Autor Thema: Flugzeuge **Fertig** He 219 A-0, Dragon 1/72  (Gelesen 23460 mal)

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Wolf

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Flugzeuge **Fertig** He 219 A-0, Dragon 1/72
« Antwort #30 am: 16. Dezember 2004, 22:42:17 »
Okay, gravieren.
Jedenfalls muss man die mit Surfacer gespachtelten Stellen etwas vorsichtig gravieren, um das Ganze nicht auseinanderzureißen.

Um gerade Linien hinzubekommen, quasi als Führungshilfe, und als Schutz vor dem ausreißen, habe ich die entsprechende Stelle mit Dymoband abgeklebt. Das ist ein Selbstklebeband für Beschriftungsgeräte. Dabei solle man darauf achten, das Originalband zu nehmen da es dicker und fester als entsprechende Ersatzprodukte ist.

Die verwendeten Gravurinstrument sind einml eine Gravurstahlstift und ein feineres nadelartiges Instrument aus dem Dentalbereich. Zunächst habe ich mit der feinen Nadel angerissen, um eine Führungslinie zu erhalten und anschließend die Gravur mit dem Stahlstift gezogen.

« Letzte Änderung: 25. Mai 2016, 11:45:03 von Wolf »
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Wolf

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**Fertig** He 219 A-0, Dragon 1/72
« Antwort #31 am: 18. Dezember 2004, 22:51:25 »
zu den weiteren kleinen Eigenheiten des Bausatzes gehört es, dass zwar wie schon erwähnt alles relativ gut detailliert ist, jedoch alles aber auch ein wenig "weich" gezeichnet ist. Dass heißt es gibt irgendwie keine scharfen Kanten. so auch an den Flügelklebestellen. Sowohl am Rumps als auch der Flügelansatz selber muss erstmal alles ein wenig plangeschliffen werden. Anschließend werden die Flügel angeklebt. Dabei verwende ich eine Methode, die eigentlich dem sonst üblichen widerspricht. In der Regel soll man ja eher vorsichtig mit dem Klebstoff umgehen, damit nichts an der Klebestelle austritt. Hier habe ich aber extra viel Klebstoff genommen, damit an der Klebestelle eine Klebenaht entsteht. So kann man bei kleinen Ansatzungenauigkeiten das spätere spachteln sparen. Man lässt dann einfach die Klebenaht gut durchtrocknen und verschleift diese dann später.

Auch auf dem Bild zu sehen sind die in den Flügelwurzeln eingebauten
MG 151/20, welche ich hier, in der Original am Modell nur vorhandenen Bohrung mittels 0,6er Spritzenkanülen dargestellt habe.

« Letzte Änderung: 25. Mai 2016, 11:45:20 von Wolf »
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Spritti Mattlack

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« Antwort #32 am: 18. Dezember 2004, 23:18:37 »
Megatoller Baubericht Wolf, echt. :P

Auch wenn die Heinkel nicht Jedermanns Geschmack sein sollte. Darum geht´s gar nicht. Insbesondere für Bastler meines Kalibers allemal eine Lehrstunde.

Denn das Gezeigte und Erklärte lässt sich wohl anstandlos auf viele ähnliche Situationen bei Bau eines Modells (welchem auch immer) übertragen.

Ich zumindest möchte diese Berichte nicht mehr missen. Auch wenn hier die Resonanz zu fehlen scheint. Das finde ich Schade, so zieht mal wieder nur die breite Schar der Anfänger Ihren Nutzen. Aber das ist ja auch etwas. Und wer weiss, vielleicht "entwickelt" sich ja da noch so etwas, wie ein Dialog.

Wer braucht da noch Videos?  

Wenn ich gross bin, erklär ich Dir auch mal was, versprochen! ;)

Spritti :winken:
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KlausH

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« Antwort #33 am: 19. Dezember 2004, 07:43:19 »
Zitat
Original von Spritti Mattlack
...
Ich zumindest möchte diese Berichte nicht mehr missen. Auch wenn hier die Resonanz zu fehlen scheint. Das finde ich Schade, so zieht mal wieder nur die breite Schar der Anfänger Ihren Nutzen. Aber das ist ja auch etwas. Und wer weiss, vielleicht "entwickelt" sich ja da noch so etwas, wie ein Dialog.
...
Spritti :winken:


Nur weil ich noch nichts dazu geschrieben habe, heißt das ja nicht, daß ich nicht trotzdem fasziniert mitlese. Manchmal werden - wie hier auch - die Dinge so hervorragend dargestellt, daß sich jede Nachfrage erübrigt. :) Außerdem: Was ist negativ daran, daß "die breite Schar der Anfänger ihren Nutzen zieht"? Genau das ist doch IMO der Sinn des Treibens!

Aber um Dich nochmal zu zitieren:

Zitat
Original von Spritti Mattlack
Megatoller Baubericht Wolf, echt. :P
...


Volle Zustimmung!!! :1: :P

Schöne Grüße :winken:
Klaus

Burkhardt

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« Antwort #34 am: 19. Dezember 2004, 08:12:30 »



Jeder der einen Baubericht von Wolf verpasst ist selber schuldX( X(

Nur ich als Schifflebauer habe meist keine fragen zu dem Bericht! Ist halt wie der Klaus schon gesagt hat. alles SUPER erklärt. Nun Staune ich weiter und warte auf MEHR.


Wolf mach weiter so:klatsch::respekt: :klatsch:


Gruß
Burkhardt

Wolf

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« Antwort #35 am: 19. Dezember 2004, 13:46:21 »
auf die gleiche Weise wurde natürlich auch der zweite Flügel angebracht. Auch wenn jetzt etwas Zeit zum letzten Posting vergangen ist, so war das Anbringen der Flügel natürlich ein Arbeitsgang, um diese gemeinsam am Rumpf ausrichten zu können. Die Flügelform der He 219 ist ein wenig eigenwillig. Der innere Unterflügel verläuft bis zum Motor gerade in einem 90 Gradwinkel vom Rumpf weg. Der Oberflügel verjüngt sich von der Flügelwurzel zum Motor hin, so dass man den Eindruck hat, dass der innere Flügelbereich bis zum Motor leicht hängt, was er natürlich nicht macht. Allerdings hatten die Flügel des Modells die Neigung aufgrund der sich überlappenden Klebelaschen, welche ein wenig auf spannung saßen, in der Tat komplett zu hängen. Um ein späteres herabhängen der Flügel zu vermeiden, habe ich ein Gummi von Motorgondel zu Motorgondel gespannt. Da das Gummi alleine nicht die ausreichende Zugkraft hatte um die Flügel in die Waagerechte zu ziehen, wurde noch die Klammer dazwischen geklemmt, um oben mehr Zug zu erreichen. Dass es jetzt ein Klammer war ist Zufall, weil einfach die Anhebung des Gummis um die Höhe der Klammer die Flügel in die gewünschte Position brachte. Hätte man ein höheres Teil unter das Gummi geklemmt, wäre der Flügel weiter in eine positive V-Stellung gezogen worden. Umgekehrt hätte weniger die Flügel in einer negativen V-Stellung belassen.

 

Freut mich übrigens dass der Bericht gefällt. Auf jeden Fall ist ein wenig Feedback immer ein wenig hilfreich um festzustellen dass ein Bericht in die richtige Richtung läuft und verständlich ist.
« Letzte Änderung: 25. Mai 2016, 11:46:02 von Wolf »
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Pacific Strafer

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« Antwort #36 am: 19. Dezember 2004, 13:54:08 »
Zitat
Original von Wolf
 Hier habe ich aber extra viel Klebstoff genommen, damit an der Klebestelle eine Klebenaht entsteht. So kann man bei kleinen Ansatzungenauigkeiten das spätere spachteln sparen. Man lässt dann einfach die Klebenaht gut durchtrocknen und verschleift diese dann später.


Frage: Welcher Klebstoff wurde denn hier verwendet?

Ansonsten siehe Vorredner: Klasse :P

:winken: Peter
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« Antwort #37 am: 19. Dezember 2004, 14:26:56 »
dito@ all. Mir gefällts auch wieder prima; hab aber auch nix anderes erwartet.

Und spätestens auf dem letzten Bild siehts auch wieder schön frickelig nach 1:72 aus. Und wenn Du noch Klemmzwingen brauchst, sag bescheid! :D
...denn mehr als ein Siegerländer kann der Mensch kaum werden.

Aufs Allerherzlichste,
Steffen

De Sejener

Wolf

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« Antwort #38 am: 19. Dezember 2004, 17:31:56 »
@Pacific Strafer: Ich klebe ganz profan mit dem vielgeschmähten Contacta Professional aus dem Fläschchen, von Revell.
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Pacific Strafer

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« Antwort #39 am: 19. Dezember 2004, 18:05:43 »
Vielgeschmäht würde ich nicht sagen, kommt immer auf die KLEBEsituation an.
Für solche Verbindungen, wo man noch ein bisschen korregieren möchte und den Kleberüberschuß als Füller verwendt, nutze ich nichts anderes. Brauchte nur eine profane Bestätigung :D
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« Antwort #40 am: 22. Dezember 2004, 23:55:33 »
zum Abschluß der Grundkonstruktion kamen heute die Seitenleitwerke dran. Und wie sollte es anders sein, auch hier fehlte es wieder minnimal an der Passung. Beim anpassen zeigte sich ein kleiner Spalt im vorderen Bereich. Statt lange rumzuschleifen und anzupassen bzw. später mit Spachtel auszugleichen habe ich auch an diesen Stellen 0,5 mm starke Sheetstücke aufgeklebt. Diese wurden nach dem trocknen angepasst und verschliffen (oberer Bildusschnitt) und anschließend wurden die Seitenleitwerke durch lechtes schleifen angepast.

Auch noch einmal auf dem Bild zu sehen ist das eingesetzte Stück um den Spalt zum Rumpf zu schließen.




Beim einkleben habe ich auch hier wieder gering etwas mehr Kleber verwendet, welcher nach dem durchtrocknen verschliffen werden kann. Allerdings ist quasi kein Kleber ausgetreten, bzw nur an Stellen, die auf dem Bild nicht zu sehen sind. Das Bild soll noch einmal verdeutlichen wie wichtig genaues vorarbeiten ist. Das Bild zeigt das Seitenleitwerk nach dem verkleben und ohne Nachbearbeitung. Duch das Einsetzen des Plastiksheets und leichtes beischleifen sitzt das Teil schon tadellos und muss nur noch gering nachgeschliffen werden. Alle vorher vorhanden Spalten sind weg und es muss kein Spachtel verwendet werden.

 
« Letzte Änderung: 25. Mai 2016, 11:46:31 von Wolf »
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Spritti Mattlack

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« Antwort #41 am: 24. Dezember 2004, 11:09:14 »
Hallo Wolf.

Wie du weisst, habe ich den Kit ja mittlerweile auch . Hat, zugegeben nach ein wenig umsortieren, auch noch in den Schrank gepasst. ;)

Da kommt dein Baubericht natürlich gerade recht. Weiter so und pass auf. Du weisst ja:

"Big Spritti is watching you!" oder vier Augen sehen mehr als zwei.

Spritti :winken:

PS Am Ende folgt dann mein Fehlerprotokoll (bin übrigens gerade am umblättern)
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Wolf

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« Antwort #42 am: 24. Dezember 2004, 13:01:36 »
ja prima dass Du die auch hast. Dann höre ich an dieser Stelle mit meinem Baubericht auf und Du machst mit Deinem hier weiter......dafür führe ich Dein Dein Fehlerprotokoll weiter. :D
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« Antwort #43 am: 24. Dezember 2004, 13:07:18 »
 :7:   Wolf  :P

„Ich weiß, dass Sie glauben, Sie wüssten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meinte.“ Alan Greenspan

Spritti Mattlack

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« Antwort #44 am: 24. Dezember 2004, 16:49:16 »
Keine gute Idee.:rolleyes:

Bedeutet Mehrarbeit für uns Beide. ;)

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