Autor Thema:  Die Flying P-Liner  (Gelesen 2183 mal)

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kat5691

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Die Flying P-Liner
« am: 11. November 2004, 12:00:06 »


Gebundene Ausgabe - Europäische Verlagsanstalt (eva)
Erscheinungsdatum: Juni 2000
ISBN: 3434525629
Derzeitiger Preis: 16,90€

Inhalt

Ferdinand Laeisz - Jugendjahre und Aufstieg

Stählerne Schwerwettersegler

Der Erste Weltkrieg und die Folgen

Im Salpeterhafen

Kapt. Hermann Piening:
Unter Segel-Pyramiden zur Westküste Südamerikas

Die Deutsche Speiserolle - Hartbrot und Salzspeck

Kapt. Gustav Thiel:
Die Strandung der Palmyra

Andreas Hops:
Mit der Priwall nach Talcahuano und Venedig

P-Liner auf Leinwand und Papier

Kapt. Robert Miethe:
Valparaiso

Kapt. Robert Clauß:
Wettfahrt nach Australien

Das Finale

Aus den Instruktionen für Schiffsführer von Carl Laeisz

Schiffsliste

Literaturverzeichnis

Schiffsnamen-Register

Zum Inhalt:
Ferdinand Laeisz – kein anderer Name ist so eng mit der frachtführenden Segelschiffahrt unter deutscher Flagge verknüpft wie dieser.
Seine Großsegler durchpflügten den Atlantischen, den Pazifischen und den Indischen Ozean, holten Salpeter aus Chile und Weizen aus Australien und Nordwestamerika.
Legendär wurden die Barken und Vollschiffe wegen ihrer schnellen Reisen unter berühmten Kapitänen – und wegen der Laeiszschen Tradition, die Schiffsnamen
mit einem P beginnen zu lassen: Über 60 der gut 80 Segelschiffe, die die Reederei im Laufe der Jahrzehnte unter ihrer Flagge betrieb,
trugen einen P-Namen und wurden bewundernd "Flying P-Liner" genannt.
Peter Klingbeils Buch schildert die Geschichte der Reederei F. Laeisz bis zum Ende der Segelschiffsära,
außerdem enthält es eine vollständige Schiffsliste mit den technischen Details.
Besonders bemerkenswerte Fahrtberichte von Laeisz-Kapitänen sind eingefügt und vermitteln ein lebendiges Bild der Seefahrt "unter Pyramiden von Segeln".
Dazu kommt eine Fülle von über 100 Abbildungen – Fotos der Schiffe, ihrer Mannschaften, ihrer Zielhäfen und der Arbeit an Bord
sowie prachtvolle Gemälde der Großsegler von Malern wie Johannes Holst, Kay H. Nebel und anderen.
Von der Ära der Segelschiffahrt ist nicht viel übrig geblieben.
Die PADUA trägt heute den Namen KRUZENSHTERN und wird als russisches Schulschiff betrieben.
Bei den Windjammer-Treffen ist sie immer wieder zu sehen.
Die PASSAT liegt vertäut in Lübeck-Travemünde, die PEKING als Museumsschiff in New York, die POMMERN in Mariehamn auf den Aland-Inseln.
Unvergessen sind die dramatische Strandung des Fünfmastvollschiffs PREUSSEN auf den Klippen von Dover und der tragische Untergang der PAMIR.


Der Autor:
Peter Klingbeil, geboren 1933 in Hamburg, wurde die Leidenschaft für Segelschiffe schon in die Wiege gelegt: Sein Urgroßvater war Bootsbauer in Memel,
Großvater und Vater waren im Schiffbau tätig und begeisterte Schiffsmodellbauer. Seine eigene Begeisterung wurde 1953 beim Anblick der PAMIR im Hamburger Hafen geweckt,
und seitdem hat ihn dieses Hobby nicht mehr losgelassen.

Fazit:
Das Buch konzentriert sich auf die Geschichte der Schiffe, beleuchtet jedoch auch die Geschichte der Reederei F. Laeisz.
Es enthält die vvollständigen Daten sämtlicher P-Liner.
Außergewöhnlich und daher besonders hervorzuheben ist die Bebilderung: seltene und zum Teil bisher unveröffentlichte Fotos
werden ergänzt durch einen separaten Teil, der sich mit bemerkenswerten Darstellungen der Segler der Reederei Laeisz in Gemäldeform befasst.
Von kundiger Hand geschrieben und auf's Beste recherchiert das brauchbarste Werk zu den Segelschiffen der Hamburger Reederei.



I like pigs. Dogs look up to us. Cats look down on us. Pigs treat us as
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