Autor Thema: Zivilfahrzeuge Tranchierte Dampflok - die BR 86 als Schnittmodell, Trumpeter, 1/35 - 17. Update  (Gelesen 35999 mal)

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PILSTRINKER

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Zivilfahrzeuge Re: Tranchierte Dampflok - die BR 86 als Schnittmodell, Trumpeter, 1/35 - 17. Update
« Antwort #495 am: 13. Oktober 2018, 19:34:50 »
 8o 8o 8o :P :P :P trinken

bughunter

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An sich ein tolles Update!

... aber jetzt traue ich mich mal mit einer leisen Kritik ums Eck.
Im Vergleich mit den ersten Grafiken mit den sehr feinen Sieben wirkt das benutzte Gitter etwas grob, und so komisch schräg geschlitzt.
Ich habe zwar keine Vorstellung, wie fein das jetzt ist, aber falls Du mal was ähnliches brauchst:

Bei Eduard sogar in steel:
https://www.eduard.com/store/?cl=search&lang=1&searchparam=mesh

Vielleicht ist hier auch was dabei, eher die drei letzten Treffer
http://www.radubstore.com/index.php?main_page=advanced_search_result&keyword=mesh

Scalemates.com findet noch viel mehr.

Viele Grüße,
Bughunter

Wikipedia sagt: "Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit."
Deshalb baue ich lieber verkleinerte Originale.

Flugwuzzi

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Alle Achtung Karl, da gibt es wieder einige Leckerbissen im letzten Update.  :klatsch: :klatsch:

Den Schneiplotter kann ich bei 0,75mm Sheet förmlich "kreischen" hören. Aber als Hilfsmittel finde ich das genial. Ich jedenfalls könnte gleichförmigen Teile in mehrfacher Ausführung nicht mit dem Skalpell aus dem Plastik ritzen so dass sie alle gleich sind.  :pffft:

Die Oberfräse hast du auch sehr kreativ eingesetzt und ein tolles Resultat mit dem Stempel erzielt  :1:
Die Montagelehre ist auch eine pfiffige Idee  :P

Wenn die Farbe auf die Bauteile kommt, dann wird die Illusion perfekt .... toll gemacht.

lg
Walter
MACHEN ist wie WOLLEN ... nur viel besser!

Puchi

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Herzlichen Dank für euer tolles Feedback, liebe Leute! :winken:

Waren die Loks innen wirklich in allen Bereichen so mit Rost beaufschlagt?
Nicht alles, was ich baue, ist rostig. :D Auch wenn's so aussieht.

Mathias, wenn Du hier schaust:
http://www.geralds-bahnseiten.de/rmlok11-4.htm (ab dem 5. Bild)

oder hier:
https://www.bilder-speicher.de/16082418460072/foto/kessel-einer-unbekannten-dampflok.html

dann sieht man, dass die Kessel anscheinend mit Rostschutzfarbe o.ä. gestrichen waren. Dazu kommen dann noch die Ablagerungen in diversen Farben. In Summe sieht das dann auch aus wie Rost, ist aber in Wirklichkeit wahrscheinlich keiner.

@Reinhart: danke Dir!

@Muddi: auch Dir schönen Dank! :winken:

Ich merke zunehmend, dass ich nach einer gewissen Zeit die Lust an einem Projekt verliere. :pffft:
Öhhmm...  :pffft: Ich bin jetzt ehrlich, Jens: manchmal gibt es schon Momente, in denen ich denke: jetzt sch... pfeif ich drauf und mach was anderes. Vor allem, wenn man in den Recherchen stecken bleibt, obwohl man sich bereits einen Ast in Literatur und Web gesucht hat, wird's gefährlich. Allerdings halten sich diese Momente sehr in Grenzen und wenn einem dann wieder ein Bauschritt gelingt, ist die Motivation wieder da.

@Simon: schönen Dank!

Sorry, Karl, mir fällt kein passender Kommentar mehr ein. Ich krieg den Mund nicht zu! :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Macht nix, Jürgen. Eigentlich ist das ja auch ein Kommentar, über den ich mich freue. :1:

@Michl: herzlichen Dank!

Im Vergleich mit den ersten Grafiken mit den sehr feinen Sieben wirkt das benutzte Gitter etwas grob, und so komisch schräg geschlitzt.
Ja, das liebe Gitter! :rolleyes: Ich habe da einen langen Kampf mit mir ausgefochten, denn: ich habe eine feineres Gitter zu Hause. Aaaaaber: durch die Feinheit sieht man schon im unlackierten Zustand kaum durch. Und lackiert und gealtert verliert das Ding optisch seine Eigenschaft als Gitter. Trotz Einsatz der Airbrush und hauchdünnen Lackschichten. Also habe ich mich für das etwas gröbere Gitter entschieden, da die Funktion des Bauteils ja auch optisch erkennbar sein soll.

Letztlich muss ich aber sagen, dass das von mir verwendete Gitter nach Lackierung und Alterung besser wirkt, als im unlackierten Zustand, in dem die Struktur durch den Glanz viel stärker hervorkommt, als nach der Alterung und Mattierung. Und natürlich spielt auch das Makro wieder einmal keine unwesentliche Rolle. Mit freiem Auge ist das Gitter schon Ok. :1:

Den Schneiplotter kann ich bei 0,75mm Sheet förmlich "kreischen" hören.
Ja, das Ding macht schon was mit bei mir... :D Ich hab ja zuerst versucht diese Rauten händisch zu schneiden, aber da 2 gleiche hinzubekommen ist wirklich kaum möglich. Jetzt gibt's jedenfalls wieder eine Neuigkeit am Modell zu sehen, wenn Du das nächste Mal bei uns bist. :1:


Nochmals vielen Dank Euch allen und

liebe Grüße,

Karl
Es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data in TNG/"Illusion oder Wirklichkeit")


WaltMcLeod

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 :winken: Walter
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Universalniet

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Servus Walter, Servus Marc!

Danke Euch beiden für die lobenden Worte/Smilies!

 :winken: :winken: :winken:


Liebe Grüße,

Karl
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wefalck

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Ist das Gitter Streckmetall oder geätzt ? Ich beziehe hauchfeines, metallenes Siebgewebe aus Großbritannien: www.wires.co.uk.

Rafael Neumann

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Erneut - und immer wieder gerne - Chapeau!   :winken:
Deine Bauberichte dienen wirklich immer als Mahnung dafür, an seinen Projekten dranzubleiben, auch wenn die Recherchen und Detailarbeiten sich manchmal ein wenig hinziehen. Das Ergebnis entschädigt auf jeden Fall für die Mühen.

Lieben Gruß
Rafael
Wenn ich mal sterbe, hoffe ich, dass meine Frau die Bausätze nicht zu den Preisen verkauft, die ich Ihr genannt habe ...

Skyfox

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Moin Karl

Schön das es hier weitergeht – man wird ja doch mit der Zeit ein bischen ungeduldig... :pffft: :D
Nein, alles Gut, war nur ein Scherz!  :D Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, das das Alltagsleben einem nicht sooo viel Zeit für's Hobby lässt.
Und was Du uns hier wieder vorführst, verkehrt jede Warterei in Vorfreude!
Der Studienlehrgang/das Seminar "Funktionsweise der BR86" ist offenbar bis auf den letzten Platz belegt und sehr zur Freude der Studenten wartet dieser mit jedem update mit weiteren verblüffenden Details auf  :klatsch:
Danke für eine weitere Lektion in Sachen "abbadahabbichscratch"   8) (um mal wieder dieses herrliche Wortkonstrukt von unser aller Russie anzubringen)  :D

Zum Thema Gitter:
...Ja, das liebe Gitter! :rolleyes: Ich habe da einen langen Kampf mit mir ausgefochten, denn: ich habe eine feineres Gitter zu Hause. Aaaaaber: durch die Feinheit sieht man schon im unlackierten Zustand kaum durch. Und lackiert und gealtert verliert das Ding optisch seine Eigenschaft als Gitter. Trotz Einsatz der Airbrush und hauchdünnen Lackschichten. Also habe ich mich für das etwas gröbere Gitter entschieden, da die Funktion des Bauteils ja auch optisch erkennbar sein soll...
Tipp/Hinweis (aber vermutlich hattest Du das selbst schon in Erwägung gezogen):
Wenn filigrane (Metall-)Teile nicht durch die Lackierung zulaufen und die feine Detaillierung erhalten bleiben soll, würde ich zum brünieren raten.
Die Mittel dazu gibt's für verschiedene Metalle (z.B. Messing, Stahl, Neusilber) und sind einfach zu handhaben.
Oder gleich aus rrrrrrrrrrrrrrrrrostendem (SCNR  :D) Material fertigen und dann den Oxidationsvorgang beschleunigen?
Aber ich will da nicht weiter drauf rumreiten  ;) – es sieht so wie es ist Klasse aus und bedarf keinerlei Änderung! Wirklich!

Mit spannung erwartet wird der nächste Lehrgang von
 :V:
AnD.Y.
MBSTHH 
Im Gedenken an meinen Freund Ulf Petersen, 1967 – 2018

Puchi

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Danke sehr für Eure Beiträge! :winken:

Ist das Gitter Streckmetall oder geätzt ?
Das ist Streckmetall. Ich hätte auch noch geätztes Gitter für den Maßstab 1/350 aus dem Schiffsmodellbau gehabt, aber das war erstaunlicherweise einen Tick gröber als das Verwendete. Danke auch für den interessanten Link! :P

@Rafael: hie und da muss ich mich ja selbst auch mahnen, dranzubleiben. Aber da hilft es meist daran zu denken, was man bisher an Zeit und Aufwand reingesteckt hat - und schwupps! - schon ist man wieder motiviert. :D

Wenn filigrane (Metall-)Teile nicht durch die Lackierung zulaufen und die feine Detaillierung erhalten bleiben soll, würde ich zum brünieren raten.
Andy, mein Lieber: danke für den Denkanstoß! Entgegen Deiner Vermutung habe ich nicht daran gedacht. :pffft: Ist natürlich die geeignete Methode für sowas. :P Trotzdem bliebe ein Problem: über Manne's Dampflokkenner habe ich den Tipp erhalten, dass die Ablagerungen der abgeschiedenen Kalksteinbildner an diesem Teil doch weiße Spuren hinterlassen haben. Auf den Bildern kommen die nicht so stark zur Geltung, aber trotzdem hätte ich hier wieder zur Farbe greifen müssen, um die Ablagerungen darzustellen. Aber egal, feine Gitter werde ich sicher nochmals brauchen und dann ist brünieren angesagt. :1:


Liebe Grüße,

Karl
Es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data in TNG/"Illusion oder Wirklichkeit")