Autor Thema: Schiffe BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition  (Gelesen 4082 mal)

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control

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Schiffe Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #30 am: 08. März 2018, 13:54:54 »
Die Mikrofone wurden ja nicht in den luftleeren Raum gebaut, sondern mussten nach vorhandenen inneren Strukturen. Zusätzlich wurden weitere Verbindungsbleche zwischen Spanten eingezogen. D.h. Die Mikrofone wurden immer in "Schachteln" mit einer Anzahl von 3-4, manchmal auch nur 2 Stück "verpackt". Heraus kommt dann diese anscheinend unregelmäßige Anordnung.

Also hatte das unregelmäßige Muster keine hydroakustische Bedeutung. So hatte ich mir das auch ungefähr schon gedacht, aber man weiß ja nie :D

Danke für die Bestätigung  :P

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #31 am: 09. März 2018, 13:46:18 »
Hallo!
Nochmal das Thema Horchgeräte...
So stell ich mir das Ganze vor, hab leider kein Fotomaterial  :2:

Laut Herr Nilsson müsste es für TIRPITZ ungefähr so ausgesehen haben (Backbordseite)...
Für BISMARCK ähnlich mit geringfügigen Abweichungen in der Anordnung...
Für Steuerbord dann entsprechend spiegelbildlich...?
Aussehen: metallisch (Alu?), ein wenig tiefer gesetzt als die Bordwand (also keine "Löcher" in dem Sinne) oder doch etwas erhaben? Durchmesser je ca. 10 cm...?
Position: Wie bei Revell/John Asmassen dargestellt...?

@Herr Nilsson
Bitte um Korrektur meiner Aussagen, falls ich falsch liege.

LG, Marco
 :winken: :winken: :winken:
« Letzte Änderung: 09. März 2018, 13:48:16 von marco_1973 »
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Herr Nilsson

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #32 am: 09. März 2018, 18:09:54 »
@Marco

Ist immer die Frage, ob man von innen nach außen oder von außen nach innen schaut.  :D

Insofern ist es von außen die Steuerbordseite und der Bug liegt rechts. Für Backbord entsprechend spiegelbildlich. Das schöne an der Darstellung für Tirpitz ist, dass es eine Abwicklung ist. Die kann man so auf den Rumpf kleben. Für Bismarck gibt es nur eine Projektion in der waagerechten.

Aussehen: Durchmesser und genaues Material weiß ich aus dem Kopf. Jedenfalls unlackiertes blankes Metall. Bündig! Wenn man das Schiff von unten betrachtet sollten die Mikrofone im Idealfall einen Halbkreis bilden.
Position: Bei Asmussen und Revell sieht es so aus, als säße es zu weit in Richtung Bug. Auf dem Bild von Revell in Deinem ersten Beitrag sollte das äußerste rechte Mikrofon minimal links von einer gedachten Senkrechte unterhalb des Knicks am Zitadellpanzer sein, also ungefähr dort, wo auf der Abbildung die falsche Bugwelle beginnt. Ich kann bei Revell nicht genau erkennen, wie hoch die untersten Mikrofone über Kiel sitzen. Sie begannen beim Original auf jeden Fall nicht in Kielhöhe, sondern schätzungsweise auf 1,5 m.
 

Gruß Marc

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #33 am: 11. März 2018, 16:07:53 »
Liebe Bastlerzunft!

Ich hab wiedermal bisschen rumgefriemelt  und mich zunächst mit dem Barbettenlüfter 1 an Backbord, Turm Bruno befasst.

Wie bereits ganz am Anfang erwähnt, ist dieser umzugestalten, da er im Frühjahr 1941 nach ersten Erprobungen auf See umgebaut wurde. Revell/Pontos bietet ja in Sachen Barbettenlüfter rein gar nix und das finde ich schwach! Gerade dieser Bereich ist irgendwie ein Blickfang, finde ich. Das war auch mit der Hauptgrund, weshalb ich mir noch zusätzlich den BIGED beschafft habe. Leider ist dort aber jener Barbettenlüfter nur in der alten Form enthalten, welche nicht meinem darzustellenden Zeitraum entspricht.

Zuerst habe ich mir das Seitenteil des Lüfters auf ein Stück dünnes Plastik-Sheet gezeichnet und entsprechend ausgeschnitten. Dann den falschen Revell-Lüfter unten etwas schmaler gemacht und das neue Seitenteil angeklebt. Dann oben innen wiederum mit Plastikstücken geschlossen. Als letztes dann mit Tamiya Putty verspachtelt. Das Verschleifen kommt später…
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marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #34 am: 11. März 2018, 16:11:57 »
Weiter ging’s erstmal mit der Komplettierung des Geschützturms Bruno. Zunächst die offene E-Messer-Darstellung steuerbord analog der ausführlichen Beschreibung der Backbordseite bewerkstelligt.  :pffft:

Die Messing-Rohre wurden dann innen mit Kleber fixiert und dann das Turmgehäuse zugeklebt.

Dann ging’s an die berüchtigten Blastbags, die es leider nicht fertig in 1:350 gibt  :2: (jedenfalls nicht einzeln als Zurüstset; beim kompletten Pontos-Set sind sie aber als Resinteile mit bei).
Ich hab diesmal die Dispersionsspachtelmasse von Lidl verwendet, welche schon bei meiner Selbstbaubirke in meinem letzten Projekt Anwendung fand.

Diesmal hab ich mich auch mehr an Originalfotos orientiert. Nach 24-stündiger Trocknung wurde geschliffen und Überschüssiges mit einem scharfen Bastelmesser entfernt.

Dann kamen noch die Ätzteile dran, teils von Eduard und teils von Pontos, das Geländer oben drauf ist von letzterem, wobei dies dem Original entspricht und nicht die Teile, die Eduard an dieser Stelle vorsieht. Das seitliche Geländer ist übrigens bei beiden falsch an der Stelle, denn BISMARCK hat die nur an Cäsar und Dora.

Zuletzt wurde alles entsprechend bemalt, Turmseiten mit Revell 57+76 (RAL 7001), Turmdecke mit Revell 77. Blastbags mit Revell 5 und anschließend mit 314 trockengemalt.
Rohre innen 8, Außenring 99.

Wie gefällt euch mein Bruno?

LG, Marco
 :winken: :winken: :winken:


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« Letzte Änderung: 12. März 2018, 07:10:13 von marco_1973 »
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Darklighter

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #35 am: 11. März 2018, 16:24:03 »
Das eine Rohr guckt ein bisschen zur Seite, oder täuscht das?
Gruß
Markus

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #36 am: 11. März 2018, 20:37:46 »
Das wirkt nur so durch das Weitwinkelobjektiv.

LG, Marco
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Ogyvara

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #37 am: 12. März 2018, 08:57:44 »
Grüss dich

Bei dem Lüfter hat Pontos im Full Set mitgedacht.
Sieht so aus als müsste man nur die Form ändern (wie du es gemacht hast) und dann die Ätzteile dran kleben.

Is dir das erst nachdem du das Holzdeck angeklebt hast aufgefallen? :D

Der Turm sieht richtig gut aus.
Kein Vergleich mit den Rohrhosen von der Tirpitz.
Die hier sehen um längen besser aus!
Täuscht mich das oder hast du die auch etwas länger gemacht?

Modellbauer
Eine Person, die Probleme löst, von denen die du nicht mal wusstest, das sie exestieren, auf eine Art und Weise die du nicht verstehst.
Siehe auch: Zauberer, Hexenmeister

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #38 am: 12. März 2018, 09:06:45 »
Hallo Ogyvara!
Ja, ich weiß, bei meiner TP sind die etwas zu kurz geraten. Die neuen jetzt auf BS hab ich anhand von Originalfotos modelliert, das hab ich damals irgendwie versäumt  :(
Wenn ich mal viel Muße habe, werd' ich die auf TP vielleicht nochmal ändern...

LG, Marco
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #39 am: 16. März 2018, 07:50:43 »
Hallo Leute!

In einigen weiteren Stunden der Muße habe ich mich weiter mit den Barbettenlüftern beschäftigt. Ich bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass beim Original nicht nur der eine Backbordlüfter abgeändert worden ist, sondern eigentlich fast alle am Turm B.

Foto 1 zeigt die Steuerbordlüfter der Barbette B in ihrem Ursprungszustand. Foto 2 nach dem Umbau im Herbst/Winter 1940 (Quellen: Foto Bundesarchiv). Foto 3 ist eine Darstellung des vorderen Backbordlüfters nach dem Umbau in der französischen Zeitschrift „LOS! Hors-Serie №06. Bismarck -  De la genése au combat d'Islande“. Hier habe ich nämlich leider kein Originalfoto nach dem Umbau gefunden. :2: In der Kagero Bismarck 3D-Darstellung ist dies falsch dargestellt, da sitzt dieser Lüfter fast mittig vorn. :n??:
Die Lüfter an Turm C wurden, denke ich, nicht umgebaut, denn der Umbau vorn war aus Erfahrung der ersten Seeerprobungen gemacht worden, wo überkommendes Wasser bei voller Fahrt immer wieder in die Lüfter gespült wurde; aus selbigem Grund wurden auch die E-Messer-Drehhauben in Turm A dichtgesetzt. Und hinten am Turm C spielte dies eben keine Rolle.

Ich frage mich übrigens an der Stelle, warum das Schwesterschiff TIRPITZ  mit nur zwei mickrigen Lüftern an Barbette B auskam und an C gar keine (sichtbaren) Lüfter hatte, wo doch BISMARCK vorn 6 und hinten 8 Stück hatte? Vielleicht kann diese Frage der von mir sehr geschätzte Herr Nilsson beantworten?

Nun hatte ich noch das Problem, dass ich nur auf die Ätzteile zugreifen konnte, die Eduard für die (falsche) Lüfteranordnung vorsieht. Dazu kam noch, dass die Ätzteile für die hinteren Lüfter auch nicht hundertprozentig stimmten und das Teil 64 entgegen der Anleitung nicht zweimal vorhanden war. ;(  Auf Tom’s Ventcovers konnte ich auch nicht zurückgreifen, da diese für diese Sache zu klein sind.

Nun ja, letzten Endes hat es gepasst. Wenn ich mir die Originalfotos so betrachtete, waren die Ätzteile nach meinem Dafürhalten zu flach, ich verstärkte sie mit dickerem Papier (aufkleben und ringsherum wegschneiden – Fotos 4 und 5).
Und so versuchte ich, die Lüfter anhand meiner Vorlagen möglichst originalgetreu zu gestalten. Die Leitern habe ich nicht von Eduard verwendet; die erschienen mir zu breit; es waren welche aus der Restekiste und von Abers „Ship Ladders“.

Übrigens, beim Pontos-Komplett-Set ist die Sache mit den B-Lüftern zwar besser bedacht worden, aber auch nicht perfekt, da ist meiner Meinung nach auch noch Änderung nötig...


Das war’s erstmal. Bis bald,

LG Marco
 :winken: :winken: :winken:

 

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« Letzte Änderung: 16. März 2018, 08:13:31 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #40 am: 16. März 2018, 10:57:18 »
Ich frage mich übrigens an der Stelle, warum das Schwesterschiff TIRPITZ  mit nur zwei mickrigen Lüftern an Barbette B auskam und an C gar keine (sichtbaren) Lüfter hatte, wo doch BISMARCK vorn 6 und hinten 8 Stück hatte? Vielleicht kann diese Frage der von mir sehr geschätzte Herr Nilsson beantworten?

Auf Tirpitz hat man es nur etwas anders gelöst. Dort hat man direkt sogenannte Notlüftungsanlagen genutzt, also die gleiche Art von Lüftungs-"Kisten" wie die großen vor Anton und hinter Dora... nur halt mehrere kleine. In diesen "Kisten" befinden selbständig wirkenden Korkschwimmern für die darin endenden Lüfterschächte. Die Notlüftungsanlagen ermöglichten die Benutzung der Lüfter mit verminderter Leistung, wenn bei schlechtem Wetter die obenliegenden Klappen in den Notlüftungsgehäusen geschlossen werden mussten. Sollten die Schwimmer versagen, musste auf die Schlechtwetterlüftung umgeschaltet werden. Die Schlechtwetterlüftung sollte dann eigentlich das sein, was Du mickrige Lüfter nennst.
Gruß Marc

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #41 am: 16. März 2018, 11:01:38 »
Herzlichen Dank für die wiedermal prompte und ausführliche Antwort!  :P :P :P
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #42 am: 21. März 2018, 09:01:40 »
Hallo Bastelfreunde!

Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit dem Rumpf beschäftigt, was da insbesondere heißt:

1. Unzulänglichkeiten spachteln und verschleifen.

2. Unterwasserschiff abkleben & spritzen. Farbton Revell 75% Nr. 36 + 25 % Nr. 83.

3. MES-Kabel anbringen. Bei meiner TP habe ich damals dünnen Draht verwendet, der war ziemlich mühselig zu verarbeiten, wenn auch nicht über die ganze Schiffslänge. Bei der BS wurde der Mineneigenschutz (MES) im Original unterhalb des Wasserpasses ja auf der gesamten Schiffslänge realisiert.
Ich entschied mich diesmal nicht für die Drahtvariante. Ich nahm einen Teil der Aderisolierung eines Steuerkabels (Einzeladerdurchmesser ca. 0,5 mm). Diese Isolierung „schälte“ ich gleichmäßig mit einem Bastelmesser vom Kupferleiter ab (gleichmäßiger Druck auf die Isolierung  bei gleichzeitigem Ziehen des Drahtes; Foto 1). Den abgeschälten Teil dann Stück für Stück mit Sekundenkleber am Rumpf befestigt, anschließend nochmal lackiert (Fotos 2 bis 4).

4. Wasserpass abkleben und spritzen, hier habe ich Revell N. 9 (anthrazit) verwendet, denn das kommt der Originalfarbe „Wasserlinienfarbe W.L. III grau RAL 7016“ am nächsten.

5. Dann kam das Überwasserschiff (Freibord) dran: wiederum abkleben und Grundfarbe (RAL 7000 - Revell Nr. 57) spritzen.

6. Der nächste Schritt war die Tarnung. Hier habe ich mich weitgehend an die Revell-Vorlage gehalten und die korrekten Positionen der einzelnen Streifen anhand der Decksaufbauten am Modell  angezeichnet. Für die falschen Bugwellen habe ich mich im Prinzip der gleichen Technik bedient, welche auch bei der Fliegerkennung zum Einsatz kam: die Revell-Decals sauber ausgeschnitten und als Schablonen für das Maskingband verwendet, dieses auf einem Schneidebrett entsprechend mit einem Bastelmesser zugeschnitten und am Rumpf positioniert (Fotos 5 bis 7). Die Tarnstreifen auch entsprechend abklebt und mit Revell Nr. 5 und Nr. 8 lackiert, Bug- und Heckpartien mit Nr. 78.

7. Die Holzdecks waren mir eine Spur zu hell und sahen eher wie frisch gehobeltes Holz aus. So erhielten alle Decks ein Washing mit dunkelbrauner Ölfarbe (Fotos 11 und 12).

Was fehlt nun noch am Rumpf?
- Horchgeräte
- Zinkstreifen an den Wellenböcken
- Ruder
- Propeller
- Steigeisen am Heck
- Spieren, Schraubenschutz etc.
- "Verglasung" Bullaugen
- Leichtes Washing
- Versiegelung


Bis demnächst…

LG Marco
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« Letzte Änderung: 23. März 2018, 06:44:04 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #43 am: 21. März 2018, 11:49:38 »
Sieht sehr gut aus!
Aber eine Frage bleibt, warum verwendest du Revell Farben...
(Ja ich weiss ich habs auch gemacht)
Da hast du nie den richtigen Farbton...
Mit Lifecolor umgehst du das Problem und musst nicht mischen...

Ps.: Diesesmal die Rettungsflösse nicht gelb anmalen sondern in der Schiffsfarbe, sprich grau...
Gelb gabs nur bei den Italiener
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marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #44 am: 21. März 2018, 12:37:39 »
Was hast du gegen Revell? Bin damit bisher sehr gut gefahren. Mischen ist mit einer kleinen Präzisionswaage überhaupt kein Thema.
Damit ist jeder Farbton immer wieder reproduzierbar, vorrausgesetzt, man kennt das Farbverhältnis. Ferner sind Revell-Farben im örtlichen Handel leichter zu beschaffen, wenn mal eine ausgegangen ist und sie stinken nicht, wie z.B. Gunze-Farben auf Wasserbasis.
Von Lifecolor habe ich die RLM-Farben für meine Bf 109 verwendet, sind ziemlich dünn, d.h. für Airbrush top, aber für Pinsel in Verbindung mit Ätzteilen z.B. nicht immer gut geeignet.

Rettungsflöße:
Hierzu gibt es viele Diskussionen in den Foren. Es gab definitiv auch gelbe Flöße (RAL 1003) in der Kriegsmarine, es gibt Farbfotos von Panzerschiffen, auf denen deutlich die gelben Flöße zu sehen sind. Leider sind nun die meisten Originalfotos schwarzweiß und gelb erscheint da eben auch nur hellgrau. Es soll aber auch tatsächlich graue Varianten der Rettungsflöße gegeben haben, auf meiner BS werde ich sie grau machen.
Möglicherweise gab es auch generell bei der Kriegsmarine eine Friedensvariante (gelb) und eine Kriegsvariante (grau).

LG, Marco
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