Autor Thema: Jet Militär FI-103 Reichenberg  (Gelesen 726 mal)

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JBS

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Jet Militär FI-103 Reichenberg
« am: 22. September 2017, 15:52:07 »
Auch wenn der Präfix jetzt nicht 100%ig paßt so hoffe ich doch hier mit meiner Frage hier richtig zu sein.

Mich treibt zur Zeit die Frage um ob die Reichenberg Variante der FI-103/ V1 aus vorhandenen Sprengstofftärgern umgebaut wurde oder ob hier schon aus Einsparungsgründen auf gemischte Werkstoffe zurück gegriffen wurde und Komponenten, wie z.B Trag/ Steuerflächen und Teile des Rumpfes evtl. schon aus Holz gebaut wurden?

Wikipedia und Google haben mich hier nicht wirklich weiter gebracht und so foffe ich nun auf die geballte Wissenschaft der Foren Mitglieder.

Des weiteren suche ich nach einem Modell der Startrampe.
Ich meine mich erinnern zu können das es da mal was gab (gibt), allerdings bin ich mir nicht mehr sicher ob aus Kunststoff oder Resin.
Vielleicht weiß hier jemand auch noch etwas.
LG

THX 1138

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Re: FI-103 Reichenberg
« Antwort #1 am: 22. September 2017, 17:42:47 »
Moin JBS,

Modelcollect hat in 1:72 die V1 launching position

https://www.scalemates.com/kits/1010844-modelcollect-ua72033-german-ww2-v1-launching-position

in 1:35  Accurate Armour V1 Flying Bomb & Display Ramp

https://www.scalemates.com/kits/219309-accurate-armour-w001-v1-flying-bomb-and-display-ramp
oder
https://www.scalemates.com/kits/219311-accurate-armour-w002-v1-flying-bomb-and-full-ramp

und soweit mir bekannt wurde die Reichenberg aus vorhandenen V1 umgebaut, Quelle das Buch " Ein Hauch von Tausend Jahren " über die Muna Neu Tram, wo diese zusammengebaut wurde.

Grüße

oktobertom

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Re: FI-103 Reichenberg
« Antwort #2 am: 01. Oktober 2017, 16:45:39 »
Servus JBS,

na ja, m.W. nach ist "umgebaut aus V1" nicht ganz korrekt. Es wurden Teile für Serien- V1 zum Bau der "Reichenberg" benutzt/eingesetzt. Es gab aber natürlich jede Menge Modifikationen. Der Rumpf mußte hinter dem Tank um 25 cm verlängert werden, weil sonst in dem Raum, wo sonst die 2 Kugeltanks für die Pressluft eingebaut waren, nicht für den Piloten ausgereicht hätte. Spannweite von 5370 mm auf 5720 mm vergrößert. Größeres Seitenleitwerk und Höhenleitwerke. Querruder angebaut usw.
Die Tragflächen waren ja von Haus aus mit Holz beplankt und übrigens mangelhaft verleimt- was auch bei bemannten Testflügen zu Tage trat und dadurch die Antwort auf eine unerklärliche Absturzhäufigkeit bei Einsatz- V1 lieferte.
Die Verkleidung der Nase bei der geplanten Einsatzvariante als "Wasserläufer" war auch holzverkleidet.
Eine Schulmaschine (Doppelsitzer) wirst Du ja nicht bauen wollen? Da war ja die komplette Nase die 2. Kabine für den Fluglehrer aber ob auch aus Holz oder wie der Restrumpf aus Alu, gibt meine Literatur nicht her.

bis denne, Tom