Autor Thema: Schiffe BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition  (Gelesen 4081 mal)

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marco_1973

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Schiffe Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #15 am: 01. März 2018, 12:16:23 »
Dann liegt wohl Asmussen falsch...
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Herr Nilsson

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #16 am: 01. März 2018, 12:24:43 »
Jup. Asmussens Seite ist mittlerweile arg in die Jahre gekommen. Für einen ersten Überblick ist sie zwar noch durchaus hilfreich, aber ansonsten sollte man Sie mit großer Vorsicht zu genießen.

Die Mikrofone waren auch viel unregelmäßiger angeordnet und man sah deren blankes Metall, da sie nicht lackiert werden durften. Aber in dem Maßstab sollte das nicht sooo das große Drama sein, wenn man das nicht beachtet.
Gruß Marc

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #17 am: 01. März 2018, 12:38:52 »
Sozusagen ist die Ätzteil-Schablone dann sowieso falsch. Umsomehr bestärkt mich das in meiner Ansicht, das GHG nur anzudeuten...

LG Marco
 :winken: :winken: :winken:
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #18 am: 01. März 2018, 12:49:52 »
Genau.  :P
Gruß Marc

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #19 am: 06. März 2018, 08:19:05 »
Hallo Freunde,

ich habe mich wieder ein bissel mit meiner BISMARCK beschäftigt.
Der Rumpf wurde verschliffen, mit Wellen und Wellenböcken bestückt, wieder verschliffen. Danach erhielt er den ersten Airbrush-Farbauftrag (Überwasser – hellgrau Revell 57; Unterwasser – Revell 36 +83). Das wird aber nicht der finale Anstrich sein, ich habe noch einige Unzulänglichkeiten entdeckt :2:. Außerdem muss noch das MES-Kabel dran.

Auf dem Hauptdeck wurden kleine diverse Pontos-Ätzteile ergänzt. Diverse Erstanstriche wurden gemacht (Revell 78). Danach wollte ich meine selbstgemachten Decals aufbringen, wobei ich das zunächst auf einem separaten Stück Pontos-Holzdeck-Abfall ausprobierte. Das Ergebnis hatte zwei wesentliche Nachteile:

1. Das Decal schmiegt sich trotz Weichmacher nicht besonders gut an, zumal vorn auf dem Deck eine Stufe drin ist (durch die zusätzliche Beplankung unterhalb der Ankerketten).
2. Und das ist ein No-Go: die Sch… hält nicht! :5: Keine Ahnung, ob das an den selbstgemachten Decals liegt, aber sie halten nicht auf dem Holzdeck! ;(

So entschied ich mich doch zur Alternativ-Variante Farbe. Aber das ganze „frei Hand“ traute ich mir doch nicht zu. Eine Schablone musste her, am besten aus Masking-Folie. Die geraden Grenzen abzukleben und anschließend mit Revel 36 rot zu malen war kein Thema. Aber der Kreis?
Hatte auch obendrein keinen ganzen Bogen Masking-Folie da, nur das breite Band von Revell. ?(
 :8: So klebte ich zweimal die Bandbreite auf ein glattes Plastik-Abendbrotsbrettchen und malte mit Kuli und Lochschablone einen 26 mm-Kreis, welchen ich dann vorsichtig mit meinem Bastelmesser ausschnitt und entfernte. Dann wurde das Ganze mit weiteren Streifen fixiert, so dass ich es als Ganzes vom Brett abheben konnte. Auf dem Deck platziert, wurde es mit Revell 5 ausgemalt.
Beim Ausmalen darauf achten, dass man nicht gleich zu viel Farbe nimmt, mehrere dünne Schichten sind gefragt. In derselben Weise wurde vorn und achtern gearbeitet. Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden, die Fugen der Decksplanken sind schön erhalten geblieben ( Fotos 7 und 8 ). 8)

Gleich geht’s weiter…   

« Letzte Änderung: 07. März 2018, 18:51:10 von marco_1973 »
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marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #20 am: 06. März 2018, 08:24:05 »
So als nächstes habe ich mir eines der Bordflugzeuge vorgenommen, da ich ja den vorderen Steuerbordbereitschaftshangar gerne offen darstellen möchte. Ich dachte, es macht sich gut, dann das Flugzeug als „Maß“ schon fertig zu haben. Natürlich ist dafür die Variante mit angeklappten Tragflächen notwendig.

Da Eduard in Sachen Arado nur nen armseligen Propeller und den Startwagen bietet, hatte ich bei meiner TIRPITZ ganz schön scratchen müssen, aber Revell/Pontos ist da schon spendabler: 6 Ätzteile für Schwimmerbefestigung, Kanzel, MG, Propeller und Motorabdeckung. Diese Teile lassen sich gut verarbeiten und passen relativ gut.

Die Kanzel ist wunderschön, aber das Verglasen mit Micro Kristal Klear ist oberhalb problematisch, da das Zeug immer wieder einsinkt. Das Ergebnis ist nicht unbedingt optimal (siehe z.B. Bild 5). Nun ja, es wird ja nur im Hangar stehen…
Falls ich noch ein zweites (startbereites) Flugzeug darstelle, werde ich eventuell zur Revell-Kanzel greifen, wie bei meiner TP. Aber ich hadere noch, ob es überhaupt Sinn macht, ein startbereites Flugzeug auf dem Katapult darzustellen, denn um Anfang Mai ‘41 lag die Bismarck in Gotenhafen auf Reede.
Was meint ihr?

Das einzige Scratching war jetzt hier die Antenne – wie bei TP eines meiner Kopfhaare  :D sowie die Verbindung der Flügel (Bautenzug?). Ich hielt mich hier an die Anleitung der Revell-Arado in 1:32 (04688; Bild 4). Auch die Farbtöne stammen von hier und weichen komischerweise von der BS-Anleitung ab. Korrekt sind: RLM65 (Unterseite); RLM72+73 Rumpf oben und seitlich; RLM70 Propeller und RLM02 innen. Zum Glück hatte ich die entsprechenden Lifecolor-Farben zum Teil von meiner Bf109 noch übrig.

Bis die Tage…

Es grüßt euch Marco
 :winken: :winken: :winken:
« Letzte Änderung: 07. März 2018, 18:47:46 von marco_1973 »
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andreas schenz

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #21 am: 06. März 2018, 16:16:15 »
Sehr eindrucksvoll !   Toll gemacht !   :klatsch:
as

Marstec

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #22 am: 06. März 2018, 16:55:14 »
 :klatsch: :klatsch: :klatsch:
An manchen Tagen gewinnt man,an manchen verliert man.

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #23 am: 07. März 2018, 13:25:40 »
Die Mikrofone waren auch viel unregelmäßiger angeordnet und man sah deren blankes Metall, da sie nicht lackiert werden durften.

Habe gerade in einem anderen Forum dieses Bildchen gefunden - so soll die Anordnung der Mikrofone korrekt sein; aber ich denke das Bild hier steht Kopf...

LG Marco
 :winken: :winken: :winken:
« Letzte Änderung: 07. März 2018, 18:53:00 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #24 am: 07. März 2018, 14:02:40 »
Ja genau, ist aber Tirpitz. Bismarck war im Detail etwas anders....aber wie gesagt: bei dem Maßstab, will man sich das antun?
Gruß Marc

control

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #25 am: 07. März 2018, 15:10:57 »
Hmm, hatte dieses unregelmäße Muster einen tieferen Sinn, oder hat man die Mikros halt nur so ungefähr eingebaut?

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #26 am: 08. März 2018, 07:42:12 »
Liebe Bastelfreunde!

Ich möchte euch heute wieder an einem kleinen aber feinem Bastelfortschritt teilhaben lassen.
Inspiriert wurde ich durch Ogyvara, der ja quasi parallel die TIRPITZ baut.  :P Er hatte vor einigen Wochen mal die Frage gestellt, wie man die Entfernungsmesser in den geöffneten Schutzhauben an den SA-Türmen darstellen könnte, hat dies dann aber wieder verworfen.

Nun, es gibt Originalfotos, die das genau zeigen, was es darzustellen gilt, z.B. dieses hier: Link.
Für einen „Scratcher“ wie mich war das die Herausforderung!  :6:

Ich konnte mich da gefahrlos auslassen, denn sowohl beim BISMARCK- als auch beim TIRPITZ-Bausatz ist jeweils ein SA-Turm nebst Schutzhauben zu viel vorhanden.
Zunächst nahm ich mir den Turm selbst vor, Grate und Leitern entfernen. Mir fiel auf Originalfotos auf, dass die hinteren Abluftschächte unten etwas abgesetzt waren, Korrektur - siehe Foto 1.

Dann wollte ich die Originalhaube aus dem Bausatz aufbohren. Das habe ich aber schnell wieder verworfen, da die Plastik viel zu dick ist (Foto 2).
Ich kam auf die Idee, aus einem dünneren Plastik-Rest eine neue Frontplatte mit Loch zu kreieren. :8:

So tat ich’s denn auch (Fotos 3 und 4). Von der Revell-Haube wurde die Front um die Stärke des Plastikrestes entfernt (Fotos 5 und 6).

Dann wurde noch der eigentliche E-Messer geschaffen und zwar aus den Bausatz-Plastik-SA-Geschützrohren, welche eh gegen Messingrohre ausgetauscht werden.

Jetzt das Innere der Haube mit Revell 9 (anthrazit) lackiert und den E-Messer innen platziert (Foto 8 ).

Dann noch den unteren Teil mit etwas stärkerem Papier zugeklebt, denn die Bausatz-Hauben sind unten offen. Anschließend an den Turm geklebt und leicht gespachtelt und verschliffen (Fotos 9 und 10).

Als letztes erhielt die Haube das entsprechende Eduard-Ätzteil, wobei wie im Quellen-Foto ersichtlich, dieses noch mal geteilt wurde (Foto 11).

Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder was meint ihr?  ;)

Übrigens, sind die beiliegenden Pontos-Ätzteile zur Darstellung von geschlossenen Haubenöffnungen vorgesehen.

Demnächst geht’s weiter.

Liebe Grüße, Marco
 :winken: :winken: :winken:


Bauzeit bisher: 45 h
« Letzte Änderung: 08. März 2018, 09:44:10 von marco_1973 »
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Ogyvara

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #27 am: 08. März 2018, 10:22:14 »
Du freaaaaaak  :D :D :D :love:
Sieht sehr sehr gut aus!
Ja ich habs verworfen weil ich generell extrem viel verändern muss am Schiff. Die Extra Aufgabe war dann doch zuviel für n Anfang. Und wie man schön sieht, leicht ist das nicht....ganz und gar nicht.
Haste ganz toll umgesetzt :meister:
Modellbauer
Eine Person, die Probleme löst, von denen die du nicht mal wusstest, das sie exestieren, auf eine Art und Weise die du nicht verstehst.
Siehe auch: Zauberer, Hexenmeister

Herr Nilsson

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #28 am: 08. März 2018, 12:19:57 »
Hmm, hatte dieses unregelmäße Muster einen tieferen Sinn, oder hat man die Mikros halt nur so ungefähr eingebaut?

Die Mikrofone wurden ja nicht in den luftleeren Raum gebaut, sondern mussten nach vorhandenen inneren Strukturen. Zusätzlich wurden weitere Verbindungsbleche zwischen Spanten eingezogen. D.h. Die Mikrofone wurden immer in "Schachteln" mit einer Anzahl von 3-4, manchmal auch nur 2 Stück "verpackt". Heraus kommt dann diese anscheinend unregelmäßige Anordnung.

@Marco

Vom Nietenzählerstandpunkt aus gesehen (soll kein Meckern sein, sondern nur unnütze Info!!!): Die Klappen waren dreiteilig, das wissen nur die wenigsten, da auf den Bildern die Klappen entweder ganz geöffnet waren oder nur der untere Klappenteil geschlossen war, wie bei Dir. Eigentlich war es so gedacht, dass man entweder nur die mittlere Klappe für den EM geöffnet hat oder die ganze Klappe. Hat man aber anscheinend nicht immer so gehandhabt. Warum? Keine Ahnung. Richtiger wäre eigentlich auch, die Klappe noch weiter zu öffnen, da sie in dieser Stellung bei Bewegungen des Schiffes auf und zu schlagen würde.... Ja, ich weiß, dass es Fotos gibt wo sie nur gerade soweit geöffnet ist.

Auf den beiden letzten Bildern sieht es so aus, als stände die untere Klappe leicht schräg nach vorne ab. Liegt das an der Perspektive?

Gruß Marc

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #29 am: 08. März 2018, 12:27:07 »
@Marco

Vom Nietenzählerstandpunkt aus gesehen (soll kein Meckern sein, sondern nur unnütze Info!!!): Die Klappen waren dreiteilig, das wissen nur die wenigsten, da auf den Bildern die Klappen entweder ganz geöffnet waren oder nur der untere Klappenteil geschlossen war, wie bei Dir. Eigentlich war es so gedacht, dass man entweder nur die mittlere Klappe für den EM geöffnet hat oder die ganze Klappe. Hat man aber anscheinend nicht immer so gehandhabt. Warum? Keine Ahnung. Richtiger wäre eigentlich auch, die Klappe noch weiter zu öffnen, da sie in dieser Stellung bei Bewegungen des Schiffes auf und zu schlagen würde.... Ja, ich weiß, dass es Fotos gibt wo sie nur gerade soweit geöffnet ist.

Auf den beiden letzten Bildern sieht es so aus, als stände die untere Klappe leicht schräg nach vorne ab. Liegt das an der Perspektive?

Das Ätzteil ist wahrscheinlich etwas zu groß, denn komplett aufgeklappt geht nicht, da stört die schräge Turmdecke. So habe ich es halt wie auf dem Quellen-Foto gemacht, ich denke da lag die BS auch nur im Hafen so wie es bei meinem Modell auch sein soll.

Die untere Klappe schau ich mir nochmal an...

LG, Marco
 :winken: :winken: :winken:
« Letzte Änderung: 08. März 2018, 12:30:53 von marco_1973 »
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