Autor Thema: Flugzeuge ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests  (Gelesen 1554 mal)

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Iceman-Pilot

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Flugzeuge Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #15 am: 30. Juni 2019, 13:06:52 »
Wir bauen uns ein Fahrwerk. Völlig unspektakulär werden die einzelnen Teile verklebt. Damit der richtige Winkel der beiden Klappen eingehalten wird, habe ich den Schreibtisch kurzerhand zur Klebehilfe umfunktioniert  :6:  Wenn das getrocknet sein wird erhält es ein wash mit Tamiya Panel Line Accent Color Schwarz.

Auch der Motor und die vordere Motorverkleidung sehen schon ganz gut aus. Der Propeller ist alu lackiert und wird mit der Salzmethode behandelt und Schwarz überlackiert. Auch diese Baugruppe wird später noch dezent gealtert.


Alex
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Iceman-Pilot

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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #16 am: 30. Juni 2019, 15:29:13 »
Weiter geht´s, trotz mindestens 30 Grad im Bastelzimmer.

Der Propeller wurde mit Haarspray eingesprüht und nach kurzer Trocknungszeit kam Schwarz Matt drüber. Mit einem borstigen Pinsel hab ich erste grobe Kratzer reingebracht. Als das Schwarz dann endgültig trocken war, habe ich mit einer Nagelfeile und wenig Druck das gleiche gemacht, was am Original Sand, Staub und Steine machen - das Schwarz angeschliffen.

Die Cowling erhielt das weiter oben angesprochene wash und dann habe ich mal testweise den Prop auf die Welle gesteckt. Das Ergebnis siehst Du unten.

Das zweite Fahrwerk ist auch fertig und wurde ebenfalls mit Panel Line eingesaut  :1:

So, und auch jetzt wieder die Frage an die Experten: Was kann ich besser machen?


Alex
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Iceman-Pilot

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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #17 am: 08. Juli 2019, 21:10:12 »
Die letzten Tage kam ich nicht zum Lackieren oder Bauen. Aber heute habe ich die gesamte Oberfläche wolkig mit Humbrol 117 Dunkelgrün eingesprüht. Auch hier habe ich versucht, die vorher markierten schwarzen preshading-Kanten sichtbar zu lassen. Na ja, ich muß wohl noch üben...   :woist:


Alex
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Viquell

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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #18 am: 09. Juli 2019, 01:37:45 »
Moin Alex  :1:

schade das bei Dir andere Prioritäten keinen Besuch in Lützen zulassen,
aber , Familie geht immer VOR  :P

Dein preshading ist stellenweise ja noch erhalten, aber Du hast auch gut erkannt, die Farbe etwas Dünner und dafür mehr Schichten würden es noch deutlicher Zeigen.
Wenn das aber unbedingt sein muss, und die Rata im Dreck ersticken soll, dann kann man auch mit Clear Color oder eben hochverdünnten dunklen Farben noch einiges erreichen ,
schon ein etwas zögerlich aufgetragenes Aquacolor aus dem Schulmalkasten könnte deinen Wünschen entgegen kommen.

Je nach dem wie trocken man die Farben auf die Basis aufträgt und wie trocken der Untergrund ist, gibt das Ergebnisse die selbst mich noch zum staunen bringen können ;-)

ich bleibe mal weiter am Schirm,

und viel Spass beim Kleberschüffeln

 :winken: :winken: :winken:

Gruss Jens
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #19 am: 09. Juli 2019, 09:19:13 »
Gestern Abend habe ich weniger am Kleber geschnüffelt, mehr an Lack und Verdünnung und an Wärmeleitpaste für den Computer.

Und da war auch gestern Abend mein Fehler: Ich war in Gedanken weniger beim Lackieren, sondern mehr beim Tausch der CPU, wobei ich mir auch noch fast meinen Rechner zerschossen habe.  :15:


Wenn es heute Abend passt, werde ich auf der Oberfläche der Rata mit Mattschwarz weitermachen. Heute probiere ich mal das Maskieren mit Knetmasse, um einen weichen Farbübergang zwischen Dunkelgrün und Schwarz hinzubekommen.

An alle: Vielen Dank für Eure Hilfe!  :klatsch:


Alex
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #20 am: 09. Juli 2019, 21:19:57 »
Okay, wie angedroht habe ich das Flugzeug in klebrige Substanzen gepackt und verfärbt.

Es war auch hier das erste Mal, das ich dieses masking putty (Maskierknete) genutzt habe. Beim Abmachen habe ich gesehen, das diese Masse an einigen Stellen den grünen Lack leicht schwarz eingefärbt hat. Naja, nicht so schlimm, da die Oberfläche sowieso noch verdreckt wird.

Auch dieses Mal habe ich - mit größerem Erfolg - die Farbe wolkig aufgetragen, um keine homogene Fläche zu erzeugen. An einigen Stellen sieht man noch dezent das dunkelgrün durchschimmern.

An den beiden Blechen der Motorabdeckung habe ich die Rußspuren gleich mit gespritzt.

Es gibt ein paar ganz kleine Stellen, wo ich nochmal mit dem Pinsel leicht nachbessern muß. Im Großen und Ganzen bin ich aber für meine Verhältnisse zufrieden  :1:

Im nächsten Schritt der Lackierung möchte ich gerne auf der gesamten Oberfläche eine "Staubschicht" aufbringen. Nur leicht, wie eben bei einer Maschine, die im Sommer/Herbst draußen stand und staubig geworden ist. Wie würdet Ihr das machen?


Alex
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #21 am: 10. Juli 2019, 18:19:56 »
Mit einem Küchenschwamm aus dem Repertoire meiner Frau und Revell 99 Aluminium wurden diverse Lackschäden simuliert.

Also wenn mein Flugzeug so aussehen würde, würde mir der Prüfer meines Vertrauens das ARC entziehen. Aber im Jahr 1939/1940 gab es in Finnland eben andere Prioritäten  :6:


Alex
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #22 am: 10. Juli 2019, 18:41:45 »
Nach den Lackkratzern kam noch etwas Dreck und ein paar Schmierspuren drauf. Das Werkzeug meiner Wahl ist bei diesem Test Tamiya Panel Liner Schwarz.
Ich bin mit meinen Tests im Großen und Ganzen zufrieden - für das erste Mal  :7:


Alex
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #23 am: 11. Juli 2019, 20:55:43 »
Heute hab ich mal den Pinsel und die Farben (fast) nicht angerührt. Dafür wurden diverse Bauteile wie die Cowling und die Fahrwerke komplettiert. Nur die Auspuffe wurden mit einem Rost-Oilbrusher von Ammo-mig angemalt. Als etwas schwierig erwies sich das Ankleben des kompletten Triebwerks an das Brandschott. Da auch an der Unterseite des Motors mehrere Auspuffrohre sind, mußten die irgendwie durch zwei kleine Öffnungen gefummelt werden, ohne abzubrechen. Nach etwa 2 Minuten drücken, schieben, drehen, fluchen war das aber auch geschafft.

Auch das Fahrwerk ist mit seinen dünnen Stangen und den kleinen Klebepunkten als eher filigran zu beschreiben. Da ist es besser, man hat Zeit...   trinken


Alex
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #24 am: 11. Juli 2019, 22:26:25 »
Moin Alex  :1:

Joo Zeit sollte man mitbringen , auch bei den Farben  :D

Was mir beim Chipping auffällt, die Stoffbespannten Flächen haben auch Silber abbekommen , sollte nicht sein , also wieder Grün und Schwarz drauf  :1:
Die Flächenvorderkannten hätten was Spachtel vertragen können , aber auch gut zu erkennen und damit für meine  Rata in Chemnitz gespeichert  :D

sonst ,
soweit so gut

und Gruss in die Nachbarschaft  :winken: :winken: :winken: :winken:

Jens
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #25 am: 11. Juli 2019, 23:37:55 »
Eine Frage von mir als Flugzeugbau-Laie:  Ich habe gelesen, die I-16 war teilweise mit Sperrholz und Teilweise mit Aluminium beplankt. Wo genau war denn die Sperrholzbeplankung der I-16, weil hier bei dem Modell das Aluminium doch fast überall unter den Lackabplatzern auftaucht? Danke schonmal für die Antwort.

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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #26 am: 12. Juli 2019, 01:10:47 »
Moin Sergent  :1:

ein Link zur Beplankung und Bespannung der Polikarpow I 16


http://www.lesmaquettistes.com/t1323-montage-polikarpov-i-16-type-10-1-72

Etwas nach Unten , dann ist eine sehr gute Übersicht der Materialien zu erkennen  :1:

Grusss Jens
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #27 am: 12. Juli 2019, 09:14:35 »
Hallo Sergent, hallo Jens, hallo alle anderen Mitleser und Leise-den-Kopf-Schüttler  :D

Unter technischer und geschichtlicher Sicht habt Ihr natürlich völlig Recht. Die I-16 besteht zu weiten Teilen aus Holz, Stoff und auch einem bisschen Metall.
Daher sind die Aluflecken auf den Sperrholzbereichen quatsch.

ABER:
Wie in meinem Text zu Beginn dieses Bauberichts bereits geschrieben, möchte ich an diesem Bausatz diverse, für mich noch unerprobte Lackier- und Alterungsmethoden testen. Die Lackierung orientiert sich am Original, ist aber trotzdem frei und künstlerisch abgewandelt. Bitte, lasst Euch nicht von meinem Modell im geschichtlichen Kontext irritieren :baby:

Zu meinen Test gehört es auch, den Grad der Alterung/Verschmutzung zu variieren, um ein für mich stimmiges Gesamtbild zu bekommen. Wo ist zu viel Lack abgetragen? Wo zu wenig? An welchen Stellen hätte ich mehr oder weniger verschmutzen können. Sind die Flecken vielleicht zu symmetrisch und nicht chaotisch? Welche Techniken wende ich wozu an? Welche Farben reagieren auf ungeplante Art und Weise miteinander? Kann ich bereits aufgetragene Lacke oder washs wieder entfernen. Und auch: wie kann ich gemachte Fehler am Besten korrigieren? Und so weiter und so fort. Aus diesem Grund bin ich auch für alle Eure Tipps und die Kritik so dankbar :baby:  :1:

Wie kann ich jetzt aus den "Fehlern" des Metall-Chippings auf dem Holzuntergrund was lernen? Da könnte ich jetzt dort zum Beispiel kleine Reparaturstellen zeigen. Wenn also z.B. ein 12,7mm-Geschoss durch Holz durchgeht, bleibt eher ein kleines Loch. Holzflicken einschäften, natürlich viereckig und frische Farbe drauf. Wäre das eine Idee?


Alex
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Erinnerung an mein späteres Ich: Dem Jens keine Fotos mehr zeigen, der sieht zu viel
 :7:


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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #28 am: 12. Juli 2019, 18:24:26 »
Die letzten Plastikteile sind verklebt, die Ratte steht auf ihren eigenen Beinen. In den nächsten Tagen geht es weiter mit den Decals und Staub, Reparaturen und Ausbesserungen.

Ach ja, noch etwas zu den Decals. Ich habe zu viele davon. Wenn also jemand eine von den Markierungen auf den Fotos unten möchte, dann verschicke ich sie gerne. Jens, Du darfst Dir als Erster welche aussuchen. Nur Finnland ist raus, die verarbeite ich  8)


Alex
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Re: ICM I-16 Typ 24, 1:32, Lackier-Tests
« Antwort #29 am: 12. Juli 2019, 18:26:29 »
Noch eine wichtige Frage an die Moderatoren hier:

Ist das finnische Kreuzsymbol auch verboten? Oder kann ich die Decals zeigen?


Alex
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