Autor Thema: Schiffe BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition  (Gelesen 6355 mal)

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RLHDLW

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Schiffe Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #60 am: 01. April 2018, 13:10:12 »
Also gibt es nicht nur RLM-Taliban, sondern auch RAL-Taliban? Faszinierend!  :klatsch:


Jeder tut, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut.

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maxim

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #61 am: 01. April 2018, 20:53:34 »
Würde sie gelb machen - einerseits finde ich die Argumentation von marco_1973 schlüssig (insbesondere die Abdeckung mit Persenning und der Farbeindruck) und andererseits sieht das Modell dann einfach interessanter aus. Man kann noch hinzufügen, dass ein Rettungsmittel auffällig sein sollte, wenn man will, dass die Leute gerettet werden - und man macht Persenning drüber, um die auffällige Farbe zu verbergen.
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Iceman-Pilot

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #62 am: 05. April 2018, 16:04:52 »
Hallo Jungs!

Ich habe auch keine Ahnung, ob die Flöße gelb oder grau waren. Und mangels Farbfotos aus den 40er Jahren wird es schwer werden, das EINDEUTIG festzustellen.

Ganz andere Idee:
Der Robert Ballard hat doch die Bismarck entdeckt und Farbfotos gemacht. Vielleicht ist ja noch irgendwo an Deck oder an den Aufbauten ein Floß oder ein Rest davon zu sehen?


Alex
 :winken:


marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #63 am: 06. April 2018, 08:26:15 »
Liebe Bastelfreunde!

In den letzten Tagen/Wochen habe ich mich befasst mit:
- Flugzeughangar
- Zweites Bordflugzeug
- Hinteres Deckshaus
- Aufbaudeck

Ich hatte noch gehadert, wie ich das zweite Bordflugzeug darstellen will. Letztendlich entschied ich mich für eine weitere „gefaltete“ Variante, welche gemäß Foto 4 Aufstellung finden soll.
Also sozusagen eine Maschine im Hangar hinten backbord und eine (später) im geöffneten Bereitschaftshangar vorn steuerbords.

Damit man die Arado hinten auch sieht, sollte das Steuerbord-Tor im offenen Zustand dargestellt werden. Dieses wurde im Original übrigens innen verschoben (und das Backbordtor außen). Daraus folgt, dass der Innenbereich des Hangars teilweise sichtbar wird. Leider gibt es so gut wie keine Originalfotos von diesem Innenbereich. Ich dachte mir, der Hangar war gewiss mit vertikalen Stahlstützen verstrebt. So versuchte ich diese mit Cu-Draht nachzuempfinden (Fotos 1 und 2).

Außerdem erhielt der Bereich einen sehr hellgrauen (fast weißen) Anstrich. Äußerst schwierig gestaltete sich das Entfernen des Türausschnitts aus dem Revell-Plastikteil, da stellenweise nur sehr dünn das Material stehen bleiben sollte.

Zwangsläufig habe ich dann auch das hintere Deckshaus „drumherum“ angefangen. Hier war schon eine Menge Scratching angesagt, denn vieles stimmt bei Revell einfach nicht :2:. Am auffälligsten sind die beiden großen Lüftungsschächte rechts und links neben den Hangartoren, die im Bausatz viel zu klein geraten sind. Abschließen konnte ich den Hangarbereich allerdings noch nicht, da noch der Mast eingebaut werden muss.

Die zweite Arado entstand analog der ersten, so dass ich hier nicht noch mal darauf eingehen will.
Nur hierzu ein kleiner Tipp, wie man akkurat die Ätzteilstreben an den Schwimmern befestigen kann: einfach die Schwimmer auf ein bisschen Knetmasse genau positionieren, anschließend die Streben ankleben. Eigentlich keine große Sache, aber manchmal tut man sich schwer… (Foto 3).

Als nächstes habe ich das untere Aufbaudeck angefangen, genauer gesagt, die Seitenteile. Hier musste ich wiederum feststellen, dass so einiges nicht maßstabgerecht an seinem Platz war (Bullaugen, Türen). So musste fast alles dran glauben (Leitern ja sowieso) und wurde entfernt bzw. zugespachtelt. Bullaugen und Türen wurden entsprechend Original(plan) neu platziert. Deren Wetterschutz oben wurde mit feinstem Cu-Draht dargestellt. Alles andere war teilweise Scratching und der (massive) Einsatz von Tom’s Ätzteilen „Vent Covers“. Hier habe ich mich hauptsächlich an Originalfotos orientiert, wie z.B. hier

Weiterhin hatte ich schon mal erwähnt, dass an der sogenannten „Redoute“ (entspricht der halbkreisförmigen Aussparung) vom MA-Turm II die Lüfter Anfang 1941 geändert wurden. Dies wurde weder von Revell, noch von Pontos oder Eduard bedacht. Dies erhabenen Lüfter habe ich nun mit Plastikresten und Tom’s Ventcovers darzustellen versucht. Sie sind auf Foto 12 zu sehen.

Der Verbrauch an den „Ventcovers“ war jetzt schon ziemlich hoch, so dass ich in Übersee gleich nochmal einen Satz bestellt habe, dauert vermutlich wieder bis zu 6 Wochen…   

Bis die Tage…

Euer Marco
 :winken: :winken: :winken:



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« Letzte Änderung: 22. Mai 2018, 08:46:28 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #64 am: 12. April 2018, 13:59:01 »
Falls das Thema "Rettungsflöße" doch noch von Interesse ist, hier eine kleine Abhandlung von mir:

Link

LG Marco
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #65 am: 03. Mai 2018, 07:43:12 »
Hallo Freunde!

Mit dem Baubericht geht es bald weiter...
Habe nur gerade eine Menge Verschiedenes angefangen und wollte nichts halbfertiges posten...

Also für alle Interessenten bitte noch etwas Geduld.

LG Marco
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #66 am: 15. Mai 2018, 08:24:28 »
Hallo Leute!

Wie versprochen geht’s hier nun weiter mit dem Baubericht. Ich habe zwar noch nicht alles so fertig wie ich dachte, aber ein bissel was kann ich zeigen.

Zunächst habe ich mich eine geraume Zeit mit den anderen Seitenteilen des Aufbaudecks beschäftigt, was wirklich sehr zeitraubend war. Das (vorläufige) Ergebnis ist zusammengefasst auf dem ersten Foto zu sehen.

Die Seitenteile der vorderen Aufbauten gaben zu einigen Änderungen Anlass, besonders die Backbordseite, in puncto Lüfter u.ä. stimmt es nicht wirklich. Ich habe diese Teile entfernt, und zwar so, dass sie wiederverwendbar waren. Dabei entstand leider ein Loch. Dieses habe ich mittels Plastik-Sheet von hinten abgedeckt und verspachtelt. Später wurden dann die besagten Teile neu angeordnet (Foto 2).

Als nächstes widmete ich mich dem Hangar, genauer gesagt, den seitlichen Lüftern und den Bootsaufliegern. Letztere sind in der Premium-Edition übrigens nicht bedacht, hier kamen die Teile von Eduard zum Einsatz.
Die Lamellen der Lüfter entstanden durch Teelicht-Alu, was sich wirklich wunderbar verarbeiten lässt (Fotos 3 und 4). Zunächst jeweils nur 3 bzw. 2 Lamellen (Foto 5), später dann 5 bzw. 3 (Foto 6).

Für die genaue Positionierung der oberen Bootsauflieger bediente ich mich einer selbstgemachten Pappschablone (Foto 7).

Als nächstes kamen die Verkehrsboote dran. Hier orientierte ich mich mehr an Originalfotos als an den Bastelanleitungen (Revell/Pontos/Eduard). Das „Dach“ nahm ich von Pontos, weil es näher am Original ist als Eduard. Nur leider stellte ich fest, dass man das Teil nie so recht gerade aufgeklebt bekommt, ohne das an den Seiten eine kleine Lücke entsteht. Diese Lücken spachtelte ich vorher zu (Foto 10). Ferner verpasste ich den Booten aus Resten ein kleines Holzdeck innen (Fotos 8 und 9).
Als Farben wählte ich ein gemischtes Braun (Revell 85+37), Grau RAL7001 bzw. Revell 57, sowie schwarz für die Unterwasserteile.
Wie gesagt, bei den sonstigen Kleinteilen hielt ich mich an die Originalfotos. Beispielsweise sind die Spriegel für die Planenabdeckung auf den Fotos nicht immer zu sehen; so auch in dem Zeitraum, den ich darstellen möchte. Viele Kleinteile mussten wieder improvisiert werden. Zuletzt erhielten die vier Boote noch einen Klarlackanstrich seidenmatt.

Als letztes habe ich mich nun mit den leidigen Rettungsflößen befasst. Und nach vielen Überlegungen habe ich mich nun doch für Taubengrau entschieden, weil es eine offizielle Schlauchbootfarbe war und weil mir das Grau auf den Original-Schwarzweißfotos doch etwas zu dunkel erschien für gelb.
Da es den auf der BISMARCK verwendeten Typ VW56 nicht als Zubehör gibt, musste ich wiedermal scratchen. So wurden die Revell-Flöße zugespachtelt und der runde Bodendurchbruch mit einem Metallrohr „hineingestanzt“, solange die Spachtelmasse noch weich war. Die anderen Kleinteile sind Ätzteilreste.
Hier nochmal zum Vergleich das Original.

Bis demnächst,

Euer Marco
 :winken: :winken: :winken:

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« Letzte Änderung: 16. Mai 2018, 22:55:57 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #67 am: 15. Mai 2018, 11:48:52 »
Ich folge :) Schone arbeit!
Gruss, Ronald

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #68 am: 22. Mai 2018, 08:25:09 »
Hallo Leute!

Im nächsten Step und weiteren 11 Stunden Mühe wurde nun das Hauptdeck aufgeklebt, aber nicht, bevor achtern alle 64 (!) Steigeisen angeklebt und entsprechend angemalt wurden.

In diesem Zuge wurde sogleich der Heckanker angebracht, nachdem die Klüse (und der Anker selbst) dezente Rostspuren erhielten.

Dann, wie gesagt, habe ich das Hauptdeck eingeklebt. Als nächstes arbeite ich mich nun auf dem Hauptdeck vom Bug nach achtern vor, d.h. alle auf diesem Deck befindlichen kleineren Teile werden nach und nach gefertigt (bis auf Reling, Rettungsboote, Flak u.ä.).

Zuerst waren die Buganker und die gesamte Ankervorrichtung dran. Den Bugreserveanker in der Stevenklüse konnte ich mir sparen, denn der war Mitte April 1941 bereits aus Gründen der Gewichtsersparnis von Bord gegeben worden. Somit blieben dort nur die drei Halter der Verzurrketten übrig.

Bei den Rumpfaussparungen für Backbord- und Steuerbordbuganker habe ich wie schon am Heck dezenten Rost aufgebracht. Beim Thema Alterung halte ich mich übrigens bewusst etwas zurück, da es ein reines Standmodell wird und kein Diorama.
Die Verzurrketten dieser beiden Anker entstanden aus Ätzteilen von diversen Fahrzeugen 1:35, denn die von Eduard sehen meiner Meinung nach einfach unmöglich aus. Von Ponton liegt da gar nix bei.
Dafür aber die Oberteile der Ankerspills. Die sind originalgetreu auch etwas größer im Durchmesser als die Spills.
Und auch die Ketten sind erste Sahne, zwar ohne Zwischenstege, aber gleich in der richtigen Farbe.
Die Ketten waren übrigens durchgängig schwarz und wurden nicht mit in die Fliegerkennung integriert.

Die Spills wurden entsprechend rot/weiß und grün/weiß bemalt.
Anmerkung: Ich bin mir nicht sicher, ob es bei allen größeren Pötten der DKM so war. Es gibt dieses Farbfoto der PRINZ EUGEN mit den roten Turmdecken, da sind die Spills eindeutig schwarz/weiß (es sei denn, es ist nur ein nachcoloriertes Foto und der Editor hat da geschlampt).
Update 19.06.18: Es handelt sich nicht um ein nachcoloriertes Foto, da es auch Farbdias von PE gibt. Die Spills waren in dieser Frühphase tatsächlich schwarz/weiß. Die farbigen Spills waren wohl keine Dienstvorschrift, sondern den jeweiligen Kommandanten überlassen.

So das war’s erstmal wieder, als nächstes kommt wahrscheinlich der erste Wellenbrecher dran.

Bis demnächst…

Euer Marco
 :winken: :winken: :winken:
 


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« Letzte Änderung: 19. Juni 2018, 10:46:43 von marco_1973 »
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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #69 am: 19. Juni 2018, 10:39:19 »
Hallo Leute!

Hier wieder ein kleines Update.

Der erste Wellenbrecher ist fertig, siehe erstes Foto. Hierbei ist zu bemerken, dass sich in der Revell/Pontos-Anleitung Fehler eingeschlichen haben. Die Reihenfolge der größeren „Haifischzähne“ am äußeren Rand ist schlicht und einfach falsch. :2:

Als nächstes nahm ich mir nun doch erstmal die Seitenteile des Aufbaudecks vor, Ziel war es, diese zu verkleben. Im Zuge dessen stellte ich fest, dass wieder mal eine Sektion von Revell/Pontos/Eduard vollkommen ignoriert wurde. Es handelt sich um den Bereich unterhalb der Schleuder, welcher nach achtern gewandt ist, siehe Foto 2.
Anhand von Originalfotos und der Kagero 3D-Darstellung habe ich den Bereich improvisiert (Foto 3), auf Foto 4 noch nicht ganz fertig und auf Foto 10 leider etwas zu dunkel.

Ansonsten wie gesagt, wurden die Seitenteile fertiggestellt, inklusive Feuerwehrschläuchen und Rettungsringen. Die Fallreeps sind nur an der Backbordseite in ihren Halterungen, steuerbords möchte ich sie im Gebrauch darstellen.

Die Oberlichter Richtung Turm Cäsar sind nicht ganz korrekt angeordnet, hier muss man einen Kompromiss eingehen, sonst passt es nicht mit dem Holzdeck. Außerdem sind sie oben gerade dargestellt und nicht abgeschrägt wie in Wirklichkeit. Ich habe das per Scratch korrigiert.

Die Tarnstreifen sind nur relativ grob angemalt, hier wird sicher noch die eine oder andere Korrektur von Nöten sein…

Bis dahin,
liebe Grüße, euer Marco
 :winken: :winken: :winken:


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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #70 am: 19. Juni 2018, 12:24:35 »
 :P :P :P :P :P
Gruss, Ronald

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #71 am: 19. Juni 2018, 18:59:23 »
Deine BS wird ein echtes Schmuckstück !!! Ich bin begeistert  :1:    :klatsch: freu mich auf das Finale Ergebnis, auch wenn es wohl noch ein wenig dauern wird  :D
An manchen Tagen gewinnt man,an manchen verliert man.

marco_1973

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #72 am: 02. Juli 2018, 13:11:59 »
Hallo Leute,

Und wieder ein neues Update.

In den nächsten Arbeitsstunden wurden diverse Decksteile im Bugbereich sowie die Türme Anton, Cäsar und Dora gebaut.

Dort war die größte Herausforderung die Modellierung der Blastbags.
Diese gibt es nicht als separates Zukaufteil. Im Original-Pontos-Set sind welche aus Resin mit drin, aber nicht in der Revell-Platinum-Edition.
Die grüne Masse, die Ogyvara bei seiner TP verwendet hat, überzeugt mich nicht.

Ich habe die Blastbags aus Dispersionsspachtelmasse gemacht, und zwar so:

Verwendet habe ich die Spachtelmasse von Lidl (Foto 1), man kann sicher auch ähnliche eines anderen Herstellers nehmen. Diese hier hat mir schon anderweitig hervorragende Dienste geleistet.

Zuerst wird die Masse relativ grob z.B. mit einem Spatel oder Schraubendreher aufgebracht (Fotos 2 und 3). Der Turm selbst ist dabei vorher fertig (bis auf Handläufe, Leitern u.a. Ätzteile), die Metallrohre sind im gewünschten Winkel eingeklebt.

Nach kompletter Aushärtung, bei mir nach 24 Stunden, wird die Masse mittels angeschliffenem Schraubendreher, Bastelmesser und 400er Schleifpapier (Foto 4) in einem 1. Step in Form gebracht.
Da die Blastbags oben relativ flach auf den Rohren aufliegen, wird es sich nicht vermeiden lassen, dass an diesen Stellen die harte Masse wieder wegplatzt (Fotos 5 und 6).  Jedenfalls kann man mit dem Schraubendreher wunderbar die feste Masse überall dort wegschaben, wo sie unerwünscht ist.

Danach wird nochmal fein nachgespachtelt. Diesmal wird die frisch aufgetragene Spachtelmasse mit einem feuchten alten Pinsel schon vorgeglättet und fast in die gewünschte Endform gebracht (Foto 7).

Wenn das dann wiederum durchgetrocknet ist, werden die Enden auf die richtige Länge gearbeitet und das Ganze final mit Schleifpapier geglättet (Fotos 8 und 9). Im letzten Fotos sind dann schon die Ätzteile mit dran (Turm Cäsar).

Der Rest ist dann nur noch Sache der Bemalung, zunächst Revell 05 (weiß) und final mit 314 (beige) trockengemalt, denn es handelte sich im Original um (mehr oder weniger vergilbtes) Segeltuch.

Die fertigen Türme sieht man dann auf den letzten Fotos 10 – 12.

Bei den Ätzteilen gibt es auch einiges zu beachten:

Handläufe (Pontos)
Turm A + D im oberen seitlichen Teil über die ganze Länge.
Turm B hat keine Handläufe
Turm C im unteren seitlichen Teil und etwas kürzer in der Länge, auch im hinteren Teil des Turms (Impro, da kein Ätzteil dafür vorgesehen).

Reling umklappbar (Eduard) und kurz (Pontos)
Turm A + D umklappbare Einzelstützen (9 Stück) auf dem hinteren Bereich der Turmdecke.
Turm B + C kurze Reling komplett um die Turmdecke umlaufend

E-Messer-Hauben (Revell)
An allen Türmen außer Anton.

So, bis demnächst…

Euer Marco
 :winken: :winken: :winken:


 
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« Letzte Änderung: 02. Juli 2018, 21:58:03 von marco_1973 »
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Ogyvara

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #73 am: 12. Juli 2018, 08:45:12 »
Grüss dich Marco

Klar gibt es Blastbags zu kaufen.

Beitrag editiert

Sieht jedenfalls alles sehr gut aus bis jetzt!

Lg
« Letzte Änderung: 15. August 2018, 22:15:16 von Wolf »
Modellbauer
Eine Person, die Probleme löst, von denen die du nicht mal wusstest, das sie exestieren, auf eine Art und Weise die du nicht verstehst.
Siehe auch: Zauberer, Hexenmeister

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Re: BISMARCK 1:350 Revell Platinum Edition
« Antwort #74 am: 12. Juli 2018, 10:01:52 »
Hallo Ogyvara,

Vorsicht mit solchen Aussagen!

Ich bin zwar kein Rechtsanwalt, aber ich würde das als illegale Kopie eines lizensierten Produktes werten. Für den Eigenbedarf mag das ja noch gehen, aber wenn Du damit Geld verdienen möchtest...   8o
Selbst wenn es nur die Unkosten wären, die Du selber hast, wäre das schon ein Verstoß gegen Urheberrechte usw.  :15:


Alex
 :winken: