Autor Thema:  F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy" *FERTIG*  (Gelesen 13821 mal)

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ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #30 am: 16. Juli 2015, 13:05:57 »
Mir wird grade mit Schrecken immer klarer, das ich bei diesem Modell zum ersten Mal die Kanzelteile von innen maskieren und (schwarz) lackieren muss, denn hier kommen auch noch einige Aires-Details hinzu und werden schön sichtbar sein bei offener Darstellung des Cockpits. Oh Weiha...  8o
Hm, oder es reicht vielleicht, außen maskieren, schwarz lackierung und die Kanten mit dem Pinsel zu schwärzen.. müsste eigentlich reichen, oder?

 :winken:
« Letzte Änderung: 16. Juli 2015, 13:08:33 von ralph21075 »

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #31 am: 16. Juli 2015, 21:59:54 »
Und wieder habe ich mich in den Keller gekämpft... die näherrückende Deadline und das Bewusstsein, das auch noch Urlaubswochen davor gelegt sind, sind ein guter Antrieb. Naja, hauptsächlich macht es einfach Spaß und ich bin selbst schon gespannt, wie der Vogel mal aussehen wird!

Heute sollte die Phantom ihre Flügel bekommen. Bei Hasegawa ist die untere Hälfte ein großes Bauteil, gleichzeitig auch die zentrale Unterseite des Rumpfes. Hier ist die Passigkeit ganz okay, aber auch hier werden noch ein paar Schleifarbeiten auf mich zukommen. Das große untere Bauteil habe ich schon ein paar Stunden vorher verklebt und mit Klammern an den Rumpf gepresst. Während des heutigen Bastelabends habe ich die oberen Tragflächenhälften verklebt und dann den Flieger so mit Gewichten platziert, das der obere Rand der oberen Flächenhälften an die Rumpfseiten so gut es geht anliegend gepresst werden. Trotzdem zeichnen sich da schon kleine Spalten ab – aber kein großes Problem.




Damit es mit den Kanzel-Teilen weitergehen kann, wurden die Teile zunächst vorsichtig aus dem Gußast gelöst und dann die Grate mit Schleifsticks beseitigt. Hier habe ich sicherheitshalber mit Lupenbrille und viel Geduld gearbeit, damit ich nicht die durchsichtig bleibenden Bereich aus Versehen aufraue. Nachdem alles zufriedenstellend glatt geschliffen wurde, wurden die Teile noch sorgfältig gereinigt (Küchenpapier und dann mit der Airbrush schön abgepustet). Dann ging es ins Future-Bad.




Nun lagern die Teile mit einer Abdeckung als Staubschicht zum Trocknen und zum späteren nächsten Arbeitsschritt: Dem Aufbringen der Maskierung. Zum Glück habe ich dafür die sehr bequemen, fertigen Eduard-Masken...  :D




Dann ging es weiter mit den diversen Kleinteilen, die alle zur Lackierung (meist weiß) anstehen. Also fröhlich aus den Gußästen befreien und dann mit den Schleifsticks glatt machen. Die Fahrwerksbeine bedurften da ausgiebiger Nachbearbeitung, da man sonst parallel zu den Beinen verlaufende, feine erhabene Grate vom Guß sehen würde.

Die Treibstofftanks habe ich zusammengeklebt und die Träger der Sidewinder vorbereitet sowie die Sparrows rund geschliffen, bzw. von den Gußgraten (heißt das so überhaupt!?) befreit. Alles wurde dann schon mal vorbereitet für eine fröhliche Lackierrunde beim nächsten Mal:




Noch ein Wort zu den Sidewindern. Die liegen dem Kit nicht bei. Auf meinen Vorbild-Fotos kann ich nicht erkennen, ob diese spezielle Maschine bei ihrem "Zapping" überhaupt welche getragen hat. Aber da eine Phantom irgendwie ordentlich beladen gehört, wird meine Maschine mit den Sparrows, Sidewindern und den beiden äußeren Zusatztanks ausgestattet. Den großen zentralen Zusatztank lasse ich weg, den hatte die "Colonial Navy" Maschine eindeutig nicht unterm Rumpf.

Hier nochmal ein Blick über die Werkbank, kurz vor "Licht aus!" für heute:




Viele Grüße,
Ralph  :winken:

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #32 am: 21. Juli 2015, 22:05:35 »
Hier mal ein Update von heute abend. Im Fokus stehen grade die Außenlasten. Die Zusatztanks wurden ja verklebt und nun wurden die Klebenähte geschliffen, da war einiges dran rumzuwerkeln. Schleifen... wahrlich nicht so mein Steckenpferd.  8o Nach dem ersten Schleifdurchgang war ich mir eigentlich sicher, das alles schön glatt geworden ist und kein Grat mehr zu entdecken sein wird. Doch nach einem Rübernebeln mit weiß wurde ich eines Besseren belehrt. Also wieder Proxxonschleifen, Schleifsticks, Poliersticks. Nun sollte es passen. Der obere Tank vor dem Schleifen, der untere nach den Schleifgängen mit verschiedenen Körnungen.




Weiter ging es mit dem Lackieren diverser Kleinteile – und die Schubdüsen haben Revell Aqua Silber und Eisen (zusätzlich mit etwas schwarz abgedunkelt) abbekommen.






Zwischen den Lackiergängen wurde fröhlich weitergeschliffen. Der Übergang der Lufteinlässe zum Rumpf ist nun hinreichend glatt.




Dann wieder zurück zu den Außenlasten. Meine Phantom wird ihre vier Sparrows und vier Sidewinder tragen. Nach Vorbildfotos habe ich dann die Raketen lackiert. Zunächst weiß, dann ohne Maskierung die Farbstreifen. Dann Tamyia-Klebestreifen in der gewünschten Stärke mit dem Stahllineal zugeschnitten und die gewünschten Farbkreise maskiert. Darüber eine Schicht Klarlack, damit nichts unter die Maskierung läuft. Anschließend wieder mit weiß drüber.



Hier das Zwischenergebnis. Einige Kleinigkeiten müssen noch mit einem Zahnstocher und ein wenig Farbe korrigiert werden. Bei den Sidewindern wird der vordere Teil (bis auf die Spitze) noch dunkelgrau lackiert und auf die vorderen Flächen der Sparrows sollen noch zugeschnitte schwarze Linien aus Decals, um dem Vorbild so nahe wie möglich zu kommen. Dann wird später noch mit Washing gealtert.




Zum Schluß des heutigen Tages habe ich versucht, die Schubdüsen mit ein paar Punkten Ölfarbe zu alten (mit dem Zahnstocher kleine Punkte aufgebracht und dann mit einem Pinsel und bei Bedarf etwas Terpentin-Ersatz verwischt). Das Ergebnis sieht eigentlich ganz okay aus, im Makro allerdings fallen die Pigmentpunkte der Ölfarbe auf. Das muss ich mir demnächst nochmal in Ruhe angucken...




Weitergehen wird es dann mit dem Finish der Raketen. Die Treibstofftanks wollte ich eigentlich zweifarbig lackieren, Oberseite Dark Sea Gray, Unterseite weiß. Aber auf den meisten Vorbildfotos sind die Tanks komplett Dark Sea Grey und der Pylon weiß – so wird es dann werden.

Das war´s für heute!
Viele Grüße,
Ralph  :winken:
« Letzte Änderung: 22. Juli 2015, 09:46:53 von ralph21075 »

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #33 am: 25. Juli 2015, 23:51:15 »
Weiter ging es mit dem Lackieren der Außenlasten und anderer Kleinigkeiten. Dazu gehörte der übliche Abklebe-Wahnsinn, damit z.B. ein feiner Navygrauer Strich am Pylon der Sidewinder erscheint.




Die Treibstofftanks wurden in "Extra Dark Sea Grey" lackiert. Wirklich eine dunkle Angelegenheit. Ich habe den Ton noch etwas aufgehellt mit aufgehellter Grundfarbe. Das war schon mal ganz lehrreich für das Finish der Phantom. Der Farbton ist vorsichtig aufzubringen, um ein wenig Preshading durchscheinen zu lassen. Und dann werde ich noch viel mit aufgehellter Grundfarbe arbeiten.




Die Sidewinder und Sparrows wurden weiter verfeinert – kleine Pinsel-Nacharbeiten und die Köpfe der AIM-9G Sidewinder haben noch ihr Dunkelgrau bekommen. Hier kann ich ja noch ganz ehrlich anfügen, das ich die Sidewinder ja aus einem anderen Bausatz entnommen habe, der US Navy F4 von Italerie.. es sind also keine AIM-9G, aber für mich nach Korrektur der vorderen Steuerflächen nah genug dran..  :pffft:




Als ich mit den Farbkorrekturen soweit zufrieden war, bekamen die Raketen eine Schicht Humbrol-Clear Klarlack ab, um die Farbe zu versiegeln und für ein paar Decals vorzubereiten




Zum Schluß noch ein Blick auf die Raketen kurz vor FERTIG. Die feinen schwarzen Linien auf den Leitflächen der AIM-7E Sparrows sind kleingeschnittene Streifen von Decals aus der Restekiste. Die Farbangabe für die Sparrows von Hasegawa war übrigens: Weiß, komplett. Aber die Verfeinerungen nach Vorbildfotos tuen den Außenlasten doch ganz gut und machen das ganze etwas dynamischer. Die Decals trocknen noch, dann gibt es noch eine Schicht Klarlack drüber und zum Schluß wird es noch ein dezentes Washing geben. Dann ist der Modellbau im Modellbau beendet und ich wende mich mal der Phantom zu...  :pffft:




Viele Grüße,
Ralph  :winken:

Frank74

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #34 am: 26. Juli 2015, 08:46:38 »
Hi,

Schöne Fortschritte. Gefällt mir sehr gut.

Frank
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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #35 am: 26. Juli 2015, 13:15:52 »
Sieht super aus! Man kann nur erahnen wie viel Arbeit die Lackierung von so vielen Außenlasten macht!! Da geht es ja bald in die heiße Phase! Viel Glück beim Lackieren des guten Stücks!

Update 30.12.2013 A6 Intruder + A6m5 Zero "Wonsan" + U-VIIC...

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #36 am: 26. Juli 2015, 13:52:04 »
Sieht wirklich gut aus.
Ich bin mit jedem Mal mehr auf das fertige Ergebnis gespannt. :1:

:winken:
Handle nur nach derjenigen Maxime,
durch die du zugleich wollen kannst,
dass sie ein allgemeines Gesetz werde.



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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #37 am: 26. Juli 2015, 22:42:23 »
Das sieht ja schon richtig schick aus und ich muss sagen, da bin ich aber auch auf den fertigen Rhino gespannt!   :klatsch:

Gruß Erich  :winken:

ralph21075

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #38 am: 27. Juli 2015, 10:17:52 »
@All: Vielen Dank. Schön, Euch an Bord zu haben!

Viel Glück beim Lackieren des guten Stücks!
Das wird noch spannend. Gestern abend war ich noch kurz im Bastelkeller und nach erneutem Studium diverser Fotos habe ich entschieden, das der Farbton Extra Dark Sea Grey (Gunze, Mr. Hobby Color) einfach zu dunkel ist. So habe ich denn ein bisschen Farblabor gespielt und mir ein Gläschen Eigenmischung aus 60% Extra Dark Sea Grey, 30% Dark Sea Grey und 10% Weiß erstellt.

Damit wurden die Zusatztanks nochmal lackiert und auch die nun abgeklebten Klarsicht-Kanzelteile haben (nach erster schwarzer Schicht) ihren Grauton erhalten, Bilder davon folgen mit dem nächsten größeren Update.

Nun passt jedenfalls der Farbton für das Tarnkleid der British Phantom besser, das Preshading wird eine größere Durchschein-Chance haben und mit Abdunklung und Aufhellung kann ich dann auch noch was rausholen. Freu mich schon drauf – aber erstmal wird fröhlich weiter geschliffen und gespachtelt, viele kleine, hakelige Stellen gibt es noch.

Many Gruesse,
Ralph  :winken:
« Letzte Änderung: 27. Juli 2015, 10:19:48 von ralph21075 »

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #39 am: 29. Juli 2015, 22:03:45 »
Angetrieben von der jüngsten Fertigstellung einer Phantom musste ich ja auch wieder etwas weitermachen. Ich schreibe "etwas", denn zur Zeit ist es die Phase der kleinen, aber wichtigen Schritte. Der Weg ist nicht mehr lang bis zu großen Lackierarbeiten und wirklich sichtbaren Fortschritten, aber vorher will eben auch der Kleinkram mit gebührender Konzentration erledigt sein..  :rolleyes:

Los ging es mit dem Maskieren der Kanzelteile. Dank der Fertig-Maske von Eduard ging das relativ flott von der Hand.




Außen also die Eduard-Maske, innen habe ich mit Tamyia-Tape die gesamte Innenfläche abgeklebt und die Kanten sauber abgeschnitten, damit auch die Kanten eine Schicht schwarz abbekommen. Zunächst gab es wieder eine Schicht Klarlack zum Versiegeln der Maskierung, darüber dann schwarz.




Und über die Schicht schwarz die neugemischte Tarnfarbe Extra Dark Sea Grey, abschließend noch eine Schicht Humbrol Clear Klarlack.




Weiter ging es mit der nächsten Baustelle, dem Übergang des Aires-Cockpit zum Rumpf, der ja noch ziemlich holprig aussah:




Hier habe ich zum Auffüllen der Spalten durch Mr. White Putty (verdünnt mit Faller-Plastikkleber) entschieden. Nach dem Anmischen einer nicht zu zähflüssigen Masse habe ich das Füllmaterial mit einem, na klar, Zahnstocher vorsichtig aufgebracht:




Das muss jetzt erstmal gut durchtrocknen, ehe ich es beim nächsten Mal vorsichtig mit Schleifschwämmen und Schleifstäben glatt machen werde.


Zum Abschluss des heutigen Modellbauabends ging es noch an die Hydraulik-Zylinder des Fahrwerks. Diese Zylinder ist ja immer so schön glänzend metallisch, den Effekt erreiche ich durch Alu-Klebeband. Vorher wird die benötigte Breite ausgemessen, vorgeschnitten und dann um das Plastikbein herumgewickelt.




Wie ich so in der Makro-Aufnahme sehe sind noch ein paare Grate abzufeilen, dann weiß nachzupinseln und später wird dann durch ein Washing mit verdünnter Ölfarbe das Fahrwerk fertig gestellt für die spätere Montage nach der Lackierung der Phantom.

Viele Grüße,
Ralph  :winken:
« Letzte Änderung: 30. Juli 2015, 09:05:03 von ralph21075 »

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #40 am: 29. Juli 2015, 23:14:44 »
Freut mich das es auch bei dir wieder weiter geht. Allerdings meine F-4 ist schon seit etlichen Wochen fertig, nur der Baubericht fehlte noch.

Ich habe auch noch vor eine Royal-Navy-Phantom zubauen, aber in 1/72 von Fujimi. Gut dein Tipp mit der Farbmischung für das Oberseitengrau.

Super finde ich dein Cockpit besonders die Instrumentenverkabelung hinten beim WSO. Das Fahrwerk sieht im Ansatz auch schon klasse aus.
Sieht so aus als wird dein Bugfahrwerk voll aufgepumpt.

Werde auf alle Fälle dran bleiben.

Gruß
     Hermann
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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #41 am: 30. Juli 2015, 10:58:10 »
Sieht so aus als wird dein Bugfahrwerk voll aufgepumpt.

Hallo Hermann,
stimmt, das Bugfahrwerk wird voll ausgefahren dargestellt, also quasi kurz vorm Katapultstart. Ist für mich so ein Alleinstellungsmerkmal der British Phantoms und macht was her mit dem extremen Anstellwinkel. Viel Erfolg mit Deiner 1/72 F-4K später mal.  :winken:

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #42 am: 02. August 2015, 22:05:22 »
Und wieder Neues von der Phantom-Front. Weiter ging es mit dem Cockpit – zur Vorbereitung der Lackierung musste noch orderntlich geschliffen werden, um das Aires-Cockpit endgültig passend im Rumpf zu verankern. Das ging eigentlich ganz gut von statten. Hier zunächst der Bereich nach dem Schleifen:




Hier nach dem Bemalen (Pinsel) mit Schwarz, darüber Seidenmattlack (Airbrush) und Trockenmalen mit Silber:




Damit es zwischendurch mal etwas fertiger aussieht, probeweise die Schleudersitze und das vordere Instrumentenbrett eingepasst:




Nachdem die Intrumententafel des Piloten eingeklebt war und ein kleiner Spalt zugespachelt, verschliffen und lackiert war, wurde das vordere Teil der Kanzel angeklebt und die Spalten und Stufen beim Übergang zum Rumpf wieder mit verdünntem Mr. Putty aufgefüllt. Anschließend mit kleingeschnittenen Schleifschwämmen schön glatt geschliffen.




Dann wurde der offene Cockpitbereich für das bald anstehende Lackieren maskiert:




Weiter ging es mit den offen dargestellten Kanzelteilen, die eine umlaufene gelbe, gestrichelte Linie haben. Das Aufbringen der Decals hat einige Nerven gekostet. Ich hatte die dünnen Streifen möglichst knapp beschnitten, um keinen überhängenden Trägerfilm zu haben. Die Maskierung musste ich teilweise anheben, um die Decals platzieren zu können. Ein paar Streifen der Original-Decals haben sich verabschiedet, da kamen dann noch ein paar Extra-Streifen, schön kleingeschnitten, aus der Decal-Restekiste zum Einsatz.






Zum Schluss kam es dann noch zu einem richtig schönen Augenöffner im negativen Sinne... Brillianterweise ist es mir gelungen, ganz am Anfang des Baus den Bugfahrwerksschacht verkehrt herum einzubauen, so dass die Bohrungen für den Einbau des Bugfahrwerks überhaupt keinen Sinn machen. Naja, das bekomme ich aber in den Griff mit neuen Bohrungen und dem Schließen der bestehenden, aber trotzdem...  :5:




Das war zwar nicht der bestmögliche Abschluss.. aber damit reichte es mir erstmal für heute.
Viele Grüße,
Ralph  :winken:

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #43 am: 03. August 2015, 09:14:28 »
Sieht gut aus soweit. :P

Und das mit dem Fahrwerksschacht:
Künstlerpech.
Nicht weiter drüber ärgern, so was passiert halt mal. :1:

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Re: F4K Phantom FG.1, Hasegawa, 1:48, "Colonial Navy"
« Antwort #44 am: 03. August 2015, 13:05:23 »
Sehr schöne Fortschritte, ich schaue dir weiter gebannt zu.
Aber musstest du mir das mit dem Bugfahrwerksschacht nachmachen? :6:

Gruß André

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