Autor Thema:  Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI  (Gelesen 17966 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Jensel1964

  • MB Gigant
  • *****
  • Beiträge: 2119
  • Hoisdorf - Stormarn - Schleswig-Holstein - Erde
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #45 am: 07. September 2016, 21:33:58 »
ARGH.....das sieht echt verlockend aus. Vielleicht sollte man doch nochmal ne Eisenbahn bauen. Dein Projekt verspricht sehr, sehr schön zu werden. Aber klar, mit den Hilfskräften kann auch nichts schief gehen.... :6:
Jens  :winken:

KUO

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 376
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #46 am: 13. Oktober 2016, 16:52:52 »
Hallo zusammen,

mühsam nährt sich das Eichhörnchen....  ;) Aber schrittweise geht dann doch was weiter!


Der Schattenbahnhof nähert sich, zumindest was den Gleisbau betrifft, seiner Fertigstellung. Aktuell fehlen noch etwa 2m Gleis an der Ausfahrt. Leider ist mir das Material (Flexgleis) ausgegangen. Sollte aber noch vor dem Wochenende da sein.

Auf den Bildern fehlen noch die 6 Gleise der "Kurve" und die Ausfahrtsweichen. Die sind inzwischen eingebaut.






Hier nochmal sieht man nochmal gut wie ich die Übergänge der einzelnen Module gemacht habe.



Sieht zwar optisch nicht schön aus, ist aber funktional und sicher. Denn neben dem sicheren Halt an den Modulkanten, bieten die Lochraster-Streifen eine gute Möglichkeit zum Anlöten der Stromversorgung.

Außerdem enden alle Gleise vor/nach einer Weiche mit so einem Streifen. Die Weichen sind geschraubt und können somit ohne größeren Aufwand heraus genommen werden. Das erleichtert mir den Einbau der Stelldrähte und ist auch im Hinblick auf möglicherweise notwendige Wartungen (gebrochene Stellschwellen,...) von Vorteil.

Auf Bild 1 und 2 sind solche Streifen auch auf "offener Strecke" auf den Modulen sichtbar. Sie bilden die Übergänge von einzelnen Blöcken. Hier werden die Gleise beidseitig getrennt und jeder Abschnitt wird über einen eigenen Stromfühler versorgt. Dies dient dem System zur Verfolgung und Belegtmeldung der einzelnen Züge.

Jetzt müssen noch, abgesehen von den fehlenden 2m Gleis, alle Übergänge verlötet und versäubert werden. Dann werden die Gleise noch mit Leim/Wasser Gemisch voll flächig verklebt.

Fehlt eigentlich nur noch
- Einbauen der Weichenantriebe
- Justieren und Programmieren der Weichenantriebe
- Verlegen der Kabel
- ...


...dann kann es eigentlich schon mit den "elektrischen" Testfahrten losgehen.   :rolleyes:


LG

Philip
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2016, 16:55:45 von KUO »
Ut nullus aliam et iram provocet,si vis pacem para bellum.
(Keiner soll den anderen zum Zorne reizen, doch wenn du Frieden willst,bereite dich auf den Krieg vor)

KUO

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 376
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #47 am: 23. November 2016, 10:28:23 »
Guten Morgen zusammen,

es wird wieder einmal Zeit für ein Update.



...dann kann es eigentlich schon mit den "elektrischen" Testfahrten losgehen.   :rolleyes:



Es zieht sich......  :rolleyes:

Ich habe mich beim Verkabeln sowohl zeitlich als auch beim Materialaufwand verschätzt.

Bevor ich mit dem Verkabeln begonnen habe, wurde der "Blockplan" des Schattenbahnhofes nochmal überarbeitet.
Der gesamte Schattenbahnhof ist in 48 Rückmeldeabschnitte eingeteilt, weilche auf 3 GBM16T mit je 16 Anschlüssen aufgeteilt werden. Es gibt keine "blinden Flecke", also Züge sind lückenlos verfolgbar.
1 GBM16T ist direkt am GBM Master. Dieser ist in der Mitte der Anlage montiert. Die anderen 2 GBM16T sind ~1m links und rechts abgesetzt.
Die Blöcke wurden grundsätzlich so aufgeteilt, dass sie mit dem nächstgelegenen GBM16T verbunden werden. Dabei sind die Blöcke mit der Nummerierung 1.X dem Master, also dem GBM16T in der Mitte zugeordnet. 2.X dem linken und 3.X dem rechten. Aber nur grundsätzlich.

Warum?:
 Durch das Layout des Schattenbahnhofes ergeben sich 2 Kehrschleifen (mit KS2 + KS3 im Plan eingezeichnet). Eine dritte Kehrschleife, KS1, ergibt sich aus der Durchfahrt des Bahnhofes in der sichtbaren Ebene. Diese Kehrschleife habe ich aus Gründen der Aufteilung und Verkabelung in die Auffahrt der Rampe "West" gelegt.
Im Gegensatz zu den Kehrschleifenmodulen der "großen" Hersteller, werden bei den Kehrschleifenmodulen von FICHTELBAHN die Kehrschleifen nicht über Kurzschlusserkennung geschaltet, sondern über Melder.
Die Kehrschleife selbst besteht aus 3 Abschnitten (B,C,D), wobei B und D nur kurze Sensorabschnitte sind, C die eigentliche Kehrschleife. Umgepolt werden alle 3. Die beiden davor und dahinter liegenden Abschnitte A und B sind die gegengleich gepolten Abschnitte. Da die Sensorik für die Schaltung der Kehrschleife direkt in den GBM16T integriert ist, müssen auch diese beiden Abschnitte aus dem selben GBM16T versorgt werden.
Daher liegt zum Beispiel der Sensorabschnitt E der Kehrschleife 2, welche ganz links liegt, am rechten Rand der Anlage.


So sieht der Blockplan nun aus:




Nun zur eigentlichen Verkabelung.

Als erstes wurde die Spannungsversorgung gemacht.

Die Booster und Servosteuerungen werden über stabilisierte (Laptop)Netzteile versorgt
Für die 3 geplanten Boosterabschnitte sind 3 baugleiche Netzteile mit 15V/5A verbaut. Diese sind an der ausgangsseitig an Masse verbunden um Ausgleichströme zwischen den Boosterabschnitten zu vermeiden.
Für die Servosteuerung und sonstige Verbraucher sind 3 baugleiche 15V/4A Netzteile verbaut. Ein Netzteil reicht (mit reichlich Reserve) für die Verbraucher des Schattenbahnhofes. Die anderen beiden sind für die sichtbare Ebene vorgesehen. Im Notfall habe ich noch 2 in Reserve.
Die Hilfsspannung für die Relais der Kehrschleifenmodule auf den 3 GBM16T (110mA beim Schalten) kommt aus einem 5V/0,5A USB Steckernetzteil zum Einsatz. Versuche mit verschiedenen 5V Netzteilen haben gezeigt dass diese USB Netzteile die einzigen sind die sowohl im Leerlauf als auch unter Last stabile 5V liefern. Manche "billigen" 5V Stecker liefern im Leerlauf bis zu 8V (!!!) was so manchen IC in die ewigen Jagdgründe befördern kann.
Zum Schluss gibt es noch eine 12V DC Versorgung. Hieraus sollen dann die Hall-Sensoren für die "Punktmelder" versorgt werden.

Angeschlossen sind die Netzteile über spezielle Steckerleisten wie sie auch in Netzwerkschränken verwendet werden. Beim Einschalten dieser Steckerleisten werden die "Dosen" zeitlich gestaffelt (im ms Bereich) geschaltet. Das verhindert Stromspitzen an der Zuleitung was im schlechtesten Fall zum Auslösen des Leitungsschutzes (Sicherung) führen kann. Dies hängt mit den in den Netzteilen verbauten Kondensatoren zusammen, da diese zum Zeitpunkt des Einschaltens quasi einen Kurzschluss darstellen. Bei einem Netzteil nicht tragisch, das kann die Sicherung ohne Probleme ab. Bei 6 oder mehr gleichzeitig ans Netzt gehenden Netzteilen kann das schon zu viel sein.



So sieht das "Power Board" im Moment aus:



Hier soll zukünftig auch noch ein Raspberry PI, als Server der Steuersoftware rocrail, seinen Platz finden.




Die Anlage ist ja zerlegbar in 10 Module aufgeteilt.
Ursprünglich hatte ich geplant die Verkabelung zwischen Gleis und GBM16T  erst mal durch zuziehen, und die Auftrennung zwischen den Modulen erst nachträglich zu machen.
Das hat sich aus mehreren Gründen als "unpraktisch erwiesen.
Zum einen ist die Bewegungsfreiheit unter der Anlage ja doch ziemlich eingeschränkt. Es ist daher ziemlich mühsam ständig herumzukriechen. Bei der Größe der Module ist die Verkabelung eines Moduls immer innerhalb einer Armlänge erreichbar.
Zum anderen habe ich sämtliche Leitung verdrillt. Ich arbeite mit 0,75mm2 Einzeladern in 4(5) Farben, für welche ich mir einen eigenen "Farbcode" erstellt habe. Damit ist es einfacher die Kabel zuzuordnen und die Gefahr der Verpolung ist geringer. Aber jedes Kabel muss händisch verdrillt werden. Das ist bei kurzen Kabeln natürlich deutlich einfacher.


Zwischenzeitlich war es ziemlich unübersichtlich (auf diesem Bild eigentlich noch harmlos)





Inzwischen kommt aber Ordnung in das ganze:






Auf den beiden Bildern ist auch die räumliche Trennung von DCC (Fahrstrom) und DC Versorgungsspannung zu sehen. DCC läuft oben, DC unten.



Hier noch der Bereich eines Modulüberganges:





Zusätzlich zur Farbcodierung sind alle Kabel, an allen Enden, mit Kabelmarkern versehen.





Für die Verkabelung des Schattenbahnhofes habe ich mir 4 Rollen Kabel à 100m gekauft. Bei etwas mehr als der Hälfte habe ich nachbestellt!  :pffft:
Aktuell liegen, bei etwa 85% Fahrstromverkabelung, 350m Kabel unter der Anlage! Ich träume schon von Adernendhülsen!  :10:  :3:





Neben der Fahrstrom Verkabelung wurden auch noch die Weichenantriebe eingebaut.
Bis auf 5 Weichen werden alle über Servos gesteuert. Die anderen 5 mit "herkömmlichen" Überflur Doppelspulen Antrieben.

Zur Montage der Servos habe ich mir, aus 6mm Sperrholz, einfache Winkel gebaut. Davon eine "linke" und eine "rechte" Variante.


Hier mal die "Variante links"




Als Stelldraht verwende ich 0,3mm Federstahldraht. Ein kurzes Stück Bowdenzug-Hülle am Winkel dient als Führung.
Der Draht wird möglichst nach an der Drehachse des Servohorns eingehängt. Dadurch ergibt sich ein kurzer Stellweg bei großer Drehbewegung. Dadurch können die Servos feiner eingestellt werden.

Das "Z" im Draht dient als Federelement.
Die Stelldrähte habe ich mit einer einfachen Lehre, ein Brett mit ein paar Schrauben, vor gebogen.




Hier liegen die Servos für die Weichenharfe an der Einfahrt zum Zugspeicher bereit zum Einbau.






Bei dem ganzen Arbeitsaufwand darf ich die Motivation meiner beiden Jungs nicht aus den Augen verlieren.
Sie sind zwar mit Eifer dabei, schön langsam möchten sie aber auch mal fahren können (ich im übrigen auch  :pffft: ).
Es wäre wahrscheinlich "ökonomischer" gewesen den Gleisbau bis zu den Übergangen in die sichtbare Ebene abzuschließen und dann erst mit dem Verkabeln zu beginnen. Das hätte aber noch mehr Zeit in Anspruch genommen. Aber die Wendeln sind für einen (eingeschränkten) Fahrbetrieb nicht notwendig. Daher habe ich sie für's erste hinten angestellt.


So, das war`s dann mal wieder.

LG

Philip
Ut nullus aliam et iram provocet,si vis pacem para bellum.
(Keiner soll den anderen zum Zorne reizen, doch wenn du Frieden willst,bereite dich auf den Krieg vor)

b.l.stryker

  • MB Star
  • ****
  • Beiträge: 1112
  • Mein Name ist Björn, einfach Björn
    • http://strykers144.jimdo.com/
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #48 am: 23. November 2016, 11:40:37 »
Einfach nur Wahnsinn. Respekt vor so viel Fachwissen.
Glück Auf, Björn


WaltMcLeod

  • MB Großmeister
  • ******
  • Beiträge: 4078
  • Sir Walter by the Grace of Palin
    • Walt's Homepage
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #49 am: 23. November 2016, 12:27:36 »
Ich versteh sowieso nur Bahnhof .....  :D *dummi*

:winken: Walter
         ... dahoam im schönen Oberalm

KUO

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 376
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #50 am: 23. November 2016, 15:42:14 »
Ich versteh sowieso nur Bahnhof .....  :D *dummi*

:winken: Walter

SCHATTENbahnhof!!!!!!!  :12:  :D

Aber aufgrund unserer örtlichen Nähe kann ich dir den Unterschied gerne mal bei einem kühlen GÖSSER erklären.  ;)
Ut nullus aliam et iram provocet,si vis pacem para bellum.
(Keiner soll den anderen zum Zorne reizen, doch wenn du Frieden willst,bereite dich auf den Krieg vor)

KUO

  • MB Experte
  • **
  • Beiträge: 376
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #51 am: 19. April 2017, 15:46:36 »
Hallo zusammen,

lang ist's her seit dem letzten Update!  :2:

Wir fahren!!!!  :9: :D

Der Schattenbahnhof ist, was den Fahrstrom und die Weichen betrifft, fertig verkabelt.
Schlussendlich sind fast 700m (!!!) 0,8mm2 Kabel und etwa 100m Servokabel dafür aufgegangen!










Jetzt fehlen noch die "Punktmelder" in Form von TLE4905L Hall-Sensoren.
Ursprünglich wollte ich die vorhandenen S88N DR4088 von Digikeijs über die BiDiBbridge in den verwendeten BiDiBus einbinden. Ich habe mich nun aber dazu entschlossen die neuen TLE Module von Fichtelbahn zu verwenden. Der Preisunterschied von ~10€ pro 16 Meldekontakten ist bei etwa 80 notwendigen Kontakten zu verschmerzen.
Derzeit fehlen mir aber noch ein paar Bauteile und die Zeit für die MOBA wird, Jahreszeit bedingt, auch weniger.  ;)


Aber das wichtigste ist, dass wir fahren können.
Derzeit fast nur im Handbetrieb, aber auch schon einige Runden mit Automatik (der Schattenbahnhof wird später ausschließlich im Automatikmodus betrieben werden)

Aber es wäre ja nicht ich, wenn ich damit zufrieden wäre!  :7:

Da wäre zum einen die Software.

Gesteuert wird bei mir mit Rocrail
Also wurde im ersten Schritt ein Gleisplan für meine Anlage erstellt und die Verbindung mit der Zentrale, dem GBM Master von Fichtelbahn, eingerichtet.

Alles in allem keine Hexerei und relativ schnell erledigt. Etwas mehr Aufwand ist das Anlegen der Loks, Wagen und der daraus gebildeten Züge.
Generell sollte man sich dafür aber genug Zeit nehmen, denn wegen den mannigfaltigen Möglichkeiten in Rocrail ist schnell mal irgendwo ein falscher Haken gesetzt, oder eine Option aktiviert, die dann zu unerwünschten Nebeneffekten führen. Aber mit etwas "Try and Error" kommt man relativ schnell in die Bedienung rein.

So sieht das dann aus:


Noch eine kleine Anmerkung zum gezeigten Gleisbild.
Grundsätzlich sollte man vermeiden ein Abbild der Anlage im Gleisbild zu verwenden, da jedes Element im Gleisplan abgefragt wird und somit Rechenleistung verbraucht. Das kann zu Verzögerungen beim Übermitteln und Abfragen von Befehlen führen.
Da im Moment aber nur manuell gefahren wird, und sich meine beiden Jungs am "Stellpult" zurechtfinden sollen, habe ich diese Form gewählt.

Soweit hat alles funktioniert.


Dann kam aber schon das erste "Upgrade"

Die Zentrale, also der GBM Master, und der PC auf dem Rocrail läuft, sind über USB verbunden.
USB Leitungen sollten grundsätzlich möglichst kurz gehalten werden. Jetzt ist es aber so dass der GBM Master zentral unter der Anlage montiert ist, der Steuerungs-PC aber neben der Anlage am Schreibtisch seinen Platz hat. Ich musste hier also ein verstärktes USB Kabel verwenden. Das hat zwar funktioniert, es kam aber immer mal wieder zu kleinen "Hackern" in der Übertragung.

--> Also irgendwie den Steuerungs-PC näher an die Zentrale bringen

Rocrail hat den großen Vorteil dass das Programm "zweigeteilt" ist.
Das Installationspaket besteht aus einem Server und einem Client. Beide können entweder auf dem selben Rechner laufen (Local Host) oder eben getrennt in einer klassischen Server-Client-Struktur.
Beim Stöbern nach einer Lösung bin ich im Rocrail Forum noch über die Verwendung eines Raspberry Pi als Server gestolpert!  :D

Also ein Raspberry muss her.

Raspberry und vor allem LINUX, auf dem das am Raspberry verwendete Betriebssystem basiert, waren für mich absolutes Neuland.
Ich musste mich also erst mal in LINUX, respektive in das aktuelle Betriebssystem JESSIE, und den Raspberry Pi 3 im allgemeinen einarbeiten. Erschwerend kam hinzu, dass eigentlich fast alle Rocrail spezifischen Anleitungen auf dem Raspberry Pi 2 und dem "alten" Betriebssystem WHEEZY basieren.
Für LINUX Profis sind die Unterschiede in den beiden Betriebssystemen wahrscheinlich "Kinderkram", für blutige Anfänger wie mich halten sie aber ein paar ganz nette Stolpersteine bereit.

Um anderen Neueinsteigern zu helfen habe ich im Zuge dessen, unter Mithilfe anderer, ein Tutorial für den PI 3 geschrieben.
Da es doch ziemlich umfangreich geworden ist, erspare ich euch es hier nochmal zu veröffentlichen. Wen es intressiert, der kann es sich gerne im Rocrail Forum zu Gemüte führen.

Aufsetzen RaspberryPI3 und Installation von rocrail


Meine aktuelle Konfiguration sieht nun so aus:

- GBM Master als Zenttrale
- ROCO Multimaus direkt am GBM Master zum Fahren OHNE Rocrail (schalten der Weichen funktioniert hier leider nur eingeschränkt)
- Raspberry PI 3 mit Netzwerkverbindung "Headless" als Server direkt neben dem GBM Master unter der Anlage montiert
- Laptop mit Rocrail als Client quasi als "Hauptstellwerk"
- 2 alte SAMSUNG GALAXY X-COVER mit androc bzw. rocweb, ebenfalls als Client mit dem Server verbunden, als Handregler zur Steuerung der Loks.
- Ein Tablet, ebenfalls mit androc bzw. rocweb, als Gleisbild Stellwerk


Hört sich alles ziemlich kompliziert an, die Bedienung ist aber Kinderleicht!!!!  :D



Vor allem das Lokmenü von androc am Smartphone macht es für meine Jungs leicht sich "ihren" Zug auszuwählen.


(Bei diesem Bild stimmen die Zuordnungen in die Gruppen, "Diesel", "Dampf",.... noch nicht)



Wie gesagt, hört sich alles ziemlich kompliziert an, ist aber im Endeffekt halb so wild!  :D






Nachdem Software seitig alles soweit funktioniert, haben wir nach und nach damit begonnen das "Rollende Material" aus den Schachteln zu holen.

Vieles davon war schon lange nicht mehr auf den Gleisen.
Außerdem wollte ich einheitliche digital Decoder, also von einem Hersteller, verwenden. Da habe ich mich nun für ZIMO entschieden.

Also wurde Lok für Lok, und Wagen für Wagen, gereinigt, gewartet und eben auch die Decoder getauscht.
Außerdem haben (fast) alle Loks digitale Kupplungen von Krois erhalten. Diese machen die klassischen "Entkupplungs Gleise" praktisch überflüssig (außer wann will Wagen trennen, aber auch dafür gibt es inzwischen eine digitale Lösung)

3 Loks und ein Steuerwagen haben dabei eine etwas intensivere Behandlung erhalten.

Die ÖBB 2068 von KLEIN MODELLBAHN hat neben einem neuen Decoder und digitalen Kupplungen, ein neue selbst konstruierte und gefertigte Platine und weiße LED Beleuchtung bekommen.
Der City Shuttle Steuerwagen hat eine Funktionsdecoder, LED Lichter, stromführende Kupplungen und Innenbeleuchtung erhalten. Die dazugehörenden Zwischenwagen nur stromführende Kupplungen und Innenbeleuchtung.
Leider habe ich von diesen Umbauten keine Fotos gemacht.

Bei meiner 1161 wurde schon etwas mehr gemacht.
Hier ebenfalls ein ZIMO Decoder und Krois Kupplungen verbaut.
Im vergangenen Dezember haben wir eine Sonderzugfahrt mit eben dieser Lok unternommen. Beim betrachten der Bilder ist mir die Fahrwerksbeleuchtung aufgefallen.


Also wurde diese, und zusätzlich noch die Führerstandsbeleuchtung, eingebaut.








Zum Schluss kam noch die DR 18 201 an die Reihe.

Sie hat einen Sounddecoder mit dem Soundprojekt für die 18 201 von Henning Sound bekommen.
Außerdem einen lastabhängigen Rauchgenerator, digitale Kupplung, Führerstandsbeleuchtung und Fahrwerksbeleuchtung.
Hier habe ich leider keine Bilder vom (umfangreichen) Umbau, dafür zwei stimmungsvolle Nachtaufnahmen!  :D




Die Beleuchtung wirkt auf den Bildern deutlich zu hell. In Wirklichkeit entspricht sie etwa einer 40W Glühbirne.






So, das war's dann mal wieder.
Doch länger geworden als ich vor hatte!  ;)

Ich hoffe es gefällt und bis zum nächsten Update.


LG

Philip
Ut nullus aliam et iram provocet,si vis pacem para bellum.
(Keiner soll den anderen zum Zorne reizen, doch wenn du Frieden willst,bereite dich auf den Krieg vor)

AnobiumPunctatum

  • aus Leidenschaft
  • Globaler Moderator
  • MB Superstar
  • *****
  • Beiträge: 5943
  • Holzwurm aus Leidenschaft
    • Modellmarine.de
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #52 am: 19. April 2017, 21:00:02 »
schön, dass es bei dir wieder etwas weiter gegangen ist :P
:winken:  Christian

In der Werft:HM Sloop Fly, 1776 - Maßstab 1/32

"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

fdrake123

  • MB Routinier
  • Beiträge: 86
Re: Projekt Bahnhof Seekirchen Epoche V/VI
« Antwort #53 am: 19. April 2017, 21:35:27 »
Hallo KUO!

Danke dass es bei Dir weiter geht. Habe mir vor einiger Zeit die ersten Symptome meines jetzigen Modellbahnvirus geholt!
Besonders die erste Besprechung Deines Schattenbahnhofes werde ich mir demnächst noch seeehhr genau durcharbeiten.

Grüße

Frank