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 1:72 für den schnellen Einstieg mit großen Bastelspaß

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Matthew Fliess:
Hallo,

kann jemand einen Bausatz in 1:72 empfehlen wo man (fast) nix nacharbeiten muss. Irgendwas "klassisches" egal ob eine Me 109, F-16 oder eine F-104. Ich mag einfach gern nur etwas basteln und meine Airbrush Kenntnisse verbessern. Im Handel "um die Ecke" gibt es ja genügend Kits von Revell. Aber die sind, laut Internetrecherche alle relativ bescheiden  :pffft:

Ich brauche kein High Detail Model. Einfach etwas das gut zusammen passt. Wohl relativ brauchbar und direkt hier im Umfeld zu beziehen:

alle in 1:72:
Revell Me 262-A1a
Revell Focke Wulf Fw 190 F-8
Revell F-104G Starfighter
Italeri F-104 A/C Starfighter
Revell F-117A Nighthawk
Revell DHC-6 Twin Otter

in 1:48:
Revell Bf 109G

Das Ding ist nur. Auf den ganzen tollen Youtube Channels baut nie einer mal einen Revell Flieger "ausm Spielzeugladen" sondern nur andere Hersteller.
Also, würde mich freuen wenn jemand einen Tipp hätte.

Sollten alle Kits durchfallen, würde ich auch was brauchbares aus dem Netz bestellen.

Vielen Dank!

Hans:
Wenn ich das schon wieder lese..."relativ bescheiden". Nicht falsch verstehen, aber manchmal geht das Besserwissen im Internet einfach in eine seltsame Richtung. Baubar sind sie alle, nacharbeiten im Sinne von ein bisschen schleifen hier und da musst du immer.

Die Twin Otter ist ein ex-Matchbox-Kit. Bauen kann man die gut, aber die Details sind nicht mehr up-to-date, eigentlich waren sie es schon damals nicht.

Der Rest ist einwandfrei und entscheide dich anhand des Deckelbildes, ob du die Lackierung stemmen willst. Schwachstellen bei Me 262 und FW 190 sind schlecht passende Kanzeln, aber mit Sorgfalt bekommt man das hin.

Die 109G-10 in 48 läßt sich gut bauen und gibt ein gutes Objekt zum Üben mit der Airbrush ab. Ich würde eigentlich diese empfehlen, obwohl ich selber 1/72 bevorzuge.

Lass dich nicht irre machen. 10 Modellbauer, 15 Meinungen. Zieh dein Ding durch und schreib vielleicht einen Baubericht - das kann vor "Fehlern" schützen.

H

Matthew Fliess:
Naja... die ganz "bescheidenen" habe ich schon aussortiert. Kann dir ja mal meine "Erfahrungen" mit einem wieder aufgelegten Revell Kit aus den 70ern zeigen. Spachteln, Schleifen und Nachgravieren mag ich wirklich nicht. Ist mir definitiv zu hoch (für den Anfang).

Wolf:
Bei den genannten 1/72 WK. 2 Fliegen wird man nicht m nacharbeiten drum herum kommen.
Für ein schöne Fw 190 würde ich auf Airfix oder Eduard zurück greifen.
Die Me 262 hat ein paar Schwachstellen aber die haben andere Hersteller mit ihren 262er Modellen auch.

Gilmore:
Es gibt jede Menge "Experten", die alle Bausätze miesmachen, egal wie gut sie sind. Und gerade die, die wie Du in das Hobby einsteigen, werden von solchen Miesmachern verunsichert. Fragt man einen solchen Schlaumeier, was er denn für Modelle schon gebaut hat, kommt da oft nicht viel bei rüber. Die relativ neu von Revell geschaffenen Bausätze sind meistens sehr gut, Wiederauflagen von Kits aus den 60er oder 70er Jahren sowie von anderen Herstellern übernommene Formen sind aber schon recht durchwachsen.
Inwieweit man die Modelle durch zusätzliche Detaillierung oder durch Spachteln und Schleifen verbessern "muß", liegt z. T. am Bausatz, aber auch an Deinen eigenen Ansprüchen. Manch einer fühlt sich schon fast überfordert, eine Rumpfmittelnaht zu verschleifen, andere kaufen sich kiloweise Zurüstsätze, wieder andere greifen notfalls auch mal zur Laubsäge, um ein Modell zu zersägen und anders wieder zusammenzubauen, damit die Form stimmt (zu letzteren zähle ich auch mich.)
Solltest Du trotzdem mit der Qualität der Bausätze hadern, empfehle ich Dir ein tolles und unterhaltsames Buch: "Einen Scheiß muß ich" von Tommy Jaud.

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