem Hauptbein in die aufgebohrten Gegenhalter aus Resin gesteckt. Auch hier werden die seitlichen Stützen in vorher gebohrte Löcher eingesteckt.

Probeweise werden die Räder eingesetzt.

Die Hauptfahrwerkbeine werden soweit eingekürzt, bis der Rumpf waagerecht zum Boden steht.

So sieht die Ka-26 rumpfmäßig schon rohbaufertig aus. Verklebt werden die Fahrwerkbeine noch nicht, da das unnötig beim Farbspritzen stören würde.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #42 am: 23. Juli 2014, 20:46:57 »
Es geht dem (Rohbau-) Ende entgegen. Der Rumpf ist soweit fertig, jetzt kommen Kleinigkeiten. Vorn am Bug wird das markante Mittelblech angebracht.

Unten vorn kommt diese runde Verkleidung ran.

Hinten am linken Heckschwanzholm wird die Lampe aufgeklebt (die richtigen Freaks machen da natürlich eine passende LED rein).

Die kurzen und langen Auspuffe werden angepaßt, aber erst nach dem Farbspritzen richtig verklebt.

In dem Rohbau-Zustand stand dieses Modell neben den meisten meiner anderen auf der Intermodellbau 2013 in Dortmund. Und wurde im großen Flieger-"Gehege" eingeflogen. Der Heli ließ sich so toll und zielgenau fliegen, mir ging da einer ab. In dieser Kulisse war das ein erhebender Augenblick.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #43 am: 29. Juli 2014, 12:10:16 »
Ehe die Farbarbeiten beginnen ist die Phase der Spachtelei und Schleiferei. Nicht der beliebteste Teil beim Modellbau, ich sehe das inzwischen als Meditation. Wer ein sauber gebautes Modell haben will, kommt nicht drumrum , da Mühe rein zu stecken.

Das geht schon bei der Verbindungslinie der Rumpfhälften los. Ich nehme Kunstharzspachtel, der braucht zwar länger zum Aushärten, läßt sich aber kinderleicht bearbeiten.

Das wird dann mit einem um ein Klötzchen gewickeltem Schleifpapier bearbeitet. So kriegt man eine plane Oberfläche hin und kann die dann noch sichtbaren Lücken wieder nachspachteln.

Auch die Übergänge zu den vielen Anbauteilen sollten gespachtelt werden.

Zwischen den Baugruppen zeigen sich auch genug Stellen, die gefüllt werden wollen.

Ist die erste Runde vorbei und sieht es schon (scheinbar) gut aus, wird Kontrollfarbe überspritzt (helles Grau). Das zeigt schonungslos den weiteren Bedarf.

Am Ende dieses Bauabschnittes sind alle notwendigen Stellen gespachtelt und sauber verschliffen.
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Re: Baubericht Kamov Ka-26 der Interflug in 1:24
« Antwort #44 am: 08. August 2014, 22:47:09 »
Nu kommt Farbe ran.
Ich nutze fast nur Acrylfarben, soweit möglich Aqua Color von Revell. Da ich ungern mische, ist es manchmal notwendig auf andere Hersteller (Tamiya, ModelMaster, Humbrol usw.) zurück zu greifen. Das mache ich dann meist auf Farbempfehlung meines Modellbauladens, der Inhaber hat da (u.a.) echt Ahnung. Mischen ist auch in der Nachmachbarkeit für Bausatz-Käufer eher schwer. Wir geben zu allen Modellen neben einer detailierten Bauanleitung u.a. die verwendeten Farbtöne als Empfehlung mit dazu. So muß nicht jeder zwingend nach was Passendem suchen.

Nach dem Hellgrau (das hilft dann auch dem Weiß zu decken) wird zuerst Weiß gespritzt. Schön großzügig, damit dann die weißen Flächen auch wirklich weiß sind.

Dann wird abgeklebt für das Rot (soll ja Interflug der DDR werden). Dazu nehme ich Tamiya Maskierband, für meine Zwecke die beste Lösung (die ich kenne).
Hier auf dem Bild leider viel zu wenig. Besser ist möglichst alles Weiße abzukleben (da reicht dann Malerkreppband aus), da schnell etwas Sprühnebel an der falschen Stelle landet (ist dann auch passiert, d.h. dann immer nachspritzen).

Dann wird auch das Rot abgeklebt, da dieser Rumpf an einigen Flächen auch Grau ist.

Auch die Fahrwerksbeine erhalten ihre Farbe (allerdings mit dem Pinsel), die sind ja noch nicht montiert.

Nach dem Demaskieren sieht das schon recht gut aus, von der Farbnebelstelle abgesehen waren die Abgrenzungen meist sehr gut gelungen. Korrekturen mache ich dann immer mit dem Pinsel und eher dünner Farbe.
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