Autor Thema:  kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk  (Gelesen 1551 mal)

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coen58

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kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk
« am: 12. Juli 2016, 22:38:53 »
Hallo Gemeinde.

Auch wenn ich den Bau erst in der "dunklen Jahreszeit" beginne, habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie das Ganze aussehen soll.
Das Thema ist ein kleiner skandinavischer Hafen im II. Weltkrieg. Am Pier ein Schnellboot (S-100 von Revell) und ein Fischdampfer (höchstwahrscheinlich komplett Scratchbau) und ein vorbeifahrender Kümo (ebenfalls Scratchbau).
Die Grundplatte wird 100x60 cm groß sein. Zwei Drittel wird vom Kai und den verschiedensten Gebäuden eingenommen werden. Im Hafen werden fogende Gebäude zu finden sein: eine Lagerhalle, eine Werkstatt und ein Stadthaus, das als Kommandantur (alle Min Art) dienen soll. Die markierten Grundflächen entsprechen den Flächen der Gebäude.
Da der Hafen milit. Sperrgebiet ist, stehen natürlich auch Wachen an den Zugängen. Wachhaus, Wachturm und Schilderhaus sind an den Zugängen vorhanden. Dazu ein Kran, möglichst ein Portalkran (Fa. Dapol). Ob ich diesen dann auf sein Portal stelle, oder aber ein Fundament baue, weiß ich noch nicht. Das hängt davon ab, ob die Waggons unter den Kran passen und die kleine Lok nicht aneckt. Dazu kommen dann natürlich div. Fahrzeuge und Figuren. z.B. ein VW-Kübel für den Hafenkommandanten und ein oder zwei LKW. Alles andere geht eigentlich aus meiner Planskizze hervor.

doom99

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Re: kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk
« Antwort #1 am: 13. Juli 2016, 08:23:39 »
Ein kleiner Tip. Ich würde alles etwas schräg positionieren, sonst sieht das Dio schnell langweilig aus.

jackrabbit

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Re: kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk
« Antwort #2 am: 13. Juli 2016, 11:15:01 »
Hallo,

wow, da hast Du Dir ja etwas vorgenommen.  8o
Mal im Ernst; warum willst Du gleich mit so einem Riesending, 100x60cm, starten?

Wenn Du in den letzten Jahren nichts gebaut hast, wäre es m.E. vernüftiger zum Wiedereinstieg,
auch zum wieder Erlangen der Fähigkeiten, erst mal mit etwas kleinerem zu starten. Kann ja gerne auch ein Dio sein.

Du kannst dann die notwendige Zeit für das Groß-Diorama besser abschätzen und vermeidest dort Fehler,
die sich bei Erstlingsarbeiten so einschleichen.

Viele Grüsse

Arnevdpm

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Re: kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk
« Antwort #3 am: 13. Juli 2016, 11:35:16 »
Hallo coen58,

ich schließe mich da Jackrabbit an. Großdioramen sind schon so sehr aufwändig und für einen "Profi" eine große Herausforderung. Das was Du da planst, ist für einen Wiedereinstieg zu groß. Es sei denn, Du machst sowas schon beruflich...

VG
Arne

AnobiumPunctatum

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Re: kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk
« Antwort #4 am: 13. Juli 2016, 11:55:33 »
Welcher Maßstab? 1/72. Für eine Hafenszene gibt es von Artmaster sehr nette Modelle.

Warum lässt Du das Gleis nicht auf der Wasserseite entlang laufen. Dann kannst Du Tiefe am Dio sparen, außerdem bilden die Geäude als Halbrelief einen schönen Abschluß der Szenerie. Plane besser Module, diese sind kleiner und somit schneller zu bauen. Das Erfolgserlebnis stellt sich eher ein.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2016, 11:58:50 von AnobiumPunctatum »
:winken:  Christian

In der Werft:Papegojan, 1/72 von Shipyard

"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

coen58

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Re: kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk
« Antwort #5 am: 14. Juli 2016, 08:41:10 »
Hallo Gemeinde.

Ihr habt ja alle recht. Ist schon ein richtiger "Klopper", was da entstehen soll. Ich plane da auch einen längeren Zeitraum (ca. 1 - 1,5 Jahre, man muß ja auch noch Geld verdienen und die "Holde" hat ja auch noch Ansprüche) ein. Besonders die Gebäude werden wohl richtig Zeit rauben, da sie an die Besonderheiten des Dioramas angepasst werden müssen.
Dioramen habe ich schon mal im Maßstab 1/48 (vor 10 - 15 Jahren, da noch ledig) gebaut. Da stand eine "Curtis P-38" im Mittelpunkt des "Geschehens". Es mußten auch dort Figuren umgebaut werden, ein Pilot sitz nun mal breitbeinig in seiner Maschine, wg. Steuerknüppel, in einem Jeep aber nicht. Ich habe da auch mal einen amerikanischen Offizier "enthauptet", da ich seine "Birne" woanders brauchte. Das Ganze ist mir aber ganz gut gelungen, leider aber zwei mal umgezogen und einmal richtig "abgebrannt". Sonst hätte ich noch Fotos einstellen können.
Außerdem sehe ich jedes Element als einzelne Sektion an, die dann ihren Platz im Diorama findet.
Bekanntlicherweise sind ja Pläne dazu da, daß man sie wieder über Bord schmeißt. Es kann sich also noch viel ändern.
Eure Anregungen, bezüglich der Ausrichtung der Kaimauer und der Gleise nehme ich gerne an. Auf alle Fälle sollen aber mindestens zwei Schiffe das Diorama schmücken.
Bei den Gleisen habe ich schon geäußert, daß ich sie gerne nach vorne bringen würde, wenn die Waggons und die kleine Lok (alles von Dapol) unter dem Portalkran durchpassen und nicht anecken, bzw. ästhetisch nicht zusammenpassen. Die Alternative mit einem Dampfkran ist mir zu teuer. Kann aber sein, daß ich da für den eigentlichen Kran dann ein Fundament baue und die Gleise dann trotzdem nach vorne lege.
Aber wie gesagt, kommt Zeit kommt Rat.

coen58

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Re: kleiner Hafen in Skandinavien während des II. Wk
« Antwort #6 am: 29. Juli 2016, 09:40:34 »
Hallo Gemeinde.
Die "Dampfer" für das Diorama haben sich erst einmal erledigt. Für die zivile Schiffahrt werden zwei Fischkutter angeschafft. Da habe ich einen netten kleinen Kartonbausatz entdeckt, der a) nicht so viele "Taler" kostet und b) auch noch ganz gut aufgepimpt werden kann.
Durch Zufall bin ich auf die "Selma" von Schreiber-Bogen gestoßen. Den ursprünglichen Maßstab 1/100 habe ich hochskaliert und dann in "meinem" Kopierladen ausdrucken lassen. Mit dieser Vorlage kann ich dann ganze Fischfangflotten vom Stapel lassen. Als erstes muß da die Winde verbessert werden, da suche ich noch eine vernünftige Zeichnung, bzw. diverse gute Bilder, da im 1/100-Modell dieselbe etwas funktionslos auf dem Deck steht. Für das Takelwerk habe ich schon div. Blöcke und Spannwirbel im Netz entdeckt. Die Winde werde ich aus alten Uhrwerksrädern und Trieben (Zahnritzel) herstellen. Das Windengestell wird aus einer alten Margarinedose entstehen, so wird es stabiler.
Für Bilder der Kuttertakelung wäre ich auch sehr dankbar.