Autor Thema:  Fragen zur Königklasse von ICM  (Gelesen 4505 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #15 am: 08. September 2016, 22:26:29 »
Ich hab deinen Baubericht gelesen. Aber ich denke ich sollte die Latte für das erste Modell nach Jahren nicht zuuuu hoch setzen.

Graf Spee

  • Abbadahabichscratch
  • Globaler Moderator
  • MB Superstar
  • *****
  • Beiträge: 6093
  • You cannot kill what you did not create...
    • Modellbaustammtisch Hamburg
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #16 am: 09. September 2016, 10:32:26 »
War auch nur als Warnung gedacht. ;)
Nicht das Du hinterher enttäuscht bist und umsonst nen Haufen Geld rausgehauen hast.

:winken:
They say the world is coming to an end, well, it was by our own hand.
Turned out the world kept turning...


...only we ended

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #17 am: 01. November 2016, 21:43:12 »
Umzug vollbracht. die letzte Bodendiele und Steckdose ist verlegt.
Typ VIIC muss als Übungsobjekt für die König herhalten. Mit den ganzen Ächzteilen wird das Ding langsam zu teuer um daran rumzuprobieren.....


Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #18 am: 02. November 2016, 09:23:56 »
Kennt jemand eine europäische Bezugsadresse für das Artwox-Holzdeck? Finde nur noch welche in Australien.....
Ansonsten ist es überall ausverkauft.

maxim

  • MB Superstar
  • *******
  • Beiträge: 5357
  • Reling-Verweigerer
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #19 am: 02. November 2016, 11:30:13 »
Hast Du mal bei den Händlern direkt gefragt?

Es gibt einige, die Artwox führen (z.B. NNT), die aber dann halt nachbestellen müssen. Aber das werden sie wohl nicht unbedingt machen, wenn niemand nachfragt.
Im Bau: "Großer Leichter Kreuzer" HMS Glorious (Admiralty Model Works)

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #20 am: 02. November 2016, 11:37:46 »
Da warte ich noch auf Antworten. In Schweden und Sanien hab ich noch eins gefunden....

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #21 am: 05. Mai 2017, 14:36:21 »
Was lange wird, wird endlich gut oder besser Gut Ding will Weile haben.
Dank Schichtdienst und zweier Kinder ist die Bauzeit beschränkt, aber ich habe die König angefangen. Mehr als zwei, drei Stunden pro Woche sind jedoch leider nicht drin.
Und andere Hobbies wollen auch bedient werden.
(Hab u.a noch 50% der jap. Und russischen Schiffe von Tsushima in 1:3000 hier liegen....)
Bei gegeben Fortschritt stelle ich entsprechende Bilder online.

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #22 am: 15. Mai 2017, 00:11:02 »
So.
Ein paar Fragen habe ich an die Königspezialisten hier.
Das Rumpfteil von ICM weißt ja recht wenig Details auf. Ich würde gerne Öffnungen für Ventile am Rumpf darstellen. Ich finde jedoch nirgends einen Hinweis wo die am Rumpf sitzen müssten.
Ich denke mal für den Unterwasserrumpf würden dass eh solche Ventile sein (Oder bin ich da auf dem Holzweg?):

Die würde ich dann bei der Lackierung irgendwie andeuten.
Über Wasser müssten doch bestimmt kurz über der Wasserlinie ebenfalls Öffnungen sein, die ich aufbohren kann.
Da hab ich als Referenz nur sowas gefunden:
http://militaryhistory.x10.mx/shippictures/igs_dreadnought/konig.jpg

Graf Spee

  • Abbadahabichscratch
  • Globaler Moderator
  • MB Superstar
  • *****
  • Beiträge: 6093
  • You cannot kill what you did not create...
    • Modellbaustammtisch Hamburg
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #23 am: 15. Mai 2017, 06:01:05 »
Zu den Seewasserkästen habe ich beim Bau meiner König leider auch nichts gefunden. :2:

Sinn ergeben würden auf jeden Fall sowohl welche an den Seiten, knapp über den Schlingerkielen als auch direkt unten im Schiffsboden.
Sogenannte Hoch- & Tiefsauger.
Die einen für den Betrieb in Küstennähe (Vermeidung von Sand und Schlick) die anderen auf See (bessere Anströmung).
Alles auf Höhe der Kesselräume.

Aber ob das exakt so war, dazu kann ich leider nix sagen, denn solche Öffnungen sind immer auch Schwachpunkt im Torpedo- und Minenschutz der Zitadelle.

Bei den Uberwasseröffnungen würde ich mich an Fotos orientieren.
Dort wo das Seewasser rausläuft, einfach eine Öffnung machen.
Allerdings müssen die nicht unbedingt symmetrisch, also auf beiden Seiten gleich, sein.
(Das sind übrigens die Austrittsöffnungen für das Seekühlwasser, meist in der Nähe der betreffenden Aggregate)
Der Durchmesser solcher Leitungen liegt meist gerade mal bei 5 - 6 cm.

Ich hoffe, damit ein wenig weitergeholfen zu haben.

:winken:
They say the world is coming to an end, well, it was by our own hand.
Turned out the world kept turning...


...only we ended

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #24 am: 15. Mai 2017, 06:54:06 »
5-6 cm bekomme ich hin mit dem kleinsten Bohrer. Wenn man die 8,8cm Kanonen aufbohrt, dann das auch.
War schon kurz davor World of Warships als Quelle zu nehmen......

nurmalso

  • MB Stammgast
  • *
  • Beiträge: 197
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #25 am: 15. Mai 2017, 10:12:38 »
Hi Arthur
Wenn Du Unterlagen zu den Unterwassereinlässen suchst schau mal ins dreadnoughtprojekt bei Hannover.
Sie lagen alle am Schiffsboden und bei den Nachfolgetypen von Nassau bis Baden war es auch nicht anders.
Das einzige Foto welches ich habe zeigt eine Flutöffnung und einen Kondensatoreinlass der Ostfriesland die
nahe bei den Dockkielen achtern lagen. Also am Schiffsboden, was ja auch Sinn macht . Beim Modell sieht
man sie also so gut wie gar nicht. Ist aber Deine Entscheidung.

Gruß  Frank

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #26 am: 15. Mai 2017, 11:56:01 »
Wahrscheinlich wird man es nie sehen. Aber es ist dann wenigstens da. Ähnlich den Fotoätzteilen für die 8,8cm Ballongeschütze o.ä.  :D
Welche Form hatten die Einlässe denn? Da die ja wahrscheinlich bei Nichtbenutzung geschlossen waren, dachte ich daran die Form aus dünnem Papier auf dem Rumpf zu befestigen und einfach drüber zu lackieren oder ggfs nach dem Grundieren die Öffnungen Vor zu schattieren.
Das Fehlen von jeglichen Oberflächendetails stört etwas bei dem Schiff. Was ich da mit den Stahlplanken unterhalb des Panzergürtels mache, weiß ich auch noch nicht.

nurmalso

  • MB Stammgast
  • *
  • Beiträge: 197
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #27 am: 15. Mai 2017, 14:43:09 »
Tja, da gibt es so gut wie nichts wonach man sich orientieren könnte. Das einzige was feststeht sind die
ungefähren Durchmesser dieser Öffnungen. Sie werden mit 300mm bis 400mm angegeben für die Hauptleitungen
des Flut und Lenzsystems, was nach dem Bild stimmen könnte. Die Kante der Öffnung war ausgerundet und die
Schieber und Ventile waren von außen nicht sichtbar. Der Kondensatoreinlass war rechteckig und zirka 300 mm mal 600 mm.
Er war mit Plattenfiltern versehen um Fremdkörper abzuweisen. Er lag auf der gleichen höhe wie der Fluteinlass nur etwas weiter
nach außen versetzt. Nach der Position der Dockkiele war das in höhe der achteren Geschütztürme. Es ist anzunehmen das es in höhe
der vorderen Türme auch einen Fluteinlass gegeben hat. ( siehe Seydlitz ). Anzumerken ist noch, das sie zwischen inneren und äußeren
Dockkiel lagen.
Was die Beplattung angeht muss man sagen, dass die einzelnen Platten etwas über 1200mm breit und bis zu16000mm lang waren.
Die Stärke betrug je nach Typ 10 bis 22mm wobei letzteres für Linienschiffe gilt. Beim Panzerkreuzer Blücher betrug die Stärke 12-16mm.
Das darzustellen ist etwas schwierig es sei den man nimmt Tesa oder Paketband und klebt es auf. Das Ergebniss ist nicht immer schön.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

Gruß  Frank

Arthur-Dent

  • MB Junior
  • Beiträge: 27
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #28 am: 15. Mai 2017, 15:39:14 »
Ich hab testweise mal versucht die Beplankung mit schmalen, in Leim getränkten Papierstreifen darzustellen. Sah aber nicht so gut aus.
Meine andere Idee ist jetzt, genau das Gegenteil. Ich beklebe den Panzergürtel mit "Papierpanzerplatten" und schattiere die Streifen der Stahlplanken vor oder lackiere sie abwechselnd in einem Farbton der ein µm von meinem Rot abweicht.

Mein Plan ist bzgl der diversen Rumpföffnung dann erst mal jegliche Öffnungen überwasser aufbohren.
Unterwasser in Höhe der Barbetten Kreisrunde Flutventile andeuten und in Höhe der Kessel rechteckige Kondensatoröffnungen.
Würde mich hier dran orientieren. So wie es scheint weiß es genau niemand. Aber immerhin besser als nichts.


Was ich in den weiten des Internets hierzu noch gefunden habe, auch wenn es nicht direkt die König ist:



« Letzte Änderung: 15. Mai 2017, 15:44:41 von Arthur-Dent »

nurmalso

  • MB Stammgast
  • *
  • Beiträge: 197
Re: Fragen zur Königklasse von ICM
« Antwort #29 am: 15. Mai 2017, 16:52:05 »
Schöne Bilder. Moltke, Moltke, Kaiser und Derfflinger. Das beste an den Rumpföffnungen ist,
dass es wirklich keiner weis.
Auch bei der Rumpfbeplattung kannst du der Eingebung freien Lauf lassen denn einen Beplattungsplan
hat auch keiner. Ich würde nur über 5mm Breite nicht wesentlich hinausgehen, dann sieht es hinreichend
realistisch aus.