Autor Thema:  Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI  (Gelesen 16547 mal)

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KUO

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #15 am: 19. August 2015, 20:57:52 »
@pucki

Ich versteh jetzt ehrlich gesagt nicht ganz was du mit langläufig meinst. Alles was bisher zu sehen ist, IST unterirdisch. Also die unterste von 3 Ebenen.

Gleiswendel ist jetzt eigentlich übertrieben. Es ist ja dann doch eher eine Rampe mit 180° Wende in den nächsten Stock. Und natürlich wird selbst gebaut! Das verlangt das Handwerker-Herz!  :D

Einen zweiten Zugspeicher in der Zwischenebene hab ich auch schon überlegt. Bin da aber noch auf keine sinnvolle Lösung gekommen. Aber da wird ja noch geplant.

Verwendeter Mindestradius ist ROCO R4, also 419,6mm. Einzige Ausnahme bildet das innerste Gleise des Zugspeichers. Da bin ich auf R3. Getestet wird mit einer Kurzgekuppelten Railjet Garnitur und einer DR 18201. Wenn die ohne entgleisen drüber kommt, dann schafft es eigentlich alles. Zumindest alles was in Gegend und Epoche auf die Anlage passt.

LG

Philip
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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #16 am: 20. August 2015, 12:03:14 »
Hi

Anscheinend ist durch die Fülle an Informationen der eigentliche Inhalt, also der Plan an sich, etwas unter gegangen. Ich weiß, manchmal labere ich einfach zuviel!  ?(

Drum hier nochmal kurz zur Erklärung.

Die Anlage wird am Ende aus 3 Ebenen bestehen.
- Dem aktuell gezeigten Zugspeicher
- Einer Zwischenebene
- Dem Bahnhof an sich


Sichtbar sein soll am Ende (wahrscheinlich) das hier





Unter der Oberfläche sieht das dann so aus





Der Zugspeicher als unterste Ebene





Die Zwischeneben. Noch nicht ganz ausgereift





Der Bahnhof






Hätte ich den Gesamtplan gezeigt, würde sich wahrscheinlich niemand etwas darunter vorstellen können  :D





LG

Philip
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pucki

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #17 am: 20. August 2015, 13:54:10 »
Na das sieht doch gleich ganz anders aus ;) Richtig geile Bilder.

Damit sind meine Befürchtungen auch gleich weg. Ich hatte nämlich die Nacht als ich dein Kommentar gelesen habe, noch gedacht : "Hoffentlich denkt er daran das Modellloks keine Bulldozer sind". Aber bei der langen Anfahrt nach oben dürfte die Steigung nicht so stark sein, so das die Lok das dann schafft.

Übrigens ein Klasse Programm womit du da planst. Gibt es das Kostenlos und wenn JA wo. ? Wenn ich mir schon keine Anlage platzmässig leisten kann (hab nur eine 62 qm Wohnung) kann ich ja wenigstens mal eine planen, falls mir jemand das Geld fürs eigene Haus schenkt.

Gruß

  Pucki
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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #18 am: 20. August 2015, 15:18:36 »
Hi

Also ich finde das Programm auch wirklich klasse! Und ja, es ist Freeware. Ohne Einschränkung. Finanziert wird das ganze über Spenden. Habe ich auch gemacht, denn ich finde eine gute Arbeit gehört auch honoriert. Aber das sei jedem selbst überlassen.

Das Programm findest du unter SCARM

Philip
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pucki

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #19 am: 20. August 2015, 17:11:50 »
Danke

Gleich mal gedownloadet. ;)

Ich werde es beizeiten mal testen. Soll ja sogar mein ARNOLD-N unterstützen.  :1:

Gruß

  Pucki
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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #20 am: 27. August 2015, 15:30:38 »
HI zusammen

Ganz kleines Update

Meine Servohalterung sind fertig und eingebaut








Simple Konstruktion, aber es funktioniert. Auf der Besfetigungsseite habe ich Langlöcher eingefräst. Die erleichtern das Montieren und Einrichten ungemein. Als Stelldraht verwende ich 0,5mm Federstahl Draht. Der ist fest genug um ein sauberes Schalten zu gewährleisten, und weich genug um zu federn (Servo und Weichen Schutz)
Ganz links ist noch der eingebaute, umschaltende Mikroschalter zu sehen. Diese sind ebenfalls auf Langlöcher geschraubt, über welche der Schalter grob gerichtet werden kann. Die Feinjustierung erfolgt über das Gestänge vom Servo. Hier habe ich Kugelköpfe, wie sie bei kleineren RC-Helikoptern üblich sind, eingebaut. Das Gestänge und die "Pfanne" (der Teil mit dem es aufgeklipst wird) haben ein Gewinde. Mit dem kann ich +/- 3mm nachjustieren.



Nachdem das Kabeln der untersten Ebene so gut wie fertig ist, muss ich mich nun für ein mehr oder weniger endgültiges Konzept der Stromversorgung entscheiden.

Die z21 ist am Gleisanschluss in der Lage max 3,2A zu liefern. Ein Lok braucht je nach Motor, Decoder, Beleuchtung,.... etwa 300-600mA bei 18V Gleisspannung. Bei einer RailJet Garnitur mit Sound und Innenbeleuchtung kommen schon mal 750mA zusammen.
Aber auch ein Zug der steht braucht Strom. So ziehen Decoder im Leerlauf etwa 20mA, mit eingeschaltener LED Beleuchtung nochmal 20mA. Und ein Dampfgenerator gleich mal 100mA.

Ihr seht worauf ich hinaus will?

Nehme ich meinen aktuellen Fuhrpark, und der ist noch nicht komplett  ;) , und gehe davon aus dass im Schattenbahnhof Sonderfunktionen abgeschaltet sind, Komme ich schon auf ca. 300mA. Bleibt das Licht an 500mA, Sind auch noch die Sonderfunktionen eingeschaltet bin ich (gemessen) bei 1,2A!
Aber ich will ja auch noch fahren. Und das auf 3 Ebenen. Man kann also von 4-6 gleichzeitig fahrenden Zügen ausgehen. Da geht die Zentrale, und da ist es ziemlich egal welche da sie alle in etwa in diesem Bereich liefern, in die Knie.

Die Lösung dafür lautet Booster. Es gibt eine Vielzahl von Systemen. Manche werden, wie z.B. bei ROCO über einen Booster-Bus angesteuert, dann gibt es sogenannte CDE-Booster, und, und, und....
Auch in der Leistung unterscheiden sie sich. So gibt es Booster die etwa im Bereich der Zentralen zu liefern im Stande sind. Also so etwa 3-4A. Aber auch "Brummer" mit bis zu 12A!
In der Modellbahner Gemeinde scheiden sich die Geister ob es sinnvoller ist einen solchen "Brummer" oder lieber mehrere kleine zu verwenden.


Ich für meine Teil habe mich für mehrere kleine entschieden.

Es soll ein Selbstbau Projekt von OpenDCC werden. Und zwar der OpenDCC Booster2.
Diese beziehen ihr Signal direkt aus dem DCC-Signal der Zentrale und liefern max. 4A bei 15V Gleisspannung.


Und so sieht das momentane Konzept aus:






- Die z21 als Knoten zwischen den einzelnen Komponenten
- verbunden über LAN mit dem PC und der Steuerungs Software Rocrail
- über WLAN verbunden mit einem Tablet oder ähnlichen Endgerät zur Handsteuerung
- über den B-Bus eine zum Booster umgebaute ROCO 10764 Zentrale zur Steuerung von Weichen, Signalen,....
- über die OpenDCC Booster indirekt über die Rückmelder die Versorgung der einzelnen Abschnitte/Blöcke
- die Rückmelder liefern ihre Daten über den R-Bus an die Zentrale. Eine Besonderheit der verwendeten Rückmelder ist, dass diese zum einen über den R-Bus mit der z21 verbunden werden, und zum anderen die Möglich der Anbindung von Meldern des s88N-Bus haben. Diese sind deutlich billiger als R-Bus oder L-Net Rückmelder. So lässt sich eine z21 relativ günstig mit ihrer maximalen Kapazität von 160 Meldekontakten bestücken.



So. Nun ist doch etwas ausführlicher geworden.

Einen schönen Tag noch

Philip
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pucki

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #21 am: 28. August 2015, 14:23:36 »
Ein Freund von mir hat in seiner Anlage die Gleise getrennt und dann "unterirdisch" wieder elektrisch zusammengeführt. Er hat gesagt, auf die Weise kann er die Gleisabschnitte mit einzelnen Strom versorgen und dann muss nur über die reinen Digitalsignale in die Abschnitte bringen.

Ich hab mir das Konzept damals angehört aber leider die Hälfte vergessen.  Vielleicht ist das ja eine Idee über die du nachdenken solltest und etwas googeln. Der Vorteil ist, du kannst ohne nachträgliche Bastelei die Stromversorgung sichern. 

Ich habe damals bei meiner "analogen" Anlage schon gemerkt das die Lok an Leistung verliert wenn ich nicht alle paar Gleismeter eine neue Stromeinführung mache.

Gruß

  Pucki
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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #22 am: 28. August 2015, 16:40:02 »
Hi.

Das ist genau das was du hier siehst.

Bei mir wird die Anlage jedoch mehrfach getrennt. Zu einem in Booster Kreise, also Bereiche die von jeweils einem Booster versorgt werden,  und in Blöcke.
Allein der Schattenbahnhof besteht aus 26 Blöcken. Jeder dieser Blöcke ist gegen seine Nachbarn isoliert und wird separat über die Rückmeldemodule mit dem Fahrstrom versorgt. Ohne isolierte Abschnitt wurde dieses System der Rückmeldung gar nicht funktionieren.

Das andere von dir angesprochene Thema ist die Einspeisung. Gerade Neusilber Gleise und deren Verbinder haben einen ziemlich hohen Widerstand. Eine Einspeisung sollte etwa alle 1m erfolgen.
Aufgrund der Aufteilung meiner Anlage in Segmente ist das ohnehin notwendig. Ich versorge ununterbrochene Gleisabschnitte zumindest 2mal pro Segment (also etwa alle 60cm). Bei Weichen liegt ein Versorgungspunkt an jedem ihrer 3 Enden.

Die gemeinsame Zuleitung jedes Blocks vom Rückmeldemodul ist in 1,5mm2 ausgeführt. Erst die letzten cm zum Gleis der einzelnen Einspeisungen in 0,5mm2. Zum einen wird ein entsprechend hoher Querschnitt gewählt, um die Leitungsverluste niedrig zu halten. Zum anderen muss die Leitung (wenn auch nur für etwa 20ms) in der Lage sein den Kurzschlussstrom von 4A zu leiten. Ist die Leitung zu klein, also der Widerstand zu groß, kann nie der Kurzschlussstrom fließen bei dem die Anlage abschaltet. Also sie erkennt ihn einfach nicht und deine Lok löst sich in Rauch auf.

LG

Philip
« Letzte Änderung: 08. September 2015, 08:23:32 von KUO »
Ut nullus aliam et iram provocet,si vis pacem para bellum.
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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #23 am: 04. November 2015, 13:24:05 »
Hallo zusammen

Ruhig war es die letzten Wochen um mein (unser) Modellbahn Projekt.

Es ist aber nicht so dass nichts geschehen wäre. Viel mehr liegt es a) am guten Wetter (der Winter kommt bestimmt noch früh genug!) und b) daran dass ich momentan die meiste Zeit am PC und an der Lötstation verbringe.

So habe ich mir jetzt mal die benötigten Booster 2 von OpenDcc und die Kehrschleifenmodule von Tams gelötet.

Fertig sieht dass dann so aus:

Der OpenDcc Booster2




Tams KSM-2





Diese wurden in die bestehende Verdrahtung integriert, und jetzt wird getestet.

Sowohl die Booster als auch die KSM-2 haben Meldeausgänge. Hier bieten sich in Kombination mit der Rocrail Software interessante Möglichkeiten, z.B. das Abhandeln von Kurzschlüssen innerhalb eines Booster-Bereichs ohne dass die gesamte Anlage abschaltet.

Das sind Dinge die ich testen will BEVOR ich an den nächsten Ebenen baue.




Als sozusagen Nebenbei Projekt, tüftle ich gerade an der Signal-Software des OpenDcc Decoder Variante 1. Die Software an sich ist schon Top, und ohne die tolle Arbeit von Herrn Kufer wäre ich wahrscheinlich nie so weit gekommen. Aber leider sind mit der Variante 1 nur deutsche Signalbilder darstellbar. Als Alternative kann zwar der Decoder Variante 2 mit frei konfigurierbaren Ausgängen genommen werden, aber die Variante 1 ist deutlich kostengünstiger, und auch für Laien leichter Aufzubauen (kein SMD Chip). Jedoch müssen sämtlichen Änderungen im Signalbild und Timing (Blinken) in der Software (C++) angepasst werden.

Prinzipiell wäre ich fertig damit, es bestehen bei einzelnen Signalbildern jedoch noch offene Fragen hinsichtlich ihrer Gültigkeit, also wann welche Leuchte in Kombination mit welcher Leuchte überhaupt möglich ist.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

4begriffiges Hauptsignal mit Vorsignal am selben Mast (Dunkeltastung Vorsignal bei HS halt)

https://youtu.be/LdJPI54hw9w



Da, auch beim Testen, so ein paar nackte LED`s auf einem Steckbrett "blöd" aussehen, müssen natürlich Signalschilder her.
Aber nur zum Testen etwa 40€ für ein mehrbegriffiges Signal auszugeben, wollte ich dann doch nicht. Also basteln.

Aber bevor man anfängt (und weil wir Modellbauer ja ohnehin einen an der Klatsche haben) zeichnet man sich noch schnell ein paar Pläne!  :pffft:
Das allein hat mich schon einige Stunden gekostet!
Vor allem da es praktisch keine vernünftigen Vorlagen dazu gibt. Einzige Vorlage für Maße ist die Regelzeichnung 15.300/1 Lichtsignale am Gittermast als PDF, und deren Qualität lässt stark zu wünschen übrig. Besseres ist leider nicht so leicht aufzutreiben.
Sonst habe ich mich an die Signalvorschrift V2, Bilder von Originalen, und was das Netz sonst noch so hergibt gehalten.

Ich hänge mal meine bisherige Arbeit als PDF hier an.


Jetzt bin ich gerade dabei erste Prototypen (sie werden keinen Mast bekommen) zu machen. Diese werden aus 1mm Pertinax gefräst. Als Lampen werden LED`s der Baugröße 0805, am Kopf stehen, von hinten eingelötet. Bilder dazu habe ich im Moment leider keine.






Ich glaube das erklärt die derzeit eher seltenen Updates, und außerdem muss ja noch Zeit für andere Hobby bleiben!
Wie z.B. für das mein Geburtstagsgeschenk!  :D


(NEIN! Die Fische haben keinen eigen TV im Becken!  X( )






 
Das war`s dann wieder mal.


Bis bald

Philip
« Letzte Änderung: 04. November 2015, 13:34:40 von KUO »
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WaltMcLeod

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #24 am: 04. November 2015, 14:20:56 »
Ich versteh im wahrsten Sinne des Wortes nur "Bahnhof"  8o .... schau aber trotzdem interessiert zu ..... wie kann man so was nur können  ?(

:winken: Walter
         ... dahoam im schönen Oberalm

pucki

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #25 am: 04. November 2015, 16:14:58 »
Hübsche Guppys.  Fehlen nur noch die Black-Mollys ;)

Ansonsten feine Arbeit ;)

Meine Modelleisenbahm bleibt jedoch besser im Regal ;)

Gruß

   Pucki

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #26 am: 04. November 2015, 22:22:09 »
@pucki

Mollys passen leider von den Wasserwerten nicht dazu.

Aber es soll noch ein Schwarm von 10-15 Blauaugen (Pseodomugil) dazu. Und mein Schwarm Neons soll auch wieder auf seine ursprüngliche Stärke von 15 Tieren anwachsen. Momentan sind es leider nur noch 3. Den Rest hat mir im alten Becken die Neonkrankheit dahin gerafft.
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Gleisplan Evolution
« Antwort #27 am: 01. Dezember 2015, 09:23:42 »
Guten Morgen zusammen,

endlich beginnt wieder die Modellbahnzeit!  :D

Leider lässt mein Dienstplan derzeit kaum Luft, weder für Familie noch Hobby  :2: , aber für Planungsarbeiten am PC ist schon mal Zeit.

Ein Teil des Schattenbahnhofes wurde ja bereits gebaut. Zum einen um meinen Kids Fahrbetrieb bieten zu können, zum anderen um zu Testen. Gerade die Abläufe einer PC Steuerung und die dafür notwendigen Meldepunkte sollten für den weiteren Bau klar sein.

Beim derzeitigen Planungsstand habe ich mich allerdings nur am bereits aufgebauten Schattenbahnhof und dem geplanten sichtbaren Layout, also dem Bahnhof Seekirchen, orientiert. Es ging hauptsächlich darum wie ich vom Zugspeicher in den Bahnhof, und umgekehrt, komme.

In den bisherigen Entwürfen fehlten mir sichtbare Strecken. Es waren nur etwa 20% der gesamten Gleislänge zu sehen. Viel Platz zum Parken, aber leider kaum sichtbarer Fahrbetrieb.



So sieht der momentane Entwurf in 3D aus:



(SCARM ist ein tolles Programm zur Gleisplanung. Leider zeigt es im 3D Rendering Schwächen. Aber das ist nun wirklich jammern auf hohem Niveau.)


Offensichtlichste Änderung ist die Erweiterung der Grundfläche zu einem U. Dabei habe ich rechts einen Schenkel mit 1,4m angefügt. Chefin wird zwar nicht glücklich sein, aber was muss das muss!  X(



Der neue Gleisplan in seiner Gänze:





Da das dann doch etwas verwirrend ist, hier mal in seine Ebenen zerlegt.

Zu unterst der Schattenbahnhof:




Der Gleisplan des Schattenbahnhofes wurde etwas abgeändert.
- Die generelle Fahrtrichtung ist nun gegen den Uhrzeigersinn (rot = Einfahrt, grün = Ausfahrt)
- Die Kehrschleife hat nun nur noch ein Stumpfgleis welches durch das neue Layout deutlich verlängert werden konnte. Dies war notwendig, da meine Fahrversuche Probleme mit der Länge einer kompletten RailJet Garnitur beim wenden gezeigt haben.
- Die Ausfahrt hat noch 3 zusätzliche Abstellmöglichkeiten bekommen.
- Die Rampe in die Zwischenebene beginnt nun rechts unten.
- Das schwarze Gleis dient nur zum Auf- und Abgleisen. Zum Programmieren kommt eine etwa 3m lange, gerade Strecke vorne an den Rahmen der Anlage.
- Das blaue Gleis dient als Umfahrung.
- Im Gleisplan nicht zu sehen ist, dass die Abstellgleise nun in 2-4 ca 1m lange Blöcke unterteilt sind (werden)

Hintergrund der geänderten Planung ist, neben den räumlichen Gegebenheiten, die Verwendung von Rocrail zur Steuerung.
Hier gibt es die Möglichkeit eines sogenannten "Ablaufblocks".
Dabei sortiert und rangiert die Software die Züge im Schatten selbstständig. Dabei rücken die Züge einfach immer weiter nach vorne in einen freien Block, bis sie wieder an der Ausfahrt stehen. Sind dem Programm die Block- und Zuglängen bekannt (werden selbst eingegeben), werden Blöcke entsprechend der Zuglänge zugeteilt, bzw. Blöcke auch dann als belegt gemeldet, wenn sich zwar kein "Verbraucher" mehr darin befindet, der Zug aber rechnerisch noch in den dahinter liegenden Bock ragt. (Betriebssicherheit!)
Steht nun ein Zug als erster in der Ausfahrt der nicht gebraucht wird, wird er einfach über das Umfahrungsgleis wieder hinten angereiht.
Zusätzlich kann durch die Vergabe von Zug-Typen (IC, Nahverkehr, Güter,....) an Züge UND Blöcke vordefiniert werden, welche Blöcke von welchen Zügen befahren werden dürfen bzw. befahren werden müssen.
Somit ist gewährleistet dass Wendezüge, wie der Railjet, den Bahnhof wechselweise Lok oder Steuerwagen voraus verlassen.



Dazwischen die Verteiler-Ebene mit den Rampen nach oben und unten:




Zur Zwischenebene ist eigentlich nicht viel zu sagen. Gleis grün ist Fahrtrichtung "WIEN", Gleis rot Fahrtrichtung "SALZBURG".
Die maximale Steigung der Rampen liegt unter 3%. Die minimale Durchfahrtshöhe beträgt 80mm. Das ist mit einer "simulierten" Oberleitung auch mit gehoben Stromabnehmern möglich.
Das sichtbare Stück Strecke in der Mitte wird nur halb sichtbar sein. Es soll so eine Art aufgeschnittener Tunnel werden. Lässt sich leider nur nicht gut darstellen.



Und zum Schluss der Bahnhof selbst (die Rampen nochmal zur besseren Erkennbarkeit sichtbar):




Am Bahnhof habe ich bis auf seine gesamte Neigung im Bezug zur Kante und den Radien der Einfahrten kaum etwas geändert.
Ich will eigentlich immer noch am Plan Seekirchen festhalten.
Sollte mir doch einfallen mehr Betrieb haben zu wollen, so ist der Platz nun auch für eine Drehscheibe mit Ringlokschuppen ausreichend.




Somit könnte auch ein gänzlich anderer Bahnhof mit angeschlossenem Betriebswerk realisiert werden.



So. Das wars von den Planungen. Das nächste Update ist hoffentlich schon wieder über "echte" Bautätigkeit.


LG

Philip
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2015, 09:28:41 von KUO »
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Nebenprojekt opneDCC Decoder V1 für ÖBB
« Antwort #28 am: 28. Januar 2016, 08:53:19 »
Guten Morgen zusammen,

heute melde ich mich endlich wieder einmal mit einem kleinen Update. Leider nicht direkt vom Projekt.

Da stehen momentan hauptsächlich Planungstätikeiten und Tests auf dem Programm.

Die Anlage besteht ja aus insgesamt 8 Segmenten um einen Abbau und Transport zu ermöglichen. Jetzt muss der Plan dahingehend optimiert werden, dass z.B. keine Weichen genau auf diesen Übergängen zu liegen kommen.
Außerdem muss fast alles was schon aufgebaut war nochmal weg, da ich mich nun dazu entschieden habe die ROCO Gleise nicht mit deren Gummibettung zu verlegen, sondern vollflächig ein Gleisbett aus 6mm Depron verwenden werde.

Weiters haben die Tests gezeigt wie unzuverlässig die Roco Bettungsantriebe für die Weichen sind. Sie fliegen daher alle raus und werden durch Servos ersetzt. Gerade im schwer zugänglichen Bereich kann man hängende Weichen überhaupt nicht gebrauchen!

Und dann wäre da noch die Sache mit den Rückmeldern. Momentan verwende ich Module von Digikeijs am R-Bus (Roco Bus). Funktioniert einwandfrei aber man ist mit der von mir verwendeten Roco z21 auf 160 Melder beschränkt. Reicht erst mal, aber eine Überschlagsrechnung hat gezeigt dass es zum Ende hin ziemlich knapp werden könnte. Und die Digikeijs Belegtmelder können kein RailCom.

Kurz zur Erklärung. RailCom ist ein System mit dem eine Lok, also eigentlich deren Decoder, aktiv Rückmeldungen schickt. In der Basisfunktionalität (Channel1) einfach nur deren Adresse und Aufgleisrichtung. Neuere RailCom Decoder können aber Meldungen über Geschwindigkeit, Fahrstufe und sogar den Verschmutzungsgrad der Gleise generieren! (Channel2)
Dieses System erleichtert die Bedienung sehr, da durch die aktive Rückmeldung die Steuerung nicht nur weiß dass ein Abschnitt besetzt ist, sondern auch durch wen. Und mit Channel2 können sogar mehrere Züge im selben Abschnitt (z.B eine Doppeltraktion) erkannt werden.

Die Möglichkeiten dieses Systems will ich zukünftig auch nutzen können. Daher werde ich versuchen die Aufteilung der Blöcke, Position der Rückmelder usw., so zu Planen dass ein Ersetzen der jetzigen Rückmelder durch RailCom Melder ohne übermäßigen Aufwand möglich sein wird.



Jetzt aber zum eigentlichen Thema dieses Updates.

Wie schon mal erwähnte, tüftle ich gerade an einer für ÖBB Signale ausgelegten Software für den openDCC Decoder Variante 1. Die Variante2 kann, bei entsprechender CV Programmierung, diese ebenfalls darstellen, ist aber im Aufbau etwas aufwendiger und etwa doppelt so teuer. Die V2 ist außerdem hauptsächlich mit SMD Bauteilen konzipiert, was eine Platine unbedingt notwendig macht. Ein V1 lässt sich auch ohne weiteres auf einer Lochrasterplatte aufbauen.

Ich habe mir gleich doppelte Version gebaut. Somit kann ich bei Änderungen in der Programmierung die beiden Prozessoren mit unterschiedlicher Software laden und den Effekt direkt vergleichen.

Das ganze sieht dann so aus:



Über die obere Klemme links wird die Schaltung Spannungsversorgt. Hier kann entweder eine externe Spannungsquelle angeschlossen werden (AC oder DC) oder das DCC Gleissignal verwendet werden.
An der unteren Klemme wird das DCC abgegriffen. Um die Schaltung zu Schützen und Rückkoppelungen ins DCC Signal zu vermeiden, ist dieses über einen Optokoppler entkuppelt.
Die beiden mit 1 und 2 beschrifteten 6-poligen Stiftleisten sind die Programmierschnittstelle (ISP Schnittstellen). Sie ist so im originalen openDCC Layout nicht vorgesehen. Aber da ändert man ja auch nicht ständig die Software.
Danach sind schon die beiden ATtiny2313 zu sehen. Sie wurden zusätzlich mit einem externen 10MHz Quarz beschalten, der aber über Jumper wegschaltbar gemacht wurde. Die Software kann sowohl mit dem internen 8MHz Takt des ATtiny, als auch mit den externen 10MHz (genaueres Timing) betrieben werden.
Zum Schluß noch zwei ULN2803 Treiber. Sie nehmen die Schaltlast vom Prozessor. Wären bei einer ausschließlichen Verwendung von Led nicht unbedingt notwendig, aber so könnten sogar alte Glühlampen Signale angeschlossen werden.

Flugwuzzi hat in seinem Beitrag    
Cylon Raider (Moebius 1/32) - Beleuchtungseffekte
ja eindrucksvoll gezeigt, was mit Microprozessoren möglich ist.
Im Prinzip ist das hier nichts anderes. Nur dass anstatt des Arduinos, auf dem ja ein Atmel Prozessor sitzt (ATmega128), der Prozessor (ein ATtiny2313) direkt verbaut ist.
"Nachteilig" ist, dass hier nicht mehr mit der ArduinoIDE und deren vereinfachter Programmiersprache gearbeitet werden kann, sondern in C+. Aber auch ich habe mich mit den Arduinos an die ganze Programmierarbeit herangetastet, und Projekte wie dieses haben einen ungemeinen Lerneffekt!

Die Lorbeeren für dieses Projekt gehören aber eindeutig einem anderen, nämlich Herrn Kufer von openDCC. Er hat die ganze Routine die hinter der Decodierung des DCC Signals steht geschrieben.
Mein Beitrag beschränkt sich auf die Anpassung der Modes für die Signalbilder. Wenn ich bedenke wie viele Stunden ich schon damit verbracht habe, steigt meine Respekt für Herrn Kufer immer mehr!


Die Signale:

Anfangs habe ich die Signalbilder mit LED's auf einem Steckbrett getestet. Nur jedesmal den ganzen Aufbau am Steckbrett zu ändern wenn ich den Modi gewechselt habe, war mir irgendwann einfach zu aufwendig.
Also habe ich mir Signalmuster gebaut. Sie würden zwar sicher keinen Preis für's Aussehen gewinnen, aber sie sind maßstäblich und lassen somit eine gute Beurteilung des Ergebnisses zu.

Und hier mal das Ergebnis:




Um passende Signale für alle Modis zu haben, habe ich eine ganze Serie gebaut.

Ganz links 2 frei stehende Vorsignale,
dann 4 Hauptsignale,
danach ein Zwischensignal als Schutzsignal,
und zum Schluss ein Hauptsignal mit Vorsignal am Mast


Die Herstellung der Signalschilder habe ich in einem vorherigen Beitrag ja schon gezeigt. Sie wurden aus 1mm Pertinax mit einseitiger CU Auflage gefräst. Der Mast ist ebenfalls aus Pertinax und bildet den gemeinsamen +. (Die Schaltung ist gegen Masse schaltend)
Als Leuchtmittel sind SMD Led der Baugröße 0805 am Kopf stehend eingelötet. Deren Masseleitung ist aus 0,35mm Kupferlackdraht.
An der Bodenplatte wurden Stiftleisten eingelötet um die Signal auf einem Steckbrett montieren zu können. Hier wurden außerdem gleich die Vorwiderstände der Led verbaut









Die Software/Modi:

Momentan besteht die Software aus 3 Betriebsarten mit je 8 möglichen Modi.
Die Betriebsart muss vorher gewählt werden und wird entsprechend auf den Prozessor geladen.
Die Modi innerhalb der Betriebsarten sind dann im Betrieb frei wählbar. Derzeit sind nicht alle Modi belegt.

So sehen sie derzeit aus:

1: Standard mode (ÖBB)
// Mode0: 4 Blocksignale mit 2 Begriffen
// Mode1: 2 Hauptsignale mit 4 Begriffen
// Mode2: 2 Vorsignale (unabhängig) mit 4 Begriffen
// Mode3: 1 Einfahrsignal mit Vorsignal am Mast (Dunkeltastung)
// Mode4: 2 Hauptsignale mit 3 Begriffen und Verschubsignal
// Mode5: 1 Hauptsignal mit 4 Begriffen und Verschubsignal + 1 Hauptsignal mit 3 Begriffen
// Mode6: not used
// Mode7: not used   

2: Austrian signals with flash (Ersatzsignal)
// Mode0: Zwischensignal als Schutzsignal mit 8(6) Begriffen (Ersatzsignal und Abfahrt blinkend)
// Mode1: 2 Hauptsignale mit 4(2) Begriffen (Ersatzsignal und Abfahrt blinkend)
// Mode2: 2 Hauptsignale mit 4(3) Begriffen (Ersatzsignal blinkend)
// Mode3: not used
// Mode4: not used
// Mode5: not used
// Mode6: not used
// Mode7: not used
                                 
3: Austrian signals with flash (Vorsichtsignal)
// Mode0: Hauptsignal mit 9 Begriffen (Vorsichtsignal und Abfahrt blinkend)
// Mode1: 2 Hauptsignale mit 4 Begrifffen (Vorsichtsignal und Abfahrt blinkend)
// Mode2: 2 Hauptsignale mit 5 Begriffen (Vorsichtsignal blinkend)
// Mode3: not used
// Mode4: not used
// Mode5: not used
// Mode6: not used
// Mode7: not used


Geplant sind jetzt noch eine Betriebsart 4: Ampel Österreich, und eine Betriebsart 5: Bahnübergang

Unter dem folgenden Link könnt ihr euch das Ergebnis nun "live" anschauen.
Leider flackern die Led auf den Videos. Das kommt aber von der Kamera. In Wirklichkeit dimmen sie sanft auf und ab.

YouTube Playlist



Sollte jemandem ein Fehler auffallen oder einen Vorschlag für Signalbilder haben, dann her damit!  :1:



Das wars!

Einen schönen Tag noch

Philip
« Letzte Änderung: 28. Januar 2016, 09:56:51 von KUO »
Ut nullus aliam et iram provocet,si vis pacem para bellum.
(Keiner soll den anderen zum Zorne reizen, doch wenn du Frieden willst,bereite dich auf den Krieg vor)

KUO

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Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #29 am: 21. Juni 2016, 13:24:14 »
UPDATE 1von5

Hallo zusammen,

lange war es ruhig im Projekt. Das hatte mehrere Gründe. Der wichtigste ist jedoch ".... alles bleibt anders!"  :D

Zwischenzeitlich wurde ja schon eine Testanlage, mit den Grundmaßen der fertigen Anlage, gebaut. Aber je länger ich mich mit deren Steuerung und dem Plan beschäftigt habe, desto unzufriedener wurde ich.

Zum einen die Steuerung.
Geplant war die Steuerung mittels PC und der Software rocrail, mit einer ROCO z21 (also die kleine weiße) als Schnittstelle. Fahrstromversorgung der einzelnen Boosterabschnitte mit opendcc booster2 Rückmeldungen sollten über die Melder der Firma digikeijs am R-BUS erfolgen. Weichensteuerung hauptsächlich mit Servos, angesteuert über ESU Switchpilot Servo.

Leider zeigte diese Kombination schon im Testbetrieb ihre Unzulänglichkeiten. Vor allem die z21 mit allen ihren Bugs und die Beschränkung auf den ROCO R-BUS waren mir zunehmend ein Dorn im Auge.

Also wurde das volllständige Steuerkonzept geändert. Dazu aber mehr im Folgepost.



Das andere war der Gleisplan an sich.

Eigentlich wollte ich mich ja an das Vorbild "Bahnhof Seekirchen" im aktuellen Bauzustand halten. Diese Variante hatte für mich einfach den Reiz ein aktuelles Vorbild nachzubilden und somit "echten" Modellbau zu betreiben.
Die Anlage soll aber auch (oder besonders) eine Spielanlage für meine 2 Jungs sein. Und da wird so ein einfacher Durchgangsbahnhof doch recht schnell langweilig.

Außerdem war da dann noch die Sache mit der Zwischenebene. Sie machte den ganzen Gleisplan und auch den Aufbau unnötig kompliziert.

Aus diesen Gründen wurde die Anlage praktisch von Grund auf neu geplant.

Bis zum jetzigen, finalen(?) Planungsstand vergingen 12(!) Grundversionen mit jeweils 5-10 Unterversionen.
Ich werde mir sparen hier den gesamten Planungsverlauf nachzuzeichnen. Alle Interessierten möchte ich auf den Planungsthread "Spielanlage (vormals Seekirchen am Wallersee)" im H0 Modellbahnforum verweisen. Zum Lesen ist keine Registrierung notwendig.
 

Hier werde ich mich auf die wichtigsten Änderungen beschränken.

Los geht`s im Folgepost.



Bis gleich

Philip
« Letzte Änderung: 21. Juni 2016, 17:28:28 von KUO »
Ut nullus aliam et iram provocet,si vis pacem para bellum.
(Keiner soll den anderen zum Zorne reizen, doch wenn du Frieden willst,bereite dich auf den Krieg vor)