Modellboard

Tipps und Tricks* => T & T - Das Nachschlagewerk => Thema gestartet von: Dude am 24. Oktober 2003, 11:21:48

Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 24. Oktober 2003, 11:21:48
Ladies and Gentlemen, Nach langem Hickhack und längerer Ruhepause gehts jetzt los - zwar in abgeänderter Form, aber immerhin! ;)

Nachdem bei der Helldiver (http://www.modellboard.net/index.php?topic=4853&boardid=28&styleid=1) bereits die grundlegendsten Techniken geklärt wurden, geht es jetzt mit der Hellcat weiter.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3130653662623661.jpg)

Jedoch wollen wir den Aufwand noch in Grenzen halten; die Airbrush hält zwar Einzug, allerdings nur um die einzelnen Teile anständig zu lackieren - komplizierte Alterungseffekte o.Ä. wird es bei diesem Modell noch nicht geben. Vielmehr geht es jetzt erstmal darum ein Modell aus dem Kasten anständig zu bauen und zu lackieren.

Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, das quasi für fast alle Flugzeugmodelle gilt: Der Zusammenbau beginnt mit dem Cockpit! :D Unsere kleine Hellcat macht da keine Ausnahme und deswegen werden zunächst einmal Cockpitwanne und -rückwand aneinandergeklebt und der Steuerknüppel angebracht. Der Sitz und das Instrumentenboard werden separat lackiert und erst später angeklebt damit sich ihre Details besser und einfacher bemalen lassen. Um sie zu lackieren müssen sich die Teile jedoch auch natürlich irgendwie halten lassen - am Instrumentenbrett habe ich deshalb einfach den unteren Anguss stehen gelassen und an die Rückseite des Sitzes wurde ein Stück Spritzling geklebt.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3430353333643334.jpg)

Alle Lackierungen werden mit Revellfarben durchgeführt, die eigentlich in jedem besseren Spielwarengeschäft erstanden werden können. Um Sie durch die Airbrush jagen zu können müssen sie jedoch noch mit dem passenden Verdünner verdünnt werden. Logischerweise braucht man dafür irgendein kleines Gefäß; bei mir haben sich gewaschene Toffifee-Packungen als Mischpaletten bestens bewährt! Mit der Pipette wird der Verdünner aufgenommen; das Spritzlingstückchen dient als Rührstab.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3035313139323530.jpg)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 24. Oktober 2003, 11:36:53
Die Wahl der Airbrush ist selbstvertständlich nicht zuletzt eine Kostenfrage. Hier mal kurz die drei Modellvarianten die für unser Vorhaben in Frage kommen würden:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3464306237653031.jpg)

Ganz hinten die Revell Standard Class. Eine solide und einfach zu reinigende Spraygun, die nach dem Aussenmischungsprinzip arbeitet; d.h. dass Luft und Farbe erst ausserhalb der Pistolenkörpers zusammentreffen und man sich so kompliziertere Technik im Pistoleninneren sparen kann, die natürlich auch gereinigt werden will. Ich benutze diese Gun hauptsächlich für recht großflächige Klarlackaufträge.

In der Mitte die günstigste Variante: die Beginner Class von Revell. Vom Prinzip her eine bessere Sprühdose; vom Aufbau her der Standard Class recht ähnlich; allerdings noch simpler aufgebaut.

Im Vordergrund die Student von Revell. Eine recht brauchbare Allsound-Airbrush mit Innenmischung, mit der sich auch einfache Tarnbemalungen o.Ä. realisieren lassen. Die Reinigung ist zwar etwas aufwändiger als bei den beiden anderen Modellen, dafür ist das Spritzbild jedoch auch feiner und gleichmäßiger.

Bei den ersten beiden Guns wird ein Farbgläschen under die Gun geschraubt; bei der Student eröffntet sich ausserdem die möglichkeit einen kleinen Metallnapf anzubringen der für kleinere Farbmengen besser geeignet ist als ein großes Glas und sich ausserdem besser reinigen lässt.

So, nach der grauen Tehorie (wenn ich was vergessen hab oder Ihr Fragen habt, dann meldet Euch! ;) ) geht es dann jetzt endlich los! Die Farbe (Farngrün Nr. 360) wird im Verhältnis von 2 Teilen Farbe zu 3 Teilen Verdünner verdünnt und in zwei dünnen Schichten auflackiert; das Ergebnis sieht dann so aus:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6239356232306537.jpg)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: KODOSS am 24. Oktober 2003, 12:47:58
Fängt ja schon gut an. Die Hellcat von Revell kann man nur empfehlen. Aber die Endrohre musst du ankleben bevor du die Motorenverkleidung anbringst. Bei meiner hab ich das stur nach Anleitung gemacht und ich hatte Probleme sie in die richtige Position zu bekommen. Ich schätze du machst jetzt den Sternmotor um die Wartezeit zu überbrücken :D
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 24. Oktober 2003, 14:09:24
Hmm...die Anleitung sieht bei mir sogar vor, die Auspuffrohre vorher anzubringen...aber dei Haube kommt eh erst am Schluss drauf - wegen der besseren Lackierbarkeit.

Kodoss hat Recht; in der Zwischenzeit hab ich mich schonmal um den Sternmotor gekümmert! :D Damit keine Missverständnisse entstehen: Bei diesem Modell wird alles OOB gebaut und groß gealtert wird auch nix - das kommt erst beim nächsten Modell!

(btw: was haltet Ihr von ner 72iger A-10 mit Eduard-Zoom Satz? Nur so ne Idee...)

Durch den Motor wird eine Achse gesteckt die frei drehbar bleibt und an der letztendlich der Propeller befestigt wird. Um diese Achse schön leichtgängig zu machen wird sie mit Graphitpulver eingeschmiert, das von einer ganz stinknormalen Bleistiftmine abgekratzt wurde. (schlechtes Bild; sorry... :rolleyes: )

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3631343930373936.jpg)

Der Motor selbst wurde auch streng nach Anleitung gebaut: die beiden Sternzylinderreihen in einem abgedunkeltem Aluminium (Aluminium Nr. 99 + Anthrazit Nr. 9) und der vordere Teil in Staubgrau Nr. 77. In der Mitte schaut noch die Achse hervor, die später den Propeller aufnehmen wird.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6434366238653266.jpg)

Ausserdem mussten wir uns schonmal entscheiden was wir der Hellcat unter die Flügel hängen wollen. Zur Auswahl stehen zwei Bomben sowie 6 HVAR-Raketen unter den Tragflächen. Ich habe mich für die zwei Bomben entschieden und habe deshalb die entsprechenden Öffnungen (rote Kreise) von innen mit einer heissen Nadel durchstoßen; die Aufhängungspunkte für die Raketen (grüner Kreis) bleiben verschlossen.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3234333333366632.jpg)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: KODOSS am 24. Oktober 2003, 14:23:47
Für Bohrungsarbeiten nehm ich immer einen passenden Bohrer. Mit dem nächst kleineren Bohrer vorbohren und dann falls es nicht reicht auf die gegebene Lochgrösse nachbohren.

Bei den Auspuffrohren kann ich mich nur noch daran erinnern, das sie nicht so wie ich wollten.

Ich mach am Wochenende mal ein Bild und stell es dann Sonntag mal hierrein wenn ich darf.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Wolf am 24. Oktober 2003, 15:32:50
Hallo dude, prima ausführlich bisher Dein Bericht. Vielleicht ein kleiner Hinweis, Du hast ja schon geschrieben daß Du nur Revellfarben benutzt, vielleicht wäre es für den Einsteiger nützlich die beim jeweiligen Bauabschnitt benutzten Farben mit den Revllnummern und von Revell verwendeten Bezeichnungen zu nennen.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: JP-7 am 24. Oktober 2003, 15:57:13
Super, das ging ja wirklich fix !! Genauso habe ich mir das vorgestellt.
Noch'n Tip...wenn Du an deiner Digicam die Blende einstellen kannst solltest du diese auf den größtmöglichen Wert einstellen, dann dürften alle Bereiche der Bilder scharf sein.

Gruss

Frank
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 24. Oktober 2003, 16:53:28
@Kodoss: Jau, nen richtigen Bohrer zu nehmen ist natürlich die logische Alternative. Aber das Plastik war an den Stellen schon fast durchsichtig, deswgen konnte auch die unter dem Feuerzeug erwärmte Nadel zum Einsatz kommen! :1:

@Wolf: Schon geschehen! Gute Idee! :P

@Frank: Stimmt, normalerweise hab ich auch immer ne recht große Blendeneinstellung drin, nur da hab ich Schussel grad den Automatikmodus dringehabt... :rolleyes:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 25. Oktober 2003, 11:54:17
So, nachdem die Cockpitfarbe genügend Zeit hatte um zu trocknen ( mit einem Tag seid Ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite) gehts jetzt mit dem Cockpit weiter.

Die Instrumente sind bei diesem Bausatz zwar nur als Decals vorhanden, doch das soll uns momentan mal nicht groß stören. Doch auch bei den vermeintlich problemlos anzuwendenden Decals gibt es eine Kleinigkeit zu beachten:

Das Abziehbild für die rechte Seitenkonsole wurde passgenau ausgeschnitten; das linke nur pi mal Daumen.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6537326438393832.jpg)

Das Resultat lässt sich auf dem folgenden Bild erkennen: das rechte Decal passt auf die Seitenkonsole, das linke steht an den Ecken über und insbesondere in den markierten Bereichen stehen die Fransen über.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3130393739326336.jpg)

Das liegt daran, dass der haftende Trägerfilm auf dem die Decals gedruckt sin stets etwas größer ist als das Abziehbild selbst. Immer wenn es an solch fitzelige bzw. überstehende Bereiche geht sollte man sich also ruhig die kleine Mühe machen und die Decals passgenau ausschneiden.

Dementsprechend wurden auch die Decals für das Instrumentenboard mit Nagelschere und Skalpell passgenau ausgeschnitten und aufgebracht. Kleine Details wie das Reflexvisier müssen nicht immer extra per Pinsel bemalt werden; in unserem Fall tut es auch ein einfacher Zahnstocher um das Visier silbern ( Revell 90) einzufärben.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3435326465626633.jpg)

Und damit ist unser erstes Cockpit auch schon fast fertig! Die Gurte auf dem Sitz wurden mit spitzem Pinsel vorsichtig bemalt ( Revell Nr. 87; Erdfarbe ) und die Schnallen sowie die Pedallerie per Zahnstocher farbig abgesetzt ( Revell Alu; Nr. 99). Der Steuerknüppel und das Kopfpolster wurden Anthrazit ( Revell Nr. 9) bemalt und danach konnten Sitz und Instrumentenbrett mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber in Position geklebt werden.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3231386237343063.jpg)  

Und fertig ist unser erstes kleines Cockpit, das nun in den Rumpf eingeklebt werden kann.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: mm am 26. Oktober 2003, 10:10:07
Sehr schöner Baubericht und ne klasse Anleitung für Anfänger ;)

Und damit es nicht nur bei dem Ahhhh und Ohhhhh bleibt, gleich mal wieder eine typische Frage vom nicht Fliegerbauer, der die Dinger aber schon sooooo lange hortet :D

Was bitte schön ist ein Reflexvisier? (!)

Das silberne runde Dingen über dem Amaturenbrett?

Ach ja zu den Decals, was für die Anfänger noch interessant wäre, haste die nur in Wasser getaucht oder noch irgendwelche Zugaben wie Essig oder so gemacht ? (http://www.modellboard.de/images/smilies/6.gif)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 26. Oktober 2003, 12:16:30
Jau, das Reflexvisier ist das kleine silberne Dings oben am Amaturenbrett; halt das Visier mit dem der Pilot zielen tun tut. :D

Bei den Abziehbildern wurden bisher noch keine Mittelchen angewandt, da sich die Dinger ja noch nicht um irgendwelche Ecken oder Rundungen biegen mussten - die Sache mit dem Essig kommt später noch! :1:

Soderle, inzwischen gings mit der Hellcat auch wieder ein wenig weiter. Das Cockpit wurde schonmal in die rechte Rumpfhälfte eingeklebt; an den Klebeflächen musste jedoch vorher die Farbe mit einem Skalpell wieder abgekratzt werden, da der Klebstoff auf der Farbe nicht wirken kann. Das Bild hab ich mal mit Blitz gemacht; es ist trotzdem nicht ideal...aber ich glaube Ihr könnt euch vorstellen was gemeint ist! ;)

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3030343963333634.jpg)

Wenn der Klebstoff am eingeklebten Cockpit gebunden hat ( lieber ne Stunde zuviel warten), kann auch schon der Rumpf verklebt werden. Die Passgenauigkeit ist ziemlich gut und so reicht es die Teile vorn und hinten mit Klemmen zu fixieren...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6566623966613635.jpg)

Und so sehen dann die Klebestellen aus...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3165373266363136.jpg)

sieht ziemlich grauselig aus, oder? ;) Aber diesen Problemzonen werden wir später noch zuleibe rücken - bewaffnet mit Skalpell, Spachtel und Schleifpapier!

Der komplette Flügel wurde auch schonmal angeklebt und dabei entstand dieser unschöne Spalt auf der Unterseite...aber das wird schon werden!

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3032656665666166.jpg)

Jetzt noch schnell die Höhenleitwerke angeklebt und probeweise mal Motorhaube und Motor aufgestecket - das sieht doch schon ganz gut aus! :P

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6131336633346462.jpg)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Talisker am 26. Oktober 2003, 12:38:20
Hi Dude,

Dein Baubericht ist ganz große Klasse!
Als Wiedereinsteiger bin ich vor allem auf den nächsten Schritt
gespannt. Beim Spachteln und Schleifen sind meine bisherigen
Resultate nämlich eher mittelmäßig.

Servus
Talisker
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: KODOSS am 26. Oktober 2003, 15:05:14
Schöner Fingerabdruck. :D

Auf das Bild meiner Hellcat musst du noch etwas warten, da mein Bruder immernoch den Fotoapparat hat. :7:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 26. Oktober 2003, 20:09:21
@Talisker: Vielen Dank fürs Lob - Aber in Sachen Schleifen bin ich selber nicht unbedingt der Experte; hab heute 3 Stunden lang geschliffen und geflucht! :D

@Kodoss: Tja, wie der nur da hingekommen ist...?! ;) Was das Bild angeht: No Prob; werd unter der Woche eh nicht so viel weitermachen können...

So, jetzt aber weiter im Text! Jetzt beginnt der größte Spaß, nämlich das Spachteln und Schleifen! 8)  Ich hasse das Ganze meistens wie die Pest, aber was sein muss muss sein, also auf ins Gefecht und erstmal kurz die Waffen vorgestellt:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6335653437333631.jpg)

Von links nach rechts Schleifpapier in den Körnungen 380, 600, 800 und 1200. Dazu eine flexible Nagelfeile von H&M ( :D ) Sowie ein Schälchen mit Wasser.

Ich hab lange überlegt was ich an Bildern machen soll um das Schleifen zu erklären, aber mir ist nichts anständiges eingefallen... :rolleyes:

Man beginnt logischerweise mit der gröbsten Körnung; tunkt das Schleifpapier ins Wasser und schleift in kreisenden Bewegungen über die Schleifstelle. Mit dem 380iger werden die groben Klebstoffreste abgeschmirgelt und mit dem 600er und dem 800er erfolgt dann der eigentliche Schleifvorgang; das Wasser sorgt dafür dass sich das Schleifpapier nicht so schnell zusetzt und ausserdem staubts net so! ;) Das 1200er dient schliesslich dazu um die letzten Riefen und Kratzer herauszuschleifen. Danach poliere ich die Schleifstelle noch mit einem Stück Küchentuch und dann sieht das ganze erstmal so aus:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3662626434313362.jpg)

Um den Poliervorgang zu vereinfachen kann man auch noch ein Geheimmittelchen anwenden, dass sonst bei den Klarsichtteilen zum Einsatz kommt: Zahnpasta! Die wird per Wattestäbchen aufgeschmiert und mit einem weichen Tuch eingerieben.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6362613037356134.jpg)

Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 26. Oktober 2003, 20:16:00
Trotz allen Schleifens und Polierens können immer noch kleine Unregelmäßigkeiten und Löcher vorhanden sein; um die zu füllen benutze ich normalerweise immer Flüssigspachtel. Wer keinen hat, kann auch ganz einfach verdünnte Farbe nehmen und die betreffenden Stellen damit überstreichen.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6339333561356531.jpg)

Ich habe weisse Farbe benutzt damit Ihr das Ergebnis besser sehen könnt: da wo jetzt noch weiss ist war vorher eine Macke, die jetzt von der Farbe ausgefüllt worden ist.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3834363933303736.jpg)

Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Talisker am 26. Oktober 2003, 20:23:55
Zahnpasta  8o
und Flüssigspachtel/Farbe  :8:

Versuch macht kluch... werde ich gleich mal ausprobieren!
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 26. Oktober 2003, 20:32:10
So ein bisschen Farbe bringt uns bei unserem dicken Spalt auf der Rumpfunterseite natürlich nicht sonderlich weiter; da kommen wir ums Spachteln nicht herum. Und damit der Spachtel auch nur dahin kommt wo wir ihn hinhaben wollen wird der Spalt erstmal mit Klebeband abgeklebt.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6661373030643862.jpg)

Also wir etwas Spachtel auf eine geeignete Unterlage gegeben und danach mit einem angeschnittenen Zahnstocher o. Ä. schön verrührt...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3761323936313131.jpg)

und auf die Baustelle aufgetragen und richtig in die Fuge reingedrückt...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3066626133623939.jpg)

Sieht wild aus, aber wenn das Klebeband entfernt ist sieht es schon übersichtlicher aus...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3866623637373866.jpg)

Und wieder gehts mit dem Schleifen los, danach wieder polieren und das ganze sieht dann so aus:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3033353866343132.jpg)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Starfighter am 26. Oktober 2003, 23:05:37
fein gemacht bisher! :P mein bericht wird noch etwas dauern, denn ich studiere jetzt und komme daher nicht viel zum basteln - und internett hab ich in meiner bude auch noch nicht. und was noch dazu kommt - andere projekte haben momentan noch vorrang. aber - versprochen- mein hellcat-bericht kommt auch!
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: mm am 27. Oktober 2003, 10:11:52
Zitat
Original von Dude


Sieht wild aus, aber wenn das Klebeband entfernt ist sieht es schon übersichtlicher aus...




Wild? Wild ist gar kein Ausdruck :D
Wobei ich das mit den Klebestreifen auch noch nicht kannte, mein Motto immer feste druff mit dem Zeugs, naja sind ja auch nicht solche Minis ;)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Abrams am 27. Oktober 2003, 21:40:29
@Dude
Ich habe mir den Baubericht leider nur sporadisch durchgelesen(sorry hab leider keine Zeit)

Aber da du ja schon eine teilweise gebrushte und gespachtelte Maschine baust, hab ich folgende Überlegung:


Was hälst du davon, wenn ich meine Hellcat folgendermaßen, also:

- Ohne Airbrush
- ohne Hilfsmittel, wie Spachtelmasse, Graviernadel
- Hausmittelchen pur, also: Essig als weichmacher, Spachtemaße aus Kleber +Grad

- keine Klarlackschichten


Oder so:

-Airbrush in Lackierung

- Eigenzurüstteile(sofern ich dies hinkriege)

- Gravuren je nachdem ziehen

- Weichmacher sets

- Spachtelmasse

- Verwendung von Plastiksheet(je nach Möglichkeit)

- Alterung pur

Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Ferraristo am 28. Oktober 2003, 14:32:00
@ Abrams: Du hast zwar Dude gefragt, ich gebe aber trotzdem meinen Senf dazu  :D
Ich wäre für deinen zweiten Vorschlag, also den anspruchsvolleren Weg, da ich denke, dass unsere Mitglieder den ganz einfachen Weg auch von alleine hinbekommen werden, mit einer Bauanleitung, die das Modell supern würde, würdest du bestimmt mehr Leute hier ansprechen (mich auch) und es wäre bestimmt auch für die wirklichen Anfänger nützlich.

P.S. Ich finde solch ausführliche Anleitungen einfach traumhaft, die Bilder hat Dude perfekt eingebunden, es macht einfach Spaß das zu lesen!!!  :respekt:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Achim am 28. Oktober 2003, 15:08:32
@Dude

Super Baubericht. :respekt:

Die Hilfsmittel sind alle im grünen Bereich, so das jeder alles nachvollziehen kann. Ein Hinweis: Was es alles zum maskieren gibt und was du z.B. bevorzugst( wie jetzt bei dir :Tamiya). Genauso die Zahnpasta. Es muß ja nicht die teure Elmex sein (Die wird übrigens bei uns hergestellt :D ).

Ansonsten: Mach weiter so :9:

Gruß Achim :winken:  
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 01. November 2003, 15:32:22
So, erstmal vielen Dank für das viele Lob und das rege Interesse und gleichzeitig ein dickes Sorry dass es so langsam vorangeht, aber ich komm vor lauter Arbeit in der Woche überhaupt nicht an den Basteltisch und auch kaum ins MB. :5:

@Starfighter: Wäre echt klasse wenn Du Deine Hellcat irgendwann noch beisteuern könntest; da könnte ich nämlich ne Menge von Dir lernen! :P

Das Gleiche geht natürlich auch an Abrams: schön dass Du trotzdem noch mitmachen willst! :P  Was genau Du jetzt für eine Sorte Modell bauen willst...ich denke bei beiden Varianten gäbe es eine Menge zu lernen, aber eine Hochwertie Variante würde sich wohl in mehreren Bereichen mit Starfi´s Modell überschneiden; aber vielleicht könnt ihr Euch da ja noch absprechen. ;)

@Achim: Auf Maskierzeugs wollte ich dann später bei der Lackierung eingehen, aber Du hast natürlich Recht; Danke für den Hinweis! :1:  Und was die Elmex angeht: war ne geschenkte kleine Probetube und die hält jetzt schon seit zwei Jahren (Aber sie wird ja auch nur zum Basteln benutzt! :D )!

Im Moment bin ich noch fleißig am Schleifen und Gravieren; heute am späten Abend wird es dann wohl damit weitergehen.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 02. November 2003, 00:11:56
Und weiter gehts mit der kleinen Höllenkatze! :D

Die Klebestellen sahen zwar am unlackierten Modell noch recht gut aus, doch wirklich sicher kann man sich erst sein wenn die betreffenden Stellen zur Probe mal überlackiert wurden. Genau das habe ich gemacht, und zwar wieder in Revell Nr 360 Farngrün, da die Klappen von innen ebenfalls in dieser Farbe lackiert werden - da kann man doch direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! :D Motorhaube und Fahrwerk wurden schonmal angesteckt und alle Flächen die irgendwei mit Schleifpapier in Berührung gekommen sind mit der Airbrush lackiert.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3934663361303135.jpg)

Und schon zeigen sich die ersten Macken die auf dem unlackierten Kunststoff kaum bzw. gar nicht zu erkennen waren...einmal auf dem Rumpfrücken

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3335316564326634.jpg)

und insbesondere an den Tragflächen.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3963366165363565.jpg)

Da hilft alles Jammern nicht; das ganze Spiel geht wieder von vorne los: die Nahtstellen mit Flüssigspachtel oder wie in unserem Fall auffüllen, lange genug aushärten lassen und dann wieder schleifen und polieren, schleifen und polieren...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6530333130323263.jpg)

Nach dem Schleifen sieht das Modell dann meistens in etwa so aus:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3061326639383961.jpg)

Um den ganzen Schleifstaub wieder herunterzubekommen geht es mit einer alten Zahnbürste bewaffnet an den Spülstein wo der Schleifstaub unter fließendem Wasser wieder aus den Gravuren gebürstet werden kann.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 02. November 2003, 00:31:00
Wenn dann endlich alles anständig verschliffen ist geht es jetzt daran die Gravuren, die beim Schleifen verlorengegangen sind wieder zu erneuern. Man kann natürlich versuchen sie per Skalpell und fraihand nachzuziehen, aber das geht meistens schief und sieht auch nicht besonders toll aus; zumindest nicht bei mir! ;) Aus diesem Grund habe ich lieber einmal ein paar €us in Gravurwerkzeuge investiert und habe dafür Ruhe!

Man versucht lieber erst gar nicht die Gravuren freihändig zu ziehen, da dies nach Murphy stets gründlich in die Hose geht. Vielmehr sollte man stets irgend eine Art von Führung nutzen!

Das kann ein glattes festes Klebeband sein, das entlang der Gravurlinie geklebt wird und an dem die Gravurnadel dann entlang gezogen wird. Noch besser eignet sich dafür  sogenanntes Dyno-Band; ein plastikbeschichtetes Klebeband das eigentlich für alte Beschriftungsmaschinen gedacht ist - nur leider inzwischen recht schwierig zu bekommen.

Eine Alternative stellen Metalllinale dar, die sich um die Biegung herumbiegen lassen; ein Stück aus einem Metallmaßband kann hier schon gute Dienste leisten. Da für Zivis jedoch Geld keine Rolle spielt, habe ich mir eine Reihe von Gravurschablonen geleistet, die sich den Rundungen gut anpassen und auch jede erdenkliche zu gravierende Form beinhalten auf die man als Modellbauer jemals stoßen sollte. :D

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6232363431316531.jpg)

Hat man sich für eine Variante entschieden, kann es ans Gravieren gehen und hierbei sollte man nicht versuchen die ganze Gravur in einem Rutsch zu ziehen, sondern sich vielmehr Stückchen für Stückchen vorritzen; damit hält man auch das Risiko mit der Gravurnadel auszurutschen so gering wie möglich. Beim Gravieren auch immer darauf achten die Gravuren nicht zu tief zu ziehen, denn sonst sind die selbstgezogenen Gravuren sofort von den ursprünglichen zu unterscheiden - am besten mal auf einem alten Schrottmodell ausprobieren! :1:

Nach dem Gravieren habe ich die neugezogenen Gravuren nochmal mit 1200er Schleifpapier überschliffen um eventuelle Unregelmäßigkeiten herauszuschleifen.

Wieder eine langwierige Arbeit die auch einige Geduld fordert, aber als Belohnung gibt es einen schönen glatten Rumpf mit gleichmäßig durchgezogenen Gravuren, der jetzt eigentlich schon fast fertig zum Lackieren ist.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6561303966396335.jpg)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: mm am 02. November 2003, 00:45:06
Sauber Steffen, und nebenbei so gut beschrieben das einem kaum Fragen einfallen, zumindest mir fällt grad keine ein. (http://www.modellboard.de/images/smilies/tongue.gif)

P.S. Mach dir wegen des Tempos mal keinen Sorgen ;)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 02. November 2003, 00:47:53
Besten Dank Boss! :D

@ all: Wenn es noch Fragen gibt, egal wie banal - immer her damit! Hab um die Uhrzeit warscheinlich eh die Hälfte vergessen! :3:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: mm am 02. November 2003, 00:53:50
Zitat
Original von Dude
Besten Dank Boss! :D



Weitermachen ... :D
Ich gehe jetzt schlafen, mein Boss steht mit dem Nudelholz hinter mir.
Und das du mir bloß die Stellung hier hälst ;)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Bono1975 am 02. November 2003, 14:03:48
@ Dude:

Spitze! Genau SO habe ich mir das "damals" als Frischling immer gewünscht: einen zusammenhängenden, AUSFÜHRLICHEN Bericht die mir all die böhmischen (westfälischen?) Dörfer näherbringen ... Sehr schön geschrieben und bebildert bis jetzt, SO stelle ich mir Hilfe vor!  :P

Habe bis jetzt auch keine weiteren Fragen euer Ehren, im Gegenteil: den Abschnitt über das Schleifen und Gravieren fand ich bis jetzt sehr ausführlich und genau. Fragen werden mir diesbezüglich am ehesten einfallen wenn ich es selber versuche und anfange zu fluchen ...

Weiter so!

LG, Marcus
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 07. November 2003, 23:59:18
WOCHENENDE - Zeit zum Basteln! :D

Eine mitunter manchmal recht kniffelige Aufgabe stellt die Flugzeugkanzel dar. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Kanzel zu montieren und abzudecken; ich setze meistens auf Maskol-Abdecklack, Tamiya-Klebeband und eine extrascharfe frische Skalpellklinge.

Auf der mit etwas Plastikkleber vorsichtig angeklebten Frontscheibe kommt ausschließlich das Tamiya-Tape zum Einsatz; das ist zwar nicht ganz billig, aber sein Geld auf alle Fälle wert! :P Wie Ihr sehen könnt, wird das Tape einfach auf die Frontscheibe geklebt und mit einem Zahnstocher werden die Gravuren nachgezogen.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6464343433656339.jpg)

Die Konturen der Kanzelstreben sind gut zu erkennen und können jetzt mit einer neuen (= richtig scharfen) Skalpellklinge vorsichtig ausgeschnitten werden.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3433323630313732.jpg)

Die Frontscheibe wäre somit schonmal fertig zum Lackieren; bei der Schiebehaube wird eine etwas abgeänderte Technik angewandt:

Ein Stück Tamiya-Tape wird in mehrere dünne Streifen geschnitten, die dann per Pinzette entlang der Streben der Kanzel geklebt werden. Die überstehenden Enden werden vorsichtig abgeschnitten und fertig ist der Rahmen. Die dünnen Streifen sind sogar etwas flexibel und können so in gewissem Maße an Rundungen angepasst werden.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6437613538346239.jpg)

Die Klebebandstreifen sind alle aufgebracht, jetzt müssen die Innenräume noch gefüllt werden. Wer will, kann das natürlich auch mit Klebeband erledigen; ich hab Maskol genommen, das per Zahnstocher auf die Kanzel aufgetragen wurde.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3832386439393035.jpg)  
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 08. November 2003, 00:22:04
Ich weiss noch nicht genau, ob die Haube später offen oder geschlossen dargestellt werden soll, deswegen wird sie erstmal nur vorsichtig mit etwas Clearfix, einem speziellen Klebemittel für Klarsichtteile, provisorisch angebracht. Wer kein Clearfix hat, kann auch Weissleim oder ein wenig Klarlack benutzen um die Klarsichtteile zu verkleben.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6336323331303536.jpg)  

So, damit wären die Vorarbeiten abgeschlossen und wir können uns endlich ans Lackieren machen. :9:

Die Bauanleitung sieht vor, die Motorhaube inkl. dem Sternmotor bereits vor dem Lackieren anzubringen, aber wenn man sich das ganze mal kurz überlegt macht das keinerlei Sinn. Vielmehr wird die (nach vorne weit offene) Motorhaube separat lackiert und auch der Motor erst später eingebaut; das hat den Vorteil dass ganz nebenbei auch eine prima Haltemöglichkeit entsteht, so dass das Modell problemlos gehandlet werden kann! ;)

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3762633366656263.jpg)

Die Farbe selbst wurde nach den Angaben in der Bauanleitung im Verhältnis von 10% Schwarz 8 und 90% Blau 56 gemischt, wie gehabt verdünnt und in zwei dünnen Schichten auflackiert.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3639636133353839.jpg)

Zum Lackieren könnte man ganze Bücher schreiben und vernünftig darauf einzugehen würde wohl den Rahmen dieses Bauberichtes sprengen... :rolleyes: Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen; lasst Euch also nicht gleich entmutigen und ausserdem gibts im MB garantiert Hilfe!:1:

Grundsätzlich gilt, dass man möglichst immer einen gleichbleibenden Abstand zwischen Modell und Spraygun einbehalten sollte, damit nicht auf einige Stellen mehr Farbe aufgetragen wird als auf andere. Auch sollten die Sprühstöße immer ausserhalb des Modells beginnen und enden, aber wie gesagt: in diesem Fall geht wirklich Probieren über Studieren.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6535333138343763.jpg)

Nachdem die Farbe einige Stunden Zeit zum Trocknen hatte bekam das Modell noch eine Lage glänzenden Klarlacks um es für die Abziehbilder vorzubereiten, aber damit gehts dann später weiter... :winken:


 


Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 09. November 2003, 14:45:47
Puuh, ich hab nen Kater für Zwei, deswegen gehts jetzt erstmal mit leichter Kost weiter! :D

Der glänzende Klarlack ist inzwischen getrocknet; er hat die Aufgabe eine glatte Oberfläche als Untergrund für die Abziehbilder zu bilden, damit sich unter den Decals keine unschönen Luftbläschen bilden können; das gefürchtete "Silvern".

Damit die Abziehbilder sich ihrem Untergrund so gut anpassen und in die Gravuren schmiegen wie auf dem unteren Bild gibt es zweierlei Möglichkeiten; die einfachste und billigste ist, dem Wasser in das die Decals gelegt werden etwas Essig zuzufügen. Das kann schon einiges ausmachen und die Abziehbildiger geschmeidiger werden lassen.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3838633036383135.jpg)

Noch besser und wirkungsvoller sind jedoch spezielle Mittelchen; in diesem Falle Mr. Mark Softer von Gunze.

Zunächst wird das Decal ganz wie gehabt aufgebracht und mit einem weichen Tuch etwas angedrückt...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3038393730393532.jpg)

und dann wird das Wundermittel vorsichtig aufgepinselt.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3638376530373430.jpg)

Jetzt kommt der schwierigste Teil: Finger weg und darauf vertrauen dass das Zeug seine Arbeit macht! ;)

Sieht es anfangs noch so aus:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3834626131376139.jpg)

...kann man kurze Zeit später jedoch fast schon zuschauen wie sich das Abziehbild an die Oberfläche saugt...

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3561363666626536.jpg)

Auf jeden Fall ein wirklich hilfreiches Mittel und wenn man die Geduld hat es anständig wirken zu lassen (ich hab sie nicht immer...) lassen sich tolle Resultate erzielen! :P

Wenn Ihr auf solche Zutaten verzichten wollt, dann stellen Wattestäbchen und Zahnstocher eine wertvolle Unterstützung dar. Per Wattestäbchen (neudeutsch Q-Tip :15: ) lassen sich die Abziehbilder gut auf die Oberfläche drücken und etwaige Luftblasen harausschieben und mit dem Zahnstocher könnt ihr die Decals dann vorsichtig in die Gravuren hereindrücken; funktioniert ebenfalls recht gut! :1:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: FlyingCircus am 09. November 2003, 15:04:58
Hallo Dude,
wirklich ein toller Baubericht. Für Einsteiger eine super Hilfe, da sehr gut erklärt und mit aussagekräftigen Bildern hinterlegt  :respekt:

Ein Foto vermisse ich noch. Du hast die Rümpfe noch einmal verspachtelt und nachgraviert. Ich denke, ein Foto das das Ergebnis nach dem Lackieren zeigt wäre als vergleich noch hilfreich.
  :winken:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 09. November 2003, 15:51:52
Oh, na klar! Kein Thema...also mal schnell zwei Bilder aus dem Stehgreif heraus,
einmal der Rumpfrücken (das Licht spielgelt wg dem Glanzlack an den Gravuren; sieht etwas blöde aus)

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6266356464363361.jpg)

und der Flugzeugbauch.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6161623763393236.jpg)

Wenn alle Abziehbilder aufgebracht worden sind, bekommt das Modell noch einen Überzug mit mattem Klarlack um Lackierung und Decals zu versiegeln.

 :winken:  
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: FlyingCircus am 09. November 2003, 16:03:16
Prima Dude,

jetzt sieht man was mit ein wenig Spachteln, Schleifen und Nachgravieren machbar ist.
Also keine Angst vor diesen Arbeiten. :winken:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Ferraristo am 09. November 2003, 18:22:32
WOW 8o , der Rumpf sieht aus, wie aus einem Stück gefeilt, super!
Mal ne Frage zum Mr Softer: weiß jemand welche Chemikalie (oder wahrscheinlich eher ne Mischung) in dem Zeug diese Wunder bewirkt? Diese Frage stelle ich mir immer wieder.  
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 12. November 2003, 20:00:16
Da wir keinen Chemiker unter uns zu haben scheinen, mach ich einfach mal mit den paar Kleinigkeiten weiter die noch zu machen sind.

Die Räder werden bemalt, indem sie auf einen Zahnstocher als Ersatzachse gesteckt werden. Zuerst wurde die Felge ganz normal mit der Airbrush lackiert und dann der Reifen mit einem verdünnten Anthrazit 09 gepinselt. Die dünnflüssige Farbe saugt sich an der Felgenkante entlang und man erhält ein schönes, sauberes und rundes Rad.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3532643931656335.jpg)

Auch die beiden Bomben sind mit einem kleinen Trick schnell lackiert. In die Befestigungslöcher wurde mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber ein kleiner Drahtbogen geklebt, an dem die Bomben problemlos gehalten und ohne störende Griffstellen lackiert werden können; in diesem Fall in Revell Nr. 46 Oliv-Grün.

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6537313366396235.jpg)

Beim Propeller wurden zunächst die Blätter in Anthrazit 09 lackiert, dann die Narbe in schwarz 08 und der Spinner in matt weiss 05. Die Blattenden werden in gelb 15 bemalt; ob man das freihand macht oder vorher abklebt hängt von der persönlichen Lust und Laune ab! :D

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3766326138643835.jpg)

Die Fahrwerksbeine habe ich nach Anleitung zunächst komplett zusammengebaut und dann in die Schächte eingeklebt. Dass sie die selbe Farbe tragen wie der Flugzeugrumpf ist übrigens kein Fehler; das war beim Vorbild auch so! :1:

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/6533653330666231.jpg)  

Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 12. November 2003, 20:07:24
Jetzt musste nur noch die provisorisch befestigte Haube wieder gelöst werden, denn ich wollte sie doch im geöffneten Zustand darstellen; mit sanfter Gewalt stellt es kein Problem dar die Klebestellen ohne weitere Beschädigungen wieder zu lösen. Um den Antennendraht darzustellen, habe ich ebenfalls die Bauanleitung befolgt, auch wenn das in diesem Falle nicht die beste Lösung darstellt und schwarzes Nähgarn benutzt, das auf den beiden kleinen Masten mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber befestigt wurde.

Fertig ist unser kleines Modell, dass zwar noch nicht gealtert worden ist, sich aber dennoch schon durchaus sehen lassen kann. :P

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3337363233343936.jpg)

(http://www.arcor.de/palb/alben/58/205558/3133646638616235.jpg)

Ich möchte mich auch nochmal ganz herzlich für Euer Interesse und Eure Anregungen bedanken; mir hats echt Spaß gemacht und vielleicht kann der ein oder andere ja noch ne kleine Anregung mitnehmen! Wenn nicht hier, dann spätestens bei den nächsten Anfänger-Modellen, die bestimmt bald folgen werden! ;)


Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: KillerPueppi am 12. November 2003, 22:35:38
super, sowas hätte ich vor ein paar Jahren gebraucht!!! :respekt:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: mm am 13. November 2003, 01:10:41
Vielen Dank für die Arbeit und das Modell :)

Hoffentlich konnte viele ihren nutzen daraus ziehen!
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Wolf am 13. November 2003, 12:55:05
Glückwunsch Dude, prima Bericht. :P

So sieht man mal ganz klar daß mit etwas erweiterten Hausmitteln ein schönes Modell gebaut werden kann. Das ist doch mal eine Motivation für die Modellbaueinsteiger und/oder Flugzeugneulinge.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: KODOSS am 14. November 2003, 11:04:39
Glückwunsch zu deiner fertigen Höllenkatze :D
Sieht wirklich gut aus :respekt:

Ich wollte dir ja noch meine Hellcat zeigen, aber irgendwie hab ich nicht richtig ausgeleuchtet. Naja hab sie aber trotzdem hier mal reingestellt.
(http://www.arcor.de/palb/alben/66/280366/3832396566656464.jpg)
(http://www.arcor.de/palb/alben/66/280366/6462366236393735.jpg)

Die Farbe ist übrigens ein dunkles Blau.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: KODOSS am 14. November 2003, 11:06:06
Und noch 2 Bildas :D

Ich hoffe ihr erkennt das ich Raketen und Bomben an den Aufhängungen hab. :6:
(http://www.arcor.de/palb/alben/66/280366/3930313062393039.jpg)
(http://www.arcor.de/palb/alben/66/280366/6261633337646230.jpg)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Gast am 14. November 2003, 12:13:44
Dude, erstklassiger Baubericht, Hut ab und beide Daumen nach oben! Und dann noch ne Royal Navy Maschine, das freut mich natürlich besonders  :1:

Kodoss, deine Hellcat sieht auch sehr gut aus, das gloss sea blue ist gut getroffen!  :P
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 14. November 2003, 18:12:01
@ all: Vielen, vielen Dank fürs Lob und die lieben Worte! :9:

@IBK: Na dann haben wir unseren ersten Zuwachs bei den Fliegern doch schon zu verbuchen! Würd mich freuen wenn da was draus wird; Flugzeuge machen nämlich eh den meisten Spaß! :D

@KODOSS: Ein echt schönes Modell; gefällt mir gut und auch der Farbton sieht gut aus; ich wollt mich ja an die Bauanleitung halten... ;)

@Medi: Die Royal Navy war ja auch extra für Dich! :)) Das Problem ist nur, dass ich Blut geleckt hab und sich mein Beutegebiet in den letzten Wochen gefährlich in Richtung WW2 in 1:48 verlagert hat... :3:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Gast am 14. November 2003, 18:47:23
Zitat
Original von Dude

@Medi: Die Royal Navy war ja auch extra für Dich! :)) Das Problem ist nur, dass ich Blut geleckt hab und sich mein Beutegebiet in den letzten Wochen gefährlich in Richtung WW2 in 1:48 verlagert hat... :3:



Oh das ist aber nett!  :1: Bei mir komt auch bald ne Royal Navy Hellcat dran, aber in 1/48, im Tarnkleid und mit Invasionsstreifen. Ist die Airfix, Formen sind von Arii. Das Teil ist echt gut, schön detailliert, sehr gut gemachte versenkte Gravuren. War die 10 Euro im Sonderangebot allemal wert  :D

Na willkommen im Club, der WW2 Virus ist sehr ansteckend, gibt da ja ne Menge toller Sachen in puncto Modelle  :1:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 14. November 2003, 20:05:57
Vielen Dank; Das Problem dürfte nur sein dass Aires und Konsorten so viele schöne Sachen in diesem Gebiet anbieten - noch viel mehr als bei den richtigen Flugzeugen! :D

Der erste Versuch wird wohl das Revell-Reboxing der Hase-Hurricane sein...ich hoffe ich kann mich auf Eure Hilfe verlassen! ;)
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Gast am 14. November 2003, 20:51:21
Zitat
Original von Dude

Der erste Versuch wird wohl das Revell-Reboxing der Hase-Hurricane sein...ich hoffe ich kann mich auf Eure Hilfe verlassen! ;)



Na das ist doch wohl klar, wenn´s Fragen zu Farbgebung und ähnlichem gibt, immer her damit  :1:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Ben3008 am 20. Dezember 2003, 14:05:52
Hey, das sieht bis jetzt ja richtig Klasse aus!:winken:
kannst du uns mehr Bilder zeigen wenn du weiter bist?:D

Danke und tschö Ben3008 :winken:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: ejasonk am 01. Juli 2004, 10:35:15
nette sache!
an genau der gleichen maschine arbeite ich auch gerade,jedoch von italeri.selber bausatz mit anderen decals.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Arian am 23. Juli 2004, 01:14:02
Mein lieber Herr Gesangsverein !
Ich wollte schon längst im Bettchen sein, aber der Bericht war einfach zu spannend!!!
Danke !
Nun sag uns doch blos noch ob man dieses Wundermittelchen für die Abziehbilder im Modellbauladen bekommt?

Und noch eins wie und mit was trägst du den Kleber auf ?

Gruß Arian
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Dude am 23. Juli 2004, 01:44:50
*wühl; wiederauskram*

Nun, den Mr.Mark Softer bekommst Du in der Tat im besseren Modellbauladen; dürfte kein größeres Prob sein...alternativ wie gesagt die Hausfrau-Version mit dem Essig im Wasser. Als Kleber habe ich damals den ganz normalen Kanülenkleber von Revell ("Contacta Professional", glaub ich...) benutzt; den bekommst Du eigentlich in jedem Spielwarengeschäft, das auch Revell im Sortiment hat.
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Arian am 26. Juli 2004, 21:58:09
@Dude
hab mir alles mögliche besorgt
einschließlich der hellcat

fange gerade an zu bauen und ..... schon die erste nachfrage
hast du den motor auch gebrusht oder gepinselt ?
gruß Arian
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: K.Davy am 14. September 2004, 12:13:54
@Dude:
Spät aber doch: die Zahpasta beim Schleifen&Polieren, wird die nach dem Trocknen nicht recht spröde?
Oder passiert das fieserweise wiedermal nur auf meiner  Zahnbürste?:D

Ansonsten glaub ich, dass du mich dazu gebrach hast, auch mal so nen blauen WWII-Navy-Flieger zu bauen, mal al Abwechslung zu den ganzen F-14, -15, -16, etc.
Meine Wahl ist auf einen 1:72 Corsair gefallen.
Welchen Hersteller könnte(s)t ihr (du) da empfehlen?

mtfbwy
Konstantin
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Wolf am 14. September 2004, 12:40:39
willst Du die Zahnpasta auf dem Modell lassen????

nach dem polieren wird die Zahnpasta natürlich vom Modell abgewischt, dann ist es egal ob sie spröde wird
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: K.Davy am 14. September 2004, 20:21:50
Ups, hab ichs doch glatt mit Spachtel verwechselt*dummi* *dummi*
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Wolf am 14. September 2004, 21:25:21
K.Davy

Errare Humanum Est
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: mm am 14. September 2004, 22:45:12
Zitat
Original von K.Davy
Ups, hab ichs doch glatt mit Spachtel verwechselt*dummi* *dummi*


Und bekommst du die Zähne wenigstens noch auseinander, oder musste der Doc mit einem Presslufthammer nachhelfen? :6:
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: K.Davy am 15. September 2004, 17:27:17
Soo schlimm isses auch wieder nicht, aber die Zahnbürstenhersteller (und zwar so ziemlich alle, weil ich geglaubt hab, es liegt an der Bürste) ham sich dumm und deppert verdient an meiner Blödheit.
Naja. Versuch macht kluch wie der Typ mit dem Napoleon-Bild zu sagen pflegt.

Noch a Frag: irgandwo im MB glaub ich gelesenzu ham, dass man Spachtel selber zusammenrühren kann: Einfach Butylacetat (jaja, ich liebe Fremdwörter: Plastikkleber) und Plastikreste (z.B. Spritzlinge) in einer leeren Farbdose vamischen.. .
Und wie gings weiter?
Oda bin isch blöd und bild mir das nur ein.?
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: Absoluter_Beginner am 26. Oktober 2004, 17:47:06
Hi

Danke Dude dass du das alles so toll beschrieben hast!

Ich bin eben Absoluter Beginner bei Modellen und bis vor kuzem hab ich Modelle wenn überhaupt, dann mit Pinsel Lackiert :rolleyes:

Ich arbeite gerade an dem Revell Pt 117 (das eigentlich eine PT109 ist)Torpedoboot in 1:72

Derzeit hab ich eine Airbrushpistole von Conrad aber ich werde mir eine Aztek 470 kaufen da ich die reinigung der Düse so "zaach" finde...

Ein Mitglied von IMPS (ein Modellbauclub dem ich beigetreten bin) hatte so eine und meinte dass diese so Wahnsinnig leicht zu reinigen und zu Handhaben wäre...

Naja mal sehen..

Sobald ich die Kamera von meinem Paps verwenden darf mach ich nen  Baubericht... auch wenn man von mir wahrscheinlich nix lernen kann :))

LG, Lukas
Titel: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: starship24 am 08. September 2007, 21:59:31
Hallo, Steffen, hab den Baubericht erst jetzt mal durchgelesen. Find ich super, dass du dir die Mühe gibst, den Bau eines Flugzeugmodells mal Schritt für Schritt zu erklären, so dass auch der Anfänger schnell Grundlagen für den Modellbau erlangen kann! Auch der Fortgeschrittene findet hier gute Tipps! :P  :respekt: Gruss Jörg.  :winken:
Titel: Re: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: stefan1 am 20. März 2008, 20:00:19
Hallo, Steffen, hab den Baubericht erst jetzt mal durchgelesen. Find ich super, dass du dir die Mühe gibst, den Bau eines Flugzeugmodells mal Schritt für Schritt zu erklären, so dass auch der Anfänger schnell Grundlagen für den Modellbau erlangen kann! Auch der Fortgeschrittene findet hier gute Tipps! :P  :respekt: Gruss Jörg.  :winken:
kann mich da nur anschliessen . danke für die mühe . mfg stefan
Titel: Re: Das Anfängermodell - Hellcat 1:72
Beitrag von: bonafide am 21. September 2014, 19:42:29
Hallo,

jetzt bin ich zwar der Leichenfledderer schlechthin, aber ist es vielleicht möglich die Bilder wieder zu Laden?

Als blutiger Anfänger wäre ich sehr an diesem Bericht interessiert.

Viele Grüße

Tobi