Autor Thema:  Alternative zu Tamiya Grundierung ?  (Gelesen 17489 mal)

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daniel

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #15 am: 10. April 2015, 11:12:38 »
Warum das 2K heisst kann ich dir nicht sagen, weil ja eigentlich nur 1K ist !?!?! also ganz normal in der Dose und muß da nicht erst "aktiviert" werden.
Aus der Dose bekomme ich das indem ich mir nen Strohalm an die Düse stecke.

jackrabbit

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #16 am: 10. April 2015, 11:47:45 »
Hallo,

hmm, könntest Du das von Dir benutzte Produkt ggf. mal verlinken?

Das von Dir beschriebene Produkt wäre 2K - mit Lack, Härter und Aktivierung in der Spraydose.


Vielen Dank und Grüsse

daniel

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #17 am: 10. April 2015, 12:09:43 »
Also ich glaube ich erzähle hier Quark....habe wohl zu lange nix mehr gebaut und deswegen Die dosen nicht mehr vor Augen.
Es muß also der 1K Füller sein weil es nicht aktiviert werden muß. Das Produkt ist also der "Standox 1K Füller" habe den damals bei ebay gekauft, direkt mehrere Dosen damit ich ein paar Jahre Ruhe habe. Finde das aber aktuell nur die 2K Variante die sich aber nicht lohnt weil die sich eben nur bedingt in der Dose hält.

Sorry wegen dem Durcheinander  :pffft: ..aber abscliessend kann ich nur sagen, das Zeug ist top ;-)

jackrabbit

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #18 am: 10. April 2015, 13:29:50 »
Hey daniel,

wir sind doch hier alles "Material-Fetischisten" und immer auf der Suche nach der ultimativen Lösung.  ;)
Sag einfach Bescheid, wenn Du Dein Produkt gefunden hast.

Ich stelle mir gerade das Ergebnis vor, wenn jemand mit dekantiertem Standox 2K-Lack ohne Härter lackiert.   :6:

Grüsse

Mr. Tea

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #19 am: 19. November 2015, 16:04:58 »
Hat hier schonmal jemand den Tamiya Primer aus dem Glasfläschen probiert?
Habe das heute mal getestet, weil meine weisse aus der Dose fast leer ist und
muss sagen dass ich bis jetzt nicht überzeugt bin, oder was falsch mache. Das Zeug zieht Fäden ohne Ende.


edit: Keinen Tamiya Verdünner verwendet, aber egal ob verdünnt oder unverdünnt - Fäden.
« Letzte Änderung: 19. November 2015, 16:18:59 von Mr. Tea »
Gruß
Thomas

Flugwuzzi

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #20 am: 20. November 2015, 00:08:08 »
Mr. Tea, du solltest für den Tamiya Primer aus der Flasche einen Enamel Verdünner (u.a. von Tamiya blaue oder gelbe Kappe oder Mr. Color Levelling Thinner) verwenden, dann klappt es auch ohne Fäden. :1:

lg
Walter
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Mr. Tea

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #21 am: 21. November 2015, 14:29:30 »
Hallo Walter,


 
Ich habe echt lange gesucht, aber hatte noch einen Mr Hobby Color Thinner 110 hier. Der verdünnte zwar, aber so richtig gut sah es auch nicht aus (setzte sich zu viel am Boden des Mischbechers ab).
Wenn ich demnächst Acrylverdünner bestelle, nehm ich von dem anderen grad eine Flasche mit - Dank dir!  :1:
Gruß
Thomas

F-16

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #22 am: 22. November 2015, 01:18:58 »
Hallo Walter, Ich habe echt lange gesucht, aber hatte noch einen Mr Hobby Color Thinner 110 hier. Der verdünnte zwar, aber so richtig gut sah es auch nicht aus (setzte sich zu viel am Boden des Mischbechers ab). Wenn ich demnächst Acrylverdünner bestelle, nehm ich von dem anderen grad eine Flasche mit - Dank dir!  :1:

Na ja, ein Acrylverdünner sollte es eigentlich gerade nicht sein, sondern ein Enamel- Verdünner. Also der von Mr.Hobby mit dem blau/gelben Etikett (Mr.Color Thinner) und nicht der mit dem grünen (Hobby Color Thinner)

Gruß, Lars.

Mr. Tea

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #23 am: 30. November 2015, 13:51:45 »

Na ja, ein Acrylverdünner sollte es eigentlich gerade nicht sein, sondern ein Enamel- Verdünner. Also der von Mr.Hobby mit dem blau/gelben Etikett (Mr.Color Thinner) und nicht der mit dem grünen (Hobby Color Thinner)

Gruß, Lars.

Aber von genau dem Sprach ich. Ich verstehe jetzt aber, warum du meinst, dass ich vom Acrylverdünner (Türkis) rede.
Mir ist bis dato nicht aufgefallen, dass es "Mr. Color Thinner" und "Hobby Color Thinner" gibt. Ich kannte nur die unterschiedlich gefärbten Etiketten.
Der Enamelverdünner wurde vorhin von mir probiert. Hat nicht wirklich gut funktioniert.
Verstehe halt nicht was da verkehrt läuft. Kann doch nicht so schwer zu verarbeiten sein, das Zeug.  ?( ?( ?(
Gruß
Thomas

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #24 am: 01. Dezember 2015, 18:39:12 »
Hallo Modellbauer,

dann möchte  ich euch heute mal hier zeigen wie ich meine Modell Lackierungen aufbaue. Sicher jeder schwört auf was anderes. Das ist auch OK. Wichtig ist dabei allerdings dass man selber mit dem Ergebnis zufrieden ist. Das war ich in der Vergangenheit nie zumindest nicht mit den Modell Farben die es so auf dem Markt gibt. Hier meine ich im Speziellen die Hochglanz Farben.

Eine Mehrfarben Lackierung gelingt eigentlich nur dann wenn man den Oberflächenaufbau ähnlich wie am Original aufbaut.

-   Modell Oberfläche von Unebenheiten, Kratzern, Löchern, Staub und Fett befreien.
-   Modell Oberfläche Grundieren. Damit erzielt man einen besseren Halt der nächsten Farbschicht.
-   Farbschicht (Matte Farben) auftragen.
-   Für mehrfarbige  Lackierungen abkleben.
-   Zwei Komponenten Klarlack auftragen.
-   Decals aufbringen.
-   Nochmaliger zwei Komponenten  Glanz Klarlack Auftrag.

Ich selber verwende hier ausschließlich die Microfiller Grundierung von Alclad 2. Diese ist Gebrauchsfertig und muss nur gut aufgeschüttelt werden und kann sofort verarbeitet werden. OK diese ist hier nicht unbedingt Geruchsneutral weil diese auf Basis einer Nitro Verdünnung aufgebaut ist. Sie ist aber schnell Trocknen, schließt kleinere Kratzer und kann so auch Bedingt als Spritzfüller verwendet werden. Diese gibt es in Grau und auch für Helle Farben in Wieß.

Alclad Grundierung Grau



Soll das Modell in mehreren Farben Lackiert werden verwende ich nur noch Matte Farben. Diese lassen sich zum einen besser Verdünnen und auch Dünner auftragen, sind schneller Trocken und lassen sich leichter und sicherer Abkleben ohne das beim entfernen des Klebebandes dann die Farbe wieder mit abgezogen wird.

Diese Problem hatte ich hier auch und es hat sich herausgestellt das die Baumarkt Autogrundierungen auf dem Plastik nicht richtig haften bleiben, warum auch immer. Könnte sein das durch EU Richtlinien die Lack und Farbenhersteller dazu genötigt wurde die Rezepturen dieser Farben zu ändern um diese Umweltverträglicher zu machen. Wirklich wissen tue ich es aber auch nicht und ist nur eine Vermutung meinerseits.

Matte Farben z.b. von Tamiya



Acryl Farben von Revell habe ich hier auch schon mit diesem Klarlack überzogen und so sehr gute und zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.

Ist die Matte Farbe aufgetragen geht es an die Glanz Lackierung die dann auch wieder auf einer Zwei Komponenten Lösungsmittel Basis aufgebaut ist. Hier habe ich mich für das Lacksystem von Glasurit entschieden das zum einen eine sehr leicht zu bedienendes Mischungsverhältnis hat zum anderen sehr schnell Trocknen zum dritten wirklich Hock Glänzend ist. Alles Verarbeite ich mit einer Airbrush von Revell „Standart Class“ Außen Mischung.

Glanzlack von GLASURIT



Das Fertige Ergebnis sieht dann so aus

Modell




Aber wie gesagt, fragt man andere Modellbauer hat jeder für sich seine ganz eigenen Favoriten was die Farbe angeht. Ich kann aber sagen dass z. b. die Grundierungen aus dem Autozubehör Handel oft nicht die beste Wahl sind. Ich hatte hier immer und immer wieder das Problem dass wenn ich meine Modellteile mit diesen Grundierungen Lackiert habe, dann später beim Abkleben und wieder entfernen des Klebebandes das ganze Lackierergebnis Zerstört habe und alles am Klebeband gehangen hat.

Viele Grüße  :winken:

Guido
Kölsch ist eine Sprache die man(n) Trinken kann!
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F-16

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Re: Alternative zu Tamiya Grundierung ?
« Antwort #25 am: 24. März 2016, 00:13:02 »

Na ja, ein Acrylverdünner sollte es eigentlich gerade nicht sein, sondern ein Enamel- Verdünner. Also der von Mr.Hobby mit dem blau/gelben Etikett (Mr.Color Thinner) und nicht der mit dem grünen (Hobby Color Thinner)

Gruß, Lars.

Aber von genau dem Sprach ich. Ich verstehe jetzt aber, warum du meinst, dass ich vom Acrylverdünner (Türkis) rede.
Mir ist bis dato nicht aufgefallen, dass es "Mr. Color Thinner" und "Hobby Color Thinner" gibt. Ich kannte nur die unterschiedlich gefärbten Etiketten.
Der Enamelverdünner wurde vorhin von mir probiert. Hat nicht wirklich gut funktioniert.
Verstehe halt nicht was da verkehrt läuft. Kann doch nicht so schwer zu verarbeiten sein, das Zeug.  ?( ?( ?(

Sorry für die späte Antwort, mir war die Freizeit etwas abhanden gekommen.
Also wenn es Fäden zieht (ich nehme an, beim Airbrushen), dann ist es definitiv noch viel zu dick eingestellt. Ich verdünne es ausschließlich mit Mr.Color Thinner (oder dem Leveling Thinner) und stelle es knapp so dünn ein wie sonst die Farben, also fast wie Wasser. Weil etwas dicker, gehe ich dann mit dem Druck auf 1 bis 1,2 bar (sonst 0,6 - 0,8) und nebel es eher trocken drauf. Dann gibt es auch keine Kantenflucht.

@Guido: Hm, ich weiß nicht, aber mir ist Dein Klarlackauftrag zu dick. Kenne Deine Modelle ja auch aus der Zeitung. Gerade beim vorliegenden Pickup sehen die Fugen zugeschwemmt aus, irgendwie wirkt es auch speckig weil man dem Klarlack die Dicke ansieht.

Gruß, Lars.