Autor Thema: Schneiden, Sägen, Bohren etc. Sandstrahlen im Modellbau  (Gelesen 5738 mal)

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RLHDLW

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Schneiden, Sägen, Bohren etc. Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #15 am: 15. Dezember 2014, 15:33:04 »
Mal ehrlich...Sandstrahlen im Plastik-Modellbau, zum Versäubern von Kleinteilen?...


Jeder tut, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut.

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wefalck

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #16 am: 15. Dezember 2014, 15:35:58 »
Kommt auf das Strahlmittel an: von Backpulver (weich) bis Zirkon-Oxid (verdammt hart) ...

pucki

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #17 am: 15. Dezember 2014, 18:57:09 »
@RLHDLW

Ich hab zwar selbst keins, aber ich denke das Sandstrahlen im Modellbau genau für das gut ist was es auch im normalen Leben ist.

Es ENTFERNT Farbe.
Also ist es für Restaurierungsarbeiten ein sehr praktischen Werkzeug.  
WICHTIG : Es kommt dabei auf die üblichen Probleme an.  Strahldüse - Strahlmittel - Druck.
In einigen Forum, damals als ich mich dafür interessierte, und es auf meine "Musst du mal haben Liste "  :8: setze, waren Leute, die sogar Vogelsand oder ins besonders Badesand für Chinchillas benutzen. Das Problem ist, das man den Vogelsand sieben muss, vor den benutzen. Grund sind die weisen Stücke im Sand (Ist glaub ich Kalk). Der ist größer ans der Sand selbst und verstopft bzw. versaut die Düse.

Ich kann mir vorstellen man nimmt ein Modell, bemalt es mit einer Rostigen Farbe, dann Hartlackieren, und dann mit der Originalfarbe bemalen.
Nun mit so einer Sandstrahlwaffe vorsichtig das Modell bearbeiten. Ich denke das das einzigartige Effekte geben wird.

@wefalck
Danke das du die Links wiedergefunden hast, die ich in mein ersten Betreib erwähnt aber selbst nicht mehr gefunden habe. :klatsch:  (Sind jetzt in den Lesezeichen ;))


Gruß

  Pucki
 
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2014, 18:59:23 von pucki »
Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

RLHDLW

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #18 am: 15. Dezember 2014, 23:34:16 »
Farbe Entfernen geht deutlich einfacher und ohne Nebenwirkungen wie Oberflächen-Erosion. Ein Bad in geeigneter Flüssigkeit tut es auch.  :rolleyes:

Soll jeder so machen, wie er meint...  :winken:

"In der nächsten Ausgabe lesen Sie hier, wie man gebrochene PE-Teile mit einem Elektronenstrahlschweissgerät nahtlos zusammenfügen kann."  :1:
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2014, 23:37:26 von RLHDLW »


Jeder tut, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut.

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Eimerchen

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #19 am: 16. Dezember 2014, 08:43:18 »
Farbe Entfernen geht deutlich einfacher und ohne Nebenwirkungen wie Oberflächen-Erosion. Ein Bad in geeigneter Flüssigkeit tut es auch.  :rolleyes:

Soll jeder so machen, wie er meint...  :winken:


Sarkasmus und Ironie, zwei meiner besten Freunde! :D

Hier aber nicht wirklich nachvollziehbar, wie ich finde und so will ich mal versuchen den Grundgedanken dieses Threads wieder in Erinnerung zu rufen. ;)



Ich habe hier viele konstruktive und ergänzende Kommentare zu meinem Beitrag mitverfolgen können, etwa die Hinweise zur Arbeitssicherheit von Wefalk und die
prima Bauanleitungen zu simplen Sandstrahlkabinen, für die ich persönlich seeeeehr dankbar bin. :P :klatsch:


ALSO:

Hier geht es weniger um eine komplette Entlackung, sondern vielmehr um die Möglichkeiten zum Verwittern von Modellen, wie auf meinen Bildern eingangs des Threads ersichtlich.

Das Versäubern von Unreinheiten in Bereichen des Modells, in denen ansonsten nur schwer bis gar nicht mit konventionellen Schleifmitteln gearbeitet werden kann(>Stichwort< Beschädigung von Details), ist auch ein nennenswerter Vorteil
und das Versäubern von empfindlichen Kleinteilen kann man dann ja "so mitnehmen", wenn man ein Sandstrahlgerät eh schon am Start hat.

Ich für meinen Teil habe jedenfalls schon mehr Geld für unsinnigere "Modellbauhelferchen" ausgegeben.  :pffft: ;)

Nebenbei bemerkt, es wird ja auch niemand dazu gezwungen Werkzeuge zu benutzen. ;)

Beste Grüße
Jörg




Jeder Mensch ist zu etwas nütze und sei es als schlechtes Beispiel.

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #20 am: 16. Dezember 2014, 10:22:29 »
Realistischer kann man abgeplatzten Lack wohl kaum darstellen. Sieht echt gut aus.

Wie lange hält eigentlich die Düse dieser Pistole? Die müsste durch den Sand doch recht schnell "durch" sein?!

Persönlich würde ich das Teil nur draussen mit einer Box wie der von Frang betreiben. Wobei... von der Staublunge bekommt man durch das vom Aluminium verursachte Alzheimer eh nicht mehr viel mit.

wefalck

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #21 am: 16. Dezember 2014, 13:14:10 »
"In der nächsten Ausgabe lesen Sie hier, wie man gebrochene PE-Teile mit einem Elektronenstrahlschweissgerät nahtlos zusammenfügen kann."  :1:

Widerstandslöten und -schweißen wäre eine gute Methode dafür - ernsthaft !

AceofSpades

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #22 am: 16. November 2015, 21:16:00 »
Interessantes Teil.
Grade die Bilder mit der Zero bringen meine grauen Zellen in Wallung.
Vielleicht kommt das Teil in meinen Investitionsplan 2016.

bughunter

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Re: Sandstrahlen im Modellbau
« Antwort #23 am: 16. November 2015, 23:06:33 »
Wieso sehe ich das jetzt erst? :5:
Der gedrehte Alukörper des Motors meiner Demoiselle hätte sandgestrahlt bestimmt noch besser ausgesehen!

Danke für den Hinweis,
Bughunter

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.