Autor Thema: Schiffe BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition  (Gelesen 8777 mal)

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marco_1973

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Schiffe BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« am: 27. Februar 2018, 14:45:00 »
Hallo Bastelfreunde!

Ich habe mich nun doch dazu durchgerungen, für meine REVELL BISMARCK – PLATINUM EDITION einen Baubericht zu machen.
2014/2015 habe ich ja schon das Schwesterschiff TIRPITZ, ebenfalls von REVELL, gebaut.
Baubericht 

Den BISMARCK-Bausatz habe ich hier im Forum auch schon vorgestellt.

Darstellen möchte ich meine BISMARCK mit dem schwarzweißen Ostsee-Tarnanstrich, also im Zeitraum, wo sie in Gotenhafen lag – Anfang Mai 1941.

Im Vorfeld habe ich natürlich wieder viel recherchiert und bin dabei zu einigen Erkenntnissen gekommen, was ich alles beachten möchte.

1. Die Streifen des Tarnanstrichs waren backbord und steuerbord nicht ganz gleich (spiegelbildlich), der vordere schwarze Streifen auf der Backbordseite war breiter als auf der Steuerbordseite.

2. Der Winkel der mittleren Streifen war auf den Aufbauten (Schornstein) spitzer als an der Bordwand, d.h. die Streifen oben stellten keine Verlängerung der Streifen unten dar. Es ist ein gern gemachter Fehler bei BISMARCK-Modellen, diese Streifen in gleichem Winkel aufzubringen. Das sieht zugegebenermaßen besser aus, entspricht aber nicht der Realität.
Zuerst dachte ich auch, Revell liegt mit seinem Farbgebungsplan falsch, aber es gibt tatsächlich Originalfotos, auf denen man das deutlich sieht. Nach weiterer Sichtung von Fotos mit dem Tarnanstrich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Revell-Plan weitgehend korrekt ist, z.B. auch die falschen Bugwellen sind richtigerweise alle unterschiedlich. Einzig nicht korrekt ist der bereits erwähnte etwas breitere schwarze Streifen vorn backbords sowie die Fliegerkennung vorn. Diese war mehr in Richtung Anker versetzt. Was bei Revell auch falsch ist: die gezeigte Tarnung und Ausrüstung war im Herbst 1940 so noch nicht vorhanden, also passt eher März bis Anfang Mai '41

3. Mehrere Barbettenlüfter an Turm B wurde nach ersten Probefahrten geändert, so dass die Öffnungen in Richtung Aufbauten schauten und nicht mehr seitlich waren bzw. sie wurden mit Schutzhauben versehen. Das Eduard-Set bietet aber nur die alte Ausführung – also ist wiedermal Scratching angesagt.

4. Die Lüfter an den Reduiten der vorderen MA-Türme wurden auch umgebaut, aber weder die alte noch die neue Variante ist von Revell, Eduard oder Pontos bedacht worden.

5. Ab ca. Ende April 1941 führte die BISMARCK (BS) aufgrund von Gewichtseinsparung keinen Buganker mehr.

6. Das dritte Kommandantenboot steuerbord außen fehlte bei BS (wohl auch bei „Rheinübung“). Warum, kann ich nicht sagen. Auf Fotos ist es nie zu sehen und Revell hat dies zwar bei der Bestückung am Ende bedacht, lässt aber im Schritt 27 3 Stück bauen.
Update 06.03.18: Es werden wohl doch drei Boote, habe einige Fotos gesichtet, auf denen das Boot eindeutig an Bord ist.
Update 10.08.18: Doch nur zwei. Nach neuen Erkenntnissen wurde das dritte nie geliefert. Auf Fotos ist das Steuerbordboot mal ganz außen und mal in der Mitte positioniert.

7. Anders als bei TIRPITZ (TP) lief die MES-Kabelschleife bei BISMARCK komplett am Unterwasserschiff unterhalb des Panzergürtels herum. Für die Darstellung ist natürlich im Bausatz und bei Eduard nix vorhanden.

8. Die Hauben für die E-Messgeräte in Turm A wurden wie auf TP im Winter 1940/41 entfernt und mit Panzerplatten dicht gesetzt. Dies hat Revell durchaus beachtet.

9. Die Steigeisen und Handläufe an den MA-Türmen waren bei BS anders als bei TP.

10. Tiefenskalen (Ahminge) waren wohl auf beiden Schiffen vorhanden, auf jeden Fall vorn und hinten, mittschiffs eher strittig. Es waren aufgeschweißte erhabene Zahlen, die am Anfang weiß bemalt waren, später aber mit Tarnanstrichen überpönt wurden. Auf eine Darstellung werde ich wie schon bei meiner TP daher verzichten.

11. Die äußeren "Enden" der Katapulte wurden Anfang 1941 überarbeitet. Es wurde eine sogenannte Laufbrücke ringsherum eingebaut. Das wurde nur von Eduard bedacht, aber auf den ersten Blick auch nicht vollumfänglich.
Update 12.03.18: Die Ausführung der Laufbrücke ist umstritten, es gibt wohl kein Originalfoto, welches die Laufstege und Reling zeigt, lediglich Stützen waren vorhanden, zumindest zum Zeitpunkt Anfang Mai 1941. Möglicherweise wurden die Laufbrücken nur vorübergehend für Wartungszwecke installiert, dauerhaft hätten sie jedenfalls beim Start der Arados gestört.

Weiterhin will ich darstellen:

12. Einen vorderen Flugzeughangar offen, was der Bausatz und die Ätzteile ja an und für sich nicht hergeben. Drinnen eine Arado mit gefalteten Flügeln. Eine weitere Arado wahrscheinlich auf dem Katapult oder noch eine gefaltete im hinteren Hangar, mal sehen.

13. Den sogenannten „Wegerechtsrahmen“ an seinem Lagerort.

14. Teilweise abgedeckte Reling (mit Segeltuch/"Persenning").

15. Brückennocken ausgeklappt (bei TP habe ich sie eingeklappt dargestellt).

16. Ausführung der Decks diesmal mit dem beiliegendem PONTOS-Holzdeck. 

17. Beflaggung: Keine Gösch (vorn); Admiralsflagge (nicht als Decal vorhanden) am Großtopp, Reichskriegsflagge am achteren Flaggenmast.

Und natürlich alle sonstigen Abweichungen analog meiner TP (insofern diese umsetzbar sind).


Verwendete Bausätze + Zubehör

Revell 05144 „German Battleship Bismarck  1/350 – Platinum Edition“
Eduard 53036 „Photoetched Parts for Battleship Bismarck Revell 1/350: Railings”
Eduard 53035 „Photoetched Parts for Battleship Bismarck Revell 1/350: Basic-Set”
Eduard 17520 „Life buoy 1/350”
Lionroar „Cable reel for german Navy vessels”
Tom’s Modelworks 3575 „German Vent Covers” [2x]
Veteran Models VTW35058 "Kriegsmarine Searchlight Set"
Update 21.08.18:
Veteran Models VTW35059 "Kriegsmarine Fire Control Set"
Veteran Models VTW35060 "Kriegsmarine Observation Equipment Set"
Veteran Models VTW35055 "Kriegsmarine 3m Rangefinders"
AM Works NW35018 "Kriegsmarine Ladders & Accommodation Ladders"
Northstar 350037 "German Liferafts SA1b-VW58 (50 pcs)"
Gesamtkosten (ohne Verbrauchsmaterial wie Farben, Kleber, Spachtel etc.): 325,- €

Hauptsächlich verwendete Literatur & Vorlagen

Encyklopedia Okrętów Wojennych 15-19
Originalfotos, hauptsächlich aus dem Bundesarchiv
Breyer „Schlachtschiff Bismarck – Eine technikgeschichtliche Dokumentation“

Farben und Farbtöne werde ich hauptsächlich von Revell verwenden.

Mit dem Rumpf habe ich bereits begonnen, Fotos und Erläuterungen dazu folgen demnächst im Teil 2.


Bild: Revell
« Letzte Änderung: 21. August 2018, 09:22:31 von marco_1973 »
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Ogyvara

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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #1 am: 27. Februar 2018, 15:15:38 »
Hab ich dich doch überreden können? :D
Freut mich sehr....ich nehm Platz!
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tarzan22

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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #2 am: 27. Februar 2018, 23:10:32 »
Da nehme ich doch Platz in der ersten Reihe und schaue dir gerne zu. :klatsch:
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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #3 am: 28. Februar 2018, 06:11:44 »
Da freu ich mich drauf, ein BS und TP Bericht parallel  :D viel Spass dabei und bitte immer fleissig Bilder machen  :D 8)
An manchen Tagen gewinnt man,an manchen verliert man.

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #4 am: 28. Februar 2018, 09:39:28 »
Hallo Freunde!

So, die ersten Stunden sind investiert, in erster Linie in Rumpf, Decks und Decals.

Anders als bei meiner TP habe ich mit dem Rumpf begonnen, wie es sich gehört  :D
Zunächst die beiden Rumpfhälften separat bearbeitet, von Auswürfen und Graten befreit und schließlich die Teile mit den Wellenhosen eingeklebt, verspachtelt und verschliffen. Die Bullaugen habe ich überprüft – sie stimmen soweit mit meiner Vorlage überein. Die Plastik-Steigeisen am Heck wurden entfernt und verschliffen. Die untere, hauchdünne Linie des Wasserpasses wurde ebenfalls entfernt, da die Position nicht stimmt. Ach, und die Stevenform passt diesmal zu 100% - Klasse, Revell!
Nachdem alle Schleifarbeiten abgeschlossen waren, wurden die Rumpfhälften zusammengeklebt. Nun ja die Passgenauigkeit würde ich jetzt mit ner 3 bewerten, es ergibt sich eine leichte Stufe am Kiel unten und im Heckbereich.
Also vorerst nochmal gespachtelt in diesen Bereichen und nebenbei die Bullaugen mit einem 1,2 mm-Bohrer aufgebohrt, denn die werden später „verglast“. Die Bugankerklüse wurde ebenfalls etwas aufgebohrt, da sie ja ohne Anker dargestellt werden soll.
Weiterhin habe ich mittels Eduard-Schablone die Löcher der Horchgeräte eingestochen (Foto 4). Update: Später anders gelöst Guckst du hier
Soweit zum Rumpf.

Als nächstes habe ich mir das Hauptdeck vorgenommen. Der Platinum-Edition liegen ja die Holzdecks von Pontos bei. Anfangs war ich skeptisch – ist schließlich mein erstes Holzdeck überhaupt. Aber ich bin sowas von begeistert von der Qualität und der Passgenauigkeit und nicht zuletzt von der Bearbeitbarkeit – einfach Spitzenklasse!
Nun zunächst habe ich gemäß der erweiterten Bauanleitung für die Pontos-Teile alle notwendigen Plastikteile vom Revell-Hauptdeck entfernt.
Anschließend das vorperforierte Holzdeck (bestehend aus 2 Teilen) mit einem Bastelmesser ausgeschnitten und die nötigen Aussparungen entfernt. Beim vorderen Teil war ich etwas zu eifrig.
Die Teile, die auf dem Revell-Deck verbleiben, sowie die Barbetten der SA- und MA-Türme sollte man VOR Aufbringen des Holzdecks lackieren. Das macht sich einfach besser, auch wenn es beim „Überstülpen“ noch diverse Lackschäden geben wird.
Nun, das Aufkleben der Deckteile war überhaupt kein Problem und die super Passgenauigkeit – aber das sagte ich ja schon…
Beim hinteren Teil habe ich dann erst lackiert, beim vorderen anschließend ganz ganz vorsichtig…

In ähnlicher Weise entstand dann auch das Deck darüber – das sogenannte Aufbaudeck. 
Dieses musste vorher aber auch noch bearbeitet werden, z.B. für die Ätzteile der Schwenkbalkone der 10,5 cm-Flak (Foto 11). Hier spendiert Revell übrigens nur die Pontos-Teile der hinteren vier. Aber dank Eduard gibt’s auch die vorderen als Ätzteile – letztendlich habe ich nur die von Eduard verwendet.
Außerdem hat Revell an dem Plastikteil geschlampt – siehe Foto 10 – hier half nur Spachtelmasse.
Weiterhin kann Eduard mit einem weiteren Juwel aufwarten: das Stahldeck mit Antirutschbelag zwischen Schornstein und Katapult.
Wichtig ist noch, die Plastik-Niedergänge (Foto 8 ) zu entfernen, denn dort kommen später welche aus Metall von Eduard zum Einsatz.

Nebenbei habe ich mir noch Decals selbst angefertigt, nämlich die Fliegerkennung und die Admiralsflagge, da diese dem Bausatz nicht beiliegen. Bei der Fliegerkennung will ich es erstmal mit Decals versuchen, habe Angst, dass ich mit Farbe vielleicht das Holzdeck versaue. Mal schauen, wie die sich „anschmiegen“.
So bin ich vorgegangen: Ich habe die Holzdecks auf den Scanner gelegt und die entsprechend gewünschten Bereiche des entstandenen Fotos mit einem Grafikprogramm bearbeitet, d.h. mit „Lasso-Markierer“ Stück für Stück. Diese Fläche dann ausgeschnitten und rot eingefärbt, dann noch nen weißen Kreis – fertig. Anschließend auf weißem Decalpapier ausgedruckt und abschließend nach ausreichender Trocknung mit mattem Sprühklarlack fixiert.
Das Foto 15 im Anhang ist der erste Versuch streng nach Revell-Anleitung; habe es gestern nochmal neu gemacht, da das wie anfangs beschrieben bei Revell nicht ganz stimmt und etwas nach vorne versetzt werden muss (leider kam ich erst später zu dieser Erkenntnis).

So das war’s erstmal.

Bis bald.

LG Marco
 :winken: :winken: :winken:

Bauzeit: 20 h
« Letzte Änderung: 22. Mai 2018, 09:29:21 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #5 am: 28. Februar 2018, 10:18:17 »
Yeah es geht los mit dem Wahsninn :D
Is schon was feines so ein Holzdeck gel? :6:

Ne Frage, warum hast du das Horchgerät jetzt schon gemacht? wär das nicht besser nachdem Grundieren und Lackieren? sind ja grad mal 0.3mm Löcher 8o

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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #6 am: 28. Februar 2018, 10:23:04 »
Ne Frage, warum hast du das Horchgerät jetzt schon gemacht? wär das nicht besser nachdem Grundieren und Lackieren? sind ja grad mal 0.3mm Löcher 8o
Weil man die Schablone temporär ankleben muss und die Klebereste dann später wieder entfernt werden müssen. Und das Ganze auf Lack - nee!
Außerdem sind die Mikrofone eh winzige Löcher - okay nach dem Lackieren wird man die dann nicht mehr soo sehr sehen - hab ich kein Problem mit.

LG Marco
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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #7 am: 28. Februar 2018, 10:33:16 »
Tesa und Masking Tape!
Dann ersparst dir das ankleben.
Ganz normal Grundieren Lackieren Versiegeln. Dann einen Streifen Masking Tape auf den Rumpf kleben (da wo du dann bohrst), dann die Schablone drauf und mit Tesa fixieren.
Kannst ja mal probieren.
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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #8 am: 28. Februar 2018, 10:40:08 »
Hab ich schon. Masking Band und auch TESA ist nicht stark genug. Die Schablone verrutscht da immer wieder, da reichen Zehntel Millimeter Abweichung. Außerdem hab ich schon erlebt, dass TESA die Lackierung wieder mit abzieht.

Hast du bei deiner TP schon die Horchgeräte angebracht? Hab das grad nicht auf dem Schirm.

Du solltest die Horchgeräte auch nicht überbewerten, da sie am Ende kaum auffallen werden.

LG Marco
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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #9 am: 28. Februar 2018, 10:45:37 »
Das Masking Tape soll nichts halten.
Durch das sollst du durchbohren.
So erhältst du saubere Bohrlöcher ohne die Lackierung zu beschädigen.
Also Masking Tape darauf die Schablone legen und mit Tesa Fixieren.
Ich nehm da n spezielles Tesa... poste dir das später per Mail.
Wenn es gut versiegelt ist mit Klarlack geht da nix ab mit Tesa

Hab jetzt grad das Weathering durch am Rumpf...ne Woche trocknen dann versiegeln und dann mach ich die Horchgeräte.

Wenn man sie nach der Lackierung anbringt kommen sie gut zur Geltung.

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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #10 am: 28. Februar 2018, 10:53:37 »
Meiner Erfahrung nach wird kein Klebeband der Welt diese höchstens 1,5 x 1,5 cm kleine Schablone so fest fixieren, dass sie beim Bohren nicht verrutscht. Wie gesagt, da reicht einmal um Zehntelmillimeter und schon stimmt's insgesamt nicht mehr und man bekommts danach nie wieder so genau positioniert.

Das sind meine Erfahrungen. Gern lass ich mich eines besseren belehren. Versuchs bei dir und wir werden sehen. Denn du must zugeben, deine Vorgehensweise ist noch reine Theorie. ;) 
124 0,3 mm-Löcher wollen erstmal gebohrt sein. Auch brechen die Bohrer schnell ab...

LG Marco
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« Letzte Änderung: 01. März 2018, 09:31:19 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #11 am: 28. Februar 2018, 11:38:07 »
Also ich habe es ohne Verrutschen mit Tamiya-Tape (bzw. Tesa Precision, ich denke, das meint Ogyvara) geschafft. Das geht schon, wenn der Rumpf und Schablone schön sauber sind. War jetzt aber auch nicht unbedingt meine Lieblingsaufgabe ...
Zur Zeit im Bau: HMS Warspite (1937) 1:350

Ogyvara

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Re: BISMARCK 1:350 Platinum Edition
« Antwort #12 am: 01. März 2018, 10:17:20 »
Das sind meine Erfahrungen. Gern lass ich mich eines besseren belehren. Versuchs bei dir und wir werden sehen. Denn du must zugeben, deine Vorgehensweise ist noch reine Theorie. ;) 
124 0,3 mm-Löcher wollen erstmal gebohrt sein. Auch brechen die Bohrer schnell ab...

LG Marco
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Meine Theorie hab ich von Leuten die schon sehr lange Schiffe bauen.
Probiert hab ich es auch schon, es klappt. Hab es halt noch nicht am Rumpf gemacht.

Hast du jetzt echt alle Löcher gezählt? :D

Das Problem mit dem ständigen Abbrechen hatte ich auch bis ich einen Tipp bekommen habe
http://www.rai-ro.de/spiralbohrer-schaft-stueck-p-1620.html
kauf dir das hier und zwirbel sie mit der Hand/Finger, dann bricht nix ab.

Oder du kaufst HSS R Bohrer(rollgewalzte Bohrer), die haben eine erhöhte Bruchsicherheit.

@Control, ja das meinte ich 8)
« Letzte Änderung: 01. März 2018, 10:19:45 von Ogyvara »
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #13 am: 01. März 2018, 10:46:07 »
Das kann man bei Asmussen nachlesen, dass das Horchgerät aus 2 x 62 Unterwassermikrofonen bestand. :8:
Im Übrigen lege ich auf die Darstellung dieses Horchgerätes weit weniger Gewicht als auf andere Parts. 8)

Du beißt dich ziemlich fest an dem Teil. Und dabei ist meines ja noch nicht mal fertig - sprich überlackiert usw... :rolleyes:

Damit würde ich dieses Thema vorerst beenden wollen...

LG Marco
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« Letzte Änderung: 01. März 2018, 11:02:16 von marco_1973 »
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Herr Nilsson

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #14 am: 01. März 2018, 12:09:46 »
2*60  :1: