Autor Thema: Schneiden, Sägen, Bohren etc. Sandstrahlen im Modellbau  (Gelesen 5871 mal)

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Eimerchen

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Schneiden, Sägen, Bohren etc. Sandstrahlen im Modellbau
« am: 09. September 2014, 19:58:22 »
Hallo Mitkleber,


Neulich beim Stöbern in der "Bucht", bin ich auf folgendes gestoßen und war sofort interessiert,
wollte nun unbedingt herausfinden, ob sich dieses Gerät wohl auch für den Plastikmodellbau anweden lässt.
Da der Preis im durchaus erschwinglichem Berreich angesiedelt ist, habe ich es kurzerhand bestellt.

KLICK MICH



Kurz darauf ist das gute Stück dann angekommen und konnte auch sofort zum "Wegradieren" eines Kleberfingers ausprobiert werden:






Das Ergebnis machte mir Mut und so erinnerte ich mich an ein altes Projekt.
Eine Mitsubishi Zero.
Ich hatte sie damals, dem Vorbild entsprechend, in mehreren Lagen lackiert und dann Abnutzungen durch das wegpolieren
der einzelnen Farbschichten simulieren wollen.

Das war mir damals zu mühselig, da ich zu meinem Leidwesen ein sehr ungeduldiger Bastler bin.  :31:

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe dieses Modell noch einmal aus der Mottenkiste geholt und daran die Sandstrahlpistole ausprobiert,
aber seht selbst, was dabei herausgekommen ist:





Die Tatwaffe:


Der Grat der Verwitterung lässt sich durch das Regulieren der Druckluft, recht gut steuern.
Je höher der Druck, desto schneller ist man auf dem Plastik gelandet, also ein bisschen Vorsicht ist da schon geboten.
Sehr zu empfehlen ist auch das Tragen einer Schutzbrille und eines Schutzmaske, der Staub ist wirklich unangenehm fein.
 












Wie der Zufall es wollte, hatte ich einen kleinen Ausrutscher mit dem Skalpel und möchte euch nicht vorenthalten,
wie ich das Malheur mittels Sandstrahlen behandelt habe.

Vorher:



Nachher:





Klasse finde ich, das keine der angrenzenden Details beschädigt werden, wie es mit normalen Schleifmitteln zu befürchten wäre.
Auch kann man hier ,glaube ich, recht gut erkennen, daß man mit dem "Air Eraser", so man denn mit dem Düsenkopf nah genug ans Werkstück heran geht,
auch recht feine Linien bearbeiten kann (die Düse hat einen 0,5er Durchmesser).



Zu Vorführzwecken (natürlich! *grins* ), habe ich einen richtig ekligen Fingerabdruck in frischem Kleber fabriziert:

Vorher:



Nachher:



Na ja, und wenn der Jörg schon mal am spielen ist:

Noch ein kleiner Versuch:

Gelegentlich haftet Acrylfarbe ja bekanntlich ungern auf Metalloberflächen und so kam mir der Gedanke, daß da ein kleines Peeling im Vorfeld ja eventl. für Abhilfe sorgen könnte.

Bin gespannt wie das später lackiert ausschaut.



Noch ein Thema ist wohl der Verbrauch der Sandstrahlpistole und
ein paar Worte zur Sicherheit möchte ich auch noch kurz loswerden:


Der Pistole liegt ein Döschen mit 150g "Sand" (Aluminiumoxyd in diesem Fall) bei und die Bilder zeigen den bisherigen Verbrauch, für die hier gezeigten "Versuche" (der Behälter war randvoll)





Die Streung ist am Modell, also direkt vor der Düse, je nach Abstand zum Werkstück, eher begrenzt (0.5er Düse) ähnlich einer Airbrush.
Aber der Staub der sich nach dem Auftreffen aufs Modell in der Umgebung verteilt ist schon seeehr gestreut, wenn ich das mal so sagen darf. (hust)

Das Ding draussen oder in einer Kabine zu benutzen empfiehlt sich also!
Es sei denn ihr steht auf Sand in jeder Ritze. (ähem :pffft:)
Ebenso ist das Tragen einer Staubmaske und einer Schutzbrille dringend zu empfehlen!

Ich hoffe ich konnte euch meine Begeisterung für dieses, wie ich finde, äußerst praktische kleine Helferlein, vermitteln.
Bei mir hat es nun einen festen Platz in der ersten "Mannschaft" meines Werkzeugarsenals. ;)

Beste Grüße
Jörg  :winken:
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DerXL

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #1 am: 09. September 2014, 21:37:52 »
Vielen Dank für die Vorstellung.
Sieht schon mal interessant aus was du hier zeigst. Da könnte man doch viele Anwendungszwecke bedenken.
Vor allem dein Vorbild mit dem Alterungs/Abnutzungsbeispiel des Zero's sieht beeindruckend aus.

Und auch deine Reparatur bei der Ausrutscher mit dem Skalpell sieht vielversprechend aus. So was passiert mich auch (zu) oft... Nur allein dafür wäre es für mich schon eine interessante Lösung...

Axel.

-----------------------------------------------
Im Bau : Corvette C5-R Le Mans 2003 #53

Postbote

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #2 am: 09. September 2014, 21:59:49 »
Hallo Jörg,
Dein neues "Spielzeug" bringt ja wirklich gute Ergebnisse.
Jetzt würde mich nur noch interessieren, wie die Reperaturstellen nach einer Grundierung/Lackierung aussehen.
Wenn's davon noch Bilder gäbe :P

Mit schönem Gruß
Christoph
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Baue zur Zeit
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THX 1138

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #3 am: 09. September 2014, 22:48:07 »
Moin Jörg,

Danke für die Vorstellung und den Link :klatsch:

gleich eine bestellt.

Grüße Axel :winken:

RLHDLW

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #4 am: 09. September 2014, 22:58:13 »
Hoffentlich ist das Sand. Wer weiß, was die Chinesen da so abfüllen...


Jeder tut, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut.

Aviation Images - Aircraft in Detail
http://www.b-domke.de/AviationImages.html

Joker

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #5 am: 09. September 2014, 23:27:16 »
Tolle Sache, danke für den guten Bericht!  :P
Viele Grüße, Jens :-)

Tomwilberg

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #6 am: 10. September 2014, 07:33:21 »
Hallo,
unter Graphik-Profis schon lange bekannt. (Airbrush und so...). Der Preis ist Klasse.

Der Staub ist nicht ungefährlich. Mundschutz, Augenschutz und Absaugung werden in der Fachliteratur dringend empfohlen.


Viele Grüße
Thomas

pucki

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #7 am: 10. September 2014, 14:46:17 »
Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, aber es gibt im Netz jede Menge Bauanleitungen wie man sich eine Sandstrahl-Schutzkabine bauen kann.

Die Beste Idee fand ich einfach damals einfach eine große Plastikkiste zu nehmen, 2  125 mm Kunststoffrohre da einzubauen für die Hände und darum von außen ein paar alte Socken.

Ohne so eine Box sieht die Wohnung danach vermutlich aus wie Sau  :5:

Der Staub von den Teil ist Mega böse. und kann ohne Profimaske sehr schnell in die Lungen kommen.  Ich weiß das selbst der Hersteller eine Maske dabei legt.

Ansonsten ist das Teil sicher sehr gut. Es steht jedenfalls definitiv auf mein Wunschzettel. ;)


Gruß

   Pucki
Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

Eimerchen

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #8 am: 10. September 2014, 15:49:32 »
Hallo Mitkleber,

@All:
Das Vorstellen war mir ein Bedürfnis.
Ich bin selten so begeitert von einem Werkzeug und konnte das einfach nicht für mich behalten. :D ;)


Jetzt würde mich nur noch interessieren, wie die Reperaturstellen nach einer Grundierung/Lackierung aussehen.
Wenn's davon noch Bilder gäbe :P

Sobald ich das Modell lackiere, reiche ich Bilder von den bestrahlten Zonen nach.
Ich bin selbst auch sehr neugierig auf das Ergebnis!



Der Staub ist nicht ungefährlich. Mundschutz, Augenschutz und Absaugung werden in der Fachliteratur dringend empfohlen.


Darauf kann man nicht oft genug hinweisen Thomas!
Ich hatte bei meinem ersten Test keine Brille auf und anschließend juckten meine Augen ziemlich.
Wenn man aber Maske und Brille trägt, ist das schon recht angehm, mit den Gerär zu arbeiten.



Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, aber es gibt im Netz jede Menge Bauanleitungen wie man sich eine Sandstrahl-Schutzkabine bauen kann.

Die Beste Idee fand ich einfach damals einfach eine große Plastikkiste zu nehmen, 2  125 mm Kunststoffrohre da einzubauen für die Hände und darum von außen ein paar alte Socken.

Ohne so eine Box sieht die Wohnung danach vermutlich aus wie Sau  :5:


Wieso mit fremden Federn schmücken Pucki?
Das ist doch ein prima Beitrag, der den Meinen hervorragend ergänzt! :klatsch:

Beste Dank und viele Grüße
Jörg :winken:
Jeder Mensch ist zu etwas nütze und sei es als schlechtes Beispiel.

bonafide

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #9 am: 12. September 2014, 12:57:13 »
Hallo,

vielen Dank für den klasse Bericht.
Werde mir glaub das Tool jetzt auch anschaffen.

Viele Grüße

Tobias

wefalck

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #10 am: 26. September 2014, 18:25:05 »
Ich habe versucht, mich mal zum Thema Arbeitschutz usw. schlau zu machen und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) folgende Antwort erhalten:

"Allgemein gilt: unlösliche Stäube können bei Einatmung Entzündungsreaktionen in der Lunge auslösen, die je nach Dosis zu Gewebsveränderungen und Tumoren führen können. Daher sollte die Einatmung vermieden werden. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Umgang mit Stäuben sind dem Kapitel 6 (Schutz vor Stäuben) der TRGS 500 (Schutzmaßnahmen) zu entnehmen.
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/pdf/TRGS-500.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Am Beipiel eines Sicherheitsdatenblattes zu Korund-Strahlmitteln der AMPECO GmbH können weitere persönliche Schutzmaßnahmen gefunden werden.
http://www.ampeco.de/fileadmin/dokumente/Sicherheitsdatenblatt_KORUND.pdf

Derzeit gilt ein Allgemeiner Staubgrenzwertes (ASGW) für den alveolengängigen Staub (Feinstaub) von 1,25 mg/m³. Er ist auf eine arbeitsplatztypischen Staubdichte von 2,5 g/cm³ bezogen. Bei Überschreiten des Grenzwertes ist mit Gesundheitsschäden zu rechnen.
http://www.baua.de/cae/servlet/contentblob/664342/publicationFile/47939/900-allgemeiner-staubgrenzwert.pdf"

frang

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #11 am: 14. Dezember 2014, 19:14:37 »
Hallo!

Erst Mal herzlichen Dank an "Eimerchen" für diese Vorstellung. Ich hatte keine Ahnung, dass es ein Sandstrahl-Werkzeug zu erschwinglichen Kosten und mit kleinem Platzbedarf gibt.
Für mich in erster Linie hochinteressant, um z.B. bei Weißmetall-Teilen vor dem Lackieren die Oxidationsschicht zu entfernen. Was war das immer für eine Fummelei mit allen möglichen Schleifmittelchen...
Ich hab mir das Teil umgehend besorgt und ausprobiert.
Fazit: wie schon anderweitig erwähnt, die Wirkung ist flächenmäßig relativ gering (ähnlich Farbstrahl einer Airbrush).
Macht aber nix, für kleinere Teile ausreichend. Ich habe mir noch die 0,8er Düse besorgt, hilft schon weiter.
Das Strahlgut ist relativ fein, dem entsprechend fein wird auch die Oberfläche. Lackieren behandelter Oberflächen hab ich noch nicht probiert, wird aber sicher gut werden.
Es gibt kaum Materialabtrag (abhängig vom Material), d.h. Entgraten o.ä. funktioniert nicht- nicht mal bei relativ weichem Resin (s. Fotos Speichenfelgen).
Aber Säubern und Veredeln der Oberfläche funktioniert hervorragend.
(Vorsicht bei Resin: wenn es Lufteinschlüsse gibt, werden diese gnadenlos geöffnet und man hat schnell eine durchlöcherte, offenporige Karosserie!)

Größte Hürden: Arbeitssicherheit und Sauberkeit:
Bei den ersten Versuchen hatte ich bereits den Staubsauger installiert. Voll zum Vergessen.
Der Sauger saugt zwar ab, aber das Strahlgut, welches vom Werkstück abprallt verteilt sich locker im Umkreis von 1,5m.
Danach fühlst du dich wie in der Sahara.
    Unten Fotos von "meiner" Lösung (nicht meine Erfindung, so ähnlich hab ich´s schon mal im Web gefunden) - funktioniert für mich prima:

1)Klarsichtbox mit Deckel aus dem Baumarkt
+wichtig: möglichst transparent/klar - dann kann man sich die Innenbeleuchtung sparen
+Deckel möglichst glatt - dann wird es einfach ein Fenster einzupassen und abzudichten
+passende Größe (bei mir 1/24er Autos)

2)2 Löcher reinschneiden für die Arme
Als Abdichtungsmatten hat eine ausgediente Isomatte hergehalten

3)3tes Loch für Staubsaugeranschluss.
Den Rohranschluss passend für (MEINEN=d 33mm) Stabsauger gibt's auch im Baumarkt unter 2€


4)Fenster in den Deckel einbauen. Acrylscheibe hatte ich in der Restekiste.
Momentan noch mit normaler Frischhaltefolie geschützt, Profifolie gibt´s im Zubehör (schon bestellt).

Um auszuprobieren, ob die ganze Anlage überhaupt funktioniert, habe ich alles mit doppeltseitigem Klebeband montiert.
Hält gut und ist dicht. Möglicherweise sogar dauerhaft die beste Lösung, dann lassen sich Verschleißteile einfach austauschen.

Ergebnis:
Ich bin hoch zufrieden. Gute Sicht beim Arbeiten. Durch die Absaugung und den Unterdruck gelangt so gut wie kein Strahlgut in den Raum, nur ein wenig von den Handschuhen beim Herausziehen. Arbeiten ohne Maske und Brille kein Problem.
Allerdings: hinterher (oder auch zwischendurch) gut lüften - keiner weiß, was die Staubsaugerfilter durchlassen- und (Zitat:) ...was die Chinesen da so abfüllen.
Unerwarteter Nebeneffekt: durch den Unterdruck gelangt kaum Sand nach außen, teilweise wird er zusammen mit Feinstaub abgesaugt - erhebliche Teile des Strahlmittels bleiben aber in der Box und können wiederverwendet werden.

Bild 5: vorher/nachher - M1/24
Bild 6: das Metallteil ist ca. 6cm lang


« Letzte Änderung: 14. Dezember 2014, 19:58:21 von frang »

Heavensgate

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #12 am: 14. Dezember 2014, 19:36:01 »
Der Staub ist ein ernstes Problem. Aber das kann man lösen: Sandstrahlkabine von den RC-Panzerkollegen

oder die Profivariante im Modellbau: RCBuntbahn  :D

 :winken: Jonns

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frang

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #13 am: 14. Dezember 2014, 22:20:31 »
Um Missverständisse zu vermeiden:
Ich habe irrtümlich am Anfang meines Berichtes den Beitrag eingestellt (eigentlich wollte ich nur eine Vorschau machen). Zufällig hat während meiner Weiterbearbeitung "Heavensgate" einen Beitrag eingestellt.
Die Beiträge sind ohne Kenntnis des Anderen geschrieben worden.
   Aber ist doch nicht schlecht, wenn 2x unabhängig eine Lösung gefunden/bestätigt wird?

Heavensgate

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #14 am: 14. Dezember 2014, 22:42:09 »
Das passt schon, vor allem wenn man eine einfache aber passende Lösung zeigt!  :P :P



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