Autor Thema:  Vielseitige Steuerplatine  (Gelesen 5061 mal)

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BV141

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #30 am: 05. September 2016, 09:05:17 »
Für die Lagerung der Propeller hatte ich an Injektionsnadeln unterschiedlicher Größen gedacht - also z.B. eine sehr dünne Diabetikerinjektionsnadel am Prop befestigt, gelagert in einer dickeren Injektionsnadel als Hülse. Wobei die am Prop befestigte Nadel nicht unbedingt eine Injektionsnadel sein müsste, da ginge auch ein stabilerer dünner Stahlstift - aber ich denke, Injektionsnadeln sind wohl i.d.R. doch stabiler. Ob man da zur Schmierung etwas reintun müsste weiss ich allerdings nicht bzw. habe ich noch nicht ausprobiert. Öl hätte den Nachteil, dass es bald verdunstet und/oder bei schlechtem Öl auch verharzt. Ich denke, ich werde es ohne Öl probieren, da die Reibungskräfte nicht sehr hoch sein dürften.

Armored

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #31 am: 05. September 2016, 09:39:48 »
Hast Du vor es bald aus zu probieren?  :pffft:
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pucki

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #32 am: 05. September 2016, 09:47:36 »
Frage
Wieso braucht ihr eine Steuerplatine für die Motoren. ???  Brauchen die soviel Ampere? Normal müsste sich das doch über die Analog-Ports der Platine regeln lassen. Für ein Propeller brauch man doch keine Schrittmotoren. Da reichen doch 2-Draht Micro-Motoren.

Was das Platinen herstellen angeht, da gibt es mehrere Methoden. Grundsätzlich wird eine Platine in 3 Schritten hergestellt.

Schritt 1 :  Die Leiterbahnen auf die Platine geben.
Variante 1 : Das Fotopositiv-Verfahren.
Eine preiswerte Methode ist es das Layout mit einen LASER !!! kein Tintenstrahler !!! auf Folie auszudrucken. Dann mit TONER-Verdichter den Druck abzusprayen. Die Folie auf eine Foto-Positiv-Platine legen, mit einer Glasscheibe die keine Linien wirft anzudrücken, und das ganze dann zu Belichten.   (Diese Variante habe ich selbst schon gemacht)

Variante 2. Das Rubbelverfahren.
Dazu nehme man eine normale Kupferplatine und Rubbel spezielle Symbole von der Trägerfolie mit ein stumpfen Bleistift auf die vorher mit Aceton gereinigte Platine.  (Diese Variante habe ich selbst schon gemacht)

Variante 3 : Das Back-Verfahren
Da ich diese Variante noch nie gemacht habe, und nur aus den Internet kenne, hier mal einfach nur den Link dazu.
http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm


Schritt 2 :  ÄTZEN

Das ist eigentlich eine Kinderleichte Methode.
Man kaufe sich z.b. das : https://www.reichelt.de/?ARTICLE=44573 Bade die Platine darin bis aller Kupfer den man sieht weg ist.
Und man hat eine halbfertige Platine.
Der Nachteil : Man muss sie Flüssigkeit dann wenn sie gesättigt ist, bei einen Sondermüll-Mobil BESCHRIFTET entsorgen. Ich hab dazu damit ein großes Gurkenglas genommen deren Beschriftung ich entfernt habe, und mit 3 Gefrieretiketten beklebt im Bastelschrank gestellt habe.

Schritt 3 :  Weiterverarbeitung und Versiegelung.

1.) Nach den sorgfältigen Reinigen unter FLIESSEND Wasser mit Aceton den Leiterbahnschutz entfernen und nochmals sehr gut reinigen.

2.) Dann die Platinen bohren. Ich empfehle DRINGEND das mit einen Bohrständer zu machen. Durch das Kupfer haben zwar die Bohrlöcher eine leichte Führung aber man rutscht böse ab. Besonders da man relativ viel Druck aufbauen muss. Platinen sind ekelhaft hart.

3.) Nach den Bohren kann man die Platinen versiegeln.



Es gibt sicher noch mehr Varianten die ich aber nicht kenne. Da das Rubbel-Verfahren relativ teuer ist, werde ich man überlegen, ob ich mir nicht mal einen der preiswerten s/w - Laser (ca. 50 Euro im Wochennblatt) kaufen werden. Toner hält sich sehr lange wenn der Raum normale Temperaturen hat, ergo brauch ich vermutlich nie ein neuen Toner.

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So das war erst mal eine GROBE Anleitung wie man Chemisch Platinen erstellt.

Die Alternative die sehr gern bei sehr kleinen Platinen gemacht wird ist das Lochraster-Verfahren. Prinzipiell kann man sich drüber streiten ob das überhaupt Platinen sich.

Vorgehensweise.

Man kaufe sich eine "Platinen" OHNE Kupfer mit ganz vielen Löchern. http://www.reichelt.de//2/index.html?ACTION=2&GROUPID=7785&SHOW=1&OFFSET=500&

Wenn ich damit arbeite, mache ich folgendes: Ich schneide mir ein Stück harte Pappe o.ä. genau in der Größe zu. Dann stecke ich alle (oder eine Teil der) Bauteile durch die Löcher in die Position. Nun nehme ich 2 Gummis und Spanne sie über Platine und Pappe. Nun herumdrehen und die "Beinchen" direkt oder mit einen Draht verbinden. Es gibt sogar "Fädeldraht" mit den das Besonders bei IC's sehr schnell geht. http://www.reichelt.de//2/index.html?ACTION=3;ARTICLE=55442;SEARCH=FAEDELSTIFT

Der Preiswerteste Platinenservice den ich gefunden habe, nimmt nur für Schritt 1 + 2 (s.o.) bei einer 80x100 mm Platine 15 Euro. Conrad-Electronik fängt irgendwo bei 25-30 Euro an.  Allerdings wird Conrad sehr viel günstiger bei Serien-Produktion.

Wer sich noch schlauer machen will, sollte sich die PDF von Conrad Runterladen. http://produktinfo.conrad.de/datenblaetter/525000-549999/529494-an-01-de-Leiterplattenherstellung_Hobbyelektronik.pdf

Ich bitte die Mods zu entschuldigen das ich das Board vollmülle,  :rolleyes:  aber ich hab grade Langeweile und das Gefühl das der ein oder andere hier vielleicht über eine Alternative nachdenkt. Immerhin sind wir doch alle irgendwie auch Bastler.

Gruß

   Pucki







« Letzte Änderung: 05. September 2016, 09:57:25 von pucki »
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pucki

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #33 am: 05. September 2016, 09:53:49 »
Frage an euch zu den Motoren.

Wie dick dürfen die max. sein, und wie Lang. Es gibt die nämlich schon 4 mm dick und 8-12 mm lang. Allerdings mit 10 Euro a Stück relativ teuer.  6 mm Dick für 5 Euro a. ;)

Ist mir grade einfallen das ich das schon 2 x für Freunde recherchiert habe und gebookmarkt :)

Gruß

  Pucki
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Armored

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #34 am: 05. September 2016, 10:22:17 »
SUPER Anleitung Pucki!!! Danke Dir!

Ich habe zuletzt vor etwa 20 Jahren Platinen selbts geätzt  :3: Damals müsste man die Bahnen mit Teer (heißt es so auf Deutsch? das schwarze Zeug was auch für den Straßenbelag genommen wird) ausmalen und dann im Eisenchlorid ausätzen.

Soweit ich mich erinnern kann gab es damals ein "Hightech" Markerstift was den Eisenchlorid einigermaßen aushält war aber recht schwer zu bekommen. Kennt Ihr das? Gibt es heute vielleicht Alternativen dazu?

Frage
Wieso braucht ihr eine Steuerplatine für die Motoren. ???  Brauchen die soviel Ampere? Normal müsste sich das doch über die Analog-Ports der Platine regeln lassen. Für ein Propeller brauch man doch keine Schrittmotoren. Da reichen doch 2-Draht Micro-Motoren.

Die kleinsten die ich gefunden habe ziehen 40 mA im Leerlauf und ein vielfaches beim starten und unter Last daher sind sie nur bedingt direkt über Ports ansteuerbar da diese in Normalfall nur etwa 20 mA liefern.

Allerdings mit 10 Euro a Stück relativ teuer.

Ich habe welche für 2.89 EUR inkl. Versand bei Ebay gefunden. 4x17mm groß, 66000 U/min. Vielleicht nicht ganz so langlebig und verlässlich wie Markenprodukte aber für unseren Bereich müssten sie reichen. Ich wollte hier keine Ebay Links posten für den Fall das es nicht gewollt ist.
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pucki

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #35 am: 05. September 2016, 10:39:55 »
SUPER Anleitung Pucki!!! Danke Dir!

Ich habe zuletzt vor etwa 20 Jahren Platinen selbts geätzt  :3: Damals müsste man die Bahnen mit Teer (heißt es so auf Deutsch? das schwarze Zeug was auch für den Straßenbelag genommen wird) ausmalen und dann im Eisenchlorid ausätzen.

Soweit ich mich erinnern kann gab es damals ein "Hightech" Markerstift was den Eisenchlorid einigermaßen aushält war aber recht schwer zu bekommen. Kennt Ihr das? Gibt es heute vielleicht Alternativen dazu?

Ich mein Beitrag "Platinen ätzen" ist ein Link zu einer Anleitung von Conrad.  Dort verweisen die auf den EDDING 780. Ich denke mal das ist der Stift den du meinst.

Eisen3-chlorid  ist das größte Dreckszeug was ich zum Ätzen Kenne und rühre ich nie mehr an. 1 x reicht völlig. Grund ist. Kommst du irgendwie mit den Fingern damit in Berührung läufst du die nächste 6 Wochen mit gelben Fingern herum.

In den Starter-Set ist eine Substanz die wesentlich freundlicher ist als das Dreckzeug. Und Preiswerter.  Allerdings muss ich zugeben ich hab das Zeug damals aus mein Chemiebaukasten genommen. Geätzt habe ich nie damit.

Damals war ich noch nicht in der Lage selbst Belichtete Folien herzustellen. Bevor nun jemand sagt ich schwindele. Es gab in der ELO (hieß hieß die Zeitung glaub ich) immer Schaltungen zum selber machen. Die hatten in der Mitte dann die fertigen Folien zum "abbelichten". Damit habe ich damals meine Erfahrungen mit den Positiv-Verfahren gemacht.  Meine Eigenen Entwicklungen von Platinen (Eine Katzen-Alarm-Anlage für ein Aquarium z.b.) habe ich im Rubbel-Verfahren gemacht. Ich hab mich grade mal schlau gemacht, die Rubbelbögen kosten ca. 2.55 a Bogen und sind wirklich nur für sehr kleine Platinen geeignet.

Aktuell denke ich grade über ein neues Spezial-Verfahren nach. ;) Man schneide mit den Schneideplotter eine Säurebeständige Folie aus, klebe die auf eine Kupferplatine und ätzt sie. Lt. Oracal sind einige deren Folien kurzfristig säurebeständig. Ich kontaktiere die mal, und frag was die für Säuren meinen. 

Gruß

   Pucki

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #36 am: 05. September 2016, 11:06:36 »
Das Edding muss es gewesen sein. Danke! Ich sehe gerade das auch von Dalo Stifte gibt die säurefeste Tinte haben. Für PCBs mit ICs ist es wohl schwieriger was "per Hand" zu zeichnen aber für den Rest vielleicht brauchbar.
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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #37 am: 05. September 2016, 11:57:28 »
Ja, das sind die Edding Stifte. Mit denen zeichne ich heute noch meine Platinen.
Geätzt habe ich früher auch mit Eisen 3 Chlorid und meine Finger waren auch gelb. Kann ich nur bestätigen. Heute nehme ich Ammoniumpersulfat.
Und die Zeitschrift früher hiess ELO weil ich die auch immer so gut fand zum nachbauen.

pucki

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #38 am: 05. September 2016, 12:20:02 »
Alf  :winken: du bist ein Genie und meine Rettung glaub ich  :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Mir ist grade eine perfekte Idee eingefallen wie ich meine Platinen demnächst im Belichtungsverfahren OHNE Laser erstellen kann. DANKE.

Um die anderen an meiner Weisheit teilhaben zu lassen, teile ich euch meine Idee mit. Ich lasse den Computer einfach das Layout mit einen Edding malen. Muss nur eine gescheite Folie nehmen, denn Schneideplotter in den STIFT-Modus setzen, und dann mit den Edding das Layout malen.

Alf würdest du mir bitte den Gefallen nun und die DICKE des Eddings messen. NICHT die Schreib-dicke sondern die Dicke da wo du ihn oben anfasst. Ich muss wissen ob der in den Stifthalter passt.  VIELEN DANK

Was du von Hand machst kann mein Plotter wenn er passt viel besser und genauer als wir beide. Nit Böse sein.  :1:

Gruß

   Pucki
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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #39 am: 05. September 2016, 13:25:13 »
Noch eine super Idee! :) Lass uns bitte wissen wie es klappt.
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alf-1234

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #40 am: 05. September 2016, 14:15:04 »
Pucki.
ich möchte dir nicht deine Träume nehmen, aber so wie du dir das vorstellst klappt das nicht.
Ich habe hier auch einen Cameo Schneideplotter stehen und habe auch versucht, da einen Edding dran zu besfestigen. Das war mehr schlecht als recht.
Mittlerweile habe ich hier einen UM2 stehen und könnte mir in Acad einen Edding Stifthalter konstruieren und dann ausdrucken.
Aus zeitlichen Gründen bin ich leider noch nicht so weit gekommen.

Aber eine andere Idee habe ich noch.

Es gibt in der Bucht bestimmt günstige Stiftplotter zu kaufen die noch unter xp laufen. Da könnte man einen Edding oder einen Tuschestift mit ätzfester Tusche dran befestigen.
Man könnte mit Eagle das Layout erstellen und mit den Plotter ausplotten. das sollte gehen.

BV141

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #41 am: 05. September 2016, 14:42:18 »
Hast Du vor es bald aus zu probieren?  :pffft:

Das mit den Propellerhülsen habe ich schon ausprobiert - im Kurzzeitbetrieb an einem Dremel. Hat funktioniert.

Was aber die Motoren bzw. die Busch'sche Methode mit Magneten angeht, so habe ich noch nicht viel probiert. Ich habe mir eine Busch Me 109 gekauft und die mal auseinandergebaut. Das lässt sich leicht woanders auch realisieren. Der Nachteil ist aber, dass man einen relativ kleinen Abstand (je nach Magnet) von der Bodenplatte (mit E-Magnet) zum Motorgehäuse mit der Welle mit den Permanentmagneten braucht. Dafür kann man andererseits eine Dioramaplatte mit E-Magneten bauen und da drauf unbegrenzt Flugzeuge abwechselnd draufstellen, die lediglich ein paar kleine Neodym-Magneten rund um eine Welle geklebt haben und kann so mehrere Flugzeuge "betreiben".

Mit Elektromotoren ist es halt so, dass man für jeden Motor auch einen kompletten Minimotor braucht. Da habe ich mich noch nicht reingekniet, habe aber mal in einem anderen Forum was gelesen, dass man billige Handymotoren nehmen könne. Ob das funzt weiss ich nicht. Kleinstmotoren gibt es viele, jedoch werden die umso teurer, je kleiner die werden (zumindest in den für mich interessanten Größen).

Ich überlege, ob ich nicht eher die ganz einfache DIY-Methode nutze - die kostet fast nix:

http://www.instructables.com/id/3-mini-motors/

Aber bis ich dazu richtig Zeit habe - da läuft noch etwas Wasser die Isar hinunter. Momentan kocht Modellbau bei mir auf Sparflamme - lebensbedingt.


Armored

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #42 am: 05. September 2016, 15:03:58 »
Nette Idee! :)
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pucki

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #43 am: 05. September 2016, 16:20:24 »
Pucki.
ich möchte dir nicht deine Träume nehmen, aber so wie du dir das vorstellst klappt das nicht.

Da bin ich etwas anderer Meinung.  Ich habe mir von Silhouette den Stifthalter gekauft. https://www.hobbyplotter.de/shop/pi.php/Silhouette-Stifthalter-mit-3-Kunststoffkappen.html  Ich hab zwar den Portrait aber die sind was Zubehör angeht gleich.

Da kann man mit einer Klemmvorrichtung sehr gut malen. Ich habe mir z.b. aus den 1-Euro-Markt Tintenschreiber gekauft, diese mit Tesafilm dicker gemacht am Schaft damit sie in den Halter passen, und dann damit für ein Freund Nr.-Etiketten gemalt. (War vor meiner Corel-Plug-in Zeit) .  Das Ergebnis war PERFEKT.

Ich denke das die Probleme eher bei den Zauberwort WISCHFEST AUF KLARER FOLIE liegen MIT PERFEKTER DECKUNG.

Deshalb brauchte ich die Schaftmaße. Weil dicker machen ist kein Problem. Dünner machen fast unmöglich.

Gruß

   Pucki

« Letzte Änderung: 05. September 2016, 16:22:53 von pucki »
Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

Riker

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Re: Vielseitige Steuerplatine
« Antwort #44 am: 06. September 2016, 21:38:29 »
Hey Armored,
Das mit der Lagerung meinte ich so ähnlich wie BV141. Die Motoren würde ich fluchtend mit dem Plastikgehäuse verkleben und/oder mir ein Stützgerüst aus Plastikkarte bauen. Die Welle sollte dann gut gelagert sein um die Reibungskräfte gering zu halten.
Deine Variante, BV141, hört sich ganz gut an. Wäre da auch mal an den Ergebnissen deines Tests interessiert  :6:
Ich denke man kann die Motoren über einem Transistor mit einer Diode als Schutzschaltung für den Transistor, direkt an dem Kontroller betreiben. Spezielle Motortreiber bräuchte man nicht wirklich bei den kleinen Dingern, wenn sie nur in eine Richtung drehen sollen ;). Das spart wieder eine Menge Platz auf der Platine und Strom der Batterie.

@Pucki
Die Fotoätzvariante wende ich auch immer bei meinen Platinen an. Bedingt durch meine Arbeit eben  :pffft: Da kann ich allerdings nur bis 0,8mm Pinabstand runter gehen. Darunter wird es kritisch und es kann schon mal etwas Restkupfer drauf bleiben, wo keins sein soll.
Früher, in meiner Kindheit, hab ich mit meinem Vater auch Platinen hergestellt. Da nutzten wir auch Eisen3chlorid und einen Ätzfesten Stift. Mit dem haben wir dann die Leiterbahn mit der Hand auf die Platine gezeichnet und dann rein ins Ätzbad.

Heute hab ich nochmal etwas wegen dem Bootloader über Funk recherchiert und festgestellt, die Idee ist gar nicht so neu. Es gibt scheinbar schon ein paar wenige die es angegangen sind. Leider konnte ich nichts fertiges finden, dass für den Fall hier brauchbar ist.

Allerdings bin ich bei meinen Recherchen auf eine andere Idee gekommen..... derzeit sollte das ganze über ein 433MHz Funkmodul von Hoperf (RFM12 bzw RFM69) laufen. Da ist man bezüglich der Gesetzeslage auch sehr frei und muss nur wegen der Sendeendergie aufpassen (wegen Batteriebetrieb eh unter der max. erlaubten Grenze).
Die ganze Ansteuerung dafür braucht allerdings etwas viel Platz im Speicher.
Jetzt bin ich auch ganz einfach zu bedienende Bluetooth-Module mit geringen Energiebedarf gestoßen (BLE - Bluetooth Low Energie). DIe werden über eine Serielle Schnittstelle mit dem Mikrokontroller verbunden womit die Softwareanbindung wesentlich einfacher wird.
Für die Gegenstelle brauch man auch nichts extra mehr bauen, da es bereits viele gute Bluetooth-USB Dongle gibt, bzw. man kann das ganze dann auch mit einer App auf dem Smartphone steuern  8o :klatsch: ....
Auf dem PC kann man das ganze über ein einfaches Terminalprogramm bedienen.
Die BLE-Module bewegen sich Preislich sogar identisch wie die 433MHz Module von Hoperf

Glaube das lässt sich ganz gut realisieren.

Gruß,
Sven  :winken:
Bauprojekte:
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1:25   69'er Dodge Charger Abgeschlossen
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