Autor Thema:  Nass in nass  (Gelesen 1476 mal)

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Viquell

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Re: Nass in nass
« Antwort #15 am: 11. Februar 2017, 18:19:19 »
1. ca 5 Stunden zwischen den Schichten bei Glanzlack
2. zum durchtrocknen vor dem Glanzlack 1 Woche , wie von Pucki beschrieben
3.wenn die Farbe nach dem antrocknen deckend erscheint, dann ist das in der Regel ausreichend
Bei Farben wie Rot , Gelb und Blau sollte eine helle Grundierung Vorlackiert werden,
diese Farbtöne sind ohne kaum deckend zu bekommen, die helle Grundierung bringt einen einheitlich gleichen Abschluss


 :winken: :winken: :winken:
((( ړײ).......Nein, ich mache keine Sachen
.(▒.)..kaputt!!
.╝╚...Ich verändere nur die Gebrauchfähigkeit

gotcha31

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Re: Nass in nass
« Antwort #16 am: 12. Februar 2017, 13:13:38 »
Hallo Winterstein,
Ich möchte Dir mal meine Meinung zum lackieren geben. Wie bei allem gibt es nicht nur den einen richtigen Weg sondern immer verschiedene Wege zum Ziel, der hier funktioniert halt für mich. Tamiya Farben und deren Verdünner sind eine gute Wahl, weil sie gut erhältlich sind und sich gut verarbeiten lassen. Irgendwann kannst Du Dir mal die Zeropaints anschauen (bekommst Du bei Hiroboy.com). Grundierung bei hellen Farben ist wie schon geschrieben Pflicht  ;)
Die Lackierung wird dann buchstäblich aufgebaut. Die ersten Schichten nebele ich nur auf. Das heißt die Grundierung/das Plastik schimmert am Anfang noch durch. Erst nach der 3. oder 4. Schicht ist die Farbe deckend. Zwischen den einzelnen Schichten reichen fünf bis zehn Minuten Trocknungszeit.
Dann kommen die Deckschichten, bei mir meistens zwei davon. Die werden wie von Wolf am 11.2. um 9:07 beschrieben Nass lackiert. Das erkennt man daran das sich das Licht im Lack spiegelt, dann aber Vorsicht sonst bilden sich "Nasen". Zwischen den beiden Schichten mindestens 24h warten. Als kleinen Test kann man den Finger mitten auf dem Dach fest aufdrücken. Sollte der Lack einen Abdruck zeigen hätte man länger warten müssen...
Ich bekomme keine perfekte Lackierung hin ohne zu schleifen und zu polieren. Dafür benutze ich Micromesh und Polierpasten z.B. von Tamiya. Klarlack je nach Wunsch oder halt bei Rennwagen über den Decals.
Viel Erfolg und teste Dich einfach an Deinen Weg ran. Egal wie Du es versuchst Du wirst bestimmt Rückschläge einstecken müssen.
“Ich dachte, nach der Kuppe geht es geradeaus.” Ring-Novize Robby Unser, nachdem er beim Training zum Nürburgring 24h-Rennen 1991 den einzigen Werks-Porsche am Flugplatz zerbröselte.

Scale35

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Re: Nass in nass
« Antwort #17 am: 12. Februar 2017, 19:09:43 »
Als kleinen Test kann man den Finger mitten auf dem Dach fest aufdrücken. Sollte der Lack einen Abdruck zeigen hätte man länger warten müssen...

Dein Ernst; solche ironischen Tips gegenüber eines rookies sollte man sich sparen  :rolleyes:

Jensel1964

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Re: Nass in nass
« Antwort #18 am: 12. Februar 2017, 19:29:18 »
Naja, gotcha31 schreibt im nächsten Satz ja auch, dass er ohne polieren und schleifen keine Lackierung hinbekommt. D.h. dass das "Probedrücken" mit anschließendem Fingerabdruck eher die Ausnahme darstellt, aber ohne Probleme zu korrigieren ist. (so verstehe ich das mal....liege ich da richtig?).

Ich finde die Verfahrensbeschreibung richtig gut. Danke gotcha31.

Jens  :winken:

Wolf

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Re: Nass in nass
« Antwort #19 am: 12. Februar 2017, 20:26:12 »
Über den User Winzerstein bzw. darüber ob er ironische oder spaßige Antworten versteht, braucht ihr euch keine Gedanken zu machen, denn diese ist vom MB verbannt. Übrigens genauso wie crocodile. Grund: Doppelaccount
« Letzte Änderung: 13. Februar 2017, 14:11:16 von Wolf »
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pucki

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Re: Nass in nass
« Antwort #20 am: 12. Februar 2017, 21:19:09 »
Als kleinen Test kann man den Finger mitten auf dem Dach fest aufdrücken. Sollte der Lack einen Abdruck zeigen hätte man länger warten müssen...

Naja jetzt oute ich mich mal.  Ich mache es genau so. Aber erst nach dem die doppelte Zeit der Angabe des Herstellers für "Durch trocknen" abgelaufen ist. Allerdings SANFT ich will ja keine Beule in mein Modell. Und vor allen Dingen keine Fingerabdrücke.  Die sind nämlich teilweise ein Problem, deshalb auch mein Tipp mit der Haube. Staub ist nämlich ähnlich böse.


Gruß

   Pucki
« Letzte Änderung: 13. Februar 2017, 14:08:11 von Wolf »
Ich bin PucKi, ein älterer Mann und überzeugter Single, der immer noch versucht ein perfektes Modell zu bauen.

Reveller

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Re: Nass in nass
« Antwort #21 am: 15. Februar 2017, 22:06:04 »
Hallo und willkommen im Modellboard. Find ich dufte, dass du autos baust. Ich bin selbst in dem Maßstab unterwegs und baue bevorzugt Formel 1 Boliden.

http://modellboard.net/index.php?topic=23988.msg323009#msg323009

In diesem Baubericht (Ist schon paar seiten weiter, lies ihn mal von Beginn an) ist m.M. nach das PERFEKTE LACKIERERGEBNIS dokumentiert, mit den jeweiligen schritten. Wichtig ist es zwischendurch immer den Lack zu schleifen mit Micromesh von schleifartikel.com

Wenn du fragen hast, melde dich ruhig.

LG Matthias
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Panther

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Re: Nass in nass
« Antwort #22 am: 15. Februar 2017, 22:27:50 »
Viele Fragen - viele Antworten

Trockenzeiten etc. sind von der Art der Farben ( Enamel oder Acryl ) abhängig - Acryl trocknen recht flott.
Mein Tip:

Setz dich hin und fang an zu lackieren. Probiere aus, teste dich Stück für Stück ran. DAS Rezept, DIE Lösung oder gar die Masteraussage wirst du nicht finden.
Schnapp dir Farben an die man gut ran kommt ( die genannten sind da ja schon ausreichend ), den dazugehörigen Verdünner und evt. noch Reiniger und dann hau rein.

Wäre mein Tip....

Wolf

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Re: Nass in nass
« Antwort #23 am: 15. Februar 2017, 22:49:24 »
@Reveller und Panther: Lest doch einfach nochmal meinen Beitrag drei höher.....
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Reveller

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Re: Nass in nass
« Antwort #24 am: 16. Februar 2017, 20:33:21 »
Ja eigenmtlich schade...
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