Autor Thema:  Das Anfängermodell - Hellcat 1:72  (Gelesen 53655 mal)

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Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
« am: 24. Oktober 2003, 11:21:48 »
Ladies and Gentlemen, Nach langem Hickhack und längerer Ruhepause gehts jetzt los - zwar in abgeänderter Form, aber immerhin! ;)

Nachdem bei der Helldiver bereits die grundlegendsten Techniken geklärt wurden, geht es jetzt mit der Hellcat weiter.



Jedoch wollen wir den Aufwand noch in Grenzen halten; die Airbrush hält zwar Einzug, allerdings nur um die einzelnen Teile anständig zu lackieren - komplizierte Alterungseffekte o.Ä. wird es bei diesem Modell noch nicht geben. Vielmehr geht es jetzt erstmal darum ein Modell aus dem Kasten anständig zu bauen und zu lackieren.

Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, das quasi für fast alle Flugzeugmodelle gilt: Der Zusammenbau beginnt mit dem Cockpit! :D Unsere kleine Hellcat macht da keine Ausnahme und deswegen werden zunächst einmal Cockpitwanne und -rückwand aneinandergeklebt und der Steuerknüppel angebracht. Der Sitz und das Instrumentenboard werden separat lackiert und erst später angeklebt damit sich ihre Details besser und einfacher bemalen lassen. Um sie zu lackieren müssen sich die Teile jedoch auch natürlich irgendwie halten lassen - am Instrumentenbrett habe ich deshalb einfach den unteren Anguss stehen gelassen und an die Rückseite des Sitzes wurde ein Stück Spritzling geklebt.



Alle Lackierungen werden mit Revellfarben durchgeführt, die eigentlich in jedem besseren Spielwarengeschäft erstanden werden können. Um Sie durch die Airbrush jagen zu können müssen sie jedoch noch mit dem passenden Verdünner verdünnt werden. Logischerweise braucht man dafür irgendein kleines Gefäß; bei mir haben sich gewaschene Toffifee-Packungen als Mischpaletten bestens bewährt! Mit der Pipette wird der Verdünner aufgenommen; das Spritzlingstückchen dient als Rührstab.

...denn mehr als ein Siegerländer kann der Mensch kaum werden.

Aufs Allerherzlichste,
Steffen

De Sejener

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Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2003, 11:36:53 »
Die Wahl der Airbrush ist selbstvertständlich nicht zuletzt eine Kostenfrage. Hier mal kurz die drei Modellvarianten die für unser Vorhaben in Frage kommen würden:



Ganz hinten die Revell Standard Class. Eine solide und einfach zu reinigende Spraygun, die nach dem Aussenmischungsprinzip arbeitet; d.h. dass Luft und Farbe erst ausserhalb der Pistolenkörpers zusammentreffen und man sich so kompliziertere Technik im Pistoleninneren sparen kann, die natürlich auch gereinigt werden will. Ich benutze diese Gun hauptsächlich für recht großflächige Klarlackaufträge.

In der Mitte die günstigste Variante: die Beginner Class von Revell. Vom Prinzip her eine bessere Sprühdose; vom Aufbau her der Standard Class recht ähnlich; allerdings noch simpler aufgebaut.

Im Vordergrund die Student von Revell. Eine recht brauchbare Allsound-Airbrush mit Innenmischung, mit der sich auch einfache Tarnbemalungen o.Ä. realisieren lassen. Die Reinigung ist zwar etwas aufwändiger als bei den beiden anderen Modellen, dafür ist das Spritzbild jedoch auch feiner und gleichmäßiger.

Bei den ersten beiden Guns wird ein Farbgläschen under die Gun geschraubt; bei der Student eröffntet sich ausserdem die möglichkeit einen kleinen Metallnapf anzubringen der für kleinere Farbmengen besser geeignet ist als ein großes Glas und sich ausserdem besser reinigen lässt.

So, nach der grauen Tehorie (wenn ich was vergessen hab oder Ihr Fragen habt, dann meldet Euch! ;) ) geht es dann jetzt endlich los! Die Farbe (Farngrün Nr. 360) wird im Verhältnis von 2 Teilen Farbe zu 3 Teilen Verdünner verdünnt und in zwei dünnen Schichten auflackiert; das Ergebnis sieht dann so aus:

...denn mehr als ein Siegerländer kann der Mensch kaum werden.

Aufs Allerherzlichste,
Steffen

De Sejener

KODOSS

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« Antwort #2 am: 24. Oktober 2003, 12:47:58 »
Fängt ja schon gut an. Die Hellcat von Revell kann man nur empfehlen. Aber die Endrohre musst du ankleben bevor du die Motorenverkleidung anbringst. Bei meiner hab ich das stur nach Anleitung gemacht und ich hatte Probleme sie in die richtige Position zu bekommen. Ich schätze du machst jetzt den Sternmotor um die Wartezeit zu überbrücken :D

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Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
« Antwort #3 am: 24. Oktober 2003, 14:09:24 »
Hmm...die Anleitung sieht bei mir sogar vor, die Auspuffrohre vorher anzubringen...aber dei Haube kommt eh erst am Schluss drauf - wegen der besseren Lackierbarkeit.

Kodoss hat Recht; in der Zwischenzeit hab ich mich schonmal um den Sternmotor gekümmert! :D Damit keine Missverständnisse entstehen: Bei diesem Modell wird alles OOB gebaut und groß gealtert wird auch nix - das kommt erst beim nächsten Modell!

(btw: was haltet Ihr von ner 72iger A-10 mit Eduard-Zoom Satz? Nur so ne Idee...)

Durch den Motor wird eine Achse gesteckt die frei drehbar bleibt und an der letztendlich der Propeller befestigt wird. Um diese Achse schön leichtgängig zu machen wird sie mit Graphitpulver eingeschmiert, das von einer ganz stinknormalen Bleistiftmine abgekratzt wurde. (schlechtes Bild; sorry... :rolleyes: )



Der Motor selbst wurde auch streng nach Anleitung gebaut: die beiden Sternzylinderreihen in einem abgedunkeltem Aluminium (Aluminium Nr. 99 + Anthrazit Nr. 9) und der vordere Teil in Staubgrau Nr. 77. In der Mitte schaut noch die Achse hervor, die später den Propeller aufnehmen wird.



Ausserdem mussten wir uns schonmal entscheiden was wir der Hellcat unter die Flügel hängen wollen. Zur Auswahl stehen zwei Bomben sowie 6 HVAR-Raketen unter den Tragflächen. Ich habe mich für die zwei Bomben entschieden und habe deshalb die entsprechenden Öffnungen (rote Kreise) von innen mit einer heissen Nadel durchstoßen; die Aufhängungspunkte für die Raketen (grüner Kreis) bleiben verschlossen.

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Aufs Allerherzlichste,
Steffen

De Sejener

KODOSS

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« Antwort #4 am: 24. Oktober 2003, 14:23:47 »
Für Bohrungsarbeiten nehm ich immer einen passenden Bohrer. Mit dem nächst kleineren Bohrer vorbohren und dann falls es nicht reicht auf die gegebene Lochgrösse nachbohren.

Bei den Auspuffrohren kann ich mich nur noch daran erinnern, das sie nicht so wie ich wollten.

Ich mach am Wochenende mal ein Bild und stell es dann Sonntag mal hierrein wenn ich darf.

Wolf

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Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
« Antwort #5 am: 24. Oktober 2003, 15:32:50 »
Hallo dude, prima ausführlich bisher Dein Bericht. Vielleicht ein kleiner Hinweis, Du hast ja schon geschrieben daß Du nur Revellfarben benutzt, vielleicht wäre es für den Einsteiger nützlich die beim jeweiligen Bauabschnitt benutzten Farben mit den Revllnummern und von Revell verwendeten Bezeichnungen zu nennen.
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Stand 19.02.2009, Neues Kapitel "Airbrush, Erweiterung Galerie Bf 109 E-7/trop"

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Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
« Antwort #6 am: 24. Oktober 2003, 15:57:13 »
Super, das ging ja wirklich fix !! Genauso habe ich mir das vorgestellt.
Noch'n Tip...wenn Du an deiner Digicam die Blende einstellen kannst solltest du diese auf den größtmöglichen Wert einstellen, dann dürften alle Bereiche der Bilder scharf sein.

Gruss

Frank

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« Antwort #7 am: 24. Oktober 2003, 16:53:28 »
@Kodoss: Jau, nen richtigen Bohrer zu nehmen ist natürlich die logische Alternative. Aber das Plastik war an den Stellen schon fast durchsichtig, deswgen konnte auch die unter dem Feuerzeug erwärmte Nadel zum Einsatz kommen! :1:

@Wolf: Schon geschehen! Gute Idee! :P

@Frank: Stimmt, normalerweise hab ich auch immer ne recht große Blendeneinstellung drin, nur da hab ich Schussel grad den Automatikmodus dringehabt... :rolleyes:
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Steffen

De Sejener

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« Antwort #8 am: 25. Oktober 2003, 11:54:17 »
So, nachdem die Cockpitfarbe genügend Zeit hatte um zu trocknen ( mit einem Tag seid Ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite) gehts jetzt mit dem Cockpit weiter.

Die Instrumente sind bei diesem Bausatz zwar nur als Decals vorhanden, doch das soll uns momentan mal nicht groß stören. Doch auch bei den vermeintlich problemlos anzuwendenden Decals gibt es eine Kleinigkeit zu beachten:

Das Abziehbild für die rechte Seitenkonsole wurde passgenau ausgeschnitten; das linke nur pi mal Daumen.



Das Resultat lässt sich auf dem folgenden Bild erkennen: das rechte Decal passt auf die Seitenkonsole, das linke steht an den Ecken über und insbesondere in den markierten Bereichen stehen die Fransen über.



Das liegt daran, dass der haftende Trägerfilm auf dem die Decals gedruckt sin stets etwas größer ist als das Abziehbild selbst. Immer wenn es an solch fitzelige bzw. überstehende Bereiche geht sollte man sich also ruhig die kleine Mühe machen und die Decals passgenau ausschneiden.

Dementsprechend wurden auch die Decals für das Instrumentenboard mit Nagelschere und Skalpell passgenau ausgeschnitten und aufgebracht. Kleine Details wie das Reflexvisier müssen nicht immer extra per Pinsel bemalt werden; in unserem Fall tut es auch ein einfacher Zahnstocher um das Visier silbern ( Revell 90) einzufärben.



Und damit ist unser erstes Cockpit auch schon fast fertig! Die Gurte auf dem Sitz wurden mit spitzem Pinsel vorsichtig bemalt ( Revell Nr. 87; Erdfarbe ) und die Schnallen sowie die Pedallerie per Zahnstocher farbig abgesetzt ( Revell Alu; Nr. 99). Der Steuerknüppel und das Kopfpolster wurden Anthrazit ( Revell Nr. 9) bemalt und danach konnten Sitz und Instrumentenbrett mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber in Position geklebt werden.

 

Und fertig ist unser erstes kleines Cockpit, das nun in den Rumpf eingeklebt werden kann.
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Aufs Allerherzlichste,
Steffen

De Sejener

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« Antwort #9 am: 26. Oktober 2003, 10:10:07 »
Sehr schöner Baubericht und ne klasse Anleitung für Anfänger ;)

Und damit es nicht nur bei dem Ahhhh und Ohhhhh bleibt, gleich mal wieder eine typische Frage vom nicht Fliegerbauer, der die Dinger aber schon sooooo lange hortet :D

Was bitte schön ist ein Reflexvisier? (!)

Das silberne runde Dingen über dem Amaturenbrett?

Ach ja zu den Decals, was für die Anfänger noch interessant wäre, haste die nur in Wasser getaucht oder noch irgendwelche Zugaben wie Essig oder so gemacht ?

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« Antwort #10 am: 26. Oktober 2003, 12:16:30 »
Jau, das Reflexvisier ist das kleine silberne Dings oben am Amaturenbrett; halt das Visier mit dem der Pilot zielen tun tut. :D

Bei den Abziehbildern wurden bisher noch keine Mittelchen angewandt, da sich die Dinger ja noch nicht um irgendwelche Ecken oder Rundungen biegen mussten - die Sache mit dem Essig kommt später noch! :1:

Soderle, inzwischen gings mit der Hellcat auch wieder ein wenig weiter. Das Cockpit wurde schonmal in die rechte Rumpfhälfte eingeklebt; an den Klebeflächen musste jedoch vorher die Farbe mit einem Skalpell wieder abgekratzt werden, da der Klebstoff auf der Farbe nicht wirken kann. Das Bild hab ich mal mit Blitz gemacht; es ist trotzdem nicht ideal...aber ich glaube Ihr könnt euch vorstellen was gemeint ist! ;)



Wenn der Klebstoff am eingeklebten Cockpit gebunden hat ( lieber ne Stunde zuviel warten), kann auch schon der Rumpf verklebt werden. Die Passgenauigkeit ist ziemlich gut und so reicht es die Teile vorn und hinten mit Klemmen zu fixieren...



Und so sehen dann die Klebestellen aus...



sieht ziemlich grauselig aus, oder? ;) Aber diesen Problemzonen werden wir später noch zuleibe rücken - bewaffnet mit Skalpell, Spachtel und Schleifpapier!

Der komplette Flügel wurde auch schonmal angeklebt und dabei entstand dieser unschöne Spalt auf der Unterseite...aber das wird schon werden!



Jetzt noch schnell die Höhenleitwerke angeklebt und probeweise mal Motorhaube und Motor aufgestecket - das sieht doch schon ganz gut aus! :P

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Steffen

De Sejener

Talisker

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« Antwort #11 am: 26. Oktober 2003, 12:38:20 »
Hi Dude,

Dein Baubericht ist ganz große Klasse!
Als Wiedereinsteiger bin ich vor allem auf den nächsten Schritt
gespannt. Beim Spachteln und Schleifen sind meine bisherigen
Resultate nämlich eher mittelmäßig.

Servus
Talisker

KODOSS

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« Antwort #12 am: 26. Oktober 2003, 15:05:14 »
Schöner Fingerabdruck. :D

Auf das Bild meiner Hellcat musst du noch etwas warten, da mein Bruder immernoch den Fotoapparat hat. :7:

Dude

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« Antwort #13 am: 26. Oktober 2003, 20:09:21 »
@Talisker: Vielen Dank fürs Lob - Aber in Sachen Schleifen bin ich selber nicht unbedingt der Experte; hab heute 3 Stunden lang geschliffen und geflucht! :D

@Kodoss: Tja, wie der nur da hingekommen ist...?! ;) Was das Bild angeht: No Prob; werd unter der Woche eh nicht so viel weitermachen können...

So, jetzt aber weiter im Text! Jetzt beginnt der größte Spaß, nämlich das Spachteln und Schleifen! 8)  Ich hasse das Ganze meistens wie die Pest, aber was sein muss muss sein, also auf ins Gefecht und erstmal kurz die Waffen vorgestellt:



Von links nach rechts Schleifpapier in den Körnungen 380, 600, 800 und 1200. Dazu eine flexible Nagelfeile von H&M ( :D ) Sowie ein Schälchen mit Wasser.

Ich hab lange überlegt was ich an Bildern machen soll um das Schleifen zu erklären, aber mir ist nichts anständiges eingefallen... :rolleyes:

Man beginnt logischerweise mit der gröbsten Körnung; tunkt das Schleifpapier ins Wasser und schleift in kreisenden Bewegungen über die Schleifstelle. Mit dem 380iger werden die groben Klebstoffreste abgeschmirgelt und mit dem 600er und dem 800er erfolgt dann der eigentliche Schleifvorgang; das Wasser sorgt dafür dass sich das Schleifpapier nicht so schnell zusetzt und ausserdem staubts net so! ;) Das 1200er dient schliesslich dazu um die letzten Riefen und Kratzer herauszuschleifen. Danach poliere ich die Schleifstelle noch mit einem Stück Küchentuch und dann sieht das ganze erstmal so aus:



Um den Poliervorgang zu vereinfachen kann man auch noch ein Geheimmittelchen anwenden, dass sonst bei den Klarsichtteilen zum Einsatz kommt: Zahnpasta! Die wird per Wattestäbchen aufgeschmiert und mit einem weichen Tuch eingerieben.



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« Antwort #14 am: 26. Oktober 2003, 20:16:00 »
Trotz allen Schleifens und Polierens können immer noch kleine Unregelmäßigkeiten und Löcher vorhanden sein; um die zu füllen benutze ich normalerweise immer Flüssigspachtel. Wer keinen hat, kann auch ganz einfach verdünnte Farbe nehmen und die betreffenden Stellen damit überstreichen.



Ich habe weisse Farbe benutzt damit Ihr das Ergebnis besser sehen könnt: da wo jetzt noch weiss ist war vorher eine Macke, die jetzt von der Farbe ausgefüllt worden ist.



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Steffen

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