Autor Thema: Schiffe KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 23.09.2017  (Gelesen 6780 mal)

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Sparky

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Schiffe Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 17.07.2017
« Antwort #60 am: 17. Juli 2017, 13:54:25 »
Heute ging es um den Unterbau für das einzubauende Deck. Dem Bausatz beiliegende Holzleisten wurden entsprechend der Rumpfbreite zugesägt und eingeklebt:







So erging es auch einer PVC-L-Leiste aus dem Baumarkt:



Diese wurden seitlich an die Rumpfwand und unter die Holzleiste geklebt; die Überstehenden Enden werden als Auflage für weitere Leisten dienen, auf denen später das Deck befestigt wird. Erst mal muss nun alles gut trocknen.



Ich habe bewusst die Stellen unter den Öffnungen für Festmacherleinen / Speigatten gewählt. Damit die Höhe stimmt. Ein PS-Stück in Deck-Dicke diente dabei als Maß; die Unterkante der Öffnungen liegt genau auf Dekhöhe.

Ein paar Klemmen erzwingen die Klebkraft:



Stützen aus Balsa erhöhen die Stabilität:



So, Pause – soll/muss alles in Ruhe trocknen.

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 17.07.2017
« Antwort #61 am: 17. Juli 2017, 17:44:47 »
Ich konnte mal wieder nicht einem Aufbau widerstehen:





Langsam sieht es nach KFK aus...

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 18.07.2017
« Antwort #62 am: 18. Juli 2017, 12:15:33 »
Die Struktur der GFK-Rumpfinnenseite hat mir nicht gefallen, da kommt doch sehr die Glasfasermatte durch:



Ich habe daher Streifen aus 0,5mm Evergreen-Platten innen aufgeklebt.



Die werden nach dem Aushärten auf die Höhe des Schanzkleides gekürzt und die „Durchbrüche“ nachgearbeitet.
Das Ganze hat auch den Vorteil, dass die Schanzkleidstützen des Bausatzes aus PS einfacher verklebt werden können – ich liebe den Geruch von Polystyrolkleber am Morgen...  :D

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Sparky


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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 23.07.2017
« Antwort #63 am: 23. Juli 2017, 14:45:12 »
Trotz der Verwendung von UHU Plastik hat das Zeugs beim PS leichte Wellen geschlagen. Ic habe daher noch eine Lage aus Evergreen-Platten drüber geklebt. Jetzt konnte auch normaler PS-Kleber verwendet werden.



Auf die Innenseite des Schanzkleides kamen noch Verstärkungen hinter die Klüsen:



Die Metallklüsen müssen noch gekürzt werden, damit ein „Ring“ – wie hier von aussen gesehen – übrig bleibt. Diese werden dann innen angebracht.



Die Innenseiten sehen jetzt so aus:





Natürlich kommen da auch noch Stützen ans Schanzkleid, wenn der Handlauf angebracht wurde. Aber erst muss das Deck richtig eingesetzt werden.


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wefalck

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 23.07.2017
« Antwort #64 am: 23. Juli 2017, 15:00:27 »
Es sieht wahrscheinlich besser aus, wenn die Schanzkleidstützen, wie beim Original, durch das Leibholz des Decks hindurchgehen würden ...

Sparky

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 23.07.2017
« Antwort #65 am: 23. Juli 2017, 16:25:10 »

Hier einmal eine der Stützen des Bausatzes:





An das Schanzkleid „angelehnt“ sieht es dann so aus:



Die Stütze steht dann auf dem Leibholz; könnte auch den Eindruck erwecken, sie käme hindurch...
Sollte dann auch eine Kalfaterung um die Stütze herum erfolgen?

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Sparky


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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 23.07.2017
« Antwort #66 am: 23. Juli 2017, 17:21:53 »
Um eiserne Stützen herum wird normalerweise wird im eigentlichen Sinne nicht kalfatert. Das Leibholz wird sorgfältig angepaßt und eventuelle Restlücken können mit Pech ausgegossen sein. Man könnte also einen dünnen schwarzen Strick um die Stütze herum legen, um so die Druchführunng anzudeuten.

Sparky

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 23.07.2017
« Antwort #67 am: 23. Juli 2017, 17:42:35 »
Danke für den Hinweis. Ich werde die Stützen maßstabsgerecht "abdichten".

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Sparky


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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 23.07.2017
« Antwort #68 am: 24. Juli 2017, 06:52:46 »
Es ist wirklich echt beeindruckend, was Du hier zeigst. :P
Da kann man sich jede Menge abgucken. :1:

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 26.07.2017
« Antwort #69 am: 26. Juli 2017, 00:02:05 »
Jetzt mal etwas anderes, aber die spätere Präsentation des Modells will vorbereitet werden. Es soll nicht bei etwaigen Transporten bei kleinen Erschütterungen gleich vom Sockel fallen...
Dem Bausatz liegt ein Holzständer bei – ganz praktisch beim Bau, aber für später?



Da habe ich mir etwas anderes ausgedacht, es muss aber vor Einsetzen des Decks eingebaut werden. Zunächst waren 2 Löcher im Kiel erforderlich; 5mm, eigentlich ganz einfach. Sollte man meinen... Aber die übliche „Bohrmaschine“ (Daumen und Zeigefinger) und der GFK-Rumpf wollten einfach nicht so recht. Und ins Bohrfutter meines sonst verwendeten Dremel-Derivats passt ein 5mm-Bohrer nicht mehr. Ein Handbohrer musste her und im Internet wurde ich fündig:



Davon gab es zwei Ausführungen: 0,5 – 6,5mm und 1,5 – 10mm. Ich entschied mich für letztere, die heute in der Post war. Der Preis? Sage und schreibe 5 Euronen incl. Porto! Da kann man eigentlich nichts verkehrt machen.
   
Die Teile für die heutige Aktion:



Zwei Messingständerlein auf die Kielbreite erweitert, zwei V2A-Rohrstücke 5mm (Reste vom Schnorchel eines UBoot-Projektes), zwei passend abgelängte 4mm-Gewindestangen und passende Muttern.

In den Kiel wurden zwei 5mm Löcher mit dem neuen preiswerten, aber praktischen Werkzeug gebohrt. Da werden morgen die Rohre eingeklebt.



Die Gewindestangen kommen später von unten durch ein Brett – gesichert mit den Muttern. Darauf dann die Messingstützen mit ihren bereits vorhandenen 4mm Löcher gesteckt und der Rumpf einfach aufgesetzt – sollte prima halten.



So sieht es dann aus und das Modell kann jederzeit abgenommen werden:



Wenn die Röhrchen eingeklebt sind kann dann auch das Deck auf den Kutter und es sollte munter weitergehen, es ist wirklich noch genug zu tun. Geschützplattformen, Bewaffnung, Winden, Aufbauten usw. Farbe kommt dann auch langsam ins Spiel.

Ich bin mir auch noch nicht sicher, wo ich den Mast hinsetze; mittig direkt hinter das Ruderhaus, rechts neben oder hinter die Geschützplattform. Alle drei „Standorte“ sind möglich und belegt. Mal sehen...

Die Dergl wurden im Original schneller fertig, als ich mit dem Modell hier!  :3:  Egal, es macht einfach Spaß!

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Sparky
« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 00:05:07 von Sparky »


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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 26.07.2017
« Antwort #70 am: 26. Juli 2017, 18:49:42 »
...auch die metallenen Ankerklüsen von Aeronaut können sich einer kleinen Trennscheibe nicht lange widersetzen:


* IMG_7428.jpg (131.01 KB . 600x450 - angeschaut 210 Mal)

So können auch die Innenseiten des Schanzkleides diese charakteristischen Wülste bekommen.
Ansonsten ist nicht viel passiert – Vorbereitungen zum Einkleben des Decks, die Röhrchen von gestern wurden verklebt – Kleinkram. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

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Sparky
« Letzte Änderung: 01. August 2017, 06:37:08 von Sparky »


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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 26.07.2017
« Antwort #71 am: 26. Juli 2017, 19:17:51 »
" ... Die Dergl wurden im Original schneller fertig, als ich mit dem Modell hier!  :3: ..." - Schon, aber der Bau war ja kein Ein-Mann-Betrieb - das sollte man sich bei jedem Modell vor Augen halten, daß man ja die Arbeit von vielen Leuten macht und daß dann alles eben proportional länger dauert  :P

Sparky

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 02.08.2017
« Antwort #72 am: 02. August 2017, 23:03:14 »
Heute kam das Holzdeck in den Rumpf. Oft genug „trocken“ probiert. Nachdem  es im Heck schon verklebt war, passte es dann am Bug nicht so ganz. Damit die vorderen Klüsen über das Deck kamen musste heftig gedrückt werden. Und durch das (von der Rückseite angefräste Holz. Gibt es jetzt am Rand einen leichten Knick nach oben. Da kommt später Gerödel drauf (Tauwerk, Fender o.ä.), da fällt es nicht weiter auf.
Bevor das Deck eingeklebt wurde, habe ich es mit „kip Spezialpapier 308“ abgedeckt. Das Holz soll ja nicht beim Pönen des Schanzkleides leiden.  Das Zeug ist aus dem Malerbedarf/Baumarkt, eigentlich sowas wie Tamiya Tape, nur 3cm breit und preiswerten.
Anschließend waren die Schanzkleid-Stützen an der Reihe; hier die PS-Teile:



Und so eingeklebt – die Innenteile der Klüsen auch:





und der Ganze Rumpf: 



Einige kleiner Spalten am Heck müssen noch verschlossen werden, dann kann der Handlauf aufs Schanzkleid – langsam macht es was her...

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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 04.08.2017
« Antwort #73 am: 04. August 2017, 18:51:34 »
Während der Spachtel trocknet, habe ich mal mit den WaBos und den Wurfgestellen angefangen. Zunächst – wie schon früher – die Anleitung:



Und die einzelnen Teile des Bausatzes dazu:



Herausgetrennt und versäubert:





Ein wenig fitzelig war das Zusammenbauen schon. Es sollte einigermaßen ausgerichtet sein – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Bei sparsamen Umgang mit dem Kleber bleiben die Wurfgestelle auch beweglich. Das Ganze ist kein Spielzeug und in der Badewanne werden auch keine UBoote gejagt, So bleibt aber die Möglichkeit, die Gestelle beladen (eingeklappt) oder nach dem Wurf, also ungeladen / ausgeklappt zu zeigen. Wie hier auf dem Bild:





...nur mal so aufs Deck gesetzt:





Die Gestelle noch mal aus der Nähe:



Ich hoffe, es gefällt / interessiert noch...

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Sparky


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Re: KFK - 1:35 - Modellbau Wikinger / Stand: 04.08.2017
« Antwort #74 am: 04. August 2017, 20:08:25 »
Ich hoffe, es gefällt / interessiert noch...

Ja, auf jeden Fall!

Ist zwar nicht ganz mein Gebiet, schau aber trotzdem bei jedem Update interessiert rein!

Grüsse,
Kai