Autor Thema: Schiffe  * * F E R T I G * * Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300)  (Gelesen 42922 mal)

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Graf Spee

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Schiffe * * F E R T I G * * Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300)
« am: 07. Dezember 2011, 01:56:11 »
Nachdem ich den Bausatz ja H I E R schon bereits vergestellt habe, und auch andernorts feststellen durfte, dass Interesse an einem Baubericht besteht, möchte ich dem hier nun nachkommen.
Da ich dieses Modell vor Jahren schon einmal gebaut habe, hoffe ich, dieses Mal die Klippen die lauern zu umschiffen :pffft:


Bevor ich allerdings reell beginne, möchte ich hier an dieser Stelle noch 2 meiner Kameraden danken.
Diese haben mir mit Informationen, Bildmaterial und Hintergründen ihrer Fahrenszeiten an Bord der Fregatte Karlsruhe sehr weitergeholfen.
Somit lag dann auch für mich nahe, dass es die F 212 werden würde, die ich baue.

Also: Danke Euch beiden :)



Beginnen wir nun mit dem Bericht :D

Am Anfang stand hier die pure Gewalt:

Die Rumpfhälften passten erwartungsgemäß überhaupt nicht :2:
Hier empfiehlt es sich auch das Deck lose einzulegen um so den Verzug und die Spannung auf ein mögliches Minimum zu reduzieren.
Im Anschluss hieß:
Spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spach..., sch...

Nachdem dies nun erledigt war, ging es an die restlichen Arbeiten am "Außenschiff":


Anbringen von Rudern und Wellen (dazu siehe noch unten) sowie einbringen der M4-Bohrungen zur späteren Montage im Dock und auf dem Ständer.

Die Wellen sind in der von Revell dargestellten Form so nicht 100&ig korrekt:

Wie man sehen kann, habe ich sie etwas versetzen müssen und ebenfalls noch die fehlenden Abstrebungen der Lager aus Plastiksheet ergänzt.

Als nächstes wurden die Grundlagen für die Schanz gelegt:

Revell setzt diese umgerechnet fast 3m zu tief an 8o
Daher wurde aus 1mm Sheet eine neue Grundplatte gefertigt und auf passenderer Höhe verklebt, worauf der Ausbau folgte:

Hier allerdings nur der Rohbau.
Im Bastelfieber habe ich dann vergessen, weitere Bilder zu machen :rolleyes:
Das Spill, die Poller, Behälter für Otto-Kraftstoff, Klüsen, usw wurden nach Vorbildlage selbsterstellt.
Leider sind die Wurstfender hier nicht zu sehen. Die gibt´s dann weiter unten...

Nun wurde das Deck montiert:

So sieht es ja noch recht harmlos aus.
Aus der Nähe allerdings stellt sich das anders dar 8o

Es passte ebenfalls hinten und vorne nicht. :rolleyes:
Allerdings war das keine Überraschung, sondern kam recht erwartet.

So sah es dann aus nach dem spachteln, schleifen, ... usw...

Hier ist ebenfalls zu erkennen, dass ich den Wellenabweiser auf der Back entfernt habe.
Dieser war auf dem Kopf stehend anmodelliert...

Und endlich kam Farbe ins Spiel:

Fehgrau, Basaltgrau, Anthrazit und Feuerrot (Danke an meinen alten Schmadding für die Farbangaben :meister:)

Wie man auf obigem Bild erkennen kann, ist die Back recht...   ...kahl...
Hier wurde entsprechend Abhilfe geschaffen:

Bis auf die Kette von BIS wurde alles aus Sheet und Rundmaterial selbst gefertigt.
Von den Klampen, Klüsen, Ankervorrichtung, usw. bis hin zum Feuerlöschstutzen.

Hier erkennt man auch mein bislang größtes Problem beim Bau: Die Lackierung...
Ich habe das Modell insgesamt 3 mal komplett entlackt und wieder neu lackiert.
Trotz anschleifens und grundierens wollte die Farbe erst ums verrecken nicht halten. :12:
Dann wollte sie nicht trocken. :5:
Dann war sie trocken, warf aber am nächsten Tag Blasen... :12: :5:
Mittlerweile gilt:
Mir egal, ich lass das jetzt so :rolleyes:

Nächster Schritt:
Der Anker samt seiner Klüse.
Revell hat hier ein großes Loch vorgesehen, durch das man wunderbar Einblick in den Rumpf erhält:

Dieses wurde mit 0,3mm Sheet verschlossen:

Und dann der bearbeitete Anker montiert:


Nun wandern wir noch einmal ans Heck.
Hier fehlten noch die Netze und die Reling.
Beides wurde entsprechend ergänzt:

Die Reling ist aus 0,2mm Kupferdraht und das Netz ist ein ausgedientes Fliegengitter.

Leider ist so der Ausblick auf die Schanz doch recht stark eingeschränkt.
Hier trotzdem noch mal ein Versuch eines Blickes:

Die gelben Knubbel sind die oben angesprochenen Wurstfender :1:

Und so ist dann der momentane Gesamtzustand:


Ich muss dann nur nochmal schauen, womit es als nächstes weitergeht.
Flugdeck und Hangar oder vordere Aufbauten...

Auf jeden Fall hoffe ich, dass Euch der Bericht soweit gefällt.
Wenn Anregungen vorhanden sind: Immer man her damit :1:

:winken:


Bausatzvorstellung
Baubeginn, 07.12.11
Update 01, 11.12.11
Update 02, 20.12.11
Update 03, 23.12.11
Update 04, 30.12.11
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Bauabschluss, 09.12.12
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« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 21:37:18 von Graf Spee »
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Jensel1964

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * BAUBEGINN, 07.12.11 * *
« Antwort #1 am: 07. Dezember 2011, 07:47:18 »
Hi Mathias.

WOW, das geht ja mit Riesenschritten vorwärts.  8o Da bleibe ich natürlich dran....

Dieses Maß an Umbau-, Nach- und Schleifarbeit hätte mich abgeschreckt. Um so größeren Respekt dafür, dass Du das auf Dich nimmst. Ich freue mich schon auf das Endergebnis....wird sicherlich noch etwas dauern....schließlich steht Weihnachten und der große Stapellauf ( :D) vor der Tür......

Das mit den Lackierproblemen ist sonderbar. Ich gehe mal davon aus, dass Du das Modell bzw. die Spritzlinge vorher gründlich gereinigt hast. Könnte es am Alter des Bausatzes liegen? Vielleicht hat Revell damals ein anderes Trennmittel verwendet, dass gegen Spüle etc. resistenter ist. Trotzdem ist der Anstrich sehr sauber geworden.

Wie immer:  :respekt: :respekt: :respekt:

 :winken: Jens

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * BAUBEGINN, 07.12.11 * *
« Antwort #2 am: 07. Dezember 2011, 08:03:08 »
Hi Mathias.

Das mit den Lackierproblemen ist sonderbar. Ich gehe mal davon aus, dass Du das Modell bzw. die Spritzlinge vorher gründlich gereinigt hast. Könnte es am Alter des Bausatzes liegen? Vielleicht hat Revell damals ein anderes Trennmittel verwendet, dass gegen Spüle etc. resistenter ist. Trotzdem ist der Anstrich sehr sauber geworden.

Wie immer:  :respekt: :respekt: :respekt:

 :winken: Jens

Möglich, dann müsste man die Fläche anschleifen, um mögliche Reste zu entfernen.

Ich wäre verrückt geworden, wenn ich den Pott 3 mal lackieren müsste.

Aber der Graf hat das wieder toll hinbekommen. Begeistert bin ich von deinem Dock.

Ich bleib dran.

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Talliostro

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * BAUBEGINN, 07.12.11 * *
« Antwort #3 am: 07. Dezember 2011, 09:16:30 »
das wird ein schönes Schiffchen, freu mich schon auf weitere Umbau- und Schleiforgien.
ich schließ mich hier aber stryker an und bin auch am Dock interressiert...
Wie ist der denn genau aufgebaut, sieht nämlich sehr praktisch und stabil aus  :1:
Gruß,
Sven

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Puchi

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * BAUBEGINN, 07.12.11 * *
« Antwort #4 am: 07. Dezember 2011, 09:31:20 »
Na dann spring' ich von der Bausatzvorstellung gleich mal hierher! :D

Mann-o-mann, die Macken, die du bis jetzt geschildert hast - und es werden ja nicht die letzten sein - hätten bei mir den Abfallkorb schon bedenklich nahe an den Arbeitsplatz rücken lassen. Umsomehr  :respekt: vor deiner "Hartnäckigkeit" gegen all die Probleme, die so auftauchen!

Zu den Antriebswellen:
... und ebenfalls noch die fehlenden Abstrebungen der Lager aus Plastiksheet ergänzt.
Versteh' ich das richtig, dass die - OOB gebaut - die ganze Länge vom Rumpf bis zur Schraube in der Luft gehangen wären? 8o

Auf jeden Fall: Klasse bis jetzt! :P

Liebe Grüße,

Karl
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Graf Spee

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * BAUBEGINN, 07.12.11 * *
« Antwort #5 am: 07. Dezember 2011, 14:35:37 »
Erst mal danke für das Interesse und den Zuspruch. :1:

Was das Lackierproblem anbelangt:
Ich hatte die Spritzlinge mit Spüli und Isopropanol gereinigt und anschließend klar abgspült.
Nachdem Zusammenbau wurde alles gründlich angschliffen (s.o.) und grundiert.
So wie bislang bei allen meinen Bausätzen.
Daher ja meine Verwunderung, da ich dieses Problem so noch nicht hatte...
Is aber nu egal, der Lack ist dran und bleibt da auch :D

Zum Aufbau des Docks:
Der Grundaufbau besteht aus 3 Holzstücken.
2 Stk 40 x 10 cm, 1 Stk 8 x 15 cm.
Die wurden "H"-förmig mit einander verschraubt.
In das Mittelstück habe ich ein paar Langlöcher gebohrt, groß genug um eine Schraube samt Kopf aufzunehmen.
Darauf kam dann eine schmale Leiste mit kleineren Langlöchern, so das der Kopf nicht durchrutscht.
Zur Stabilisierung nehme ich dann meist ein Styrodurklötzchen.
So ich da heute zu komme, reiche ich da mal ein paar Fotos zu nach.

@Puchi:
Revell hat nur eine Strebe je Lager angespritzt.
Die zweite, schräge, habe ich selbst erstellt.

:winken:
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Hörnchen

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * BAUBEGINN, 07.12.11 * *
« Antwort #6 am: 09. Dezember 2011, 16:02:51 »
Moinsen Matze,
da schau ich dir doch glatt zu wie die Fregatte entsteht.
An Bildern von deinem Dock wäre ich auch interessiert.

Gruß André

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Graf Spee

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Dock 1, 09.12.11 * *
« Antwort #7 am: 09. Dezember 2011, 21:56:06 »
Hier dann einmal die gewünschten Erläuterungen, in bebilderter Form zu meinem Dock.

Das Ganze besteht aus ein paar 18mm Kieferbretterresten die ich zufällig herumliegen hatte.
Die Außenmaße liegen bei ca. 41cm x 11,5cm x 10cm (LxBxH)
Der grobe Aufbau lässt sich als H-förmig beschreiben:


Verschraubt wurden die Bretter mit 4 normalen 3x30 Holzbauschrauben mit 20er Torx-Senkkopf.

Der Mittelteil zur Aufnahme der Modelle verfügt über 2 Langlöcher, deren mittleres Abstandsmaß bei 12cm liegt.

Diese Löcher sind so groß gebohrt, dass Schlüssel- / Inbus-Schrauben samt Kopf reinpassen, damit unten nichts in störender Weise übersteht.
Die Maße des Brettes selbst sind 15cm x 8cm x 1,8cm (LxBxD)

Da die Löcher komplett durchgehen um auch wirklich das komplette verschwinden der Köpfe sicherzustellen habe ich mir aus dünnen Leistenresten noch "Adapter" gebaut.

Diese verfügen ebenfalls über Langlöcher umso die Anpassung an verschiedene Modell zu ermöglichen.
Diese habe ich erst mal mit 3,5mm und 4,5mm Lochbreite angefertigt, für M3 und M4 Schrauben.
Befestigt werden die Leisten jeweils mit 2 3x20er Torx-Schrauben.

Die Abstandshalter / Stabilisatoren sind aus Syrodur-Klötzchen vorgefertigt.
Dies hat den Vorteil, dass sie recht leicht anzupassen sind.

Notwendig sind sie, da die Modelle, nur auf den Schrauben balancierend zu instabil gelagert sind.

Das Dock bietet mir in der vorliegenden Bauweise den Vorteil, das Modell in so ziemlich jede gewünschte Lage zu bringen um so an allen Stellen arbeiten zu können.

Durch den Überstand des Docks über das Modell hinaus ist auch sichergestellt, dass nichts so leicht abbricht.
Gleiches gilt für den Freiraum nach oben und nach unten.

Alles in allem lagen die Materialkosten bei vielleicht ~ 6€.
Aber als Arbeitshilfe möchte ich es nicht mehr missen.
Als kurze Randnotiz vielleicht noch:
Für kleinere Modelle habe ich mir noch einen passenden Holzrest präpariert bei dem die Lochabstände wesentlich geringer sind.
Dieser lässt sich, unter Spannung stehend, in das Dock einfügen, um es so "nach unten hin" auch nutzbar zu machen.

Bislang hat vom Schweren Kreuzer bis zum Segelschulschiff alles seinen Platz darin gefunden. :1:
Ich hoffe, damit einige nützliche Tipps gegeben zu haben. :woist:

Als nächstes geht es dann im Baubericht mit dem Hangar weiter.

:winken:
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Graf Spee

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Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Update 01, 11.12.11 * *
« Antwort #8 am: 11. Dezember 2011, 23:05:58 »
Und weiter geht´s.

Am Wochenende habe ich mich dem Hangar sowie einem Teil der Mittschiffsaufbauten gewidmet.

Der Hangar bietet in der Version, wie Revell ihn vorsieht, einen großen Vorteil, meiner Meinung nach.
Dadurch, dass die Seitenwände bereits stabil stehen, sind sie doch am Rumpf angegossen, und man nur noch die Frontplatte / Stirnwand einfügen muss, erhält man ein stabiles Karree an dem man sich "austoben" kann ohne die Befürchtung haben zu müssen, dass man später was abreißt.
Das einzige, was mir nicht gefiel war die Rückwand zum Flugdeck hin.
Diese wurde durch 0,3mm Sheet ersetzt:


Dabei wurden dann gleich die Fensteröffnungen für den Flugleitstand mit eingearbeitet.
Gleiches gilt für den achtern Zugang zum "Ho-Chi-Minh"-Pfad.

Dieser wurde dann mittels Plastiksheet dann auch gleichfalls ergänzt:

Hier ist er noch nach oben offen zu sehen.
Der vordere Zugang fehlt komplett, so dass er aus dem Bausatzteil herausgechnitten werden musste.
Aber das stellte kein größeres Problem dar.

Was mich am meisten störte, war das die charakteristische "Sägezahnung" für das Hangartor fehlte.

Dies wurde aus 0,3mm Sheet komplett selbsterstellt und eingepasst.
Das Tor der 122er besteht aus einzelnen Segmenten, die in ihren jeweils separaten Schienen nach oben laufen.
Dies habe ich ebenfalls versucht zu berücksichtigen.

So sah es dann nach dem anbringen des ersten Segmentes aus:

Gleichfalls im Bild der nunmehr geschlossene "Ho-Chi-Minh"-Pfad.

Hier dann noch einmal ein Blick von achtern in den Hangar hinein:

Hier kann man auch die angesprochenen Fenster erkennen, sowie die Instrumentenpaneele.
Auch sind die Laufstege zu erahnen.
Leider habe ich vom weiteren Innenausbau keine Bilder gemacht... :rolleyes:

Der Grund dafür waren die mal wieder exzessiv anstehenden Spachtel- und Schleifarbeiten:

Nicht das jetzt jemand meint, die Teile passten aufgrund der Spaltmaße leicht zusammen :2:
Trotz dieser Gräben war an einigen Stellen der Einsatz von massivster Gewalt notwendig.
Bei jedem Knacken standen mir die Nackenhaare zu Berge.
Aber es hat alles soweit gut die Gewaltorgie überstanden. :D

Hier dann noch ein Bild in den mittlerweile geschlossenen Hangar:

Die Linien für die Helikopter wurden abgeklebt und auflackiert, das sie als Decals dem Bausatz leider nicht beiliegen.

So stellt sich der Hangarbereich dann gemäß Revell dar:

Die ganzen Details des RAS-Decks werde ich dann gemäß Vorbildfotos noch ergänzen.

Der weitere Ausbau des Flugdecks wird sich allerdings noch etwas verzögern. :rolleyes:
Zum einen passen die Decal-Markierungen nicht, so dass ich da werde selbst lackieren müssen, zum anderen passte das Gitter des Landehilfe-Systems auf dem Flugdeck so überhaupt mal gar nicht :(
Daher wurde es abgeschliffen und wird dann durch einen Eigenbau ersetzt werden.

Aufgrund eines weiteren Engpasses, diesmal an Metallgrätings für die Plattform des TRS-3D auf dem Hangar, habe ich erstmal die Aufbauten rund um den Schornstein und den Ansaugschacht zusammengebaut:

Dies ist dann auch der derzeitige Zustand des Modells.

Ich hoffe, das Lesen hat Euch bis hierhin Spaß gemacht.

Am Wochenende wird es hoffentlich dann wieder weitergehen.

:winken:


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« Letzte Änderung: 24. Juli 2017, 21:56:04 von Graf Spee »
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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Update 01, 11.12.11 * *
« Antwort #9 am: 12. Dezember 2011, 09:48:31 »
Schaut bisher gut aus und geht flott voran.  :klatsch: :klatsch:

Nur die Fenster der Flugsteuerung schauen bissschen krumm aus. Ich weiß nicht, ob es in natura nicht auffällt.

Ansonsten schön weitermachen.

 :winken: Björn
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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Update 01, 11.12.11 * *
« Antwort #10 am: 12. Dezember 2011, 10:30:23 »
Fällt in Natura nicht auf :2:
So´n Mist :5:
Egal, ich lass das jetzt so :D

:winken:
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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Update 01, 11.12.11 * *
« Antwort #11 am: 12. Dezember 2011, 11:35:52 »
Wass'dattdenn?! 8o
Neuer Baubericht von Dir und ich bin nicht dabei? - Nu' aber! :klatsch:

Gruß

Ulf
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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Update 01, 11.12.11 * *
« Antwort #12 am: 12. Dezember 2011, 19:20:32 »
Warum heisst das denn "Ho Chi Minh-Pfad"? OK, wir hatten auf dem Boostedter Übungsplatz ebenfalls einen kleinen Waldweg, der so hieß - da war aber die Verbindung eher gegeben, weil er verwinkelt und verwachsen durch den Wald mäanderte...


HAJO
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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Update 01, 11.12.11 * *
« Antwort #13 am: 12. Dezember 2011, 20:38:49 »
Ich kann das nur für meinen alten Zerstörer Bayern beantworten: da gabs den sog. Backbordlängsgang - wie der Name schon sagt auf der linken Schiffseite. Der war noch einigermaßen breit und gut zu begehen; nur Kopf runter und Füsse hoch, wenn ein Schott kam. Aber der "Gang" auf der Steuerbordseite hatte es in sich und den Namen weg. Er war viel schmaler und dort war immer gaaaanz viel Gerödel verstaut: Tampen, Festmacher, Leckbalken usw., alles was nur irgendwie sperrig war und mächtig Beulen machen konnte im Halbdunkel, wenn man da durch musste. Bei solch netten Alarmübungen... Und da rannten dann fast 300 Mann quer. Um das zu regeln - von wegen Gegenverkehr - vom Bug nach achtern auf'm Bb-Längsgang und die armen Schw... von achtern nach vorn auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad an Stb.
Da kann man auch gleich nachts durch den Dschungel rennen; einer bleibt immer mit dem Auge an einem Ast hängen... :D oder so.
Und Gerödel gibts auf Schiffen immer, daher wohl auch auf den "kleinen" Schiffchen dieser Pfad.

 :winken:
Sparky


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Lupus

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Re: Fregatte F 212 Karlsruhe (Revell / 1:300) * * Update 01, 11.12.11 * *
« Antwort #14 am: 12. Dezember 2011, 20:40:10 »
Oh, da bleibe ich dabei, den BS habe ich auch noch. :) Ich werde mir von dir ein paar Ideen und Tipps holen.  :D
Bisher sieht es sehr gut aus!
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