Autor Thema:  Bell UH-1 »Huey Hog«, Revell, 1:48  (Gelesen 440 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

hawkeye

  • MB Junior
  • Beiträge: 31
  • Harald
Bell UH-1 »Huey Hog«, Revell, 1:48
« am: 07. Januar 2017, 17:17:21 »
Bell UH-1 »Huey Hog«, Revell, 1:48  

Modell: Bell UH-1 »Huey Hog«
Hersteller: Revell
Maßstab: 1:48
Art. Nr. : 04476
Preis ca. : € 10,—

Beschreibung:
Mit einem Vertrag vom 19. Oktober 1956 wurde Bell mit der Produktion von sechs Prototypen YH-40 beauftragt, die der Einsatzerprobung dienen sollten. Darauf folgten neun Vorserienmaschinen, welche die Bezeichnung HU-1 (H für helicopter, U für utility, dt. Mehrzweckhubschrauber) in dem von 1956 bis 1962 gültigen Army-System erhielten. Die Zeichenfolge HU-1 führte zu dem Spitznamen „Huey“, den GIs verwendeten. Offiziell wurde der Hubschrauber entsprechend der Praxis, Army-Luftfahrzeuge nach Indianerstämmen zu benennen, „Iroquois“ genannt.

Bekannt wurde der Huey durch seine Einsätze im Vietnamkrieg, wo er für so gut wie jeden Zweck benutzt wurde, inklusive Luftnahunterstützung, obwohl er dafür eigentlich nicht konstruiert war. Entsprechend hoch war auch die Verlustquote: Von den über 7.000 in Vietnam eingesetzten Hueys kehrten nach dem Ende des Krieges nur 2.000 Stück zurück – mehrere hundert wurden beim Abzug der US-Truppen aufgegeben, zerstört oder der südvietnamesischen Armee übergeben.


Darstellbar:
  • UH-1E Huey »Gunship« des U.S. Marine Corps (1965) mit zwei XM157 Raketenbehältern und vier 7,62mm Maschinengewehren M60CA1
  • UH-1C Huey »Frog« der U.S. Army (1967) mit zwei XM157 Raketenbehältern und dem unter der Nase angebrachten kugelförmige Gefechtsturm  M-5 mit einem 40mm Granatwerfer

Schematische Darstellungen:
Detailzeichnung des Waffenträger-Subsystems mit Raketenwerfer und MG (Wikipedia Commons)
Bewaffnungsvarianten und Benennungen, ©68th Assault Helicopter Company

Fazit:  

Die 1959 von Monogram geschaffene Ur-Form eines »Dust Off« Choppers und dem seit 1977 beigelegten Spritzling mit der Bewaffnung zeugt von der hohen Kunst antiken Formenbaus. Über Jahrzehnte erfreut der Bausatz durch neu gestaltete Verpackungen das Herz des Sammlers.
Mit dem Können eines erfahrenen Modellbauers, Zeit und Geduld kann aus mit reichlich Fischhaut versehenen, teilweise ungenau passenden oder verzogenen Bauteilen ein beeindruckendes Modell einer Ikone der Luftschifffahrt geschaffen werden.

Schachtelinhalt:
Fünf Spritzlinge, davon einer mit Klarsichtteilen (gesondert verpackt). 76 Bauteile laut Verpackung. 1 Decalbogen von ausgezeichneter Qualität, registerhaltig und lesbarem Text der Stencils.