Autor Thema: Flugzeuge Dornier Do 335 B-2, 1:48, Tamiya – eine Nachlese in mehreren Teilen...  (Gelesen 5702 mal)

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Skyfox

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Moin!

ich glaube,es ist schon ein büschen her, das ich an dieser Stelle etwas gepostet habe, oder?   :pffft:

...da ich aber für genau dieses Modell seinerzeit mal einen Baubericht geplant hatte, es aber aus verschiedenen Gründen
(Absturz, Bf 109-Wochen, 4-Mot Baubericht, Lackier-Unfall etc.  :blabla:) nicht dazu gekommen ist, möchte ich Euch aber die Bilder
der Entstehung meines letzten "roll-outs" nicht vorenthalten und ergänzend hierzu ein paar Zeilen&Bilder zur Entstehung des Modells
nachreichen – quasi eine "BB-Konserve", wenn Ihr mir das verzeihen mögt... (wobei ich diese Zeilen erst jetzt schreibe...)

Wohlan, die Dornier Do 335 B-2 aus dem Hause Tamiya:



Es handelt sich dabei um das Modell eines schweren Zerstörers / schweren Jagdflugzeuges, welches in dieser Form
gegen Ende des Krieges in verschiedenen Versionen das Prototypen-Stadium erreicht hat.
Ursprünglich als "Schnellbomber" konzipiert, wurde die Dornier Do 335 im Verlauf des Krieges für verschiedenste Rollen angepasst,
u. a. auch als Aufklärer und als Nachtjäger.
Um den Anforderungen der Bomberabwehr genüge zu tun und ein Maximum an Feuerkraft in kurzer Zeit an den Feind zu tragen,
sind für den "schweren Zerstörer" Prototypen der B-Version die beiden 15mm MG/151 durch 20mm MG/151 ausgetauscht worden.
Zur motorlafettierten Maschinenkanone MK 103 – Kaliber 30mm – der Standardversion kamen noch zwei weitere Waffen gleicher Bauart dazu.
Der Einbau in den Flügel hatte allerdings zur Folge, das zwei Tanks in den Flügelnasen mit je 370 L Kapazität ausgebaut werden mußten
um Platz für die Waffen und Munitionszuführung zu schaffen – ein Problem, welches zu lasten der Reichweite/Einsatzdauer ging.
Um die notwendige Tankkapazität zu schaffen wäre es aber Möglich gewesen, den vorhandenen Rumpfschacht für einen Zusatztank zu nutzen,
was ich hier am Modell umgesetzt habe – ob das Original mit einem solchen Tank ausgerüstet war, konnte ich nicht herausfinden...
Bei Dornier in Oberpfaffenhofen entstanden ca. 47 durch Werknummern belegbare Prototypen, Vorserien-Maschinen und Rümpfe
der unterschiedlichsten Versionen welche z.T. sehr intensiv getestet wurden und auch als begehrte Kriegsbeute nach Ende des Krieges
von den Alliierten abtransportiert wurden.

Eine kleine Anekdote zur Dornier 335 möchte ich an dieser Stelle gerne einfließen lassen, da mich sowohl die Story als auch der Erzähler selbst
fasziniert hat:
Bei einem Vortrag von Eric M. Brown hier in Hamburg, berichtete er von einem Überführungsflug einer 335 von Mengen-Hohentengen
nach Cherbourg, der von einem deutschen Testpiloten vorgenommen wurde, weil den Amerikanern das Flugzeugmuster wohl doch sehr exotisch vorkam.
Zwei P-51 "Mustang" sollten die Maschine begleiten – wohl auch, damit nicht die alliierte Flak den kostbaren Vogel vom Himmel holt.
Eine Wette unter den drei Piloten, wer als erstes in Cherbourg landet, ging um 2 Stangen "Lucky Strike"...

...die Dornier erreichte Cherbourg 20 Minuten vor den Mustangs.
@Universalniet: sollte ich hier etwas vergessen/falsch wiedergegeben haben, korrigiere mich bitte!

Die Dornier Do 335 galt übrigens seinerzeit mit 775km/h als das schnellste deutsche Kolbenmotorflugzeug.



Der Bausatz an sich versprach – Dank Tamiya's renommè – ein reines, ungetrübtes Vergnügen zu werden,
was sich jedoch an 1–2 Stellen nicht ganz erfüllte.



Zum Bausatz gesellten sich (neben Sitzgurten von Eduard) noch folgende Ausrüstungsgegenstände:
Auspuffanlagen von Quickboost, ein Conversion-Set von Paragon-Design sowie die aus Messing gefertigten Läufe
der Flächenbewaffnung MK 103 mit der charakteristischen "Sieblochbremse" von Schatton.
Dann lief mir noch in der Grabbelkiste eines Händlers ein weiteres Conversion-Set von CMK über den Weg,
enthalten ist alles was man für den Umbau einer normalen Dornier Do 335 A "Pfeil" zur B-Version benötigt:
gewichtsbelastete Räder, verstärktes Bugradfahrgestell, größeres Bugrad, die Verkleidungen für die Flächenwaffen,
separate Steuerflächen, Propeller nebst Spinner, tiefgezogene Kanzelhauben sowie einige Decals.
Das meiste wird Aufgrund der üppigen Ausstattung des Tamiya-Bausatzes nicht benötigt, aber die Decals sollten sich als Segen erweisen...



die perfekt gedrehten Messingrohre für die MK 103:


Das Paragon-Set mit den Flügelverlängerungen:


...und die Schießkamera:


und hier das Set von CMK:


Als Grundlage für den Bau und für meine Recherche zum Flugzeugmuster standen mir u. a. diese beiden Bücher zur Verfügung:
(das erste ist noch für relativ kleines Geld erhältlich)
https://www.amazon.de/Dornier-335-Mehrzweck-Jagdflugzeug-Karl-Regnat/dp/3925505598/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1485794830&sr=8-3&keywords=Dornier+Do+335

...beim anderen empfiehlt es sich, nach gebrauchten Exemplaren bei online-Börsen bzw. Buch-Suchmaschinen zu fahnden:
https://www.amazon.de/Dornier-335-Luftwaffes-Piston-engine-Hardcover/dp/B00LLORKZM/ref=sr_1_12?ie=UTF8&qid=1485794830&sr=8-12&keywords=Dornier+Do+335
Das Buch ist definitiv eine Empfehlung – aber sollte erschwinglich bleiben...  :15:

Alternativ wäre dieses Buch empfehlenswert:
http://modellboard.net/index.php?topic=8546.msg95120#msg95120
Vereinzelt ist es sogar noch neu im Fachhandel erhältlich, auch in Antiquariaten lohnt es sich zu schauen, wobei diese teilweise gerne Traumpreise fordern...
Ich würde da als erste Anlaufstelle bei ZVAB.com reinschauen:
https://www.zvab.com/?cm_sp=TopNav-_-Home-_-Logo

Dazu kamen noch die auf 1:48 hochskalierten Planskizzen von Al Bentley:
http://www.albentley-drawings.com/drawings/
Nach diesen zu urteilen, ist der Bausatz maßstabsgerecht wiedergegeben  8)

Begonnen habe ich, wie meist üblich, mit dem Cockpit. Die Passung und Detaillierung sind gut bis sehr gut.
Bis auf ein paar Sitzgurte, Steuerpedale und etwas Draht für das (später noch sichtbare) Instrumentenbrett,
ist hier wirklich nichts weiter nötig.
Der Cockpitboden bildet übrigens in seiner Verlängerung die "Decke" im rückwärtigen Bombenschacht
und der massive Flügelholm wird hier auch gleich eingebaut.


Das ganze ist dann auch schon fast fertig für den Einbau in die Rumpfhälften, hier eine Probepassung:



Das Instrumentenbrett soll lt. Tamiya mit EINEM Gesamtdecal belegt werden = > was unbefriedigend ist...  :2:
Man kann jetzt wahlweise die einzelnen Instrumentenskalen ausschneiden, mittels punch&die Werkzeug ausstanzen
oder man lässt sich von einem befreundeten Modellbauer mit Drittanbieter-Decals (Archer) aushelfen...


(Danke Schnurx/Martin :kuss: )

Hier kommt auch schon erstmals Farbe in's Geschehen – ein freundliches RLM 66  :D, gepaart mit Aufhellungen
mittels trockenmalen (dry-brushing – ich verwende hier gerne meine Enamel-Restbestände) sowie einzelne Farbtupfer für Schalter und Hebel:



Eine spezielle Kreisel-Visieranlage, das EZ 42, soll in der B-2 Version eingebaut und getestet worden sein.
Originalabbildungen auf cockpitinstrumente.de haben mich zu einem Scratchbau verleitet
(das Bauteil im Kit hat bestenfalls entfernt Ähnlichkeit mit dem Original):



Es geht mit Farbe weiter: die innenliegenden Oberflächen waren entweder unlackiert (blankes Aluminium) oder,
wenn diese im Luftstrom liegen, in RLM02 gehalten:



...ist das getan, kann der Rumpf zusammengeklebt werden. Tamiya hat übrigens, um "tailsitting" zu verhindern,
dem Bausatz ein entsprechend schweres Buggewicht beigelegt, welches hinter dem Frontkühler eingebaut wird – Großartig!



...wo dann doch ein erster Klecks Spachtel gebraucht wurde (auf dem Rumpfrücken, kurz vor der Kanzel).
Außerdem musste mit Druck, roher Gewalt und primitivsten Anpassungsarbeiten (schleifen...  :12:) der Rumpfrücken
seitlich an den Rumpf gebracht werden. Hierbei habe ich gleich die ominösen, erhabenen Nietreihen mit weggebügelt
und durch sauber von Hand gestochene, versenkte Nietlöcher ersetzt
(auf keiner Originalabbildung sind diese als hervorstehende Befestigung auszumachen).

So, an dieser Stelle endet der erste Teil dieses verspäteten Bauberichts – Teil 2 folgt in Kürze, versprochen!

 :V:
Skyfox

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« Letzte Änderung: 02. Februar 2018, 18:33:20 von Skyfox »
MBSTHH 
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PzGren

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Schöner Bericht und auch tolle, aussagekräftige Fotos. Da mangelts bei mir noch. Bleibe gerne dran.

mumm

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Hocke mich auch mal dazu.
Den Fliecher gab´s ja schon in Lingen live, schön das noch ´ne G´schichte dazu kommt.

Peter  :winken:

flying wing

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Da schau ich auch gern zu.
Ich verbuche die Zeit zum lesen dann gerne als Weiterbildung :D
Das Endergebnis konnte ich schon in Lingen sehen und war sehr begeistert. Bin gespannt welche Details ich nicht gesehen habe ( Brille vergessen ;()

Da das Preisschild vom CMK-Kit noch ein D-Mark Preisschild hat, gehe ich von jahrelanger intensiver Recherche aus (oder jahrelanger intensiver Jagd nach Zubehör) :D

Wie dem auch sei, bin auf die Fortsetzung gespannt.

 :klatsch: :winken: :klatsch:

Thomas

Skyfox

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Moin!

Dankeschön für Euer Feedback – ich freue mich, das, auch wenn der Bau bereits etwas zurückliegt, hier ein Interesse besteht!
@PzGren: ist nicht schwer – einfach zwischendurch ein paar Bilder mit Makro und gut – ich bin beileibe kein Fotograf, und es wird auch kein 2. Hobby von mir... ;)
@Mumm: Jepp, wie gesagt, ein BB war immer geplant – nur bin ich da nie richtig zu gekommen! Aber die ganzen Bilder wollte ich jetzt auch nicht verklappen...
@flying wing: ich hoffe, es ist für jeden etwas dabei - nicht jeder liest so viel und gern, deshalb auch viele Bilder.
Auch hier habe ich ein paar neue Dinge umgesetzt und gelernt, die ich zuvor nicht kannte und die ich dann auch gerne weitergebe.
Also: weiter geht's mit Teil II.  8)

 :V:
Skyfox
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Skyfox

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Willkommen zu Teil II.

Von der B-2 Variante der Dornier Do 335 wurden lediglich zwei Prototypen gebaut: die Mustermaschinen M13 und M14
...und Tamiya gibt dem Modellbauer zwar einen annähernd perfekten Bausatz in die Hand, aber man kann aus der Schachtel
nur eine der beiden Maschinen bauen und markieren: die M14 mit der Werknummer 230 014 (diese dann auch alternativ als französische Beute).
Die M13, Werknummer 230 013, war zunächst baugleich, aber es wurden im Zuge der Waffenerprobung um die Stabilität in der Luft
beim Schießen zu erhöhen, Flügelverlängerungen montiert, die auf den Fotos des Originals unlackiert zu erkennen sind.
Für die Schießversuche wurde dann noch zusätzlich eine Kamera auf die Steuerbordtragfläche montiert, da innerhalb des Flügels kein Raum
dafür frei gemacht werden konnte – zeitgenössische Schießkameras waren üblicherweise in die Flügelnase eingebaut.
Um nun die M13 bauen zu können, hat die Firma Paragon-Designs ein kleines Conversion-Set mit den Flügelverlängerungen und der Kamera
auf den Zubehör-Markt gebracht – aber leider vergessen, auch Decals dafür zu produzieren...
Aber dazu später mehr – erstmal kommen die Flügel dran...

Zunächst aber ging es (für mich) an's eingemachte: die Flügelverlängerungen.
Hierzu müssen zuerst die Randbögen der Tragflächen abgesägt werden – das ist ratzfatz erledigt:



...dann die Angüsse der Resinteile entfernt:


...und dann da dran montieren:


Stumpf an die Schnittfläche ankleben? Das hält von heute bis gestern...
Ergo: Verstiften – gut und schön, aber wo/wie/woran?  :8: eine Art Verankerung/Führung muß her...
Ich habe zunächst die neuen Endstücke grob verschliffen und mit je 3 Bohrungen (0,5 mm) versehen.
0,5 mm Federstahldraht wurde abgelängt und mit Sekundenkleber in die Endstücke geklebt.



Anhand der Schnittfläche mit den Bohrungen habe ich eine Schablone hergestellt und diese auf eine 2mm starke Polystyrolplatte übertragen.





...und dann alles weggeschnitzt, was nicht der angezeichneten Flügelform entspricht... :D



Diese 2 mm müssen selbstverständlich von den Resinteilen abgezogen werden, da die Verlängerungen ebenso
wie die ursprünglichen Randbögen an den Querrudern enden.
Als die "Zwischenstücke" grob zugeschnitten waren, habe ich diese mittels Polystyrolkleber an die Flügelenden geklebt
und zusätzlich von außen mit Ethylacetat verschweißt.
Als das durchgehärtet war, wurden die Endstücke aufgesteckt und mit Sekundenkleber verklebt.
Danach erfolgte der Feinschliff, bei dem alle drei Komponenten miteinander egalisiert wurden.





Klar, das dabei die Gravuren über den Jordan gingen, aber das war zu erwarten.
Nach einigen Schleif- und Spachtelarbeiten habe ich dann die Gravuren erneuert.

An dieser Stelle für alle eine Warnung, die einen 1:48er Dornier 335 Tamiya-Bausatz auf dem Tisch haben:
Der Flügelholm hat angegossene kleine "Widerhaken"!
Will man – wie üblich – die Flügel erstmal probeweise aufstecken ohne diese entfernt zu haben,
erlebt man eine böse Überraschung: mit einem leisen "KLICK" rasten die Haken innerhalb des Flügels ein
und sind ohne Beschädigungen nicht mehr zu entfernen! (Ich habe diesen Hinweis zum Glück vorher aufgeschnappt).

Die erwähnten Widerhaken am Flügelholm habe ich zuvor weggeschliffen und nun konnten die Flügel sauber angepasst und verklebt werden, gefolgt vom Höhenleitwerk:





Jetzt freute ich mich bereits auf die anstehenden Lackierarbeiten, aber wie das Modellbauleben so spielt, kam es anders:





Das Modell ist aus bis heute ungeklärter Ursache aus drei Metern Höhe vom Regal auf die Schreibtischoberfläche gestürzt
und dabei hat es das linke Höhenruder abgerissen, die Rumpffront mit dem Tamiya-Buggewicht sowie die vordere Laderlufthutze herausgebrochen...
An dieser Stelle folgten 2 Jahre Pause...


...aber das ist lange her – weiter geht's demnächst mit Teil III.

 :V:
Skyfox

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« Letzte Änderung: 02. Februar 2018, 18:41:54 von Skyfox »
MBSTHH 
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mumm

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Da freut man sich über Tip´s zur Verlängerung der Flächen und dann haust du einem solche Bilder um die Ohren... ;(

Bin schon gespannt wie auf´s neue Tarzanheft auf das nächste Update, auch wenn ich das Ergebnis ja schon kenne... :pffft:

Peter  :winken:

Flugwuzzi

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Sehr interessant dein Baubericht Skyfox  :P
Schön die Schritte erklärt und tolle Fotos dazu  :klatsch: :klatsch:
Da schaut man gerne zu.

Danke für die Mühen der Erstellung.
lg
Walter
MACHEN ist wie WOLLEN ... nur viel besser!

flying wing

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Re: Dornier Do 335 B-2, 1:48, Tamiya – eine Nachlese in mehreren
« Antwort #8 am: 10. April 2017, 15:54:11 »
Zitat
Ich verbuche die Zeit zum lesen dann gerne als Weiterbildung

ich lese gerne Bilder :pffft:

 :winken:

flying wing

Marderkommandant

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Absturz!
« Antwort #9 am: 10. April 2017, 17:10:38 »
AAaaaaarrrrggghhhh!
 ;(  ;(  ;(

Nich vom Regal fallen lassen! Das war ein Schock! Unverantwortlich! - Womöglich sitzt hier ein Modellbauer mit Herzschwäche!

Ich bin gespannt wie's weiter geht und drücke die Daumen!

Beste Grüße,
Andreas
Als der Herr am siebten Tag über die Erde wandelte und Sein Werk betrachtete, stellte Er fest, dass die Steine zu weich geraten waren. Darauf schuf Er den Panzergrenadier.

Skyfox

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Danke für Euer Interesse – und keine Sorge: es geht weiter  :1:

@Mumm: ich werde mich bemühen, den Spannungsbogen weiterhin aufrecht zu erhalten... 8)

@Flugwuzzi: Dankeschön Walter – mache ich aber wirklich gerne!
(zumal ja auch gerade Du wirklich schön bebilderte und interessante Bauberichte schreibst  :1: )

@flying wing: es ist für alle gesorgt – genug Bilder habe ich auch noch  8)

@Marderkommandant: ?( ...aber da steht doch:
Zitat
...Das Modell ist aus bis heute ungeklärter Ursache aus drei Metern Höhe vom Regal auf die Schreibtischoberfläche gestürzt ...
Den Absturz habe ich definitiv nicht beabsichigt!
Aber soviel sei verraten: es geht bald weiter und am Ende kriegen sie sich...  :6:


@ALL: ich muß noch ca. 330 Bilder für den weiteren Bericht sondieren und eine Auswahl treffen, sowie den digitalen Retusche-Pinsel schwingen.
Außerdem ist da zum Ende der Lackierung noch ein weiterer Unfall passiert... :pffft:

Also: Riechsalz oder alternativ das bevorzugte Lösemittel bereithalten  8) – am Wochenende geht's weiter, versprochen!

 :V:
Skyfox
MBSTHH 
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Travis

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  • Thorsten 'Wombat' Höse
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Sehr schöner Baubericht, auch wenn's "nur" aus der Konserve ist  ;)

Und je mehr ich im Moment von der Do 335 sehe (Pit hat zur Zeit ebenfalls eine im Bau... :pffft:), umso besser gefällt mir der Flieger...  :1:

Tho :santa:
- Modellbaufreunde Siegen -

I knew it, I knew it! Well, not in the sense of having the slightest idea but I knew there was something I didn't know!

Come to the dark side, Luke...   We have cookies!!!

Floppar

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Einfach nur Klasse was du bei der Do 335 gemacht hast und da wunderst du dich wieso du auf der EME was gewonnen hast ;)
Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde

f1-bauer

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Servus Andreas,
sehr schöner Fortsetzungsroman - klasse Fotos und klasse Erläuterungen, auch zum "warum und wieseo"  :P.  Die Spannung ist da, obwohl Konserve. Danke fürs teilhaben lassen - auch an Leid und Schmerz. Habe ich auch gerade wieder erlebt. Der Klassiker "Ach da fehlt noch was, lackiere ich mal eben 8) -  fertig   :D - und dann schaute er sich das Foto noch mal an  :5:

Ein Frage hätte ich, wollte ich in der Galerie schon machen: an der Vorderkante des Pilotensitzes sind zwei Strukturen dran: sollen das Auflagen für die Oberschenkel sein? Habe ich so bisher noch nirgends gesehen. Das sieht mir unbequem aus, da schlafen dem Piloten doch die Beine ein  ?(  Weißt Du da näheres über Sinn und Zweck?

Ich lese hier weiter gespannt mit und freue mich auf die Do in WD  :9:

Gruß
Jürgen  :winken:

Russfinger

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Toller Baubericht!
@ Jürgen: Ich finde den Sitz der Me 410 noch extremer.
Guckst Du hier: http://pwm.org.pl/viewtopic.php?f=12&t=11850&start=15
Vermute, dass so eine Sitzposition erzielt werden sollte, die bei extremen Fluglagen das Blut noch ein wenig länger im Oberkörper hielt. m.W. war die Pedalstellung der me 109 ebenfalls so ausgelegt, dass man immer mit angewinkelten Beinen flog.
@ Andy: Sorry für OT.

 :winken:

Russie


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